Ihmezentrum

Brandstiftung im Ihmezentrum – Die Polizei sucht Zeugen

Am Freitag, 28.07.2017, ist es in einer Tiefgarage an der Ihmepassage zu einem Brand gekommen. Die Polizei geht von einer Sachbeschädigung durch Feuer aus und sucht Zeugen.

Ein 41-Jähriger hatte am Samstag, 29.07.2017, die Polizei wegen des Brands informiert. Bisherigen Erkenntnissen zufolge war es tags zuvor in der Tiefgarage zu einem Feuer gekommen, bei dem sich offenbar bislang unbekannte Täter gewaltsam Zugang zu einem verschlossenen Kellerverschlag verschafft und Mobiliar in Brand gesetzt hatten. In der weiteren Folge wurden umliegende Kabel beschädigt und ein Stromausfall verursacht. Darüber hinaus stellten Beamte durch Verrußung in Mitleidenschaft gezogene Wände fest. Derzeit geht die Polizei von einer vorsätzlichen Verursachung aus und hofft auf Hinweise.

Zeugen setzen sich bitte mit der Polizeiinspektion West unter der Rufnummer 0511 109-3920 in Verbindung./st

24-jähriger Sprayer festgenommen

Dank des couragierten Handelns eines 38 Jahre alten Zeugen haben Polizisten in der Nacht zu Samstag, 24.06.2017, einen 24-Jährigen festgenommen, der verdächtigt wird, eine Hauswand an der Noltestraße (Linden-Nord) großflächig besprüht zu haben.

Der Zeuge war gegen 02:35 Uhr auf die Machenschaften des Neustädters aufmerksam geworden und hatte daraufhin die Polizei alarmiert.

Als dieser die wenig später eintreffende Streifenwagenbesatzung wahrnahm, stellte er zunächst zwei Spraydosen ab, um anschließend in Richtung Limmerstraße davonzulaufen. An der Kreuzung Albert-/Limmerstraße gelang es den Polizisten mit Hilfe von auf die Situation aufmerksam gewordenen Passanten, den Tatverdächtigen vorläufig festzunehmen.

Neben frischen Farbanhaftungen an seinen Kleidungsstücken fanden die Beamten bei dem jungen Mann ferner eine geringe Menge Marihuana auf. Bei einer durch die Staatsanwaltschaft Hannover angeordneten Wohnungsdurchsuchung stellten die Polizisten weiteres Beweismaterial, das nun ausgewertet wird, sicher.

Der Neustädter, der sich demnächst wegen des Verdachts der Sachbeschädigung durch Graffiti und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten muss, wurde am frühen Samstagmorgen entlassen. /zim

Wieder Brandstiftung am Lindener Berg – Zwei Lauben brennen

Zeugenaufruf!

Eine Gartenlaube an der Straße Am Ihlpohl (Kolonie Tiefland) ist am Mittwochvormittag (21.06.2017) in Brand geraten und dabei vollständig zerstört worden. Personen sind bei dem Feuer nicht verletzt worden. Eine weitere Laube an der Straße Am Ihlpohl ist bereits gestern (20.06.2017) durch Flammen beschädigt worden.

Angaben einer 58-jährigen Zeugin entsprechend, hatte diese das Feuer an einer benachbarten Laube gegen 09:00 Uhr bemerkt und sofort die Rettungskräfte alarmiert. Die Berufsfeuerwehr Hannover konnte die Flammen zwar löschen, allerdings brannte die Gartenhütte vollständig nieder. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf zirka 20 000 Euro.

Darüber hinaus war gestern, 20.06.2017, gegen 10:50 Uhr, eine weitere Laube in der benachbarten Kleingartenkolonie Langenfelde (Am Ihlpohl) in Brand geraten. Dort konnte die Feuerwehr die Flammen zügig löschen und eine größere Beschädigung verhindern. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf etwa 5 000 Euro.

Heute haben Ermittler des Zentralen Kriminaldienstes beide Lauben untersucht – in beiden Fällen ermitteln die Beamten nun wegen Brandstiftung. Zeugen, die auffällige Personen in den Kolonien bemerkt haben, werden gebeten, Kontakt zum Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 aufzunehmen. /has, zim

Zeugenaufruf! Pkw durch Feuer in der Eleonorenstraße beschädigt

In der Nacht zu heute (14.05.2017) ist ein Mercedes an der Eleonorenstraße im Hannoverschen Stadtteil Linden-Mitte durch einen Brand in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Polizei geht derzeit von einer vorsätzlichen Tat aus und sucht Zeugen.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge alarmierte ein 26 Jahre alter Passant gegen 00:45 Uhr die Rettungskräfte, nachdem er Flammen an der an der Eleonorenstraße, Ecke Minister-Stüve-Straße, geparkten Mercedes S-Klasse bemerkt hatte. Die eintreffende Streifenbesatzung konnte den Brand im Bereich des linken Hinterrads mit eigenen Mitteln löschen.

Derzeit geht die Polizei von einer vorsätzlichen Verursachung aus und hat ein Strafverfahren wegen Brandstiftung eingeleitet. Der entstandene Schaden beläuft sich nach ersten Informationen auf 2 000 Euro.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen an der Eleonorenstraße gemacht haben, werden gebeten, Kontakt zum Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 aufzunehmen. /now

Zeugen halten flüchtigen Handtaschenräuber fest

Gestern Abend (11.05.2017), gegen 19:45 Uhr, hat ein 22-Jähriger an der Haasemannstraße eine 72-Jährige geschlagen und ihre Handtasche geraubt. Auf seiner anschließenden Flucht ist der mutmaßliche Räuber von Zeugen verfolgt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten worden.

Die Seniorin hatte gerade ihr Fahrrad in den Keller ihres Wohnhauses geschoben, als sie plötzlich einen Mann hinter sich wahrnahm. Dieser forderte ihre Handtasche und zog daran. Die 72-Jährige wehrte sich gegen den Angreifer, der ihr daraufhin ins Gesicht schlug, die Tasche entriss und flüchtete. Während die Dame die Verfolgung aufnahm, rief sie um Hilfe. Mehrere Zeugen vor einem Lokal an der Haasemannstraße bemerkten das Geschehen und unterstützten sie bei der Verfolgung des Tatverdächtigen. Ein 25-Jähriger konnte den Mann schließlich am Lindener Marktplatz stellen, wo er wenig später von Polizeibeamten festgenommen wurde. Bei der Durchsuchung des Räubers fanden die Polizisten ein Messer und Marihuana. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen des schweren Raubes ermittelt. Ein Haftrichter ordnete Untersuchungshaft für den 22-Jährigen an. Die geraubte Handtasche hatten die couragierten Verfolger des Täters zwischenzeitlich sichern können und übergaben diese noch vor Ort an die Seniorin. /pfe, st

Gemeinsam zum Derbysieg

Derby bleibt bis auf zwei Zwischenfälle friedlich

Gemeinsam zum Derbysieg - Bitte nicht wieder!
Gemeinsam zum Derbysieg – Bitte nicht wieder!

Die gesamte Bereitschaftspolizei aus Niedersachsen musste am Sonnabend dafür sorgen das sich sogenannte Fußballfans aus Hannover und Braunschweig nicht gegenseitig die Köpfe einschlagen.

Bereits um 8:00 Uhr trafen sich die Hannoveraner am Küchengarten. Leider!!! Für viele Lindener kein schöner Morgen. Über mehrere Stunden kreiste ein Polizeihubschrauber über Linden-Mitte. Dazu durfte man sich – Zitat: Übelste Nazisprüche von den Scheiß-Nazi-Touristen anhören. Als sich dann um cirka 10:00 Uhr die Meute in Richtung Stadion in Bewegung setzte, wurde es noch lauter. Neben pubertären Sprechgesängen gegen den Gegner (Braunschweig und die Polizei) wurde auch allerlei Pyrotechnik gezündet. Zurück bleibt eine völlig vermüllte Limmerstraße inklusive einer demolierten Haltestelle.

Nicht viel besser die Braunschweiger am Bahnhof Fischerhof. Im Rudel pissende Männchen kennt man sonst nur vom Münchener Oktoberfest. Als dann am Stadion die „Fans“ auch noch die Sicherheitskontrollen durchbrechen wollten hatte die Polizei die Lage zum Glück schnell wieder im Griff.

Aufgrund der Sicherheitsmaßnahmen mussten mehrere Blöcke im Stadion leer bleiben. Trotz aller Kontrollen gelang es wieder mal einiges an Pyrotechnik mit in das Stadion zu schmuggeln. Für den Verein wird das wohl eine saftige Geldstrafe zur Folge haben.

Das Derby bleibt also bis auf zwei Zwischenfälle friedlich. Es hätte also auch viel Schlimmer kommen können!

Beim nächsten Derby sollte man vielleicht mal darüber nachdenken ob man diese Besucher wieder im Stadtteil haben möchte. Als Vorbild könnte die Aktion „Kein Kölsch für Rechts“ dienen. Wenn der Rewe-Markt, die Kioske, und die Kneipen dann einfach mal geschlossen haben, kommen diese „Fans“ sicher nicht noch mal zu uns.

ab

Pressemitteilung der Polizei:

Niedersachsenderby in der 2. Bundesliga Konzept der Polizei geht auf – Braunschweiger Randalierer schon vor Spielbeginn in Gewahrsam genommen
15.04.2017 – 17:20

Hannover (ots) – Sehr zufrieden äußert sich Hannovers Polizeivizepräsident Jörg Müller zum heutigen Einsatz anlässlich der Begegnung Hannover 96 und Eintracht Braunschweig. „Durch flexibles und sehr konsequentes Einschreiten ist es uns gelungen, gewaltbereite Anhänger beider Clubs zu trennen und insgesamt 183 Braunschweiger Chaoten auf dem Stadiongelände in Gewahrsam zu nehmen.“

Sammeln der Anhänger von Hannover 96 am Küchengarten, Eintreffen von großen Teilen Braunschweiger Gäste am Bahnhof Fischerhof, begleitete Fußmärsche der Anhänger beider Clubs zur HDI Arena, Zünden von Pyrotechnik, Braunschweiger Chaoten verschaffen sich Zugang zum Stadiongelände und werden dort von Einsatzkräften in Gewahrsam genommen, friedlicher Spielverlauf, reibungslose Rückreise – das sind die wichtigsten Stichpunkte zum heutigen Niedersachsenderby.

Bereits am frühen Morgen hatten sich Hannoveraner Fußballanhänger am Küchengarten in Linden getroffen. Kurz nach 10:00 Uhr setzten sich dann zirka 1 000 Menschen in Begleitung von Einsatzkräften in Richtung HDI Arena in Bewegung. Sowohl am Küchengarten, als auch bei dem sich anschließenden Fußmarsch kam es zum Zünden von Pyrotechnik.

Den Großteil der Unterstützer aus Braunschweig, der mit einem Sonder- bzw. einem Entlastungszug angereist war, nahm die Polizei am Bahnhof Fischerhof in Empfang und eskortiere ihn ebenfalls ohne größere Zwischenfälle zum Stadion. Gegen 11:30 Uhr sahen sich die Beamten am Stadion mit der Situation konfrontiert, dass sich eine große Anzahl Braunschweiger am Eingang Süd-West gewaltsam Zugang zum Stadiongelände verschafften. Schnell dominierten die Einsatzkräfte die Situation und nahmen 183 Randalierer in Gewahrsam. Für sie endete damit das Spiel bereits vor dem Spiel.

Im Rahmen der weiteren Überprüfung stellten Beamte säckeweise potenzielles Beweismaterial, u.a. Pyrotechnik, Vermummungsgegenstände und Werkzeuge, sicher.

Während der zweiten Halbzeit kam es im Bereich der Nordkurve zum Abbrennen von Pyrotechnik, verletzt wurde glücklicherweise niemand. Darüber hinaus nahmen Einsatzkräfte im Rahmen einer Kontrolle am Morgen an der Vahrenwalder Straße drei Männer in Gewahrsam und stellten bei ihnen u.a. umfangreiche Vermummungsgegenstände sicher. Insgesamt acht Polizeibeamte wurden beim Einsatz leicht verletzt, einer davon ist aktuell nicht mehr dienstfähig.

Nach Spielende wurde ein großer Teil der Braunschweiger Anhänger von der Polizei zum Bahnhof Fischerhof begleitet und stieg dort in die bereitgestellten Züge. Weitere Zwischenfälle oder Auseinandersetzungen blieben aus. „Unser Sicherheitskonzept ist aufgegangen“, konstatiert Jörg Müller. Er ergänzt, dass „insbesondere die umfangreichen Sicherstellungen, die durch das gezielte und entschlossene polizeiliche Einschreiten möglich waren, uns das Gewaltpotenzial der rivalisierenden Clubs sehr deutlich vor Augen geführt und größere Auseinandersetzungen verhindert haben.“ /st, schie

Polizei beschlagnahmt Indoorplantage und Betäubungsmittel

Beamte der Polizeiinspektion West haben am vergangenen Freitag, 07.04.2017, in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Wunstorfer Straße (Limmer) gut 1,4 Kilogramm Cannabis sowie in einer angrenzenden Garage 46 Cannabispflanzen entdeckt und beschlagnahmt.

Ein anonymer Hinweis hatte die Rauschgiftfahnder auf die offenbar als Anbau- beziehungsweise Lagerstätte für Drogen genutzten Räumlichkeiten gebracht.

Nach umfangreichen Ermittlungen sowie einem durch das Amtsgericht Hannover erlassenem Beschluss durchsuchten die Polizisten gegen 08:00 Uhr sowohl die Wohnung des 39-jährigen Hannoveraners als auch dessen Garage. In der Wohnung stellten sie 57 Gramm Haschisch und rund 1 350 Gramm Marihuana sicher, in der als Werkstatt genutzten Garage fanden sie 46 Cannabispflanzen mit Wuchshöhen von 20 bis 120 Zentimetern auf.

Der 39-Jährige, der während der Maßnahmen nicht anwesend war, wird sich demnächst wegen des unerlaubten Anbaus sowie des Besitzes von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge verantworten müssen. /zim, now

Zeugenaufruf! Zwei Duos nach Wohnungs-Einbrüchen festgenommen

Am Abend des 09.04.2017, gegen 22:45 Uhr, hat die Polizei an der Wittekindstraße in Linden zwei mutmaßliche Einbrecher (17 und 18 Jahre) festgenommen. Auch in Badenstedt sind zwei jugendliche Tatverdächtige festgenommen worden. Hier ist es jedoch bei einem Einbruchsversuch geblieben.

Bisherigen Ermittlungen zufolge hatte eine Nachbarin Taschenlampenschein durch die Fenster der Wohnung im Hinterhaus an der Wittekindstraße wahrgenommen und die Polizei informiert. Als die Beamten eintrafen, kam ihnen das Duo im Treppenhaus entgegen. Die beiden jungen Männer, die im Verdacht stehen, in die Wohnung in dem Mehrfamilienhaus eingebrochen zu sein, wurden festgenommen. Das von ihnen mitgeführte Diebesgut, unter anderem Geld, stellten die Polizeibeamten sicher. Ein dritter Tatverdächtiger, der offenbar vor dem Haus Schmiere gestanden hatte, konnte bei Eintreffen der Polizei flüchten. Nach Abschluss der Maßnahmen kamen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beide Tatverdächtigen wieder auf freien Fuß, der Minderjährige von ihnen wurde an seine Eltern übergeben.

Der gesuchte Dritte ist zirka 18 bis 25 Jahre alt, etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß und schlank. Er hat kurzes, dunkles Haar und trug dunkle Oberbekleidung, sowie weiße Kopfhörer.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0511 109-2717 bei der Polizeiinspektion Ost zu melden.

Auch an der Straße Salzwiesen in Badenstedt haben Polizeibeamte in der Nacht zu Sonntag (09.04.2017) zwei Jugendliche (16 und 17 Jahre) festgenommen, die im Verdacht stehen, kurz zuvor versucht zu haben, dort in eine Doppelhaushälfte einzubrechen. Sie wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an ihre Erziehungsberechtigten übergeben.

Einbruchstipps der Polizei:

  • Melden Sie verdächtige Personen oder Beobachtungen sofort der
    Polizei über den Notruf 110. ACHTUNG! Einbruch ist keine reine
    „Männersache“. In letzter Zeit waren in Hannover oftmals auch
    EINBRECHERINNEN – meist zu zweit – unterwegs!
  • Auch aufmerksame Nachbarn können einen wichtigen Beitrag zum
    Einbruchschutz leisten.
  • Öffnen Sie auf Klingeln nicht bedenkenlos, zeigen Sie gegenüber
    Fremden ein gesundes Misstrauen und fragen Sie stets nach einem
    Ausweis. Nutzen Sie den Türspion und den Sperrbügel
    (Türspaltsperre).
  • Auch wenn Sie Haus oder Wohnung nur kurzzeitig verlassen:
    Schließen Sie die Tür immer ab. Verschließen Sie Fenster,
    Balkon- und Terrassentüren. Gekippte sind von Einbrechern leicht
    zu öffnen. Zusatzschlösser an Fenstern und (Terrassen-)Türen
    bieten weiteren Schutz.

Die Technische Beratung der Polizeidirektion Hannover bietet unter der Rufnummer 0511 109-1114 kompetente und kostenlose Beratung zum Thema Einbruchschutz an./ pfe, now

Falkenstraße

Zwei Verletzte bei Unfall am Lindener Markt

FalkenstraßeHeute Vormittag, 21.03.2017, gegen 10:10 Uhr, ist eine 75-jährige Fußgängerin an der Falkenstraße (Linden-Mitte) von einem Radfahrer erfasst und schwer verletzt worden. Der 43-Jährige hat eine leichte Verletzung davongetragen.

Nach Angaben der Beteiligten und Zeugen hatte der Hannoveraner mit seinem Zweirad den getrennten Geh- und Radweg der Falkenstraße in Richtung Deisterstraße befahren.

Etwa in Höhe der Stadtbahnhaltestelle Lindener Marktplatz wechselte die Laatzenerin unvermittelt und ohne auf den Verkehr zu achten vom Geh- auf den Radweg.

Durch den anschließenden Zusammenstoß stürzte die Seniorin zu Boden – sie musste aufgrund der hierbei erlittenen, schweren Verletzungen von einem Rettungswagen in eine Klinik transportiert werden.

Der 43-Jährige wurde lediglich leicht verletzt und konnte seine Fahrt ohne ärztliche Behandlung fortsetzen. Ein Schaden an dem Fahrrad entstand nicht. /zim, st

Ehemaliger Parkplatz am Siloah - Hier werden die Bombenblindgänger vermutet

Evakuierung in Linden-Süd nicht erforderlich

Ehemaliger Parkplatz am Siloah - Hier werden die Bombenblindgänger vermutet
Ehemaliger Parkplatz am Siloah – Hier werden die Bombenblindgänger vermutet
Kampfmittelverdacht hat sich nicht bestätigt

Am Vormittag des 20. März konnte Entwarnung gemeldet werden: Bei den abschließenden technischen Sondierungsmaßnahmen durch die Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen (KBD) konnte an allen drei Verdachtspunkten auf dem ehemaligen Parkplatz Stadionbrücke (Linden-Süd) ausgeschlossen werden, dass es sich um Bombenblindgänger handelt. Dort war zuvor eine technisch sehr anspruchsvolle und mit einem hohen Material- und Zeitaufwand verbundene Freilegung der Verdachtspunkte erforderlich. Eine Evakuierung am 26. März ist somit nicht notwendig.

Aufgrund der nach dem Zweiten Weltkrieg in diesem Bereich durchgeführten Geländeaufschüttung befanden sich die Verdachtspunkte zwischen acht und zehn Metern Tiefe im Erdreich. Im Zuge der Freilegung der Verdachtspunkte mussten Tiefbauschächte von Spezialfirmen erschütterungsfrei hergestellt werden. Bei der abschließenden Erkundung durch den KBD konnte jetzt ausgeschlossen werden, dass es sich bei den Verdachtspunkten um Bombenblindgänger handelt. Im Erdreich befanden sich die Reste eines Metallfasses und weitere metallische Gegenstände.

Oberbürgermeister Stefan Schostok zeigte sich erleichtert als ihn heute Vormittag die Nachricht erreichte, dass sich keine Bombenblindgänger im Erdreich befanden. „Es ist eine äußerst positive Nachricht, dass eine Evakuierung von mehr als 15.000 Einwohnerinnen und Einwohner nicht mehr erforderlich ist und insbesondere die umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des KRH Klinikums Siloah nun nicht mehr umgesetzt werden müssen“, sagte Schostok.

Alle Einwohnerinnen und Einwohner im zuvor geplanten Sicherheitsbereich werden zusätzlich zu der Bevölkerungsinformation in den sozialen Medien über das Twitter-Profil @hannover, dem Internetportal hannover.de sowie auf der Facebook-Seite der Landeshauptstadt Hannover mit mehrsprachigen Informationsblättern darüber in Kenntnis gesetzt, dass sich der Kampfmittelverdacht nicht bestätigt hat und sie ihre Wohnungen nicht verlassen müssen. Sie werden gebeten, auch ihre Nachbarn darüber zu informieren.

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