Straßenfest: Inklusion von Anfang an. Wir leben Vielfalt!

Straßenfest: Inklusion von Anfang an. Wir leben Vielfalt!

Straßenfest: Inklusion von Anfang an. Wir leben Vielfalt!Lebenshilfe Hannover feiert Inklusion zum achten Mal mit einem Straßenfest in Linden-Süd

Am Freitag, den 04. Mai 2018 feiert die Lebenshilfe Hannover zum mittlerweile achten Mal ein buntes Straßenfest für Groß und Klein auf der Charlottenstraße vor dem Begegnungszentrum „Normal in Linden“ (NiL). Unter dem Motto „Inklusion von Anfang an. Wir leben Vielfalt!“ wird ab 15.00 Uhr mit einem bunten Bühnenprogramm und vielen Angeboten, sowie Ständen für gute Stimmung gesorgt.

„Mittlerweile gehört das Straßenfest des „Normal in Linden“ zu diesem besonderen Stadtteil und wir freuen uns unseren Beitrag für ein vielfältiges Hannover und Linden-Süd zu leisten“, erklärt Kendrick Macasero, Leiter des Begegnungszentrums. „Es wird ein buntes Familienfest, bei dem wir zeigen, dass wir das Thema Inklusion für diese Kommune mitgestalten möchten.“

Bereits zum achten Mal in Folge öffnet dafür das Begegnungszentrum der Lebenshilfe Hannover in der Charlottenstraße seine Türen für die Besucher. Diese dürfen sich erneut über ein unterhaltsames Programm sowie Köstliches für den Gaumen freuen. Hier treffen sich Darsteller mit unterschiedlichen Talenten aus Linden und Hannover ebenso, wie Familien und Anwohner aus dem Bezirk. Ziel ist es, gemeinsam einen farbenfrohen Tag mit vielen Mitmach-Aktionen zu verbringen. Um darüber hinaus auch Begegnungen und gegenseitiges Kennenlernen möglich zu machen, wird ein Teilstück der Charlottenstraße für den Autoverkehr gesperrt. Große und kleine Kinder, Familien, Menschen mit und ohne Behinderung, sowie viele Vereine der Umgebung, Nachbarn, Freunde und Interessierte werden stattdessen die Straße bevölkern.

Um 15.00 Uhr startet das hochkarätige Bühnenprogramm, bei dem viele bekannte Künstler und Künstlerinnen aus dem Raum Hannover zu sehen sein werden. So werden dieses Jahr u.a. „Die Macher von der Basis“ oder die Coverband „Insane“ als musikalischer Act dabei sein. Zum Abschluss des diesjährigen Straßenfestes wird DJ MXM auflegen und die Charlottenstraße zum Tanzen bringen. „Wir freuen uns über viele Besucher. Feiern Sie mit uns gemeinsam die Vielfalt!“ meint Macasero abschließend.

Normal in Linden
Charlottenstraße 1 · 30449 Hannover
www.lebenshilfe-hannover.de

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Probemonat: Liedbegleitung mit der Gitarre

Gitarren-Akademie-LindenVom 17. Mai bis zum 21. Juni 2018 können Interessierte in den Kurs „Liedbegleitung 1“ reinschnuppern. Gelernt werden die ersten Akkorde und einfache Rhythmen: Und das an insgesamt fünf Terminen. Die Kosten für den Kurs betragen 50 Euro. Wer keine eigene Gitarre hat, kann sich ein Instrument für 10 Euro ausleihen.

Tag: donnerstags
Zeit: 17.30 – 18.15 Uhr
Ort: Kötnerholzweg 6, 30451 Hannover
Doz.: Steven Malekas
Kosten: 50 Euro für den gesamten Kurs
Termine: 17.5 / 24.5 / 7.6 / 14.6 / 21.6

Gitarren-Akademie-Linden
Tel.: 0511 – 53 94 517
Mail: info@gitarren-akademie-linden.de
Web: www.gitarren-akademie-linden.de

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Umleitung Leineradweg

Leine-Radweg in Linden wird saniert

Der Lindener Teil des Radwegs an der Leine wird ab Montag (23. April) saniert. Es handelt sich um den Abschnitt am südlichen Ufer, der zwischen dem Zusammenfluss von Ihme und Leine im Osten sowie der Fössemündung in Limmer (im Westen) verläuft. Der Radweg erhält eine durchgängige neue Asphaltdeckschicht. Die Schlaglöcher und Baumverwerfungen werden beseitigt. In Bereichen, in denen es der Baumbestand zulässt, werden der Radweg auf 3,50 Meter und die Mischflächen auf 5,50 Meter verbreitert. Auch die Beschilderung wird überarbeitet.

Umleitung LeineradwegWährend der Arbeiten ist der Radweg in beiden Richtungen gesperrt. Eine Umleitung durch das Wohngebiet ist ausgeschildert (Leinaustraße, Wilhelm-Bluhm-Straße, Röttgerstraße, Stockmannstraße, Steigertahlstraße, Limmerstraße, Zur Schwanenburg – und entsprechend umgekehrt). Voraussichtlich am Sonnabend (28. April) ist der Radweg wieder regulär nutzbar. Im Herbst werden noch die Strauchpflanzungen in den Einmündungsbereichen zurückgeschnitten, um die Einsehbarkeit an den Kreuzungspunkten zum Quartier zu verbessern.

Die Sanierungsmaßnahme, die die Fachbereiche Tiefbau sowie Umwelt und Stadtgrün durchführen, umfasst ein Volumen von rund 140.000 Euro.

200. Geburtstag von Karl Marx

200. Geburtstag Karl Marx – Wissenschaftliche Konferenz im Freizeitheim Linden

200. Geburtstag von Karl MarxÖffentliche Wissenschaftliche Konferenz der Freidenker zum 200. Geburtstag von Karl Marx im Freizeitheim Linden

Der Deutsche Freidenker-Verband lädt in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen zu einer Öffentlichen Wissenschaflichen Konferenz zum 200. Geburtstag von Karl Marx am 28. April ins Freizeitheim Linden ein. Die Konferenz, an der u. a. namhafte Wissenschaftler teilnehmen, trägt den Titel „Individuum und Gesellschaft – Menschenbild und Persönlichkeitstheorie im Marxismus“.

Vorträge mit anschließenden Aussprachen sind zu folgenden Themen vorgesehen:

  • Was ist der Mensch? (Klaus Hartmann);
  • Persönlichkeit und sozialer Sinn (Prof. Dr. Wolfgang Jantzen);
  • Die Leere der Frankfurter Schule (Klaus Linder);
  • Warum Mensch und Arbeit gut zusammenpassen (Dr. Elmar Witzgall);
  • Das Menschenbild des informationstechnologischen Kapitals (Dr. Werner Seppmann).

Die Konferenz findet am Samstag, dem 28. April 2018, von 10.30 bis 17 Uhr im Freizeitheim Linden, Windheimstraße 4, (Straßenbahn Linie 10 – Haltestelle „Ungerstraße“), statt. In den Teilnahmegebühren (10 Euro; ermäßigt 7 Euro) ist ein kleiner Mittagsimbiss enthalten. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mechanische Weberei

Mein Quartier Linden

Lindener Rathaus
Lindener Rathaus

Quartier e.V. und Freizeitheim Linden stellen in Vorträgen und Rundgängen Linden vor.

Dabei richtet sich das Angebot an Neulindener*innen und Interessierte, aber auch an fortgeschrittene Lindenexpert*innen.

Reihe „Linden für Anfänger*innen“

in zwei Vorträgen und drei Rundgängen:

Vortrag: „Linden von den Anfängen bis 1920“
Donnerstag, 19. April, 19:00 Uhr

Vortrag: „Linden von 1920 bis heute“
Donnerstag, 3. Mai, 19:00 Uhr

In den ca. einstündigen Vorträgen mit zahlreichen Bildern wird ein Überblick über die Lindener Geschichte gegeben. Von den Anfängen als kleines Bauerndorf, den Verwüstungen im Dreißigjährigen Krieg, den Anlagen des Küchengartens und von-Platen-Gartens bis zum schönsten Dorf im Königreich Hannover geht die bewegte Geschichte. Dann folgt die Industrialisierung mit der Errichtung zahlreicher riesiger Fabriken und dem Zubauen Lindens mit Arbeiterwohnungen. 1885 wird Linden Stadt, hat 1900 schon 50.000 Einwohner*innen und bei der Vereinigung mit Hannover 1920 sogar über 80.000. Aus dem Bauerndorf ist das „rote Linden“, eine Hochburg der Arbeiterbewegung, geworden.

In der Weimarer Zeit, der Zeit des Nationalsozialismus und den Weltkriegen leidet Linden wie andere Stadtteile Hannovers auch. Vom Krieg glücklicherweise nicht so stark zerstört wie Hannover, finden weitere große Veränderungen durch die städtebauliche Sanierung ab den 1970er Jahren und die wirtschaftliche Aufgabe zahlreicher Großbetriebe sowie vieler kleiner Geschäfte statt. Nach Linden ziehen viele arme Menschen ausländischer Herkunft und dann auch viele Studierende. In den letzten Jahren ist aus dem armen, ehemaligen Arbeiterquartier, erst ein Multi-Kulti-Viertel und heute ein lebendiger, schicker Stadtteil auch für Besserverdienende geworden.

Ort: im historischen Stadtteil-Archiv im Keller des Freizeitheims Jonny Peter (Quartier e.V.)

Mechanische Weberei
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Ergänzt wird „Linden für Anfänger*innen“ um die Reihe „Linden für Entdecker*innen“:

Nach den Vorträgen zur Einführung in die Lindener Geschichte bieten die Rundgänge durch das Quartier  Einblicke direkt vor Ort zur jeweiligen Entwicklung der drei Lindenen Stadtteile:

Rundgang: „Linden-Mitte“
Samstag, 26. Mai, 14:00 Uhr
Treffpunkt: Platz am Küchengarten; Jonny Peter (Quartier e.V.)

Rundgang: „Linden-Süd“
Samstag, 2. Juni, 14:00 Uhr
Treffpunkt: Lindener Markt; Jonny Peter (Quartier e.V.)

Rundgang: „Linden-Nord“
Samstag, 23. Juni, 14:00 Uhr
Treffpunkt: Platz am Küchengarten; Jonny Peter (Quartier e.V.)

Rundgang über den Lindener Berg
Samstag, 14. April, 14:00 Uhr
Dieser Rundgang findet als „MixTour“ im Rahmen des städtischen Programms „Grünes Hannover“ statt.
Treffpunkt: St. Martinskirche; Jonny Peter (Quartier e.V.)

Rundgang Fössefeldfriedhof:
Samstag, 12. Mai, 14:00 Uhr
Dieser Rundgang über den Fössefeldfriedhof/Limmer findet im Rahmen des Programms „Grünes
Hannover“ statt.
Treffpunkt: Eingang Friedhofstraße, Jonny Peter (Quartier e.V.)

Zur Geschichte der Juden in Linden
Sonntag, 24. Juni,
10:00-13:00 Uhr (mit Kaffeepause)
Eine Führung zu den Grabstätten Lindener Juden auf dem Alten Jüdischen Friedhof und dem jüdischen Friedhof An der Strangriede (Nordstadt). Männliche Besucher sollten eine Kopfbedeckung tragen.
Treffpunkt: Nordstadt/ Oberstraße Friedhofseingang
Kosten 5,00 EUR
Dr. Peter Schulze (Quartier e.V.)

Alle Rundgänge „Linden für Anfänger*innen“, ca. 90 Minuten
Kontakt: Quartier e.V. /Küchengartenpavillon, Am Lindener Berge 44, verein@quartier-ev.de, Tel.: 0160-96754410
Nach den Sommerferien wird die Reihe mit Rundgängen und Vorträgen fortgesetzt!

www.quartier-ev.de

Festmarsch durch Linden

Shuttlebus zum Schützenfest?!

Lindener Schützen sind noch ganz gut zu Fuss
Lindener Schützen sind noch ganz gut zu Fuss
Nach Presseberichten will die Ratsmehrheit aus sPD, Grünen und FDP zum Schützenfest einen Pendelbus zwischen einem Parkplatz auf dem Hanomag Gelände und dem Schützenplatz einrichten.

Die Stadtbahnverbindung zwischen Linden-Süd und Schützenplatz wäre zu kompliziert, sagte dazu FDP-Fraktionschef Wilfried Engelke. Allein diese Aussage zeigt schon wie Absurd der Antrag ist. Wann bitteschön ist dieser Herr das letzte Mal mit der Bahn gefahren?

Zunächst mal besteht überhaupt kein Bedarf daran diese Strecke mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen. Schon als Dreikäsehoch konnte ich den Weg vom Fischerhof zum Schützenfest mit Opa problemlos bewältigen (laut Google unglaubliche 1,5 Kilometer). Sicherlich gibt es auch den einen oder anderen Mitbürger der nicht so gut zu Fuss ist. Für den hat die Üstra gleich drei Bahnlinien uns eine Buslinie im Angebot. Entweder entlang der Ritter-Brüning-Straße zum Waterlooplatz oder mit dem Bus zum Stadion. Natürlich verkürzt das den Fussweg nur unwesendlich. Möchte man vielleicht einen Drive-In am Schützenplatz etablieren? Oder wie im Serengetipark gleich mit dem Bus über den Platz fahren?

Mein Fazit: Ein weiterer Beweis dafür wie Weltfremd die Politik schon auf kommunaler Ebene geworden ist. Herr lass Hirn regnen!

Achim Brandau

Siebenjähriger bei Verkehrsunfall auf der Deisterstraße schwer verletzt

Heute Morgen, 12.04.2018, hat eine 46-Jährige an der Deisterstraße das Kind am dortigen Fußgängerüberweg offenbar übersehen und es mit ihrem Pkw erfasst. Der Siebenjährige ist bei dem Zusammenstoß schwer verletzt worden.

Bisherigen Ermittlungen zufolge hatte der Junge gemeinsam mit seiner Schwester gegen 08:00 Uhr den Zebrastreifen der Deisterstraße überquert. Die 46-Jährige, die mit ihrem Chrysler Freemont in Richtung Deisterplatz unterwegs war, hatte die Geschwister offenbar übersehen. Die beiden waren kurz zuvor nach einem passierenden Lkw, aus Sicht der Pkw-Fahrerin von links kommend, auf dem Überweg losgegangen. Beim Zusammenstoß mit dem Chrysler erlitt der Siebenjährige schwere Verletzungen. Ein Rettungswagen transportierte ihn zur stationären Aufnahme in eine Klinik. /pfe, has

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Frühstücksbrettchen von mees & mees

Frühstücksbrettchen aus Hannover

Das hannoversche Start-Up-Unternehmen mees&mees entwirft Küchenaccessoires wie Frühstücksbrettchen oder Geschirrtücher und läßt diese in Deutschland und Schweden produzieren. Spültücher, Papierservietten und eine kleine aber feine Paperkollektion runden das Sortiment des Start-Ups ab.Ein großer Teil der Kollektion stammt aus der Feder von Andrea Müller, bekannt unter dem Namen jolijou.

Frühstücksbrettchen

Die Brettchen sind aus HPL, umgangssprachlich auch Resopal genannt, ein quasi unzerstörbares Material. Die Vorderseiten der Brettchen sind farbenfroh gestaltet, ein bisschen Retro, ein bisschen Lettering oder einzelne Motive. Die Rückseiten ziert das seit den Fünfziger Jahren so typische Leinenmuster.

Geschirr- und Spültücher sowie Tabletts läßt das Unternehmen in Schweden fertigen. Zusammen mit den Frühstücksbrettchen oder Papierservietten bringen diese Accessoires neuen Schwung und Frische in Ihre Küche. Die Produkte sorgen für gute Laune am Tisch oder bei der Hausarbeit.

Für die Produktion ihrer ersten Kollektion setzt das Unternehmen auf Firmen mit langjähriger Erfahrung, Profis auf Ihrem Gebiet. Heraus gekommen ist eine moderne und hochwertige Kollektion schöner Wohnaccessoires.

Bezugsquellen

Zu kaufen gibt es die Produkte online unter www.meesundmees.de oder bei limetrees in der Posthornstraße 31 nahe dem Lindener Markt.

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Botanischer Schulgarten Linden

Führung: Kleingärten am Lindener Berg – was wächst denn da?

Botanischer Schulgarten Linden
Botanischer Schulgarten Linden

Freitag, 20.04.2018 von 16.30 bis ca. 18.30 Uhr

Für Neulinge im Kleingarten und andere Großstadtbewohnerinnen und -bewohner stellt sich gelegentlich die Frage: Was wächst denn da? Wertvolle Pflanze oder hundsgemeines Wildkraut? Bei einer Wanderung entlang von Kleingärten am Lindener Berg werden Pflanzen am Wegesrand vorgestellt. Um was handelt es sich? Was sind die Besonderheiten der Pflanze? Geklärt wird auch: Sind die Pflanzen giftig oder können sie unsere Nahrung ergänzen? Was muss bei der Pflanzensammlung beachtet werden? Muss im Kleingarten etwas unternommen werden oder kann die Pflanze bleiben? (Ein Angebot des Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüros der LHH)

Führung: Kornelia Stock, Dipl. Sozialpädagogin, Fachberaterin im Kleingartenverein
Treffpunkt: Vor dem Botanischen Schulgarten Linden,
Am Lindener Berg 50, Hannover-Linden
Anmeldung: Erforderlich, Telefon 0511 168 43801

Die Linke mit ihrem Statement zum Thema Freibad

Placebo Bürgerbeteiligung zum Fössebad oder kein Lärm um Nichts

Die Linke mit ihrem Statement zum Thema Freibad
Die Linke mit ihrem Statement zum Thema Freibad

Schon an der mangelnden Informationspolitik der Stadtverwaltung war es abzusehen, was bei der Bürgerbeteiligung Teil 2 zum Fössebad heraus kommen wird.

NICHTS!

Kurz vor knapp kam die Pressemitteilung, dass es eine Veranstaltung geben soll. Das Ganze ausführlich in einem Satz zusammengefasst. Daher war man auch nicht verwundert, dass außer den Eingeweihten aus Politik, Betreibern und örtlicher Presse fast niemand gekommen war. Die Aula der Albert-Schweitzer-Schule hätte auch viermal so viele Bürger aufnehmen können.

Diskutiert werden sollten die Wünsche für die Gestaltung des Außenbereichs. Ein Ding der Unmöglichkeit, wenn die wesentlichen Eckdaten nicht feststehen.

Aufgeteilt war die Diskussion in drei Szenarien.

Ziemlich leerer Saal
Ziemlich leerer Saal

1. Außenbereich unmittelbar um den neuen Hallenbadbau.
Was soll man dafür als Wunsch angeben, wenn noch nicht mal geklärt ist ob und wie die Halle zum Außenbereich geöffnet werden kann. Versprochen wurde nach dem Streichen des Freibades viel. Vom öffnen des Hallendaches ist man schnell wieder zurückgerudert. Aber auch die große Öffnung der Seitenwand scheint eher im Bereich der Utopie zu sein. Ganz nebenbei konnte man von Herrn Ebel aus dem Fachbereich Gebäudemanagement der Landeshauptstadt hören, das es bei einer zu großen Öffnung der Halle Probleme mit der Filteranlage geben könnte und das dann auch mehr Schmutz in die Halle kommen könnte. Eine ganz neue Erkenntnis!

2. Außenbereich mit einem am Sanktnimmerleinstag doch noch realisierten Freibad.
Zunächst liegt diese Variante schon so weit in der Zukunft, dass auch die gerade geborenen Kinder wohl erst mit den eigenen Kindern wieder das Freibad nutzen werden. Der vorgestellte Zeitplan geht von einer Inbetriebnahme des neunen Hallenbades im Sommer 2022 aus. Darüber hinaus ist bis auf die Versorgungsleitungen absolut nichts vorgesehen, was zu einem Freibad an Infrastruktur benötigt wird. Sollen alle Besucher durch die Halle geschleust werden? Ein Freibad ohne Gastronomie? Was wenn die Halle durch den Vereinssport blockiert ist?

3. Welche weiteren Nutzungen der Fläche sind außerdem noch denkbar

Ganz klar: Heinz muss bleiben!!! Heinz bleibt Heinz

Ohne das Béi Chéz Heinz fallen fast alle alternativen Nutzungen flach. Ohne eine soziale Kontrolle vor Ort ist das Gelände kaum nutzbar. Genau diese Funktion könnte das Heinz übernehmen. Dazu könnten viele Teile des alten Bades erhalten bleiben. Die Cafeteria, der Gymnastikraum oder auch die Sauna könnten weiter genutzt werden. Der Altbau stände außerdem als alternativer Eingang für den Außenbereich zur Verfügung. Auch wenn die Fösse als Schwimmbad in die Jahre gekommen ist, das Gebäude ist noch weit von nicht mehr zu erhalten entfernt.

Arbeitsgruppe in der Diskussion
Arbeitsgruppe in der Diskussion

Über den Erhalt der alten Gebäudesubstanz ergeben sich viele neue Ideen. Vom chilligen Außenbereich des Béi Chéz Heinz über Übungsräume für Bands bis hin zu diversen Räumlichkeiten für allerlei Gruppen, die sich im rasant wachsenden Stadtteil bilden werden.

Bei der Veranstaltung war die Masse der Teilnehmer jedenfalls ganz klar auf dem Standpunkt das es wieder ein Freibad geben und das das Chéz Heinz erhalten werden muss. Einzig einige Stimmen aus dem Kreis der Betreiber und einer Partei, die das Soziale nur noch im Namen führt und im letzten Wahlkampf noch Unterstützung zugesagt hatte scheinen die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt zu haben.

Achim Brandau