Neues Gymnasium in Limmer geht nach den Sommerferien an den Start – Anmeldungen am 30. und 31. Mai möglich

Hannovers 17. Gymnasium nimmt nach den Sommerferien seinen Betrieb auf. Die fünfzügige Schule in der Wunstorfer Straße in Limmer startet zum Schuljahr 2016/17 mit dem fünften Jahrgang als offene Ganztagsschule mit einem freiwilligen Nachmittagsangebot. Das pädagogische Konzept bietet einige Besonderheiten. Die Schule ist insbesondere durch die Stadtbahnlinie 10 und auch durch die Buslinie 700 gut an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen.

„Voneinander lernen – miteinander wachsen“ heißt der Leitgedanke für das schulische Zusammenleben, den das Planungsteam erarbeitet hat. Die kommissarische Schulleiterin Wencke Hedderich und ihre KollegInnen arbeiten seit einem halben Jahr intensiv am pädagogischen Konzept des neuen Gymnasiums, das einige Besonderheiten bieten soll. „Meine Kolleginnen und Kollegen und ich freuen uns auf die Kinder nach unserer langen Planungsarbeit am Schreibtisch. Wir sind gut vorbereitet, um unsere zukünftigen Schülerinnen und Schüler in der Schulzeit zu begleiten, um ihre Persönlichkeiten und ihre individuellen Fähigkeiten zu stärken“, sagt Hedderich.

Die Anmeldungen für die fünften Klassen des Gymnasiums Limmer nehmen am 30. und 31. Mai an der Grundschule Albert-Schweitzer (Liepmannstraße 6) in der Zeit von 9 bis 13 Uhr und 15 bis 18 Uhr einige der zukünftigen Lehrerkräfte entgegen. Für Fragen vorab ist das Sekretariat der Schule ab sofort für Eltern unter der Telefonnummer (05 11) 1 68 – 3 07 60 erreichbar (die Anmeldungen selbst werden nur persönlich am 30. und 31. Mai entgegen genommen!). Weitere Informationen bietet das Internet unter www.gymnasium-limmer.de.

Klassenleitungen bestehen aus Teams

An der neuen Schule bestehen die Klassenleitungen aus Teams: Für jede Klasse wird es zwei gleichberechtigte Lehrkräfte geben, die mit möglichst vielen Stunden in der Lerngruppe unterrichten sollen, damit die Kinder verlässliche Ansprechpersonen haben. Innovativ für ein Gymnasium ist auch die Wochenplanarbeit in den Kernfächern. Das bedeutet, dass alle SchülerInnen zu Beginn einer Woche einen individuellen Lehrplan mit Wahl- und Pflichtaufgaben erhalten, den sie in der Woche nach eigenem Tempo erledigen. Offene Unterrichtsformen werden durch das Doppelstundenmodell, einem Unterricht in 95-Minuten-Takten – einschließlich einer variablen Bewegungs- und Trinkpause – unterstützt. Der Unterricht der ersten Stunde beginnt morgens um acht Uhr.

Individuelle Schwerpunkte wählbar

Ein breites Sprachangebot wie Französisch, Latein und Spanisch als zweite Fremdsprache steht den zukünftigen SchülerInnen zur Wahl. Wer sich für die vielfältigen Formen von Rhythmus begeistert, kann sich bei der Anmeldung für den Musikschwerpunkt zu bewerben. Zwei zusätzliche Stunden Musikunterricht auf Percussion-Instrumenten werden den Kindern angeboten. „Schülerinnen und Schüler, die sich für dieses Angebot interessieren, sollten Neugierde und Freude an Musik und am Musikmachen haben. Das Zusammenspiel in der Gruppe stärkt neben den musikalischen Fähigkeiten auch die Konzentrationsfähigkeiten und sozialen Kompetenzen“, erläutert Hedderich.

Individuelle Schwerpunkte sind ab dem achten Jahrgang für alle wählbar. Wahlpflichtprofile in den Bereichen Musik, MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik), Sport- und Gesundheit, Umwelt- und Gesellschaft oder eine dritte Fremdsprache sind im Angebot. Die Interessen der Heranwachsenden bei ihrer persönlichen Entscheidung für ein Profil sollen die Freude am Lernen unterstützen.

Als offene Ganztagsschule bietet das Gymnasium Limmer ein Mittagessensangebot, eine Hausaufgabenbetreuung und verschiedene Arbeitsgemeinschaften an. Erste Kontakte zum Sportverein TSV Limmer und zum Ruderverein Linden sind bereits geknüpft für mögliche Angebote am Nachmittag.

Umbauarbeiten im Zeitplan

Die Umbau- und Sanierungsarbeiten am neuen Gymnasium befinden sich im Zeitplan. Ende Juni 2016 wird der erste Bauabschnitt mit einer Fläche von circa 2.500 Quadratmetern an die Landeshauptstadt Hannover (LHH) übergeben. Dieser beinhaltet die Klassenräume für den fünften Jahrgang, Fachräume unter anderem für Kunst, Musik, Naturwissenschaft, einen Aula- und Pausenbereich, eine Cafeteria, einen multifunktionalen Aufenthaltsbereich für die Ganztagsbetreuung sowie einen kleinen Verwaltungsbereich. Der Zugang für den ersten Bauabschnitt wird von der Limmerstraße aus erfolgen. Die Barrierefreiheit ist damit mit dem ersten Schultag gegeben. Darüber hinaus stehen Außenflächen rund um den Gebäudetrakt zwischen Limmerstraße, Wunstorfer Straße und der Fösse zur Verfügung.

Auch die Arbeiten an den direkt angrenzenden Gebäudeteilen sind soweit fortgeschritten, dass keine Beeinträchtigungen in dem ab August 2016 in den Schulbetrieb gehenden Abschnitt zu erwarten sind. Damit sind die notwendigen Voraussetzungen geschaffen, dass nach den Sommerferien 2016 der fünfte Jahrgang in das Gebäude einziehen kann. Alle übrigen Gebäudeteile der Schule werden bis zum Sommer 2017 fertiggestellt und an die LHH übergeben. Die Stadt Hannover hat das ehemalige Universitätskomplex an der Wunstorfer Straße 14, dessen sechsstöckiges Hauptgebäude und langgestreckten Seitenflügel längere Zeit weitgehend leer standen, für das neue Gymnasium langfristig angemietet.

Vorstellung der Fössebad Pläne

2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, … das warten auf das Fössebad geht weiter

Vorstellung der Fössebad Pläne
Vorstellung der Fössebad Pläne

Am Freitag wurden die Pläne für die Sanierung oder den Neubau des Fössebades im Freizeitheim Linden der Öffentlichkeit vorgestellt.

25 Meter Becken oder 50 Meter Becken, Neubau oder doch Sanierung? Mit oder ohne Sauna? Die Kosten sind bei allen Varianten ähnlich hoch (20-25 Mio. Euro). Interessant war die Fragestellung, was für ein Bad Linden nach Meinung der Verwaltung braucht. Das Profil als Stadtteilbad soll geschärft werden. Daher auch ein 50 m Becken das Wettkampftauglich ist und eine 250 Zuschauer fassende Tribüne bekommen soll. Ich habe die Argumentation nicht verstanden. Die meisten Besucher wohl auch nicht. Mehrfach wurde kritisiert das die Kinder bei diesen Planungen zu kurz kommen. Kein Sprungturm, keine Rutsche, kein Spaßbad! Das sind aber die Argumente, die für Kinder zählen. Sonst wird halb Linden weiterhin nach Ricklingen fahren während in der neuen Fösse spannende Wettkämpfe vor leeren Rängen stattfinden. Wer soll denn das Wettkampfbecken nutzen? Außer den Wasserballern fällt mir dazu niemand ein. Dafür reicht ein 25 Meter Becken aber aus. Warum dann nicht ein Sportbecken und ein Spaßbecken? Auch das Bei Chez Heinz taucht bislang noch immer nicht in den Planungen auf.

Nachfragen vom Geschäftsführer des Bei Chez Heinz Jürgen Grambeck
Nachfragen vom Geschäftsführer des Bei Chez Heinz Jürgen Grambeck

Egal wie es ausgeht wir können weiter warten. Ein weiteres Jahr für die Entscheidungsfindung, zwei Jahre für die Planung und weitere zwei Jahre für die Umsetzung.

Mit einem Freibadebetrieb ist also demnach 2022 wieder zu rechnen. 10 Jahre nachdem das Freibad geschlossen wurde. Wenn alles gut läuft!

Ein Trauerspiel!

Mehr Bürgerbeteiligung wäre Wünschenswert gewesen
Mehr Bürgerbeteiligung wäre Wünschenswert gewesen
Wir wollen unser Fössebad wiederhaben!

Fössebad: Machbarkeitsstudie wird der Öffentlichkeit vorgestellt

In der gemeinsamen Sitzung des Sportausschusses und des Bezirksrats Linden-Limmer am 9. Mai 2016 wurde die Machbarkeitsstudie zum Fössebad vorgestellt. Darin werden die möglichen Varianten zur Sanierung oder zum Neubau des Bades und die jeweiligen Kosten dargestellt und erläutert.

Am Freitag, den 20.05.2016 um 17:30 soll diese Studie auch den Einwohnerinnen und Einwohnern im Freizeitheim Linden, Windheimstraße 4, präsentiert werden.

Im Anschluss an die Präsentation besteht Gelegenheit für Fragen und Anregungen.

Fössebad Rettungslobbyist Jörg Schimcke

PM der Grünen zur Machbarkeitsstudie Fössebad

Grüne in Linden-Limmer und Einzelvertreter Jörg Schimke sprechen sich für einen Neubau des Fössebades und für eine Erweiterung des Kulturzentrums „Bei Chez Heinz“ aus.

Fössebad Rettungslobbyist Jörg Schimcke
Fössebad Rettungslobbyist Jörg Schimcke

Die Grünen im Bezirksrat Linden-Limmer und Einzelvertreter Jörg Schimke sind, vorbehaltlich der genauen Prüfung der noch nicht der Öffentlichkeit vorliegenden Machbarkeitsstudie, für einen Neubau des Fössebades und den Erhalt des „Bei Chez Heinz“ in seinen jetzigen Räumlichkeiten mit Möglichkeit der Erweiterung.
„Linden, Limmer und Hannover sind in den letzten Jahren um über 30.000 Menschen gewachsen, der beste Zeitpunkt also, das marode bald 60 Jahre alte Schwimmbad durch ein neues zu ersetzen. Ein Neubau ist langlebiger, energetischer und genauso teuer wie eine Sanierung und ermöglicht es, die Bedürfnisse von Familien, Vereinssport und Stadtteilkultur des ‚Bei Chez Heinz’ miteinander zu verbinden“, so Daniel Gardemin, Fraktionsvorsitzender Bündnis90/Die Grünen im Bezirksrat Linden-Limmer.

Unter folgenden Bedingungen setzen sich die Grünen im Stadtbezirk Linden-Limmer und Einzelverteter Jörg Schimke für den Neubau des Fössebades ein:

  • Das Hallenbad wird, unabhängig von der Planungsvariante, mit einem Kinderbecken ausgestattet.
  • Das Freibad erhält ein mindestens 500 m2 großes Freibadebecken mit Schwimmerbereich und einer Rutsche. Zusätzlich entsteht ein Planschbecken für Kleinkinder.
  • Der östliche Teil des Bestandsgebäudes mit dem Kulturkeller „Chez Heinz“ bleibt erhalten und wird dem Betreiber mit der Möglichkeit verpachtet, auch den oberirdischen Teil des Gebäudes für seine Zwecke zu erschließen.
  • Der westliche Teil des Bestandsgebäudes wird abgerissen und als Grün- bzw. Spielfläche dem Freibad zugeschlagen.
  • Sollte die Finanzierung im Rahmen des Bäderkonzepts nicht möglich sein, ist eine Bürger*innen-Anleihe für bis zur Hälfte der Kosten auszuschreiben.

zum Hintergrund:
Am 9.5.2016 wurde dem Sportausschuss des Rates und dem Bezirksrat Linden-Limmer die Machbarkeitsstudie Fössebad vorgestellt. Es stellte sich heraus, dass der Freibadebereich nicht ausreichend dimensioniert ist und bei der 50-Meter-Neubau-Variante kein Kinderschwimmbecken eingeplant wurde. Zudem bleibt in der Studie unklar, welche Perspektive dem Veranstaltungszentrum „Bei Chez Heinz“ gegeben werden kann.

Unser Lösungsansatz für das Schwimmbad:
Mit einer größeren Freibadfläche, so die Aussage des Planungsbüros Krieger, würden deutlich mehr Besucher*nnen zu erwarten sein. Wir fügen hinzu: Erst mit einer Fläche von 500 m2 und mit einer Rutsche oder einem anderen Alleinstellungsmerkmal ist eine ausreichende Qualität des Freibadebetriebes gewährleistet.
Zur Erinnerung: Das vormalige Freibadebecken war über 700 m2 groß und die noch nicht in die Machbarkeitsstudie eingeflossenen jüngsten Geburtenanstiege im Einzugsgebiet sowie der Zuzug von Familien ins Stadtgebiet erfordern eine stärkere Ausrichtung des Bades auf Familien und Kinder.
Zudem werden sich Synergien mit der gegenüber liegenden Grundschule ergeben.
Ein Kinderschwimmbecken im Hallenbadbereich wird zwingend als Wasserfläche für Schwimmkurse und den laufenden Badebetrieb benötigt.

Unser Lösungsansatz zum „Bei Chez Heinz“:
Mit der Erhaltung und perspektivischen Erweiterung des „Chez Heinz“ im Bestandsbau kann sich die Stadtteilkultur am Schnittpunkt der Stadtteile Linden und Limmer weiter entwickeln. Eine Sanierung mit temporärem Auszug wäre defacto das Ende von „Chez Heinz“ am Standort Fössebad. Das „Chez Heinz“ trägt schon heute mit 2/5teln der Besucher*nnen am Standort erheblich zur Attraktivität und zum Image des Fössebades bei.
Der Gebäudeteil, in dem das „Bei Chez Heinz“ untergebracht ist, befindet sich in einem guten Zustand mit neuen Fenstern und nahezu vollständiger Altlastensanierung.

Unser Lösungsansatz zur Finanzierung:
Die im Bäderkonzept veranschlagten Kosten werden sowohl bei den Sanierungs- als auch bei den Neubaukosten erheblich überstiegen. Um nicht nach der Kommunalwahl im September mit den Planungen von Neuem beginnen zu müssen, rufen wir alle Ratsparteien dazu auf, jetzt mit dem Neubau eine Entscheidung für die nächsten Jahrzehnte zu treffen. Sollte die Finanzierung im Rahmen des Bäderkonzeptes nicht möglich sein, ist für bis zur Hälfte der Kosten eine Bürger*innen-Anleihe in Erwägung zu ziehen. Die Bereitschaft im Stadtbezirk Linden-Limmer zur Co-Finanzierung und sicherlich darüber hinaus wäre, auch hinsichtlich der derzeitigen Zinslage, erheblich.

Dr. Daniel Gardemin
Fraktionsvorsitzender Bündnis90/Die Grünen

Bezirksrat Linden-Limmer im Freizeitheim Linden

Stadtbezirksrat Linden-Limmer am 18.05.2016

Informationen zu Sitzung und Tagungsort:

Gremium:Stadtbezirksrat Linden-Limmer
Sitzungsdatum:18.05.2016
Tagungsort: Freizeitheim Linden, Windheimstr. 4
Beginn:19:00 Uhr

Statischer Link: Dauerhafte Internetadresse dieses Dokuments

Tagesordnung:

1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung
2. Genehmigung des Protokolls ggf. über die Sitzung am 25.11.2015
3. V E R W A L T U N G S V O R L A G E N
3.1. Treffpunkt Allerweg, Sanierung Familienzentrum (Drucks. Nr. /2016)
3.2. Umstrukturierung einer Kindergartengruppe mit Einzelintegration im Familienzentrum St. Vinzenz in eine Integrationsgruppe
3.3. Bebauungsplan im vereinfachten Verfahren Nr. 240, 2. Änderung – Ehemalige Gerhard-Uhlhorn-Kirche Aufstellungsbeschluss, Verzicht auf die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit, Auslegungsbeschluss (Drucks. Nr. 1016/2016 mit 3 Anlagen)
3.4. Städtebaulicher Vertrag zum Bebauungsplan Nr. 240, 2. Änderung – Ehemalige Gerhard-Uhlhorn-Kirche – (Drucks. Nr. 1008/2016 mit 1 Anlage)
3.5. Fortführung der Förderung des Innovativen Modellprojektes an der Egestorffschule in Trägerschaft des Diakonischen Werkes (Drucks. Nr. 0803/2016)
3.6. Fortführung des Innovativen Modellprojektes des Elternvereins „Salz und Pfeffer“ (Drucks. Nr. 0802/2016)
3.7. Schulergänzende Betreuungsmaßnahme an der Grundschule Albert-Schweitzer-Schule
4. I N T E G R A T I O N S B E I R A T
4.1. Bericht über die Sitzung des Integrationsbeirates Linden-Limmer
4.2. Zuwendungen auf Vorschlag des Integrationsbeirates Linden-Limmer (Drucks. Nr. 15- /2016
5. EIGENE MITTEL des Stadtbezirksrates
6. A N T R Ä G E
6.1. Interfraktionell
6.1.1. Sonderprogramm ökologische Aufwertung von Schulhöfen und Spielplätzen (Drucks. Nr. 15-0962/2016)
6.2. Gemeinsam von Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Bezirksratsherrn Schimke
6.2.1. Zweckentfremdung von Wohnraum unterbinden um Verschärfung des Wohnungsmangels zu vermeiden (Drucks. Nr. 15-1032/2016)
6.3. der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
6.3.1. Anbringung eines Baumschutzes am Straßenbaum Konkordiastr. 14. (Drucks. Nr. 15-1027/2016)
6.3.2. „Ein Spielplatz für alle Kinder“ (Drucks. Nr. 15-1028/2016)
6.3.3. Ausweitung der Umweltzone auf Limmer und den Westschnellweg (Drucks. Nr. 15-1029/2016)
6.3.4. Planung Wasserstadt Limmer – Weiterführung der Anwaltsplanung (Drucks. Nr. 15-1030/2016)
6.3.5. Querungsverbesserung an Fußgängerschutzanlagen (sogenannte „Bettelampeln“) (Drucks. Nr. 15-1031/2016 mit 1 Anlage)
6.4. der SPD-Fraktion
6.4.1. Maßnahmen zur Verhinderung der Zweckentfremdung von Wohnraum (Drucks. Nr. 15-1020/2016)
6.4.2. Schwarzer Bär, Rückbau der ehemaligen Haltestelle (Drucks. Nr. 15-1022/2016)
6.4.3. Freizeitheim Linden, Großer Saal, Bühne (Drucks. Nr. 15-1024/2016)
7. A N F R A G E N
7.1. der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
7.1.1. Ordnungswidriges Parken in Linden/Hannover, insbesondere Dauer-Falschparker im Fußgängerzonenbereich Lindener Marktplatz (Drucks. Nr. 15-1026/2016)
7.2. der SPD-Fraktion
7.2.1. Grundschule Kastanienhof, Sanierung und Anbau (Drucks. Nr. 15-1025/2016)
7.3. von Bezirksratsherrn Schimke
7.3.1. Parteienwerbung in der Ratspost (Drucks. Nr. 15-1033/2016)
8. Informationen über Bauvorhaben
9. Bericht des Stadtbezirksmanagements
10. EINWOHNER- und EINWOHNERINNENFRAGESTUNDE nach abschließender Beratung eines Tagesordnungspunktes
Wir wollen unser Fössebad wiederhaben!

Gutachten für das Fössebad ist fertig – das Warten geht weiter!

Wir wollen unser Fössebad wiederhaben!
Wir wollen unser Fössebad wiederhaben!

Die Bausubstanz des Bades ist laut Gutachten so schlecht das Neubau oder Sanierung in etwa gleich teuer werden. Grundsanierung und einfachste Neubauvariante werden mit 20 Millionen Euro veranschlagt. Dieses Ergebnis haben die Gutachter am Montag dem Sportausschuss des Rates vorgestellt.

Damit geht das große Warten in Linden aber weiter. Die Verwaltung will nach den Sommerferien eine Empfehlung ausprechen und die Politik über die Vorschläge beraten. Die Optionen sind Sanierung, Neubau ohne Sauna, mit Sauna oder sogar mit einem 50 m Becken. Wie es mit dem Freibadebereich weiter gehen soll, ist aus den Presseberichten nicht zu entnehmen. Man sollte also wohl davon ausgehen das der Freibadebereich Geschichte ist. Wenn jemand andere Informationen hat, möge er mich eines Besseren belehren. Mir fehlt so langsam der Glaube an ein gutes Ende.

Fazit: Wieder geht ein halbes Jahr ins Land, ohne das es mit dem Bad vorangeht!

Update:

Das Bei Chez Heinz ist bei beiden Varianten der Leidtragende. Bei einem Neubau überhaupt nicht mehr vorgesehen und während einer Sanierung müssten Bad und Chez Heinz für mindestens zwei Jahre schließen.
Favorisiert wird laut NP von der Verwaltung ein Neubau mit 50 Meter Becken ohne Sauna weil es in Hannover nur ein 50 Meter Becken gibt. Komisch das ich mit Stadionbad, Bundesleistungszentrum und Lister Bad schon auf drei Becken dieser Größe komme.

In allen Varianten wurden die Kosten für ein Planschbecken im Freibadbereich mit einbezogen, berichtet Björn Schönfeld der bei der Ausschußsitzung vor Ort war. Bleibt die Frage was man sich unter einem Planschbecken vorzustellen hat. Mit Sicherheit nicht die jetzige Größe.

Interessant auch das die Stadt Hannover auf ihrer Webseite immer noch für das Fössebad als Kombibad wirbt. Das Ganze dann auch noch auf der Übersichtsseite mit einem Bild des seit vier Jahren geschlossenen Freibadebeckens. Zitat: „Vom Freibad wird im Sommer die Außenanlage genutzt, die Schwimmbecken sind geschlossen. Die Fössebad Betriebsges. mbH plant eine Modernisierung der Außenschwimmbecken, die 2015 abgeschlossen sein sollen.“ Einfach nur eine Frechheit!

Die Unterlagen aus der öffentlichen Sitzung am 09.05.2016

(Zur Verfügung gestellt von auf der Webseite von Jörg Schimcke klickhin.de)

© Krieger Architekten | Ingenieure und DSBG

Kleine Chronologie des Wartens:

ab

Heinz bleibt Heinz!!!

Verschwindet Béi Chéz Heinz im Ihmezentrum?

Heinz bleibt Heinz!!!
Heinz bleibt Heinz!!!

Jetzt wird es spannend: Kann Béi Chéz Heinz im Fössebad bleiben oder nicht? Und wenn nicht: Wo ist in Linden ein neuer Platz für die Traditions-Bühne? Kann das Ihmezentrum eine Alternative sein?

Jetzt kommen die Pläne auf den Tisch

Am Montag, 09.05.2016 wird die Machbarkeitsstudie um 16 Uhr im Rathaus vorgestellt. In einer gemeinsamen Sitzung von fachlich zuständigen Sportausschuss und dem Bezirksrat Linden-Limmer bekommen wir erstmals Einblick in die Pläne.

weiterlesen unter klickhin.de

Wir wollen unser Fössebad wiederhaben!

Die Reichen schwimmen im Geld, die Armen gehen baden

Wir wollen unser Fössebad wiederhaben!

Freibaderöffung am Fössebad – Montag, 9.Mai 2016, 14.15 Uhr

Unter dem Motto „Die Reichen schwimmen im Geld, die Armen gehen baden“ eröffnen Mitglieder der Linken in Linden-Limmer am Montag, den 9. Mai 2016, um 14.15 Uhr einen Freibadebereich am Fössebad.

Dem Fössebad droht eine fünfte Sommersaison ohne Freibadebereich.

Das zögerliche Vorgehen der Stadt Hannover im Zusammenhang mit der dringend notwendigen Sanierung des Fössebads zeigt aufs Neue deutlich wie unsozial die Mehrheit aus SPD und Grünen im Stadtrat agiert. Das Fössebad und das Chez Heinz sind wichtige Bestandteile der Kultur und des Lebens in Linden und darüber hinaus.

Hierzu erklärt Dirk Machentanz, Fraktionsvorsitzender der Linken im Bezirksrat Linden-Limmer: „Wenn das Fössebad nach der Kommunalwahl wirklich geschlossen werden sollte, ist das ein skandalöser Vorgang, der nichts weniger als die Umverteilung von Lebensqualität von unten nach oben bedeutet. Die Stadt sollte endlich der Wohnungsnot ein Ende machen und öffentliche Freizeiteinrichtungen fördern.“

SPD und Grüne tun im Stadtrat das genaue Gegenteil, so werden die Reichen weiter im Geld schwimmen, während die Interessen der Ärmeren baden gehen.
Gegen diese verfehlte, unsoziale Politik leistet DIE LINKE Widerstand!“

DIE LINKE.Linden-Limmer

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https://www.youtube.com/watch?v=GC8KuDnD5l4

Im Zusammenhang mit der Sanierung oder des Neubaus Fössebad gibt es auch unmittelbare Auswirkungen auf das Béi Chéz Heinz Veranstaltungszentrum.

Bei den derzeitigen Planungen ist das Béi Chéz Heinz weder bei der Sanierung noch bei einem Neubau mehr an diesem Standort vorgesehen.

Das Béi Chéz Heinz Veranstaltungszentrum ist in den Kellerräumen, und auf einer Außenfläche im Fössebad seit Mai 1995 beheimatet.

Kamera: Marius Küpper/ Christian Carparelli
Redaktion/Schnitt: C. Lopez Sabor

Abgeordnetenwatch

Bundespolitik: Wer stimmt wie?

Schon interessant wie die auch in Linden gewählten Abgeordneten so abgestimmt haben. Das Abstimmungsverhalten lässt meiner Meinung nach schon klare Schlüsse zu welche Partei man nicht wählen sollte. Sicherlich werden sich die Abgeordneten, wenn man sie direkt darauf anspricht mit dem Fraktionszwang oder anderen Handlungszwängen rechtfertigen. Die CDU und SPD Entscheidungen zu Genmais, TTIP, Vorratsdatenspeicherung, Rüstung oder zuletzt Fracking machen diese Parteien nicht mehr wählbar. Leider gibt es auch nur wenige richtige Alternativen dazu. Es steht zu befürchten, dass die AfD aus dieser Lage weiterhin Kapital schlagen kann und ihre Stellung weiter ausbaut.

Am 11. September 2016 sind Kommunalwahlen in Hannover. Da kann jeder wieder sein Kreuz an der richtigen Stelle machen. Nur bitte nicht aus Protest bei der AfD. Die AfD ist keine Protestpartei, sondern eine rechtspopulistische Partei. Das hatten wir 1933 schon und brauchen es nicht wieder. 43,9 % der Stimmen reichten damals für die Ausschaltung der Demokratie!

Edelgard Bulmahn
SPD
Ursula von der Leyen
CDU
Sven-Christian Kindler
DIE GRÜNEN
Dr. Dietmar Dehm
DIE LINKE
Fracking Vebot Nein Nein Ja
Neuzulassung von Glyphosat verhindern Nein Nein Ja Ja
Verschärfung des Asylrechts (Asylpaket II) Ja Ja Nein Nein
Vorratsdatenspeicherung Ja Ja Nein Nein
Neubausubventionen für Atomkraftwerke in der EU verhindern Nein Nein Ja Ja
Rückwirkende Erhöhung von Kinderfreibetrag und Kindergeld Nein Ja Ja
PKW-Maut Ja Nein Nein
Ablehnung von Schiedsgerichten bei TTIP und CETA Nein Ja Ja
Flächendeckender Mindestlohn von 8,50 Euro Ja Ja Ja enthalten
Anbau von Genmais in der EU verhindern Nein Nein Ja Ja
Transparenz bei Rüstungsexportentscheidungen Nein Ja Ja

Quelle: www.abgeordnetenwatch.de