Weltoffenes Hannover

Internationale Wochen gegen Rassismus vom 10. bis 25. März

Weltoffenes Hannover
Weltoffenes Hannover

Antirassistisches, weltoffenes und demokratisches Hannover

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus widmen sich alljährlich deutschlandweit der Arbeit gegen Diskriminierung, Fremdenhass und Rechtsextremismus. Seit Jahren ist in Hannover ein breites Bündnis aktiv, um innerhalb dieses Zeitraumes Veranstaltungen zu diesen Themenbereichen anzubieten. Dabei haben wir uns in den vergangenen Jahren Themen wie Rechtsextremismus oder Antisemitismus gewidmet. Aus gegebenem Anlass haben wir uns entschieden, die Reihe dieses Jahr unter das Oberthema Alltagsrassismus zu stellen. Fraglos gibt es viele Projekte, Initiativen und vor allem Menschen, die sich engagieren, weltoffen agieren und gegen Diskriminierungen einstehen. Aber es gibt auch die andere, nicht so schöne Seite. Grundlose Polizeikontrollen nur wegen einer dunkleren Hautfarbe, unbedachte oder beabsichtigte Beleidigungen von Menschen im Fußballstadion, gute Wahlergebnisse für rechtspopulistische Parteien oder generalisierende Berichterstattung über Sinti und Roma – unsere Gesellschaft hat an vielen Stellen noch Möglichkeiten, sich weltoffener, multikultureller und menschlicher zu zeigen…

Wir möchten Sie informieren, mit Ihnen diskutieren und gemeinsam für Toleranz eintreten. Wir laden Sie herzlich zu unseren Veranstaltungen ein!

10. März 2014
BUNDESWEITER AUFTAKT
der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Hannover

12. März 2014 | 10.00–16.00 Uhr
WORKSHOP: »Intersektionalität und Politische Bildung: Theorie und Praxis«

13. März 2014 | 9.30 Uhr und 11.30 Uhr
THEATERSTÜCK FÜR SCHULKLASSEN: »Erste Stunde«

14. März 2014 | 10.00–16.00 Uhr
TAG DER OFFENEN TÜR im Zweiten Bildungsweg der VHS: »Anerkennen statt Ausgrenzen«

19. März 2014 | 18.00–20.00 Uhr
VORTRAG: »Antiziganismus: Vorurteil und Diskriminierung«

20. März 2014 | 18.00–20.00 Uhr
DISKUSSION: »Etwas Besseres finden wir schon! Zur Situation von Flüchtlingen in Hannover«

21. März 2014
INTERNATIONALER TAG GEGEN RASSISMUS

24. März 2014 | 18.00–20.00 Uhr
DISKUSSION: »Alltagsrassismus im Stadion«

5. März 2014 | 18.00–19.30 Uhr
ABSCHLUSS: »Antirassistisches, weltoffenes und demokratisches Hannover?!«

www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de

Grünen Politiker am Küchengarten von Neonazi bedroht

Sven-Christian Kindler, MdB
Sven-Christian Kindler, MdB

Sven-Christian Kindler, Mitglied des Bundestages für die Grünen, ist am Wochenende auf dem Küchengarten von einem Neonazi bedroht worden. Weil er bei der Demonstration gegen die Band Frei.Wild gesprochen hatte wurde er von einem Mann (Mitte 20, ca. 1,80 Meter) auf dem Platz angesprochen. Als er dies bestätigte wurde er von dem Mann geschubst und bedroht. Er soll „ich mache dich fertig, wenn du noch mal so etwas machst“, gerufen haben.

Der Vorfall zeigt das die Einschätzung der Band Frei.Wild und ihrer Anhänger durchaus richtig war.

Rechte Aktivitäten sind hier nicht geduldet. Der Rat der Stadt Hannover ging unlängst mit gutem Beispiel voran als die Anträge der Hannoveraner zum Thema Zuwanderer erst gar nicht erörtert wurden.

Linden-Limmer bleibt Nazifrei – Egal ob als Politik (Stichwort: ProDeutschland oder Die Hannoveraner) oder als  Heimatmusik verpackt!

Film im Apollo: Das Konzentrationslager Bergen-Belsen 1939-1945

plakat00001038Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27.Januar
BRD 1985
R: Jürgen Corleis
Länge: 45 Min. (5,-/4,- €)

26.01.2014 – 17:45 und 19:00 Uhr – Apollokino

Am 15. April 1945. KZ-Kommandant Josegf Kramer übergibt das Konzentrationslager Bergen-Belsen zwischen Hannover und Lüneburg bei Celle den britischen Streitkräften. Die Ereignisse dieses Tages sowie der nächsten Monate werden von einem alliierten Kamerateam festgehalten. Bergen-Belsen, letzte Station des Leidens für mehr als 50.000 Menschen – unter ihnen ANNE FRANK. Die Leichnamen Verhungerter bedecken ein riesiges Feld. SS-Bewacher, befragt vor einem Berg von Toten, werden gezwungen, sie in Massengräber zu schaffen. Die Kamera folgt Josef Kramer und seinen Komplizen bis zur Verurteilung in Lüneburg am 17.November 1945. Seuchen zwingen die Militärregierung, alle Baracken des Lagers niederzubrennen. Die wenigen Überlebenden werden evakuiert. Sie, die Opfer und Zeugen, unterernährt und geschwächt von Typhus und Cholera, sprechen über ihren Lebensweg. 40 Jahre später werden Überlebende und ein Kameramann, der bei der Befreiung dabei war, noch einmal befragt.

Was das Grauen von Bergen-Belsen noch heute so gegenwärtig macht, sind die Bilder und Tondokumente aus dem völlig überfüllten und verwahrlosten Lager, die britische Fotografen und Kamerateams nach der Befreiung eingefangen haben.

Keine Argumente: sieben sinnlos zerstörte Scheiben

Anschlag auf DKP Büro in Hannover-Linden: Pflastersteine, Baseballschläger und Brandsätze ersetzen keine Argumente

Keine Argumente: sieben sinnlos zerstörte Scheiben
Keine Argumente:
sieben sinnlos zerstörte Scheiben

In der Nacht vom 1. zum 2. Januar wurde auf das DKP Büro in der Göttinger Straße (Linden-Süd) ein Anschlag verübt. Zwei bisher unbekannte Männer, die anschließend mit einem Auto flüchteten, zertrümmerten sieben Fenster des Büros und beschädigten die Eingangstür mit scharfem, spitzen Einbruchwerkzeug massiv. Nur durch die dankenswerte Aufmerksamkeit von Anwohnern, die Geräusche bemerkten und die Polizei alarmierten, konnte Schlimmeres verhindert werden.

Die Täter sind weiterhin unbekannt, derzeit gibt es keine konkreten Hinweise auf ihre Identität. Der Anschlag auf unser Büro reiht sich jedoch in eine Serie ähnlicher Anschläge in den letzten Wochen und Monaten ein, die sich gegen die Büros anderer Parteien und Jugendorganisationen gerichtet haben und bei denen teilweise auch versucht worden ist, Brände zu legen. Wir erwarten von den zuständigen Polizeiorganen, dass sie diese Taten zügig aufklären und dafür sorgen, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

Einfältige Zerstörungswut: die beschädigte Eingangstür des DKP Büros
Einfältige Zerstörungswut:
die beschädigte Eingangstür des Büros

Wir halten es für naheliegend, dass diese Anschlagsserie einen neofaschistischen Hintergrund hat. Nach dem behördlichen Verbot der Organisation „Besseres Hannover“ versucht die neofaschistische Szene in Hannover sich mit dem unlängst eröffneten „Thor-Steinar“-Laden einen neuen Kristallisationspunkt zu schaffen. Gegen den Betrieb dieses Ladens gibt es berechtigte anhaltende Proteste, die von einem breiten antifaschistischen Bündnis organisiert werden. Die Mitglieder unserer Partei haben sich an den Aktionen dieses Bündnisses in vielfältiger Art beteiligt.

Wir hüten uns an dieser Stelle vor Spekulationen. Allerdings verschließen wir genauso wenig unsere Augen vor der Gefahr einer zunehmend aggressiven neofaschistischen Szene auch in Hannover. Wir werden weiterhin gemeinsam mit allen Antifaschistinnen und Antifaschisten dieser Stadt den Aktivitäten der Neofaschisten entgegentreten.

DKP Hannover – Kreisvorstand
Göttinger Straße 58
30449 Hannover

Geister der Vergangenheit – KZ und Zwangsarbeit in Hannover/Limmer 1944/45

plakat00010036In Koop. mit dem AK Ein Mahnmahl für das Frauen KZ Limmer: Die Filmemacher Franziska Wenzel Sören Köpke stellen ihren Film im Apollokino persönlich vor!
D 2010, 42 Min. R: Franziska Wenzel, Sören Köpke
19.01.2014, 11:00 Uhr (5,-/erm: 4,-€)

„Ein Mahnmahl für das Frauen KZ Limmer“:
Zwangsarbeit in Hannover im Nationalsozialismus Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar.
Hannover – eine „ganz normale“ deutsche Großstadt. Was weist heute noch darauf hin, dass allein hier in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs Zehntausende von Menschen unter unwürdigen Umständen zur Zwangsarbeit eingesetzt wurden? An diese „Geister der Vergangenheit“ zu erinnern, ist Ziel des Dokumentarfilms von Franziska Wenzel und Sören Köpke. Der Film sucht nach den Spuren nationalsozialistischer Verbrechen und fragt nach den Opfern. Am Ende steht die Frage, wie Erinnerungskultur in einer Stadt wie Hannover in Zukunft gestaltet werden soll.
Franziska Wenzel und Sören Köpke haben in einer Entstehungszeit von über zwei Jahren für den Film Originalschauplätze aufgesucht, mit Historikerinnen und Historikern gesprochen, Zeitzeugenvideos gesichtet und Archivfotos zusammengesucht, um ein umfassendes Bild von dem verbrecherischen Phänomen „Zwangsarbeit“ auf lokaler Ebene zu zeichnen.

Mehr als nur Klamotten

Mehr als nur Klamotten! – Rechte Trendmode aus Hannover verdrängen!

Mehr als nur Klamotten
Mehr als nur Klamotten

Podiumsdiskussion der Friedrich-Ebert-Stiftung Niedersachsen

Mittwoch, 11. Dezember 2013, 18 Uhr
Sheraton Hotel Hannover
Pelikanplatz 31, 30177 Hannover

Seit September gibt es einen Tønsberg-Laden in der List. Seit September wird dagegen protestiert. Der Grund: Der Laden verkauft Klamotten der Marke Thor Steinar – ein Label, das gerne von Rechtsextremen getragen wird.

Der Protest ist vielfältig. AnwohnerInnen, zivilgesellschaftliche und politische Gruppen und Vereine, ein neu gegründetes Bündnis – alle setzen sich dafür ein, dass der Laden bald schließt und demokratiefeindlichen Einstellungen im wahrsten Sinne des Wortes kein Raum gegeben wird. Denn Klamotten sind nicht nur Klamotten! Es geht um viel mehr. Um Symbolik, Identität und einen Treffpunkt für Mitglieder der Szene.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung Niedersachsen möchte mit dieser Veranstaltung interessierte AnwohnerInnen und BürgerInnen informieren. Gemeinsam mit unseren ExpertInnen Michael Hans Höntsch MdL, Beauftragter für Rechtsextremismus der SPD-Landtagsfraktion, Silvia Müller, Initiative „Gegen rechten Lifestyle in Hannover“, Hendrik Puls, Autor und Szenekenner sowie Pastor Friedrich Scherrer und Jan-Oliver Kornau, Bremer Initiative „Stephanikreis Ladenschluss“ wollen wir diskutieren, wie die weitere Entwicklung in Hannover verlaufen könnte, welche Erfahrungen u.a. andere Städte gemacht haben und welche Mittel zur Verfügung stehen, um etwas gegen den Laden in der List zu unternehmen.

Kein Frei.Wild in Linden!

Leider doch…
Aber trotz schlechtem Wetters kamen mehr als 300 Demonstranten zum Schwarzen Bär um gegen die Band Frei.Wild und deren Fans zu protestieren.

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http://www.youtube.com/watch?v=8Yibp8HwcuU

Linden ist kein Ort für rechte Ideologien. Das haben die letzten Aktionen eben dieser Gruppierungen gezeigt. Erschreckend dabei ist das sich diese „netten Besuche“ in letzter Zeit häufen. Hoffentlich findet bei den Konzertveranstaltern in Hannover jetzt ein Umdenken statt. Das Capitol hat sich mit der Vermietung an diese Band sicherlich keinen Gefallen getan.

Auch wenn der Verfassungsschutz keine Bedenken hat, ich habe mir meine Meinung zur Band gebildet. Diese Art von Musik hat in Linden nichts zu suchen. Die Besucher habe ich mir übrigens genau so vorgestellt. Eben: „Die Fans der Vollidioten“!

Das wird man doch noch mal sagen dürfen 😉

ab

Piraten Partei

Offener Brief: PIRATEN fordern Absage des Frei.Wild-Konzerts im Capitol

Piraten ParteiSehr geehrter Herr Lohmann,

das Veranstaltungszentrum Capitol ist weit über Linden hinaus als Ort bekannt, an dem Künstler aus aller Welt ihr Publikum finden. Damit passt es sehr gut in diesen Stadtteil, der Menschen aus vielen Nationen eine Heimat bietet. Da ist es nicht verwunderlich, dass es hier ein besonders großes Anliegen der Politik ist, gegenseitigen Respekt zwischen verschiedenen Kulturen zu vermitteln und ein friedliches Zusammenleben aller Menschen zu unterstützen.

So hat der Bezirksrat Linden-Limmer bereits am 01.04.2009 in einer gemeinsamen Resolution festgestellt:
“Die Thesen, die von ihnen (rechten Parteien und Gruppierungen) verbreitet werden, stehen im krassen Gegensatz zum gelebten Alltag in unseren Stadtteilen, in denen Menschen mit über hundert unterschiedlichen Nationalitäten und zahlreichen verschiedenen Religionen gemeinsam und friedlich miteinander leben! Wir bekennen uns hier zu einem gleichberechtigten, demokratischen, solidarischen Umgang der Menschen untereinander, egal welcher Herkunft und lehnen Extremismus jeglicher Couleur ab.” [1]
Mit eindrucksvollen Protesten haben unterschiedlichste gesellschaftliche Gruppen am 13.09.2013 am Lindener Markt und am Kulturzentrum “Faust” diese Haltung bei Kundgebungen der Partei “ProDeutschland” unter Beweis gestellt.
Auch wir Piraten waren an diesen Protesten beteiligt, genau wie an den überparteilichen Aktionen gegen rechten Lifestyle und den damit verbundenen Thor Steinar-Laden “Tønsberg” in der List. [2]
Mehrfach haben wir auch anderweitig zum Ausdruck gebracht, dass rechtes Gedankengut bei den Piraten keine Berechtigung hat. So verabschiedeten wir am 28.04.2012 auf dem Parteitag in Neumünster ebenfalls eine Resolution gegen Rechts. [3]
Insofern ist es für uns selbstverständlich, gegen jegliche Art tendenziös rechtsgerichteter Aktivitäten entschlossen vorzugehen. So können wir nicht wegsehen, wenn eine von vielen Seiten als im rechten Spektrum angesehene Band wie Frei.Wild ihre Texte in unserer Stadt verbreiten will. Wir fordern Sie daher nachdrücklich auf, das für den 29.11.13 in Ihren Räumlichkeiten geplante Konzert abzusagen und die Band auszuladen – unabhängig davon, mit wem der Vertrag geschlossen wurde. Wenn wie in diesem Fall ein anderer Veranstalter zwischen geschaltet wurde, kann der Vertrag auch mit diesem aufgrund von Täuschung gekündigt werden, sofern Sie nicht wussten, wer dort auftreten sollte.
Eine Absage des Konzerts ist nicht nur in unserem Interesse und dem der Lindener Bürger – vielmehr sollte es auch in Ihrem eigenen Interesse sein, als Veranstaltungslocation nicht mit der rechten Szene in Verbindung gebracht zu werden.

Linden-Limmer ist kein rechts geprägter Stadtteil. So soll es auch bleiben!

Der Regionsvorstand Hannover der Piratenpartei

www.piratenhannover.de

Symbol Nazifrei

Gemeinsame Resolution gegen das Frei.Wild Konzert im Capitol

GEGEN NATIONALISMUS UND VÖLKISCHE IDEOLOGIE – DAS FREI.WILD KONZERT ABSAGEN!

DIE SÜDTIROLER BAND „FREI.WILD“ WIRD AM 29. NOVEMBER IHR EINZIGES KONZERT IN NORDDEUTSCHLAND IM CAPITOL IN HANNOVER-LINDEN GEBEN.

DIE IN DER RECHTEN GRAUZONE VERORTETE BAND BETONT IN EINER VIELZAHL IHRER TEXTE EINEN VERMEINTLICH BESONDEREN WERT DER EIGENEN NATION, KULTUR UND DES EIGENEN „VOLKES“ GEGENÜBER ANDEREN UND WARNT VOR DEREN „VERMISCHUNG“. AUSSERDEM SCHÜRT SIE IN IHREN TEXTEN VORURTEILE GEGENÜBER ANDERSDENKENDEN UND BETREIBT GESCHICHTSREVISIONISMUS.

DIE BAND, DIE EINFACHE TEXTE ZU SIMPLEN LIEDSTRUKTUREN SINGT, ZIEHT VOR ALLEM JUNGE MÄNNER AN, DIE AUF DER SUCHE NACH EINER KOLLEKTIVEN IDENTITÄT SIND. DIE GRUPPENZUGEHÖRIGKEIT WIRD DABEI ÜBER NATIONALES „WIR-GEFÜHL“, GEPAART MIT EINER PRISE REBELLION UND „FREIHEIT“, ERZEUGT.

DASS SICH FREI.WILD UND IHRE FANS MIT DER POSITIVEN BEZUGNAHME AUF DAS KONSTRUKT „NATION“ GEGEN DEN FREIHEITSGEDANKEN DES GLEICHBERECHTIGTEN ZUSAMMENLEBENS ALLER MENSCHEN POSITIONIEREN, WIRD VON IHNEN NICHT REFLEKTIERT ODER IST IHNEN EGAL. DENN NATIONALISMUS IST IMMER AUSGRENZEND UND BRAUCHT NEBEN DEN MITGLIEDERN DER GEMEINSCHAFT AUCH NICHTMITGLIEDER, DIE AUSGESCHLOSSEN WERDEN.

DER NATIONALISMUS UND DIE DAMIT HERAUFBESCHWORENE ANGST VOR ÜBERFREMDUNG SIND DESHALB NICHT WIE „FREI.WILD“ BEHAUPTEN UNPOLITISCH, SONDERN HOCHPOLITISCH! „FREI.WILD“ FUNGIERT DURCH IHREN GEFÄHRLICHEN RECHTSROCK SOMIT ALS ALS BINDEGLIED ZWISCHEN RECHTER SZENE UND UNPOLITISCHEM MAINSTREAM UND BIETET VOR ALLEM EINSTEIGER_INNEN ANKNÜPFUNGSPUNKTE.

WIR VERURTEILEN NATIONALISTISCHE UND VÖLKISCHE IDEOLOGIEN AUF DAS SCHÄRFSTE UND UNSERE ANTWORT HEISST: „FREI.WILD“ EINE ABSAGE ERTEILEN! IM CAPITOL UND ANDERSWO! KEIN PLATZ FÜR VÖLKISCHEN NATIONALISMUS – WEDER IN HANNOVER-LINDEN, NOCH IRGENDWO SONST!

WIR FORDERN DAS CAPITOL AUF, DAS KONZERT AM 29.11.2013 ABZUSAGEN! FALLS DAS KONZERT DENNOCH STATTFINDET, WERDEN WIR UNS AN DER GEGENKUNDGEBUNG AM 29.11.2013 UM 17 UHR AM SCHWARZEN BÄREN BETEILIGEN UND LADEN ALLE EIN, DIE AUCH ETWAS GEGEN DIE VERHERRLICHUNG DER NATION UND VÖLKISCHE VERKLÄRUNG HABEN, SICH UNS ZAHLREICH ANZUSCHLIESSEN!

GRÜNE STADTTEILGRUPPE LINDEN-LIMMER; KULTURZENTRUM FAUST E.V.; INITIATIVE GEGEN RECHTEN LIFESTYLE IN HANNOVER; RADIO FLORA; JUSOS NIEDERSACHSEN; GRÜNE STADTVERBAND HANNOVER; MICHAEL HÖNTSCH MDL; LINKE BO LINDENLIMMER; DGB-CHOR HANNOVER; VVN/BDA – KV HANNOVER; GRÜNE JUGEND HANNOVER; SDJ-DIE FALKEN BEZIRK HANNOVER; ASTA UNI HANNOVER; LINDEN-ENTDECKEN.DE

Bunter Laternenumzug

Laternenumzug gegen rechten Lifestyle

Laternenumzug gegen rechten Livestyle
Laternenumzug gegen rechten Lifestyle

Bericht der Initiative „Gegen rechten Lifestyle in Hannover“

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen bedanken, die am gestrigen Laternenumzug teilgenommen und so ihren Unmut über den Laden und die aktive Naziszene in Hannover zum Ausdruck gebracht haben. Rund 200 Menschen unterschiedlichster Altersgruppen haben dazu beigetragen, dass dem braunen Einheitsbrei ein farbenprächtiges Lichterspiel entgegengesetzt wurde. Wir finden es großartig, dass so viele Menschen zusammengekommen sind, Mitglieder politischer Parteien, Mitglieder antifschistischer Organisationen, Gewerkschafter*Innen und viele Anwohner*Innen und Personen, die mit einem kreativen Protest zeigen wollten, dass sie Nazis in der List und anderswo nicht dulden und Widerstand leisten.

Was wir allerdings absolut nicht gut fanden, war das massive Polizeiaufgebot, was insbesondere bei den mitlaufenden Kindern große Irritation aufgeworfen hat. Wir fordern eine Verhältnismäßigkeit und sind der Meinung, dass ein Laternenumzug nicht von Polizist*Innen in dieser Form begleitet werden muss. Zudem sind wir schockiert, dass die Beamt*Innen sich nicht vor den Laden sondern vor das benachbarte chniesische Restaurant aufgestellt haben. Das ist eine Frechheit und wir werden überprüfen lassen, wie sowas bei künftigen Veranstaltungen vermieden werden kann.
Ansonsten war es ein gelungener Abend und wir danken allen, die Widerstand leisten!

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