Refugees Welcome

D33: Spende für Mammo Kasem

Liebe Freunde der D33!

Sie haben vor Kurzem oder Längerem mit Sach-, Geld- oder Zeitspenden unser Eintreten für Flüchtlinge in Linden engagiert begleitet und unterstützt. Jetzt wenden wir uns mit einer Sonderaktion an Sie alle: Eine Geldspende soll es ermöglichen, Familie Kasem endlich zum Vater nach Deutschland ausreisen zu lassen.

Wir kennen und schätzen Mammo Kasem seit den ersten Tagen der D33. Er gehörte zu denjenigen, die im Oktober 2013 das frisch renovierte Flüchtlingsheim in der Deisterstr. 33 bezogen und bekam als irakischer Jeside recht bald seine Anerkennung als Flüchtling. Seit gut einem Jahr versucht er mit unserer tatkräftigen Unterstützung vergeblich, seine Familie (Frau und 6 Kinder) nachzuholen. Die hat sich, nach der entbehrungsreichen und gefährlichen Flucht vor dem IS-Terror über die Berge bis in die Türkei, noch bis vor kurzem in einem Lager in der Osttürkei aufgehalten und ist jetzt nach Auflösung des Lagers bei Bekannten in der Nähe untergekommen.

Die deutsche Botschaft in Ankara verlangt nun zusätzlich zu allen Hürden, die bisher aufgebaut und genommen wurden, nun noch einen Abstammungstest, der beweisen soll, dass es sich wirklich um seine Familienmitglieder handelt. Das Mammos Probenmaterial wird von einem deutschen Institut nach Ankara zur Botschaft geschickt und die Familie muss wieder dorthin reisen, um sich ihrerseits Speichelproben abnehmen zu lassen. Abgesehen von den Reisekosten ist das Testverfahren sehr kostspielig: Zusammen entstehen für den DNA-Test Kosten von 1.120 EUR – Geld, das die Familie nicht hat. Wir haben große Hoffnung, durch Ihre Hilfe diese Summe schnell zusammen zu bekommen und helfen zu können!

Wirklich dramatisch ist die Lage für Mahir, den ältesten Sohn, der mittlerweile 18 Jahre alt geworden ist und deswegen kein Visum mehr bekommt. Er soll laut Ausländerbehörde allein in der Türkei zurückbleiben, hat sich aber letzte Woche zusammen mit Freunden allein auf die Flucht nach Deutschland gemacht, unter allen bekannten Gefahren. Die Familie hat dafür ihr letztes Geld zusammengekratzt.

Jeder noch so kleine Betrag ist willkommen! Spende für die Familienzusammenführung von Mammo Kasem an:

Fels e.V.
Konto Nr. 900 375 639
bei der Sparkasse Hannover BLZ 250 501 80
Stichwort: Flüchtlingshilfe D33 Mammo
Spendenquittungen werden von der Fels e.V. ausgestellt.

Wir berichten gerne weiter über den Fortgang der Ereignisse.

Gedenken an die Befreiung der hannoverschen KZ-Außenlager

Häftlinge im KZ Limmer
Häftlinge im KZ Limmer

In der Spätphase des Zweiten Weltkriegs wurden bei den hannoverschen Industriebetrieben sieben KZ – Außenlager errichtet, die organisatorisch dem KZ Neuengamme zugehörten.
Die Außenlager befanden sich in Ahlem, Brink-Hafen, Limmer, Misburg, Mühlenberg und Stöcken (Accu und Continental): Hier wurden die Häftlinge unter unmenschlichen Bedingungen eingesetzt, um die deutsche Rüstungsindustrie aufrecht zu erhalten.

70 Jahre nach der Befreiung Hannovers, und damit auch der KZ-Außenlager, sollen die Spuren des KZ-Systems öffentlich aufgezeigt werden. Mit einem Bus fahren wir am 10. April 2015 ausgewählte Orte an, gedenken der Opfer des unmenschlichen Systems „Vernichtung durch Arbeit“, informieren über die Geschichte der Orte und sprechen mit VertreterInnen der engagierten Bürgerinitiativen im Stadtteil.

Programm:

15 Uhr Gedenkgottesdienst zum 70. Jahrestag der Befreiung des KZ-Ahlem vom Arbeitskreis „Bürger gestalten ein Mahnmal“ in Zusammenarbeit mit den evangelischen und katholischen Gemeinden aus Ahlem, Davenstadt, Harenberg und Velber sowie der Heisterbergschule Ahlem.
Ort: KZ-Mahnmal Hannover-Ahlem, Verbindungsweg „Am Mahnmal“ zwischen Petit-Couronne-Straße und Heisterbergallee

16.30 Uhr Über die Geschichte des KZ Mühlenberg informiert die Otto-Brenner-Akademie in Zusammenarbeit mit der evg.-luth. Kirchengemeinde Bonhoeffer.
Ort: Ökumenisches Kirchencentrum Mühlenberg, Mühlenberger Markt 5

Gedenkstein für das KZ Limmer
Gedenkstein für das KZ Limmer

17.30 Uhr Zeitzeugenberichte und die Enthüllung einer Informationstafel zur Geschichte des KZ Limmer sind Inhalte der Veranstaltung des Arbeitskreis „Ein Mahnmal für das Frauen KZ in Limmer“.
Ort: Gedenkstein für das Frauen-KZ Limmer, Ecke Sackmannstraße/Stockhardtweg in Limmer

Im Anschluss laden wir zu einem gemeinsamen Ausklang und Imbiss in das Gemeindehaus der St. Nikolai Kirche in Limmer ein.

Sie haben die Möglichkeit die einzelnen Programmpunkte zu den angegeben Zeiten zu besuchen oder im Rahmen der Bustour an dem gesamten Programm teilzunehmen. Für die Bustour bitten wir um Anmeldung bis zum 01. April 2015 unter: Erinnerungskultur@hannover-stadt.de

Bei den Zeitangaben handelt es sich um circa Zeitangaben, Abweichungen sind möglich.
Studierende der FH Bielefeld werden die Veranstaltungen filmisch begleiten und auf der Basis dieses Materials im Rahmen ihres Studiums Kurzdokumentationen zum 70. Jahrestag der Befreiung erstellen.

Veranstalter: Landeshauptstadt Hannover – Städtische Erinnerungskultur in Kooperation mit dem Arbeitskreis „Bürger gestalten ein Mahnmal“ , dem Arbeitskreis „Ein Mahnmal für das Frauen-KZ in Limmer“, Otto-Brenner-Akademie, IG Metall und FH Bielefeld.

Linden braucht keine Krawallbrüder!

Krawallbrüder im Capitol
Krawallbrüder im Capitol

Am 13.03.2015 sind im Capitol die „Krawallbrüder“ zu Gast. Nach der Band FreiWild die nächste in der rechten Grauzone angesiedelte Formation.

Selbstverständlich distanziert sich die Band immer wieder von Rassismus, Faschismus und extremen Fanatismus egal welcher Art. Mit einer kurzen Recherche im Netz findet man genau wie bei Freiwild eine ganze Reihe von kritischen Statements.

Warum stellt eine Institution wie das Capitol immer wieder seine Räumlichkeiten für Bands aus der rechten Grauzone zur Verfügung? Eine Anfrage per Mail am 25.02.2015 an das Capitol wurde bisher leider nicht beantwortet. Nach Freiwild im November 2013 ist das jetzt das nächste Konzert, das nicht nach Linden gehört.

Was kann man dagegen tun, dass immer mehr rechtes Gedankengut seinen Weg in unseren schönen Stadtteil findet? Wie beim letzten Mal vor dem Capitol demonstrieren? Mit den Besuchern des Konzertes ins Gespräch kommen?

Meine Lösung ist eher wirtschaftlicher Natur. Wir waren letztens bei Lotto King Karl im Capitol. Ein nettes Konzert. Für mich aber vorerst das Letzte dort. Einen Veranstalter, der immer wieder Bands, die mit der rechten Szene sympathisieren, in seinen Räumlichkeiten spielen lässt, muss ich nicht mit meinen Eintrittsgeldern unterstützen.

Hartmut El Kurdi schrieb unlängst in einem Artikel auf taz.de:
„Dass die Menschen, die hier wohnen, offensichtlich absichtlich hier wohnen. Die wollen hier sein. Freiwillig. Und deswegen lassen sie sich in der Regel auch gegenseitig in Ruhe, was eine große Qualität darstellt.“

Einig ist man sich hier aber auch, dass rechtes Gedankengut draußen bleiben muss!

Liebes Capitol Team denkt mal darüber nach, ob man dieser Art von Musik eine Bühne zur Verfügung stellen muss.

 

Licht aus für Rassisten!

Licht aus für Rassisten!

Licht aus für Rassisten!Am Montag, den 12.01.2015 sagten viele Städte und Gemeinden in denen PeGiDa Demonstrationen stattfanden „Licht aus für Rassisten!“.

Auch auf meinen Webseiten www.linden-entdecken.de und www.900JahreLinden.de ging in dieser Zeit das Licht aus. Wenn wir weiterhin zulassen das Rassismus, Intoleranz und rechtes Gedankengut an Boden gewinnt wird dies das Ergebnis für unseren schönen Stadtteil sein.

Es ist jetzt schon erschreckend, was sich alles im Stadtteil und in der Stadt abspielt. Ich denke da an die Besuche von ProDeutschland und FreiWild im Stadtteil. Jetzt sind es HoGeSa und PeGiDa in der City von Hannover. Zum Glück wird die Protestbewegung gegen diese Veranstaltungen in Hannover nicht Müde.

Es sind aber auch die kleinen Dinge die einen nachdenklich machen. Ein NPD-Kandidat gibt als Adresse auf dem Wahlzettel die Posthornstraße an. Am Schwarzen Bär wurden letztens ThorSteinar Aufkleber an Türen angebracht. In der Silvesternacht kommt es zu einem massiven Polizeieinsatz, weil in einer Kneipe am Küchengarten rechte Zeitgenossen mitten in Linden feiern. Gerüchten zufolge soll eine weitere Lokalität in Linden-Mitte gerne auch von diesen Leuten besucht werden.

Zum Glück gibt es auch immer wieder positive Nachrichten. Da wird den „Hannoveranern“ im Freizeitheim Linden der Eintritt verweigert. Die Initiative Pro D-Tunnel trifft sich zusammen mit der AfD für ihre Veranstaltung lieber im Freizeitheim Döhren und nicht hier an der D-Linie. Und ganz viele Initiativen im Stadtteil sind immer zur Stelle um unsere Werte des „Miteinander“ zu verteidigen.

Fazit: Leider scheint Linden zur Zeit kein Nazifreier Stadtteil mehr zu sein.

Ziel: Wenn alle dabei mithelfen kann, und muss er das aber wieder werden.

Achim Brandau

Gedenkstein für das KZ Limmer

Tag des offenen Denkmals: Führungen auf dem ehemaligen Lagergelände des KZ Limmer

Gedenkstein für das KZ Limmer
Gedenkstein für das KZ Limmer

An der Ecke Stockhardtweg/Sackmannstraße erinnert seit 1987 eine kleine Bronzeplatte an den Standort des Frauen-Konzentrationslagers auf dem ehemaligen Gelände der Continental-Werke. Von ihm selbst ist nichts mehr zu sehen. Die letzten Baracken wurden bereits in den 1950er-Jahren abgerissen und heute überdecken die Sandaufschüttungen für die zukünftige »Wasserstadt Limmer« das Gelände, auf dem einst über 1 000 weibliche Gefangene interniert waren, um für die Continental AG und die Brinker Eisenwerke in Langenhagen Zwangsarbeit zu leisten.

Den Tag des offenen Denkmals, der in diesem Jahr unter dem Motto »Farbe« steht, wird der Arbeitskreis »Ein Mahnmal für das Frauen-KZ in Limmer« nutzen, um diesen Ort, über den im wahrsten Sinne des Wortes Gras gewachsen ist, wieder in die Erinnerung zu rufen und für ein Gedenken, das »Farbe bekennt«.

Denn es ist daran zu erinnern, dass hier ein nationalsozialistisches Konzentrationslager direkt am Dorfrand stand, einsehbar beispielsweise für die Bewohner/-innen der oberen Stockwerke in der Wunstorfer Straße. Die französischen Résistance-Angehörigen, Überlebenden des Warschauer Aufstandes, sowjetischen Soldatinnen, baltischen Romnija und die übrigen Frauen, die hier gefangen gehalten wurden, wurden von der SS nicht versteckt: Sie waren im Lager und auf der Arbeit Teil des Alltags. Hilfeleistungen der deutschen Bevölkerung kamen vor, ebenso wie Bespucken, Beschimpfungen und Steinwürfe von Kindern.

Am Tag des offenen Denkmals werden vom Arbeitskreis die äußeren Umrisse des Lagers wieder markiert und es wird im Rahmen öffentlicher Führungen aus Berichten ehemaliger Gefangener des Frauen-KZs Limmer vorgetragen werden. In diesen Berichten wird von dem nationalsozialistischen Alltag in Limmer erzählt – aus der Perspektive von der anderen Seite des Stacheldrahts aus.

Sonntag, 14. September 2014
Führungen: 10.00, 13.30 & 16.00 Uhr
Infostand: 10.00–18.00 Uhr
Treffpunkt: Gedenkstein Ecke Stockhardtweg/Sackmannstraße
30453 Hannover-Limmer

www.kz-limmer.de

Wo beginnt der Nationalsozialistische Untergrund - wo hört der Staat auf

Wo beginnt der Nationalsozialistische Untergrund – wo hört der Staat auf?

Wo beginnt der Nationalsozialistische Untergrund - wo hört der Staat aufVortrag von Wolf Wetzel – Donnerstag, 04.09.2014, 19.00 Uhr

Wenn man die Rolle des Staates beim Zustandekommen und Gewährenlassen des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) nicht als Behördenversagen, als eine Serie von bedauerlichen und ganz persönlichen Pannen begreifen will, dann stößt man auf drei Erklärungen.

Die erste macht den Rassismus in der Gesellschaft und in den Institutionen verantwortlich. Die zweite sieht in sich verselbstständigten Geheimdiensten die Hauptursache. Eine politische Analyse, die der Feuilletonchef der FAZ, Nils Minkmar, so auf den Punkt bringt:

„Heute können wir nur ihr völliges Versagen (der Geheimdienste; W.W.) feststellen, mindestens zehn Menschen könnten noch leben, wenn sie ihre Arbeit gemacht hätten. die Dienste dienen nur sich selbst. Es ist darum richtig, sie aufzulösen.

Eine unabhängige Wahrheitskommission, wie sie etwa die Publizistin Carolin Emcke seit langem forder, sollte die historischen Zusammenhänge zwischen Terrorismus und Geheimdiensten ausleuchten! (FAZ vom 20.11.2011)

Die dritte Analyse kam von Prof. Hajo Funke und Micha Brumlik: sie sehen einen ‚tiefen Staat‘ -„am Werksamt seiner Wasserträger im Parlament… eine Sphäre jenseits des Rechtsstaates“ (TAZ-Kommentar vom 25.4.2014)

Welche Analyse stimmt?
Auch wenn viele Beweise vernichtet, viele Spuren verwischt wurden, so ist es dennoch möglich, darauf eine Antwort zu geben.

Eine Veranstaltung der Antifaschistischen Gruppe Hannover AG[H] in Kooperation mit kargah

Donnerstag, 04.09.2014, 19.00 Uhr
kargah e.V.
Zur Bettfedernfabrik 1
30451 Hannover

Fremd im eigenen Land

Ausstellung: Fremd im eigenen Land – Sinti und Roma in Niedersachsen nach dem Holocaust

Fremd im eigenen Land
Fremd im eigenen Land

Die Volkshochschule Hannover und der Verein für Geschichte und Leben der Sinti und Roma in Niedersachsen e.V. präsentieren die Ausstellung „Fremd im eigenen Land – Sinti und Roma in Niedersachsen nach dem Holocaust“. Eröffnet wird die Ausstellung am 5. Juni um 18.00 Uhr im Foyer der Volkshochschule Hannover von Oberbürgermeister Stefan Schostok und Reinhold Basske, Vorsitzender des Verein für Geschichte und Leben der Sinti und Roma in Niedersachsen e.V. Dr. Hans-Dieter Schmid wird in die Ausstellung einführen.

Hintergrund

Nach der Befreiung von der NS-Herrschaft 1945 kehrten die Sinti und Roma in eine Gesellschaft zurück, die ihre ablehnende Haltung gegenüber den „Zigeunern“ kaum geändert hatte. So finden sich 1945 wieder Sinti in Hannover, Hildesheim, Braunschweig, Stade, Leer, Osnabrück und anderen niedersächsischen Gemeinden ein. Zwar geschützt durch Verordnungen der Militärregierung, die Sinti und Roma als Verfolgte des NS-Regimes anerkannten, wurden sie von den Behörden an den Rand der Städte gedrängt. Teilweise wurden sie sogar in die ehemaligen Sammellager verfrachtet, so zum Beispiel in das Lager Altwarmbüchener Moor bei Hannover.

Im Alltag wurden die Sinti weiter durch die Bevölkerung und die Behörden diskriminiert, und von der Polizei oft schikaniert. Auch bei der Wiedergutmachung der NS-Opfer musste diese Bevölkerungsgruppe lange Zeit diskriminierende Einschränkungen und bürokratische Schikanen erleben. Diese Erlebnisse empfanden viele als eine „zweite Verfolgung“. Viele von ihnen fühlten sich wie Fremde in einem Land, das ihre Familien doch zum Teil seit Jahrhunderten als ihr eigenes Land, ihre Heimat, betrachtet hatten.

Die Ausstellung zeigt auch, wie sich einzelne Kommunen bemühten, die Sinti angemessen unterzubringen und für die Kinder eine adäquate Schulbildung zu sichern. Thema sind auch die ersten Selbstorganisationen der Sinti, die sich seit Ende der 1970er Jahre als Bürgerrechtsbewegung verstanden und für ihre breite Anerkennung auf nationaler und regionaler Ebene kämpften. Wesentliche Schritte in diesem Prozess waren zwei Veranstaltungen, die in Niedersachsen stattfaden: die Gedenkkundgebung in Bergen-Belsen 1979 und der Welt-Roma-Kongress 1981 in Göttingen.

Mit der Ausstellungseröffnung und dem Begleitprogramm werfen die Veranstalter ein Licht auf die aktuelle Situation von Sinti und Roma in Hannover.

Sonderveranstaltungen

Am 23. Juni um 18.00 Uhr wird ein Filmprojekt von jugendlichen Sinti auf den Spuren ihrer Großeltern gezeigt, „Lagerplatz Altwarmbüchener Moor“.

Am 24. Juni um 18.00 Uhr spricht Thomas Walter, Jugend- und Sozialdezernent, zum Thema „Sinti und Roma in Hannover heute“.

Führungen

Informationen zu Führungen für Schulklassen und Gruppen erteilt Boris Erchenbrecher unter der Telefonnummer 0179/9618104 oder per E-Mail unter b.erchenbrecher@sinti-niedersachsen.de.

Öffnungszeiten und Ort

Die Ausstellung ist werktags von 7.00 Uhr bis 21.00 Uhr und samstags von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt zur Eröffnungsfeier und zur Ausstellung ist frei. VHS Hannover, Theodor-Lessing-Platz 1.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Europawahl: Den Rechten die Suppe versalzen!

Rechts wählen? Geht gar nicht, sagt unsere Oma. Deshalb nimmt sie die Sache bei der Europawahl jetzt selbst in die Hand und lässt die Rechten einfach links liegen…

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https://www.youtube.com/watch?v=_gF96cC0ej0

Ein kreativer Video von der Gewerkschaft Verdi.

Es steht zu befürchten, dass gerade die rechten Gruppierungen gut organisiert sind und ihre Anhänger wählen gehen. Daher gibt es keine Ausrede am Wochenende nicht zur Wahl zu erscheinen.

Welche Alternative sich anbietet, beantwortet ganz einfach der Wahl-O-Mat. Wobei man über das Ergebnis auch noch mal nachdenken sollte. Mit meinen Antworten landet auf dem ersten Platz „Die Partei“ gefolgt von den Piraten. CDU und CSU rangieren noch hinter der NPD und der AfD, was mich nun wieder nicht besonders wundert.

Immerhin „Die Partei“ zu wählen ist allemal besser wie dem rechten Rand bestehend aus NPD, AfD, ProNRW, Republikanern das Feld zu überlassen.

 

AfD oder NPD das ist hier die Frage

Aus aktuellem Anlass ein kleines Ratespiel!

Ob eine Aussage von offen auftretenden Rechtsextremen oder von sich seriös und bürgerlich gebenden Vertretern der AfD stammt, ist nicht immer ganz einfach. Die Jungen Piraten haben ein kleines Ratespiel dazu ins Netz gestellt. Die Antworten überraschen oder besser gesagt die Ähnlichkeiten der Aussagen. Es ist sehr schwer zu sagen, welche Partei mehr rechtes Gedankengut verbreitet.

http://afdodernpd.de

Bei der Europawahl sollte sich daher jeder gut überlegen, ob die „Alternative für Deutschland“ wirklich die Alternative ist, die Deutschland braucht.

Linden braucht diese Art von Politik bestimmt nicht.