Bezirksrat Linden-Limmer

Mehrheit Boykotiert die Bezirksratssitzung

Die Vertreter von SPD und CDU waren bei der heutigen Bezirksratssitzung allein auf weiter Flur. Die Vertreter der Bezirksratsmehrheit waren nicht gekommen. Bezirksbürgermeister Rainer Jörg Grube verlas eine Erklärung der Vertreter von den Grünen, den Linken und der Partei in der auf die fehlende Wertschätzung des Gremiums durch die Verwaltung und die Stadtpolitik hingewiesen wir.


Pressemitteilung:
Erklärung zur Haushaltssitzung des Stadtbezirksrats Linden-Limmer am 26.09.2018

Eine Vielzahl von Mitgliedern des Bezirksrates Linden-Limmer wird heute am 26.09. der Sitzung des Bezirksrates fernbleiben.

Wir wollen damit unseren nachhaltigen Unmut mit dem Umgang und der fehlenden Wertschätzung des Gremiums und unserer ehrenamtlichen Tätigkeit durch den Oberbürgermeister zum Ausdruck bringen.
Seit vielen Jahren erleben wir immer wieder, wie Anträge, in die viel Zeit und Herzblut geflossen sind, und die zum Teil einstimmig im Bezirksrat verabschiedet wurden, von der Stadtverwaltung schmallippig abgelehnt werden. Dauerthema waren und sind unter anderem der Treffpunkt Allerweg, die Zukunft des Freizeitheims, der Neubau des Freibadbereiches des Fössebades, die Bibliotheksschließung oder die Entscheidungen zu den Standorten der Hochbahnsteige. Dabei ist uns bewusst, dass wir vielfach nur eine beratende Funktion haben. Leider wird der Bezirksrat aber immer wieder auch in den eigenen Kompetenzen beschnitten, wie beispielsweise bei dem Recht auf Straßen- und Platzbenennung.

Fast jedes Projekt und die Umsetzung guter Ideen kostet Geld, und sei es auch nur wenig. Weil dies am Ende den städtischen Haushalt belastet sieht die Verwaltung bei praktisch jedem Beschluss gesamtstädtische Belange betroffen, die ihr am Ende ein Vetorecht einräumt. Auch in dem vorliegenden Haushaltsentwurf finden unsere Anliegen wenig Berücksichtigung, so wird z.B. die Sanierung des Fössefreibades weiter auf die lange Bank geschoben.

Wir wissen daher seit Jahren, dass unsere Anträge nur Erfolg haben, wenn sie von Verwaltung und OB ohnehin gewünscht sind oder sich der Stadtrat unserer Position anschließt. Wenn das so ist, dann ist unser Gremium an sich überflüssig.

Wenn die Entscheidungen seitens der Stadt, sich gegen unsere Beschlüsse zu stellen, nicht nur finanzielle, sondern vor allem politische Motive zu Grunde liegen, können wir dies nicht mehr hinnehmen. Besonders in der Entscheidung des Oberbürgermeisters im letzten Jahr, in die Entscheidungsfreiheit des Bezirksrates zur Straßenumbenennung einzugreifen, wird deutlich, wie schlecht die Bezirksräte gestellt sind. So wurde dem Bezirksrat nicht nur das ureigene Recht der Straßen- und Platzbenennung genommen, sondern ihm auch die Möglichkeit zur rechtlichen Auseinandersetzung verwehrt. Das Kommunalverfassungsgesetz sieht vor, dass die Prüfung durch die Kommunalaufsicht nicht dazu führt, dass „die Entschlusskraft und Verantwortungsfreude“ der kommunalen Parlamente und ihrer Entscheidungsträger*innen dadurch beeinträchtigt werden. Wenn die Räte aber im Nachhinein nicht die Möglichkeit haben, gegen Entscheidungen zu klagen, wie das Oberverwaltungsgericht Lüneburg geurteilt hat, ist dies aus unserer Sicht gescheitert. Wir fordern von der Stadtebene mehr Wertschätzung gegenüber der Arbeit der Bezirksräte und auch wenn aus ihrer Sicht unbequeme Entscheidungen getroffen werden, eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Beweggründen und Entscheidungswegen.

Auf Landesebene muss darüber hinaus gesetzlich der Fehler behoben werden und dem Bezirksrat, wenn er inhaltlich zuständig ist, die rechtlichen Mittel zur Verfügung gestellt werden, falls die Stadt die Kompetenzen beschneidet. Auch wenn die Gremien politisch nicht einer Meinung sind, muss es die Möglichkeit geben, auf der juristischen Ebene die Angelegenheit zu verhandeln und nicht zwangsläufig die Meinung der nächsthöheren Ebene durchzusetzen.

Deshalb fordern wir die Verwaltung und die Ratspolitik auf, sich gegenüber dem Land für mehr Mitbestimmungsrechte und mehr rechtliche Autonomie der Bezirksräte einzusetzen.
Das statistische Landesamt verzeichnet seit längerem einen Rückgang beim aktiven Engagement in der Kommunalpolitik, gerade auch in der Region Hannover.


Pressemitteilung der SPD dazu:
Grüne und Linke erweisen den Menschen in Linden-Limmer einen Bärendienst!

Nach dem heutigen Boykott der Sitzung des Stadtbezirksrats Linden – Limmer durch die Fraktionen der Grünen und der Linkspartei, zeigt sich Matthias Voß, Fraktionsvorsitzender der SPD in Linden – Limmer, schockiert: „So ein Schmierentheater ist einfach unfassbar und ein Bärendienst an den Menschen in Linden – Limmer“, sagte Voß nach der Feststellung der Beschlussunfähigkeit und meinte weiter: „Gerade in Zeiten, in denen populistische Kräfte Politikverdrossenheit predigen, ist es ein unverantwor tliches Spiel mit dem Feuer, was die Grünen und die Linkspartei hier heute abgezogen haben. Ich verstehe nicht, wie es hier zwei Fraktionen aus purem Profilierungsegoismus gegenüber dem Stadtrat und den Menschen in Linden Limmer verantworten können, dass m an dem gesamten Stadtbezirk sein Mitspracherecht beim städtischen Haushalt verbaut. Die SPD – Fraktion hatte für heute Anträge gestellt, mit denen wir uns zum Beispiel für die Förderung von sozialen Projekten in Linden – Süd stark machen wollten.“ Vor allem d as geradezu schizophrene Verhalten von Herrn Dr. Gardemin, Grünen – Fraktionsvorsitzender im Stadtbezirksrat Linden – Limmer und Ratsherr, findet Voß zynisch: „Dr. Gardemin tritt die Rechte des Stadtbezirksrats mit Füßen, während er selbst im Rat sitzt und seine eigene Agenda dort vorantreiben kann. Er sabotiert also die Interessen der Menschen in Linden-Limmer und behauptet im Rat dann das Gegenteil.“

„Ausgerechnet bei der wichtigen Haushaltssitzung bewusst die Beschlussunfähigkeit herbeizuführen, zeugt von einem seltsamen Demokratieverständnis. Ich frage mich, wie die Grünen und die Linkspartei dies ihren Wählerinnen und Wählern in Linden und Limmer erklären wollen“, meinte die SPD-Ratsfraktionsvorsitzende Christine Kastning.

Altes Holz von Edith Meyfarth

Ausstellungseröffnung „Altes Holz – Aquarelle von Edith Meyfarth und Assemblagen von plabilio“

Altes Holz von Edith Meyfarth
Altes Holz von Edith Meyfarth
In der sechsten Ausstellung des Jahres sind die Aquarellistin Edith Meyfarth und der Objektkünstler plabilio mit einem gemeinsamen Projekt zu Gast im r2k Raum für Kunst und Kommunikation in Hannover-Linden. Sie widmen sich in ihren jeweiligen spezifischen Blickwinkeln und künstlerischen Ausdrucksformen dem Thema „Altes Holz“.

Die mittlerweile 84-jährige Edith Meyfarth, die sich seit vielen Jahren intensiv mit dem „Naturwissenschaftlichen Zeichnen“ beschäftigt und ihr Können seit 1998 auch in Wochenendseminaren und in einer Zeichengruppe am Niedersächsischen Landesmuseum an Interessierte weitergibt, steht mit ihren beeindruckenden Naturdarstellungen ganz in der Tradition der Maria Sybilla Merian und der englischen Watercolor Artists. In Linden ist sie nach diversen Ausstellungen u.a. im Küchengartenpavillon keine Unbekannte. Bereits 2015 hat sie unter dem Titel „!Drachen! – fröhlich, frech und liebenswert“ auch schon gemeinsam mit plabilio ausgestellt.

Der hannoversche Objektkünstler plabilio war schon mehrfach mit seinen Assemblagen zu Gast im r2k. Dieses Mal belebt er das eigentlich tote alte Holz mit den verschiedensten bunten Papierwesen, die er wieder in seiner unnachahmlichen Weise als filigrane Aufsichtfiguren gestaltet hat.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am Samstag, 6. Oktober 2018 um 14:00 Uhr statt. Anschließend werden die Arbeiten bis zum 28. Oktober 2018 zu sehen sein. Die Öffnungszeiten sind Do und Fr 16-19 Uhr sowie Sa und So 13 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei.

r2k – Raum für Kunst und Kommunikation
Kötnerholzweg 4
30451 Hannover
www.r2k-linden.de

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ey Linda Lagerverkauf

Großer Lager-Verkauf bei ey Linda

ey Linda Lagerverkaufey Linda rockt mit Mini-Preisen! Am Samstag, den 22.09.2018 und am 06.10.2018 könnt Ihr von 11 bis 16 Uhr in der Stephanusstrasse 17, 30449 Hannover fette Schnäppchen schnappen:

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Wir brauchen Platz und zaubern all dies aus unserem Outlet-Lager. Kommt uns besuchen und laßt Euch von unseren sagenhaften Mini-Preisen beglücken.

ey Linda – Inh. Sarah Schröder
Stephanusstr. 17
30449 Hannover
www.eylinda.de

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Lindener Marktplatz

UPgefrühstückt“ – Marktfrühstück auf dem Lindener Wochenmarkt

Lindener Marktplatz
Lindener Marktplatz
Auf dem Wochenmarkt auf dem Lindener Marktplatz wird am kommenden Dienstag (25. September) ein Frühstück der besonderen Art geboten. Unter dem Motto „UPgefrühstückt“ haben BesucherInnen von 8 bis 13 Uhr erstmalig in Hannover die Gelegenheit, verschiedene kulinarische Angebote aus dem Streetfood-Bereich auf dem Wochenmarkt zu probieren. Die Foodtrucks bieten Speisen und Getränke wie Crepes, ungarische Brotaufstriche, American Breakfast-Sandwiches, Smoothies sowie biologische Kaffeespezialitäten zu angemessenen Preisen an. Eine lange Frühstückstafel lädt Familien, FreundInnen und NachbarInnen zum Verweilen bei der ersten Mahlzeit des Tages ein. Um möglichst wenig Müll zu produzieren, ist mitgebrachtes eigenes Geschirr gern gesehen. Für spontane KundInnen ist Leihgeschirr vor Ort vorhanden.

Während dieser Sonderveranstaltung auf dem Lindener Marktplatz ist der dienstägliche Wochenmarkt mit seinen Verkaufsständen wie gewohnt geöffnet. Mit dem Angebot möchte die Landeshauptstadt Hannover aktiv für die Wochenmärkte werben und den Marktbesuch zu einem Einkaufserlebnis machen. Weitere Informationen rund um die Wochenmärkte sind im Internet unter www.märkte-hannover.de zu finden.

Hanomag AL28

Vortrag: „Vorwärts nach Weit“ – mit dem Hanomag AL28 nach Namibia

Hanomag AL28 (Foto: www.runterwegs.de)
Hanomag AL28 (Foto: www.runterwegs.de)

Fr. 21.09.2018 – 20 Uhr

Der A-L 28 steht ab 18 Uhr vor dem Medienhaus Eingang und kann besichtigt werden. Die Multivisions-Show beginnt um 20 Uhr. Mit Verena und Patrick Fuchs.

„Vorwärts nach weit“ ist auch einer der Slogans des Kulturhauptstadtbüros der Stadt Hannover zur Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025.

Ein ähnlicher A-L 28 könnte auf einer späteren Reise mit diesem Slogan für Hannover als Europäische Kulturhauptstadt werben. Ausgestattet mit entsprechendem Medienequipment wie Kameras, Projektoren, Leinwand, Tonanlage (alles im Medienhaus vorhanden) können wunderbare, kleine Events in den verschiedenen Orten durchgeführt und dokumentiert werden.

Vorwärts nach weit (Foto: www.runterwegs.de)
Vorwärts nach weit (Foto: www.runterwegs.de)

Verena und Patrick Fuchs sind zu Gast im Medienhaus Hannover und berichten über Ihrer Afrika-Durchquerung entlang der Ostroute.

Für diese abenteuerliche Langzeitreise durch 17 Länder haben sie sich extra den Oldtimer Allrad-LKW Hanomag A-L 28 (Bj 1968) angeschafft und selbst zum Wohnmobil ausgebaut. Das bedeutet absolute Entschleunigung: Denn der Hanomag hat auf rund 5 Tonnen nur 70 PS und fährt so maximal 80 km/h – bergauf auch schonmal nur 7 km/h.

So nahmen sich die Reisenden viel Zeit, um jedes Land, seine Bewohner und deren Kultur intensiv kennenzulernen. Ohne festgelegte Route oder Zeitplan, nur mit dem Ziel Südafrika vor Augen, ließen sich Verena und Patrick einfach treiben. So wurde aus einem geplanten Jahr eine 6-jährige Reise. Statt den Tipps im Reiseführer zu folgen, hielten sie sich lieber an Empfehlungen von Einheimischen und anderen Weltenbummlern. Auf diese Weise entdeckten sie faszinierende Orte abseits der ausgetretenen Pfade. Wo es ihnen gefiel, blieben sie solange sie wollten und lernten so auch viele Menschen dort besser kennen, als es auf der schnellen Durchreise möglich wäre.

Verena und Patrick erzählen von Grenzerfahrungen und Rückschlägen und wie sie diese gemeistert haben. Ihre Multivisions-Show zeigt den Zuschauern aber auch die Faszination Afrikas mit seinen atemberaubenden Landschaften, inspirierenden Menschen und Tierwelt.

Mehr Infos auch unter www.runterwegs.de

Eintritt: 8 €

Medienhaus Hannover
Schwarzer Bär 6
30449 Hannover
www.medienhaus-hannover.de

 

Geschichts-Kabinett zur Arbeiter Kulturbewegung

Reihe „Mein Quartier Linden “ geht weiter

Quartier e.V. und Freizeitheim stellen in Vorträgen und Rundgängen Linden vor.

Dabei richtet sich das Angebot vor allem an Neulindener*innen und Interessierte, aber auch an fortgeschrittene Lindenexpert*innen.

Programm in der Zeit vom 23.9. 27.9.2018:

Mauer an der Wachsbleiche mit vielen Fossilien
Mauer an der Wachsbleiche mit vielen Fossilien

Freitag, den 21.09.2018, 15.00 Uhr
Geologische Führung durch Linden: Linden On The Rocks

Stationen sind u.a.: Küchengartenpavillon, Von Alten-Mauer, St. Martin-Kirche, Ihme-Schule, Post am Lindener Markt und Marktplatz.

Führung durch Dr. Annette Richter. Startpunkt: Küchengartenpavillon. Dauer: ca. 2 Stunden. Teilnehmer*innenzahl begrenzt, Anmeldung erforderlich: verein@quartier-ev.de

Sonntag, den 23.9.2018, 15 Uhr:
Finissage: Fotografien von Birgit Wehmhoyer im Küchengartenpavillon.

„Was Birkenwälder und abgebrannte Waschanlagen gemeinsam haben ..“

Dienstag, 25.9.2018, 19.00 Uhr
Politisches Versagen und Zusammenbruch (1930-1933)
1918: Novemberrevolution in Hannover!?
Fragen zur Geschichte der hannoverschen Arbeiterbewegung

Vor hundert Jahren, im Herbst 1918, bricht angesichts der militärischen Niederlage im Weltkrieg die politische Herrschaft von Adel, Militär und Wirtschaft in Deutschland zusammen. Als Folge der „Novemberrevolution“ bilden SPD und USPD die erste Regierung der neuen Republik. Die im Januar 1919 gewählte Nationalversammlung begründet eine bürgerlich-parlamentarische Demokratie. SPD und Gewerkschaften hoffen auf Mehrheiten für soziale Reformen, verlieren aber bald an Einfluss. Schrittweise werden die Institutionen der Republik von Gegnern der Demokratie erobert.

Die Geschichte der SPD und der Freien Gewerkschaften in Hannover, ihre Haltung zum „Burgfrieden“ während des Weltkriegs, ihr politisches Handeln in der Zeit der „Novemberrevolution“ und ihr Eintreten für den Bestand der Weimarer Republik stehen im Mittelpunkt von drei Vorträgen des Historikers Dr. Peter Schulze im Küchengartenpavillon:

Geschichts-Kabinett zur Arbeiter Kulturbewegung
Geschichts-Kabinett zur Arbeiter Kulturbewegung

Am Donnerstag, den 27.9.2018 um 19 Uhr im Freizeitheim Linden:
Vortrag: „Linden von 1920 bis heute“

In der Reihe „Linden für Anfänger*innen“ präsentiert Jonny Peter (Quartier e.V.) im historischen Stadtteil-Archiv im Keller des Freizeitheims in Vorträgen die Geschichte und Entwicklung Lindens.

Nach dem 2. Weltkrieg finden weitere große Veränderungen durch die städtebauliche Sanierung ab den 1970er Jahren und die wirtschaftliche Aufgabe zahlreicher Großbetriebe sowie vieler kleiner Geschäfte statt. Nach Linden ziehen viele arme Menschen ausländischer Herkunft und dann auch viele Studierende. In den letzten Jahren ist aus dem armen, ehemaligen Arbeiterquartier dann ein Multi-Kulti-Viertel und heute ein lebendiger, z.T. schicker Stadtteil geworden.

Quartier e.V.
Küchengartenpavillon
Am Lindener Berge 44
www.quartier-ev.de

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Hannover Docks Stapellauf

Die öffenntliche Veranstaltung musste leider abgesagt werden.
siehe: www.facebook.com/HannoverDocks
Hannover Docks am Lindener Hafen
Hannover Docks am Lindener Hafen

Die Zukunft der Arbeit liegt am Wasser

Von Tageslicht durchflutete Räume mit Blick über das Wasser und über Hannover, eine großzügige Architektur aus Glas und natürlichen Baumaterialien, dazwischen grüne Oasen, die direkt an der Wasserkante liegen. Vor der charmanten Kulisse des traditionsreichen Lindener Hafens entsteht ab Frühjahr 2019 mit den Hannover Docks ein Ort, der den Ansprüchen der Arbeitswelt von morgen gerecht wird und Raum für Kultur schafft. Ob Coworking-Space, Business-Loft, Manufaktur oder Micro-Office: Auf dem Gelände „Eichenbrink 5“ entsteht ein innovatives Umfeld, das Wert auf Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung legt und neue Maßstäbe im Bereich des ökologischen Gewerbebaus setzt. Das Ganze kommt nicht von ungefähr, denn der „Umbau der Ökobaumarkt“ ist maßgeblich am Projekt beteiligt.

Stapellauf ist am 29.09. 2018 ab 16:00 Uhr.

Einladung zum Stapellauf der Hannover Docks (PDF)

  • 17.00 Uhr Offizielle Eröffnung und Taufe der Hannover-Docks
  • Hüpfburg & Schatzsuche für Kinder
  • Ausstellung 100 Jahre Lindener Hafen
  • Hannover-Gin Truck
  • Infostände
  • Verlosung Hafenrundfahrt mit historischem Schienenbus
  • Leckereien vom Restaurant „Rüpel“ und anderen
  • Livemusik mit Spielvereinigung Linden-Nord, Marie Diot, Beatbar und Shanty-Chor
  • Ab 22.00 Uhr Party mit Djane Sabine

Hannover Docks
Eichenbrink 5
direkt am Lindener Hafen
30453 Hannover

Alle Infos zum Projekt unter: www.hannover-docks.de

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Wageners feiern - feiern Sie mit

Wageners feiern – feiern Sie mit!

Wageners feiern - feiern Sie mitLiebe Calenberger Neustädterinnen und Neustädter,
wir laden Sie recht herzlich ein, mit uns zu feiern.

Bitte kommen Sie am Dienstag, 18.09.18 von 15:00 bis 18:00 Uhr in den Hof der Wagenerschen Stiftung, Theodor-Krüger-Str. 3, 30167 Hannover.

Wir möchten Sie, die Bewohnerinnen und Bewohner und die Institutionen der Calenberger Neustadt, zum gemeinsamen feiern bei uns im Hof begrüßen. Zusammen werden wir viel Spaß haben, lecker essen und trinken, der Live-Musik lauschen und regen Handel mit unserem kleinen Flohmarkt treiben. Gäste aus Linden und anderen Stadtteilen sind natürlich auch gerne willkommen.

Der Frauenstreik geht weiter

Film: Der Frauenstreik geht weiter

Der Frauenstreik geht weiter
Der Frauenstreik geht weiter
14.9.2018 – 19 Uhr – FAU Lokal, Nieschlagstr. 1b, Hannover-Linden

Im Film wird der Kampf von Frauen, die in kommunalen Kinderkrippen und -gärten in Poznań (Polen) arbeiten, ge­zeigt. Sie streiten für existenzsichernde Löhne sowie besse­re Bedingungen für sich und die Kinder.

Seit 2011 sind die Frauen bei der Basisgewerkschaft OZZ Inicjatywa Pracownicza (IP) organisiert. Im Laufe der Zeit haben sie wirksam Druck auf ihre Arbeitgeber ausgeübt und auch andere Arbeiter*in­nen in ihren Kämpfen unterstützt.

Die Erzieherinnen entwickelten dabei ausgehend von ihren schlechten Arbeits- und Lebensbedingungen Forderungen, um ihre Bedingungen zu verbessern. Sie betonen immer wieder die Bedeutung von Kampfaktionen, um von der Ge­genseite Zugeständnissen zu erzwingen.

Sie wurden von El­tern unterstützt, lernten über diese Kontakte auch mehr über die schlechten Bedingungen in anderen Sektoren und be­gannen ihrerseits, dortige Kämpfe zu unterstützten.

Ein Film von Magda Malinowska zur Verfügung gestellt von labournet.tv

polnisch mit deutschen Unter­titeln | 49 min | 2018

Faire Woche

„Gemeinsam für ein gutes Klima“: Die „Faire Woche“ vom 8. bis 28. September

Faire WocheDie diesjährige bundesweite „Faire Woche“ vom 8. bis 28. September steht auch in Hannover unter dem Motto „Gemeinsam für ein gutes Klima“. An den Aktionstagen bieten das städtische Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro gemeinsam mit dem Allerweltsladen, dem Wissenschaftsladen Hannover, JANUN Hannover e.V., der Region Hannover und vielen weiteren Akteuren ein vielfältiges Programm. Ob Infoabende und Lesungen, konsumkritische Stadtführungen, geocaching-Touren oder gemeinsames Kochen: Das Thema des „Fairen Handels“ wird aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

Die Veranstaltung „Hannover handelt fair!“ am 14. September (11 bis 14 Uhr) am Kröpcke, anlässlich des bundesweiten Auftaktes der „Fairen Woche“, bildet den Höhepunkt der Aktionswoche.

„Die ,Faire Woche‘ hat sich in den vergangenen Jahren als gelungene Form etabliert, um möglichst viele Menschen für den gerechten Welthandel zu gewinnen. Dank der zahlreich teilnehmenden Schulen, Einrichtungen und Organisationen wird der faire Handel im Bewusstsein der hannoverschen Bevölkerung immer präsenter“, sagt Susanne Wildermann, Leiterin des städtischen Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüros.

Das komplette Programm der „Fairen Woche 2018“ ist im Internet unter folgendem Link abrufbar: www.hannover-nachhaltigkeit.de.

Allerweltsladen
Allerweltsladen

Ausschnitte aus dem Programm:

8. September, 12 bis 16 Uhr
Umgang mit Kleidung

Bei diesem Aktionstag soll deutlich werden, was ein so großer Konsum für globale Auswirkungen hat und welche Alternativen es zu unsozialen Arbeitsbedingungen gibt.

Veranstalter: Allerweltsladen.
Veranstaltungsort: Allerweltsladen, Limmerstr. 44.

10. September, 19.30 Uhr
„Fair Fashion – der lange Weg zur sauberen Kleidung“

Lesung mit Frank Herrmann.

Warum faire Mode so wichtig ist, erläutert Sachbuchautor und Journalist Frank Herrmann in seinem Vortrag. Er geht auf die ungerechten Strukturen der Modeproduktion ein, berichtet, was ein existenzsichernder Lohn ist, welche Modesiegel vertrauenswürdig sind und was ProduzentInnen, Politik und VerbraucherInnen machen können, um die Situation zu verbessern.

Veranstalter: Allerweltsladen.
Veranstaltungsort: Café Allerlei, Allerweg 7.

13. September, 19 Uhr
Leute machen Kleider

Lesung mit Autorin Imke Müller-Hellmann.

Imke Müller-Hellmann liest aus ihrem im Jahr 2017 erschienenen Buch „Leute machen Kleider – Eine Reise durch die globale Textilindustrie“.

Veranstalter: 3WF Hannover – Forum für eine andere Welt e.V., Initiative „Tragbarer Lebensstil“, Bildungswerk ver.di, ATTAC Hannover, Friedensbüro Hannover.

Veranstaltungsort: Rotation, ver.di Höfe, Goseriede 10.

14. September, 11 bis 14 Uhr
Hannover handelt fair!

Zum offiziellen Auftakt der bundesweiten „Fairen Woche“ laden verschiedene Organisationen und Einrichtungen auf den Kröpcke ein und stellen ihre Arbeit rund um das Thema „gerechter Handel“ und „nachhaltige Lebensstile“ vor.

Veranstalter: Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro in Kooperation mit: Allerweltsladen, Berufsbildende Schule Handel und die Berufsbildende Schule 2 der Region Hannover, Contigo Hannover, Fairtrade Scouts der Deutschen Pfadfinderschaft Stankt Georg in der Pfarrei zu den Heiligen Engeln, Greenality, JANUN Hannover e.V., Viva con Agua Hannover, Wissenschaftsladen Hannover e.V., Unter einem Dach gUG, u.a.

Veranstaltungsort: Kröpcke.

18. September, 19 bis 21 Uhr
Wie fairer Handel demokratische Strukturen in Syrien schaffen (könnte)

– Diskussion über Möglichkeiten des gemeinsamen Handelns –

Gemeinsam mit ExpertInnen aus Syrien und Deutschland soll darüber diskutiert werden, ob ökologischer Anbau und der faire Handel dazu beitragen können, die Prinzipien der sozialen Gerechtigkeit, Geschlechtergleichstellung, demokratischen Teilhabe und Aussöhnung in ein zukünftiges und friedliches Syrien zu verankern.

Veranstalter: Bildungsverein Hannover e.V. und Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro.

Veranstaltungsort: Bildungsverein, Viktoriastr. 1.

20. September, 18 bis 21 Uhr
Fair-vegane Kochweltreise

Aus fair gehandelten, veganen Zutaten eine schmackhafte und vielseitige Mahlzeit zubereiten.

Anmeldung unter: anmeldung.vhs@hannover-stadt.de

Teilnahmegebühr: 27,50 Euro, Ermäßigung möglich.

Veranstalter: Volkshochschule Hannover in Kooperation mit dem Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro.

Veranstaltungsort: Volkshochschule Hannover, Burgstr. 14.

22. September, 10 bis 17.30 Uhr
Rund um den Fairen Handel – informieren und ausprobieren

Im Anschluss an den Vortrag von Michaela Reithinger von TransFair e.V. ist eine gemeinsame Aktion zum fairen Handel in Hannover geplant.

Anmeldung bis 16. September unter Tel. 0511 / 35 37 49 – 24 oder info@ked-niedersachsen.de. Eintritt frei, barrierefrei, Veranstaltungssprache Deutsch, orientiert an Studierende aller Fachrichtungen.

Veranstalter: Kirchlicher Entwicklungsdienst Niedersachsen (KED).

Veranstaltungsort: Kirchlicher Entwicklungsdienst Niedersachsen, Haus am Kreuzkirchhof 1-3.

23. September, 15 bis circa 18 Uhr
Fairer Stammtisch

Die TeilnehmerInnen diskutieren über fairen Handel in Zeiten der Globalisierung und die Frage, wie jeder Einzelne für ihn eintreten kann. Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Wissenschaftsladen Hannover e.V. in Kooperation mit dem Kulturzentrum Faust e.V.

Veranstaltungsort: Der Nachbarin Café, Warenannahme Kulturzentrum Faust, Zur Bettfedernfabrik 3.

26. September, 17 bis 21 Uhr
InstaMeet „Farm to Table“

Kochen und Fotografieren

Zusammen wird Gemüse von lokalen Erzeugern verarbeitet, es werden Formen und Farben des Spätsommers entdeckt und die Lebensmittel für den Winter präpariert. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der transparenten Produktion und dem fairen Vertrieb der Nahrungsmittel, die für die Veranstaltung verwendet werden. Die Fotos werden anschließend auf Instagram und anderen Social-Media-Kanälen veröffentlicht.

Teilnahmegebühr: 10 Euro

Verbindliche Anmeldung bis zum 15. September an: stephan.kaps@hannoverstadt.de

Veranstalter: Landeshauptstadt Hannover: Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro, Ada-und- Theodor-Lessing-Volkshochschule, Hafven GmbH & Co KG.

Veranstaltungsort: Hafven-Cafve, Kopernikusstraße 14.

27. September, 19 bis 21 Uhr
Der Kern des Problems – die Zukunft des Fairen Handels

In ihrem Vortrag erklärt Zorah M. Birnbacher (Referentin im Auftrag von TransFair e.V.), was fairen Handel ausmacht und wieso er wichtig und zukunftsweisend ist.

Veranstalter: Lokalgruppe in Hannover der Micha-Initiative.
Veranstaltungsort: Adventgemeinde Hannover-Mitte, Fischerstr. 19.

Termin auf Anfrage
„Konsumensch“ – konsumkritische Stadtführungen in der hannoverschen Innenstadt

Auf den internationalen Spuren unseres Konsums: Täglich sind wir mit Produkten aus der ganzen Welt in Kontakt – Produktionsweise und „Nebenwirkungen“ sind den meisten Menschen aber unbekannt. Über Lernspiele, Quizelemente und Anschauungsobjekte lernen die TeilnehmerInnen anhand von fünf verschiedenen Produkten globale Zusammenhänge und die Idee des fairen Handels kennen.

Kosten: Zwei Euro pro TeilnehmerIn, mindestens 40 Euro pro Gruppe.

Anmeldung und Kontakt: JANUN Hannover e.V.
Achim Riemann
Tel. 0511 590 91 90
buero@janun-hannover.de
Veranstalter: JANUN Hannover e.V.

Termin auf Anfrage
Geocaching-Tour in Linden – Auf der Spur des fairen Handels.

Bei dieser Schatzsuche dreht sich alles um den fairen Handel. Mit Hilfe von Kopf und Handy bzw. GPS-Geräten lösen die SchülerInnen in Teams im Stadtteil Linden kleine Aufgaben, um anschließend den Schatz zu heben. Die Tour dauert etwa zwei Stunden, es kann eine Gruppe von maximal 30 SchülerInnen teilnehmen. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Tour wird ausgerichtet von Geheimpunkt GmbH, die die Kleingruppen bei Bedarf auch begleitet. Da nur zwei Touren im Angebot sind, können nur die beiden ersten verbindlichen Anmeldungen berücksichtigt werden.

Anmeldung und weitere Informationen:
Geheimpunkt GmbH
info@geheimpunkt.de
Tel. 0511 700 23561
Veranstalter: Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro in Kooperation mit dem Allerweltsladen.

Hintergrund:

Seit mehr als 15 Jahren laden die VeranstalterInnen der „Fairen Woche“ jährlich im September bundesweit alle Menschen dazu ein, sich in ihrer jeweiligen Stadt über das Thema des fairen Handels zu informieren. Das Klima zu schützen, ist aktuell eine der wichtigsten Aufgaben der Menschheit. Der Klimawandel bedroht durch Überschwemmungen und Dürren auch PartnerInnen des fairen Handels: Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Afrika, Asien und Lateinamerika. Daher wird in Veranstaltungen der „Fairen Woche“ 2018 in Hannover der bewusste Konsum von Kleidung und Lebensmitteln thematisiert, der die fairen HandelspartnerInnen bei der Bewältigung des Klimawandels unterstützen soll.

Die Landeshauptstadt Hannover fördert seit Jahren den fairen Handel sowie den Kauf regionaler Produkte und nimmt regelmäßig an der „Fairen Woche“ teil. Dies sind auch wichtige Bausteine des Ratsbeschlusses von 2016, die „Globalen Nachhaltigkeitsziele“ der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals – SDGs) auch in Hannover umzusetzen. Die Stadt will mit nachhaltigem Handel ihren Beitrag dazu leisten, die in den Zielen geforderte Verbesserung der Lebenssituation im globalen Süden und nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster zu erreichen.