Linden gegen Nazis – Demo am 8. November

Aktionsbündnis Linden gegen Nazis

Am 1. Mai 2009 planen Faschisten einenAufmarsch durch Hannover, der auch nach Linden führen soll.

Wir nehmen nicht hin, dass Nazis den 1.Mai erneut missbrauchen, um die demokratische Öffentlichkeit mitihren Aufmärschen anzugreifen, die Opfer des Faschismus zuverhöhnen und an politischem Einfluss zu gewinnen.

Wir laden alle demokratisch gesinntenMenschen ein, im Aktionsbündnis „Linden gegen Nazis“ aktivzu werden und sich an den Aktionen gegen den Nazi-Aufmarsch zubeteiligen.

Im Aktionsbündnis „Linden gegenNazis“ ist Platz für alle – gleich welcher Herkunft, Religion,Weltanschauung oder Parteizugehörigkeit. Wir dulden nicht längerfremdenfeindliche, rechtsextremistische, antisemitische undrassistische Äußerungen, Gewalttaten und Anschlägesowie menschenverachtende Hetze, Terror und Mordtaten.

Linden bleibt nazifreie Zone

Am 1. Mai 2009 wollen alte und neue Nazis durch Hannover marschieren

Lindener Stadtteilzeitung Oktober 2008 12. Jahrgang LindenspiegelAnfang Septemberwurde bekannt, dassNeonazis aus demUmfeld der FreienKräfte einen Aufmarsch unterdem Motto „Schluss mit Verarmung,Überfremdung und Meinungsdiktatur– Nationaler Sozialismusjetzt!“ für den 1. Mai2009 in Hannover angemeldethaben.Es wurde eine erwartete Teilnehmerzahlvon 500 – 1000Personen angegeben. Es ist aberdavon auszugehen, dass an diesemTag mehr Neonazis auf denStraßen der niedersächsischenLandeshauptstadt unterwegssein werden.Der angemeldete Start- undZielpunkt der Nazidemonstrationist der ZOB. Von dort auswollen sie durch die Innenstadtund bis Linden hinein marschieren.Sie haben ihre Routebis zur Spinnereistr. / Ecke Elisenstr.angemeldet und wollendann wieder zurück in die CalenbergerNeustadt. Das heißt,sie wollen über die Ihmebrückebei den Stadtwerken nach Lindenrein!!!Direkt auf der anderen Seite habensie eine 60-minütige Kundgebungauf Lindener Boden angemeldet,auf der sie hetzenund provozieren wollen.

Diesam höchsten Feiertag der internationalenArbeiterbewegungund Tag der traditionellen 1. Mai-Kundgebung des DGB.

 Kompletter Artikel im aktuellen Lindenspiegel

 

 

Zweites hannoverweites Treffen gegen den Naziaufmarsch

Das zweite Treffen gegen denNaziaufmarsch am 1.Mai 2009 in Hannover.

Dienstag, 28.Oktober 2008 -19:00 Uhr
DGB-Haus Hannover
Otto-Brenner-Straße 1

Es wird in erster Linie um eine Verständigung über gemeinsame Ziele undmögliche gemeinsame Aktionen gehen.

Die Gewerkschaften in Hannover werden bis zu diesem Zeitpunkt ihre eigenenPlanungen diskutiert haben und einen Vorschlag vorlegen.

(Menschen, die als Nazis bekannt sind, haben zu diesem Treffen natürlichkeinen Zutritt!)

Aktionsbündnis „Linden gegen Nazis“ gegründet!

Über50 Menschen, darunter viele Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen,Parteien, Stiftungen und Initiativen aus Linden, nahmen am 24.09.2008an der konstituierenden Sitzung des „Aktionsbündnis Linden gegen Nazis“teil. Das Bündnis gründete sich anlässlich des von Neonazisangekündigten Aufmarsches am 1. Mai 2009 durch Hannover und Linden.
BeimLindener Aktionsbündnis war es Konsens, dass mit leidenschaftlichenEngagement verhindert werden soll, dass Neonazis durch unserenStadtteil marschieren können.

Die erste gemeinsame Aktion desBündnisses soll am 09.11.2008 zur Erinnerung an die Reichspogromnachtstattfinden. Mit einem Erinnerungsgang durch den Stadtteil und einemSchweigemarsch soll an die Opfer des deutschen Faschismus gedachtwerden.

Alle interessierten Einzelpersonen und Vertreter von Verbänden sind herzlich zu den Folgetreffen des Bündnisses eingeladen.

Die nächsten Treffen des „Aktionsbündnis Linden gegen Nazis“ finden statt am:

  • Do., 02.10., 19 Uhr, Freizeitheim Linden
    Vorbereitungstreffen für Aktionen am 09.11.2008 (Reichspogromnacht)
  • Mi., 08.10., 19 Uhr, Freizeitheim Linden
    Treffen der Arbeitsgruppen: 1. Bündnis-Aufruf; 2. Aktionsplanung 1. Mai 2009; 3. Bündnisausweitung und Öffentlichkeitsarbeit; 4. Jugendarbeit
  • Mi., 22.10., 19 Uhr, Freizeitheim Linden
    Gemeinsames Plenum des „Aktionsbündnis Linden gegen Nazis“

Erstes Treffen des Aktionsbündnisses gegen den Naziaufmarsch

Der Sachstand:

Für den 1. Mai 2009 haben NeoNazis aus Celle eine Demonstrationsroutedurch Hannover angemeldet. Sie führt vom ZOB über Steintor undKönigsworther Platz in Richtung Küchengarten und danach am Klagesmarktvorbei zurück zum Bahnhof.
Das Motto dieser Varanstaltung heißt  „Schluss mit Verarmung,Überfremdung und Meinungsdiktatur – Nationaler Sozialismus jetzt!“. Wersich ein Bild machen möchte auf der Webseite http://www.arbeiterkampftag.info kann maneiniges nachlesen. Wahrscheinlich wird diese Webseite dort auch bald als "Feindpresse" eingestuft.

Aktionen in Linden am und vor dem 1.Mai:

Der Verein Faust e.V. wird auf ihren Flyern und Infos einen entsprechenden Text gegen die Nazis einbauen.

Die Otto Brenner Akademie / Geschichtswerkstatt Linden wird in dennächsten Wochen und Monaten unter dem Titel "Linden – Ein NazifreierStadtteil" anhand der vielen geschichtlichen Beispiele in Linden dieÖffentlichkeit über das Thema informieren.

  • Orte der Erinnerung
  • Stolpersteine in Linden
  • Stadtteilrundgänge durch das Rote Linden
  • Eine monatiche Filmreihe zum Thema Antifaschismus und Arbeiterbewegung
  • ARCHIV-Gespräche mit Zeitzeugen und Fachleuten

In Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Lindener Vereine wird am 1.Mai auf dem Küchengartenplatz ein Fest der Demokratie stattfinden.

Von den Teilnehmern kamen auch noch viele weitere Ideen für Aktionen auch schon im Vorfeld.

Wie geht es weiter:

Das nächste Treffen des hannoverweiten Aktionsbündnisses findet am 28.10.2008 um 19:00 Uhr im DGB Haus statt.

Der Termin für das nächste Treffen in Linden wird hier so bald wie möglich bekannt gegeben.

 

„Am 1. Mai ist Linden dicht für Nazis!“

Zu dem geplanten Naziaufmarsch am 1. Mai 2009 erklärt derGruppenvorsitzende der Hannoverschen Linken Luk List: "Es ist gut, dassdurch alle demokratischen Parteien ein Ruck der Empörung geht. Empörungallein reicht aber leider nicht aus, um den Aufmarsch der Faschisten zuverhindern."Die Hannoversche Linke unterstützt das Vorhaben des DGB eingesellschaftlich möglichst breites Bündnis zu initiieren, um denNazi-Aufmarsch in Hannover zu verhindern."Wir werden es nicht zulassen, dass die Faschisten den internationalenTag der Arbeiterbewegung für ihre menschenverachtenden Zieleinstrumentalisieren wollen. Falls der Naziaufmarsch tatsächlich von derVerwaltung genehmigt werde, werden wir mit all unserer Energie daranarbeiten, dass so viele Menschen wie nur möglich sich ihnen in den Wegstellen werden."

 Pressemitteilung

PM: Hannoversche Linke Region Hannover

Lindener Aktionsbündnis gegen Nazis“

Am 1. Mai 2009 haben Neonazis einen Aufmarsch auf dem Klagesmarkt angemeldet, der dann nach Linden über die Limmerstraße führen soll.

Die Nazis konnten noch nie in der Geschichte Lindens ohne Polizeischutz durch unseren Stadtteil marschieren und wir wollen auch zukünftig nicht, dass Neonazis und Rassisten durch unseren Stadtteil ziehen! Es wäre unerträglich, wenn es den Faschisten gelingen sollte am 1. Mai 2009 durch unsere Strassen zu ziehen. Denn gerade zum 1. Mai – dem internationalen Tag der Arbeiterbewegung – kommen alle hier lebenden Menschen unabhängig von Herkunft, Alter oder Religion zusammen um gemeinsam und in Solidarität zu feiern und für Arbeitnehmerrechte zu demonstrieren.

Wir möchten Euch deswegen alle ganz herzlich zur Gründung eines Stadtteil- Aktionsbündnisses und zu Beratungen über mögliche Gegenaktivitäten in Linden einladen:

Mittwoch, 24. September 2008 um 19 Uhr im Freizeitheim Linden

Für eine kurze Rückmeldung über Deine / Ihre Teilnahme würden wir uns freuen.

Christian Vasenthien für den Initiativkreis „Lindner Aktionsbündnis gegen Nazis“

Bündnis gegen Neonazi-Demo

Bürger- und Stadtteilinitiativen in Linden haben gemeinsam mit der Linken ein Aktionsbündnis gegen die Neonazi-Demo am 1. Mai gegründet. Auf dem ersten Treffen am 24. September soll über geeignete Gegenmaßnahmen beraten werden.

Die Fraktionsvorsitzenden DER LINKEN in derRegionsversammlung und im Rat der Landeshauptstadt, Stefan Müller undMichael Höntsch, haben sich am Wochenende ganz entschieden gegen dengeplanten Aufmarsch der NPD am 1. Mai in Hannover ausgesprochen: „Diegeplante Demonstrationsroute vorbei am Klagesmarkt nach Linden ist eineunerträgliche Provokation der demokratischen Öffentlichkeit“, betonensie.

Müller und Höntsch sprechen sich für ein Verbotdes NPD-Aufmarsches aus. „Jetzt muss es eine Neuauflage von Bunt stattBraun in Hannover geben“, regen die beiden Linkspolitiker an. Nunmehrkomme es darauf an, erneut ein breites Bündnis gegen die Neonazis inHannover zu schaffen. Schon frühzeitig müssten alle Möglichkeitenausgeschöpft werden, die Demonstration der NPD bereits im Vorfeldunmöglich zu machen. „Hannover als Mitglied der internationalenStädtekoalition gegen Rassismus darf nicht zum Tummelplatz der Feindeder Demokratie werden.“ Die beiden Fraktionsvorsitzenden sagten dem DGBjede mögliche Unterstützung beim Aufbau eines breiten Bündnisses gegenrechts zu.

Quelle: Die Linke Region Hannover und HAZ.de

 

NPD-Aufmarsch am 1. Mai verhindern!

Hannover ist bunt, nicht braun.

Die Anmeldungder Demonstration der rechtsextremen NPD für den 1. Mai kommendenJahres in Hannover stößt bei Bündnis 90/Die Grünen auf absoluteAblehnung.

"Die Neonazis versuchen immer wieder, den 1. Mai fürsich zu instrumentalisieren. Dies werden wir nicht dulden. Szenen wiein diesem Jahr in Hamburg dürfen wir in Hannover auf keinen Fallzulassen", sagt Brigitte Deyda, Vorsitzende des Grünen Regionsverbands."Vor einem Jahr haben wir gezeigt, dass Hannover bunt statt braun ist.Wir wollen keine Nazis in Hannover und das werden wir auch immer wiederdeutlich machen."

Im September 2007 hatte sich unter dem Motto "Buntstatt braun" ein breites Bündnis gegen den NPD-Parteitag im HCCformiert. Die Grünen setzen sich mit dem DGB und anderen Organisationenjetzt wieder für ein möglichst breites Bündnis demokratischer Kräfteein.

"Wir müssen alles versuchen um diese Veranstaltungschon im Vorfeld zu verhindern", sagt der Vorsitzende desRegionsverbands Dieter Albrecht, der sich enttäuscht vom Verhalten derPolizei zeigt: "Der Klagesmarkt wird am 1. Mai traditionell vom DGBgenutzt, das dürfte dort doch bekannt sein. Hier hätte ich mir mehrSensibilität bei der Polizei erhofft."

Hintergrund: Die rechtsextreme NPD hatte in dervergangenen Woche eine Demonstration für den 1. Mai 2009 angemeldet,die unter anderem am Klagesmarkt Station machen soll.

www.gruene-hannover.de

PM: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Regionsverband Hannover

 

Nazidemo am 1. Mai auch in Linden ?

Die rechtsextreme Szene plant am 1. Mai 2009 am Klagesmarkt einen Aufmarsch. Dieser soll nach Presseberichten auch nach Linden führen. Die Konflikte sind dabei schon vorprogrammiert, da es sich hierbei um eine wohlkalkulierte Provokation gegenüber den Gewerkschaften handelt die Traditionell auf dem Klagesmarkt den Tag der Arbeit begehen. Auf der Route nach Linden trift der Aufmarsch zudem auf die Route der Lindener vom Freizeitheim Linden in Richtung Klagesmarkt.

Hier sind alle Lindener und natürlich auch die Hannoveraner gefordert dieses zu Verhindern.