Heinz bleibt Heinz

Heinz bleibt Heinz

Liebe Freundinnen und Freunde vom Bei Chez Heinz,
bitte nehmt Euch einen kleinen Augenblick für das Lesen und Verbreiten dieser Zeilen.

1. Das Béi Chéz Heinz soll laut Ratsbeschluss zum Neubau Fössebad verschwinden – dies wird aber nicht sofort geschehen.
2. Der Neubau Fössebad wird voraussichtlich erst im Jahr der Kommunalwahl – also 2021 – mit dem symbolischen Spatenstich erfolgen.
3. Der Altbau des Fössebads, in dem sich auch das Béi Chéz Heinz befindet, soll nach derzeitigen Planungen also solange stehen bleiben, bis der Neubau feierlich durch die Kommunalpolitik eröffnet wird.
4. Für die Unterzeichnung der Petition ist es daher noch nicht zu spät! Unser Ziel: Bis zum 07.12.2017 wollen wir 10.000 Unterschriften sammeln. Egal ob aus Hannover, der Region Hannover, Niedersachsen oder aus dem gesamten Bundesgebiet. Also bitte weiter fleißig teilen und Petition unterzeichnen.
https://www.openpetition.de/petition/online/bei-chez-heinz-und-freibad-muessen-bleiben
5. Wir bleiben dabei: wenn die Landeshauptstadt Hannover schon den Titel UNESCO City of Music trägt und sich als Europäische Kulturhauptstadt 2025 bewerben will, könnte das alte Fössebad mit Béi Chéz Heinz ein toller Beitrag sein.
6. Unser Vorschlag: Lasst uns aus dem alten Fössebad ein Haus der Musik machen. Hier eine kurze Zusammenfassung, was hier alles Platz finden könnte:
Räume für eine Musikschule; ein zu einem Café oder einer Kneipe umgestaltetes Foyer; Musikübungsräume; vielleicht ein neuer Standort für das Emil Berliners Museum „Von der Schallplattenproduktion bis zur CD-Serienfertigung“; Ateliers; weiterhin ein Gymnastikraum; ein Livemusiksaal, der aus dem Umbau des Nichtschwimmerbeckens entstehen könnte; ein Vinyl Shop; eine Musikbibliothek oder Annahmestelle für defekte Plattenspieler; und natürlich: das Béi Chéz Heinz!
7. Schon im April 2016 haben wir auf die rechtlichen Probleme einer Wohnbebauung hingewiesen, da diese sowohl im Widerspruch zu einem Freibad (bzw. Hallenbad mit geöffneten Türen) als auch zum Béi Chéz Heinz steht. Anderthalb Jahre später wurde dieser Umstand nun auch von der Stadt Hannover erkannt – die Wohnbebauung ist somit nicht mehr vorgesehen. Dies bedeutet aber auch, dass das Béi Chéz Heinz bleiben könnte – gäbe es nur einen politischen Willen!
8. Diesen politischen Willen zum Béi Chéz Heinz gibt es derzeit noch nicht. Stattdessen soll gewachsene Strukturen abgerissen werden, um eine „schöne planerische neue Welt“ auf der Grünwiese zu errichten.
9. Das Béi Chéz Heinz plädiert weiterhin auf eine nachhaltige Verwendung des alten Fössebads als Haus der Musik. Dafür werben wir und dafür engagieren wir uns!
10. Da das alte Fössebad noch steht, ist es noch nicht zu spät! Lasst uns für diese Idee arbeiten und ins Zeug legen. Und falls SPD, GRÜNE, FDP, und Co. weiterhin den deutlich geäußerten Wählerwillen und die deutliche Kritik seitens der Presse und Bevölkerung ignorieren – dann bleibt noch immer die Kommunalwahl 2021.

Bildungspolitisches Forum Linden-Limmer

Welche Erwartungen und Hoffnungen haben Eltern, Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher, pädagogische Fachkräfte, InklusionsbegleiterInnen und in der Integration tätige Ehrenamtliche für die Fortsetzung der Bildungspolitik einer rotgrünen Landesregierung?

Die Veranstaltung steht unter dem Slogan: Wir hören zu, wir haben verstanden und wollen dann auch entsprechend handeln.

Die langjährige Bundestagsabgeordnete Edelgard Bulmahn führt durch das Programm. Der langjährige Leiter der IGS Linden Christoph Walther erläutert den schulpolitischen Teil des Landes-Wahlprogramms der SPD Niedersachsen und spricht über die positiven Änderungen und Erfolge in der vergangenen Legislaturperiode. Christoph Walther spricht auch über die Perspektiven im SPD-Wahlprogramm und die nach Meinung der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) in der SPD sinnvollen und notwendigen nächsten Schritte in der Bildungspolitik der Landesregierung.

Engagierte aus Kitas, Schulen und andere Bildungseinrichtungen im Stadtbezirk sollen zu Wort kommen und ihre Wünsche und Forderungen einbringen.

Abschließend werde ich als SPD-Landtagskandidatin für den Stadtbezirk Linden-Limmer formulieren, welchen Auftrag ich für die nächste Legislaturperiode im Niedersächsischen Landtag mitnehmen werde.
Das Bildungspolitische Forum Linden-Limmer findet statt

am Montag 9.10.17 | 19.30 Uhr | Gemeindesaal St. Martin, Niemeyerstr. 16, 30449 Hannover

Programm

• Bildung hat Vorrang – Programm der SPD in Niedersachsen (Christoph Walther, AfB)

• Wie ist die Lage? Unsere Schulen und Kinder- und Jugendeinrichtungen aus Linden-Limmer berichten.

• Fazit: Dr. Thela Wernstedt, MdL

Moderation: Edelgard Bulmahn

Veranstalter: SPD Linden-Limmer, Limmerstraße 23, 30451 Hannover | AfB-Region Hannover

Banküberfall in Linden

Bank-ÜBERFALL am Lindener Markt!

Am vergangenen Wochenende staunten die Menschen in Linden nicht schlecht. Es gab einen Bank-ÜBERFALL. Allerdings nicht so wie ihr denkt… Es wurde keine Bank überfallen, sondern – wie sollen wir sagen – eher irgendwie und irgendwann eine Bank „fallen gelassen“.

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https://www.youtube.com/watch?v=NaoARoA4_FA

mehr zu der Aktion unter: hannovercyclechic.wordpress.com

Abstimmung im Ratssaal gegen ein neues Freibad

1838-2017 – Das Fössefreibad ist Geschichte

Hier wird das Fössefreibad beerdigt
Hier wird das Fössefreibad beerdigt

Die Ratsmehrheit aus SPD, Grünen und FDP stimmt im Rat einmal mehr gegen den Beschluß des Bezirksrates Linden-Limmer und gegen den Willen der Bewohner.

Damit sind jetzt Fakten geschaffen. Das neue Fössebad wird mit einem wettkampftauglichen 50-Meter-Becken und Tribüne gebaut. Auf das Freibadaußenbecken wird verzichtet.

In einem Änderungsantrag wurde lediglich ein Sprungturm dem ursprünglichen Konzept hinzugefügt. Alles Andere sind nur vage Absichten wie zum Beispiel „Die Variante einer großzügigen Öffnung der Front des Hallenbades zur Liegewiese wird geprüft“ oder „Die Zuschauertribüne ist multifunktional zu gestalten“. Außerdem soll die Planung des Fössebades eine die Option erhalten, dass zukünftig ein Außenbecken gebaut werden kann. Dazu waren bei der Ratssitzung schon die Jahreszahlen 2019 und 2020 zu hören. Allerdings nur für die Haushaltsplanung. Das würde bedeuten, das in 2020 oder 2021 mit dem Bau eines Freibades begonnen werden könnte.

Besonders die SPD scheint immer noch nicht verstanden zu haben, was der Stadtteil wirklich braucht. Auch das Bundeswahlergebnis mit einem Minus von 11,2% hat die Genossen nicht aufwecken können. Die Petition für den Erhalt von Freibad und Béi Chéz Heinz hat bis jetzt schon fast 5300 Unterzeichner.

https://www.openpetition.de/petition/online/bei-chez-heinz-und-freibad-muessen-bleiben

Angelo Alter der aktuelle sportpolitische Sprecher der Rats-SPD betonte, das Schwimmbäder ein unverzichtbarer Teil der Daseinsvorsorge sind. Und auch das sich die SPD zum Bäderkonzept bekennt. Komisch nur das im Bäderkonzept nie die Rede von einem wettkampftauglichen Sportbad war. Man wünscht sich das sich die Anwohner mit dem Bad identifizieren. Liebe SPD, das tun die Lindener und Limmeraner schon seit Jahren. Wir sind Fösse! Mit diesem Konzept, das am Bürgerwillen vorbei durchgepeitscht wird schafft man jedenfalls kein Vertrauen in die Demokratie, wie Herr Alter weiter ausführte.

Liebe Kinder, das ist ein Freibad
Liebe Kinder, das ist ein Freibad

Auch an die schlauen Worte der Vergangenheit kann sich so mancher Genosse nicht mehr erinnern.

Zitate: Peggy Keller, sportpolitische Sprecherin der Rats-SPD 2013

„Die sportpolitische Sprecherin der Rats-SPD, Peggy Keller, betonte im Rahmen einer Besichtigungstour der Freibäder, die Notwendigkeit in die westlichen Freibäder zu investieren.“

„Einen „Riesenverlust“ nennt Keller, dass der Außenbereich des Fössebades derzeit brachliegt. Das Freibad musste wegen einer defekten Filteranlage schließen. Geht es nach den SPD-Sportpolitikern, soll das Freibad so schnell wie möglich den Betrieb wieder aufnehmen. Das Bad habe zwischen den Stadtteilen Limmer und Linden-Nord eine gute Lage und sowohl seine bewegte Geschichte als auch die Besucherzahlen rechtfertigten Investitionen.“

Bei der Ratssitzung klang das ganz anders!

Die Krönung des Ganzen war aber die Aussage, das ein Freibad völlig ungeeignet für den Schwimmunterricht sei. Beim Festakt zu 140 Jahren Teutonia Chor hat der halbe Saal noch im alten Fössebad das schwimmen gelernt. Das hatte noch nicht mal einen Beckenrand, an dem man sich festhalten kann!

Auch die FDP verdrehte die Fakten, wie es ihr beliebt. Ratsherr Wilfried Engelke behauptete das Béi Chéz Heinz wolle nicht selbst den eigenen Erhalt finanzieren. Fakt ist das schon ein durchaus schlüssiges Konzept vom Béi Chéz Heinz vorgelegt wurde, das zum großen Teil aus Eigenmitteln umgesetzt werden soll. Nur hören will das in der Unesco City of Music keiner!

Alle Hoffnung das die Freibadgeschichte in der Fösse nicht in diesem Jahr endet lag bei den Grünen. Namentlich bei Daniel Gardemin und Katrin Langensiepen, doch wie schon zu befürchten war, einigte man sich dann doch wieder einmal auf einen faulen Kompromiss! Schönen Dank auch!

Bleibt also nur noch die Hoffnung auf den Sankt Nimmerleinstag für das Freibad und das die Kulturhauptstadt Europas in Spee vielleicht doch noch ein Einsehen in Sachen Chéz Heinz hat.

Wie in meinem letzten Artikel schon geschrieben besteht auch noch die Möglichkeit bei der Landtagswahl diese tolle Lösung den beteiligten Parteien entsprechend zu honorieren.

Wahlergebnisse in Linden-Limmer von 2001 bis 2017

Linden nach der Wahl: SPD im freien Fall – Rechte auf dem Vormarsch

Wahlergebnisse in Linden-Limmer von 2001 bis 2017
Wahlergebnisse in Linden-Limmer von 2001 bis 2017

Die Verlierer der Wahlen sind in Linden-Limmer ganz klar die Genossen von der SPD. Kam die SPD kurz nach der Jahrtausendwende im Stadtbezirk noch mehrfach über die 40% Marke und auch bei der letzen Bundestagswaht 2013 immer noch auf fast 35% sind es diesmal nur noch 23,2%. Damit ist die SPD auch bei den Bundestagswahlen nur noch zweitstärkste Partei im roten Linden. Allerdings diesmal hinter den Linken. Die Grünen sind nur drittstärkste Partei.

Als Direktkandidatin hat auch UvdL in Linden eine deutliche Absage bekommen. Wenn man als langjährige Bundesministerin im eigenen Wahlkreis nur auf den vierten Platz kommt sollte man mal über die eigene Politik nachdenken. Gewonnen hat in Linden-Limmer Yasmin Fahimi (SPD), aber auch Sven-Christian Kindler (Grüne) und Tayabeh Bokah Tamejani (Linke) konnten im Stadtbezirk mehr Stimmen auf sich vereinen.

Erschreckend ist das auch in einem Multi-Kulti-Stadtteil wie Linden die Braunen auf dem Vormarsch sind. 2009 gab es bei und im Stadtbezirk nur 192 rechte Wähler was einen Stimmenanteil von 0,9% ausmachte. Bei der letzten Bundestagswahl 2013 kamen die rechten Parteien im Stadtbezirk schon auf zusammen 619 Stimmen oder 2,8%. Zur Kommunalwahl wählten sogar schon 5,7% bei der Wahl zum Rat der Stadt Hannover Parteien die ganz rechts Außen anzusiedeln sind. Bei der Bundestagswahl haben sich jetzt 1094 Nachbarn für die AfD und NPD entschieden. Warum leben diese Menschen eigentlich in Linden? Kann man mir das mal irgendwie erklären? Schlimmer ist es in Limmer wie man so schön sagt. Dort hat die AfD sogar einen Stimmanteil von 8%.

Wahlgewinner im Stadtbezirk ist Die Linke. Ein Zuwachs von 8,6% gegenüber 2013 und damit zum ersten Mal stärkste Partei in Linden-Limmer! Auch Die Partei kann aus dem Stand 3,9% der Stimmen für sich gewinnen.

Die letzten Bundestagswahlen (in Prozent) 2009 2013 2017
SPD 27,9 34,4 23,2
CDU 11,4 14,1 12,3
Die Grünen 29,3 26,4 22,5
Die Linke 17,6 15,3 23,9
FDP 6,2 1,9 4,9
Piraten 4,8 3,5 0,9
Die Partei 0 3,9
AfD 2,4 4,6
Rechte Parteien (NPD, DVU, Hannoveraner, …) 0,9 0,4 0,1
Fössebad - Kein Wasser da - Linden brennt

Fössebad: Bundestagswahl, Ratssitzung, Landtagswahl …

Am Donnerstag, den 28.09.2017 tagt der Rat der Stadt Hannover unter Anderem zum Top-Punkt 10 „Neubau eines Schwimmbades in Linden-Limmer“. Die einzelnen Anträge zu diesem Thema können im Sitzungsmanagement der Stadt Hannover nachgelesen werden (https://e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebre.nsf/TM/20170928_Rat).

Leider ist die Ratssitzung jetzt wieder nach der Wahl. Aber das haben wir in Linden und Limmer natürlich selbst verschuldet. Wir sind ja mit nichts zufrieden! Das es vorher ein Bäderkonzept gab, auf das wir jahrelang warten mussten, Schwamm drüber! Dass genau dieses Bäderkonzept jetzt in der Rundablage verschwindet und etwas völlig Anderes gebaut werden soll, wen stört es!

„Das Chéz Heinz muss bleiben und kann sich unserer Unterstützung sicher sein.“ sagte die örtliche sPD zur Kommunalwahl 2016. „Warum sollen wir eine kommerzielle Disco unterstützen“, wird einem am Wahlstand zur Bundestagswahl von genau diesen Genossen gesagt. War das Béi Chéz Heinz 2016 noch nicht kommerziell?

Im Änderungsantrag der Fraktionen der sPD, Bündnis 90/Die Grünen und der FDP sind tolle Verbesserungen gefordert:

  • Die Variante einer großzügigen Öffnung der Front des Hallenbades zur Liegewiese wird geprüft.
  • Die Planung des Fössebades muss die Option erhalten, dass zukünftig ein Außenbecken gebaut werden kann.
  • Von Seiten der Verwaltung werden die Gespräche mit den BetreiberInnen des Béi Chéz Heinz fortgeführt

Wird geprüft, optional, Gepräche werden fortgeführt. Hört sich alles nach großer Hinhaltetaktik an. Stichwort: Wir haben geprüft und es geht leider doch nicht!

Die Gruppe LINKE & PIRATEN wird da doch etwas konkreter:

  • In die Planung des Fössebades wird ein Außenbecken mit ca. 500 Ouadratmetern Wasserfläche, einer Rutschanlage sowie dazugehöriger Rasenfläche verbindlich aufgenommen.
  • Von Seiten der Verwaltung werden die Gespräche mit den Betreiberlnnen des Bei Chéz Heinz fortgeführt, um gemeinsam ein Konzept zum Weiterbetrieb des Musikclubs und Veranstaltungszentrums am derzeitigen Standort über das Jahr 2021 zu entwickeln.

Auch die CDU eiert in Sachen Freibad nicht rum:

Aufgrund des beschlossenen Bäderkonzepts der LH Hannover , das beinhaltet das Fössebad als Familienbad zu profilieren, ist es unabdingbar, den Freibadebereich zu erhalten.

Die Fraktion bringt die Problematik Béi Chéz Heinz auf den Punkt:

Es wurden bei weitem noch nicht alle Möglichkeiten der Finanzierung zum Erhalt des Béi Chéz Heinz zusammen mit den Betreibern erörtert. Der Traditionsclub in Linden sollte zwingend am bisherigen Standort bestehen bleiben, möchte sich die LHH weiterhin stolz „UNESCO City of Music“ nennen.

Sogar die blau angemalten Braunen wollen ein Freibad.

Auf die Unterstützung aus dieser Richtung verzichten wir in Linden-Limmer allerdings sehr gerne!

Handlungsplan:

  1. Bei der Bundestagswahl ein klares Statement in Richtung der Parteien, was der Stadtteil wirklich braucht, abgeben.
  2. Zur Ratssitzung gehen und vor Ort die Debatte verfolgen, ob das Wahlergebnis Wirkung gezeigt hat.
  3. Bei der Landtagswahl die entsprechende Entscheidungsfindung honorieren.
  4. Je nach Beschlußlage weiter für Freibad und Béi Chéz Heinz kämpfen.
Wahlergebnisse Linden-Limmer

Wahlergebnisse in Linden-Limmer

Die Ergebnisse der verschiedenen Wahlen im Stadtbezirk Linden-Limmer, angefangen von der Bundestagswahl 2009 bis zur letzten Kommunalwahl in 2016. Sicherlich kann man die einzelnen Wahlen nicht pauschal Vergleichen, doch einige Trends lassen sich daraus schon ablesen.

Wahlergebnisse Linden-Limmer

Auch am Stadtbezirk Linden-Limmer ist der besorgniserregende Rechtsruck nicht spurlos vorbei gegangen. Spielten 2009 die rechten Parteien mit 0,9% noch keine Rolle überschritten sie in 2016 schon die 5% Hürde. Bei den klassischen Arbeiterparteien wird es spannend ob nach den Grünen auch Die Linke bei der nächsten Wahl die SPD in der Wählergunst überholt. Bei den jungen Wilden haben die Piraten in dieser Zeit ihren Stimmenanteil halten können. Umso erstaunlicher das Die Partei bei der letzten Kommunalwahl ebenfalls fast auf 5% gekommen ist. FDP und CDU bleiben dem Stadtbezirk zwar beständig erhalten können aber auch keine nennenswerten Zuwächse aufweisen.

Wer sich noch nicht schlüssig ist was man wählen kann der sollte einfach mal den Wahl-O-Mat befragen. Vielleicht das Bündnis Grundeinkommen oder die V-Partei³, gute Alternativen zu den klassischen Parteien sind genügend vorhanden. Man muss sie nur nutzen. Jede nicht abgegebene Stimme ist eine verlorene Stimme gegen den rechten Mob!

Bundestagswahl 2009 Ratswahl 2011 Landtagswahl 2013 Bundestagswahl 2013 Ratswahl 2016
SPD 27,9 30,2 35,3 34,4 24,6
CDU 11,4 9,9 10,7 14,1 9,5
Die Grünen 29,3 36,7 34,2 26,4 30,2
Die Linke 17,6 11,2 9,6 15,3 17,8
FDP 6,2 1,2 3,8 1,9 1,9
Piraten 4,8 6,2 4,7 3,5 4,2
Die Partei 4,6
AfD 2,4 4,6
Rechte Parteien (NPD, DVU, Hannoveraner, …) 0,9 2 0,8 0,4 1,1
Zukunft

Umfrage: Ist Intown der richtige Partner für den Umbau des Ihme-Zentrums?

Wie sehen Sie die aktuelle Situation im Ihme-Zentrum? Haben Sie Vertrauen, dass Intown das Quartier auch wie angekündigt umbaut? Oder sollte die Stadt härter verhandeln oder vielleicht sogar ausziehen?

https://experimentihmezentrum.wordpress.com

Die Stadt gehört uns Allen!

Die Stadt gehört uns Allen! – Kundgebung und Demonstration

Die Stadt gehört uns Allen!Am Freitag, den 8. September, organisiert das Kiezkollektiv unter dem Motto “Die Stadt gehört uns Allen!” Aktionen in Rahmen des bundesweiten Aktionstags “Mietenwahnsinn stoppen!”

Der Tag beginnt um 15 Uhr mit einer Kundgebung am Halim-Dener-Platz / Velvetplatz (Linden-Nord). Daran anschließenden wird es um 18 Uhr einen “demonstrativen Kiezspaziergang” durch Linden geben. Dabei werden Orte aufgesucht, an denen sich der Mietenwahnsinn durch Zwangsräumungen und Verkäufe an Investorengruppen manifestiert.

Die AktivistInnen wollen damit zeigen, dass auch in Hannover Entmietungen, Zwangsräumungen und Verdrängung längst Realität sind. Gleichzeitig soll aber auch deutlich gemacht werden, es gibt auch Menschen, die sich dagegen wehren. Es gibt Zusammenschlüsse als Hausgemeinschaft und Versuche Zwangsräumungen zu verhindern. Nach den zahlreichen Aktionen gegen Zwangsräumungen in den vergangenen Monaten wollen die AktivistInnen das Thema weiter in die Öffentlichkeit tragen. Neben dem Kiezkollektiv, dem „Netzwerk Wohnraum für alle“, der FAU Hannover, dem Mieterladen und der „Kampagne Halim Dener“ beteiligen sich auch Betroffene mit Beiträgen, Ständen und Musik.

Der Aktionstag in Linden wird vom Kiezkollektiv im Rahmen des bundesweiten Aktionstags „Mietenwahnsinn stoppen“ organisiert. Im Vorfeld der Bundestagswahl wird es in gut 20 Städten Aktionen unter dem Motto „Mietenwahnsinn stoppen! Bezahlbare gute Wohnungen für alle!“ sich für eine andere Wohnraumpolitik stark machen. So soll politischer Druck von unten entstehen damit konkrete Verbesserungen für MieterInnen erreicht und eine grundlegend neue Wohnungspolitik durchgesetzt werden.

Nähre Informationen, wie den Aufruf zu Kundgebung und Demonstration, sowie zu bisherigen Aktionen des „Kiezkollektivs – Solidarisches Mieter*innen-Netzwerk“ finden Sie hier:
kiezkollektiv.blogsport.de/

Informationen zum bundesweiten Aktionstag sind hier zu finden:
mietenwahnsinn-stoppen.de/

Freibad der Zunkunft

Breaking News: sPD präsentiert Alternative für ein Freibad

Auf dem Limmerstraßenfest hat die sPD bei ihrem Wahlversprechens-Stand ihre Alternative für ein Freibad vorgestellt.

Freibad der Zunkunft
Freibad der Zunkunft

Hochbahnsteige auf der Limmerstraße
Hochbahnsteige auf der Limmerstraße

Auch bei anderen Themen ist die sPD wieder ganz dicht beim Bürger. Barrierefreier Stadtbahnzugang jetzt! Tunnel und Niederflur gibt es nicht. Das ist entschieden. War da zu lesen. Da frage ich mich allerdings wie sich das mit dem Kommunalwahlprogramm vereinbaren lässt.

Limmerstraße – eine echte Fußgängerzone

Seit 16 Jahren ist die Limmerstraße nun offiziell eine Fußgängerzone. Allerdings führt der 700er Bus oder auch die Pflasterung der Straße dazu, dass dieser wichtige Ort im Herzen Linden-Nords oft nur als Fußgängerzone zweiter Klasse erscheint. Wir wollen die Limmerstraße endlich zu einer echten Fußgängerzone machen!

By the Way: Das Chéz Heinz muss bleiben und kann sich unserer Unterstützung sicher sein. Steht da auch immer noch drin. Eigentlich zum lachen wenn es denn nicht so ein ernstes Thema wäre.

siehe: www.spd-linden-limmer.de

Weil das Beste an Linden-Limmer unser Freibad war.
Weil das Beste an Linden-Limmer unser Freibad war.
Andere Parteien hatten da etwas andere Vorstellungen was zum Beispiel die Zukunft des Fössebades betrifft.

Auch das vom Béi Chéz Heinz flächendeckend auf die Problematik hingewiesen wurde ist erfreulich.

Die „Heinz muss bleiben“ Petition kann übrigens immer noch gezeichnet werden.