Einladung zu Verkehrsveranstaltungen in Limmer

Erstickt Limmer im Verkehr ?Die Sorge um den Verkehr in Limmer war in der Bürgerbeteiligung zur Wasserstadt das wichtigste Thema: 48 der 102 Qualitätskriterien drehten sich darum. Die Stadtverwaltung sieht jedoch keinen Handlungsbedarf und hat unseren Antrag auf ein Stadtteilverkehrskonzept abgelehnt, obwohl der auch vom Bezirksrat Linden-Limmer unterstützt wurde. Mit Unterstützung des Bezirksrat und der Sanierungskommission veranstaltet die BI Wasserstadt zwei Veranstaltungen zum Thema Verkehr in Limmer.

Los geht es mit einem Verkehrsworkshop als Worldcafé (Anmeldung erforderlich), Dienstag, 22.08.2017 von 18:30 bis 22:00 Uhr im Gemeindehaus Limmer, kleiner Saal, Sackmannstr. 27, 30453 Hannover.
Anmeldung eMail an U.Staade@gmail.com.

Betroffene Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils Limmer diskutieren gemeinsam über die Verkehrsproblematik und die zukünftige Lage durch die entstehende Wasserstadt und einer Zunahme des Verkehrs allgemein. Die Teilnehmer werden in max 5 Gruppen unterteilt mit jeweils 6 Personen. Hierbei wird im Rotationssystem alle 20 Minuten der Gruppentisch und somit auch das Thema gewechselt. Wir beschäftigen uns mit den Themen:

  • Verkehrsführung für den Individualverkehr (Autos, Motorräder etc.)
  • Verkehrsführung für den ÖPNV (Bus und Bahn)
  • Verkehrsführung für den Radverkehr
  • Alternative Verkehrskonzepte (selbstfahrende Busse, Wassertaxi, Seilbahn… )

Die Belange der Fußgänger nebst Rollstuhlfahrern, Skateboardern, Trampeltreckern etc. sollen bei jedem der Thementische auf einem Extrablatt erfasst werden. Ebenso für weitere Themen wie ruhender Verkehr (Parkplätze) oder was sonst alles benannt wird. Ziel ist es durch gemeinsames Erarbeiten konstruktiver Ideen und Vorschläge zur kurz- bis langfristigen Lösung der Problematik mit alternativen Verkehrsleitsystemen in Limmer beizutragen.

Ein Einführungsreferat über bisherige Verkehrsdiskussionen im Rahmen der Stadtteilsanierung wird von Eggert Sass gehalten. Die Vorstellung der Worldcafé-Ergebnisse sowie eine Podiumsdiskussion mit Politikern des Stadtrats ist geplant als Öffentliche Veranstaltung.

„Erstickt Limmer im Verkehr?“
Dienstag, 05.09.2017 von 19 bis 22:00 Uhr im Gemeindehaus Limmer, großer Saal, Sackmannstr. 27, 30453 Hannover.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Fössebad ehem. Außenbereich

Fössebad: Muss ich jetzt CDU wählen im roten Linden?

Fössebad in besseren Zeiten
Fössebad in besseren Zeiten

Pressemitteilung der CDU:

180-Grad-Wende der Ampel ist ein Schlag ins Gesicht der Bürgerinnen und Bürger!

„Die Ampel hat die Bürgerinnen und Bürger in Linden-Limmer an der Nase herumgeführt“, empört sich Thomas Klapproth, sportpolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion. „Diese 180-Grad-Wende ist für mich nicht nachvollziehbar“, fügt er hinzu.

Der Sportausschuss hatte gestern mit den Stimmen der Ratsmehrheit den Neubau des Fössebades beschlossen – mit einer 50m-Bahn und ohne Freibadebereich. Tatsächlich war insbesondere der Freibadebereich im Bäderkonzept und in den Machbarkeitsstudien noch vorgesehen gewesen.

„Eine solche Abkehr im Ausschuss auch noch emphatisch als großen Wurf zu verkaufen, ist ein Schlag ins Gesicht der Bürgerinnen und Bürger vor Ort“, so Klapproth weiter. Was er von den Plänen hält, zumindest die nötigen Leitungen für ein später zu verwirklichendes Freibad einzuplanen hält, sagt er zum Schluss auch ganz deutlich. „Das ist Opium fürs Volk. Erstens verursachen solche Nachrüstungen im Endergebnis immer höhere Kosten. Zweitens sind Leitungen für einen Außenbereich auch 1971 beim Bau des Stadionbades mitverlegt worden – das Ergebnis kennen wir alle.“

Thomas Klapproth, sportpolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion

Fössebad - Kein Wasser da - Linden brennt

Niemand hat die Absicht ein Freibad zu bauen

Jedenfalls nicht die Ampelkoalition im Rat der Stadt Hannover.

Bei der Sitzung des Sportausschusses am heutigen Montag legten die Oppositionsparteien mehrere sinnvolle Änderungsanträge vor, die ausnahmslos von der regierenden Mehrheit aus SPD, Grünen und FDP abgelehnt wurden.

Selbst der mehr oder weniger kostenneutrale Vorschlag der CDU das 50-m-Becken doch einfach nach Misburg zu verlegen und dafür in Linden ein Außenbecken zu bauen fand kein Gehör. Von den sportpolitischen Sprechern der SPD (Angelo Alter) und den Grünen (Mark Bindert) durfte man sich nur hanebüchene Aussagen zu diesem Thema anhören. Warum man den das 50-m-Becken nach Misburg verlegen will, dort haben die Bürger doch überhaupt kein 50-m-Becken gefordert. Komisch in Linden auch nicht, dort will man es aber auf biegen und brechen durchsetzten. Der DLRG in Misburg will kein 50-m-Becken weil sie nicht so viel Wasserfläche beaufsichtigen können. Selten so gelacht! Das die CDU den Hubboden im Fössebad für verzichtbar hält ist dagegen natürlich ein Unding. Dieser Hubboden ist selbstverständlich für ältere Leute und ihre Wassergymnastik unverzichtbar. Gerade die älteren Schwimmer haben sich aber bei der Einwohnerversammlung gegen ein 50-m-Becken ausgesprochen. Auch das die Änderungsanträge jetzt den Bau noch einmal verzögern wurde bemängelt. Liebe SPD, liebe Grünen wir haben mehrere Jahre auf euer tolles Bäderkonzept gewartet, das nun doch nicht umgesetzt wird. Da kommet es jetzt auf ein paar Monate auch nicht mehr an. Schließlich sind wir seit 2012 ohne Freibad und das wird sich wohl auch bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag nicht mehr ändern.

Ein Vorschlag kam dann noch von den „Hannoveranern“. Wenn man nicht 150 Millionen für Flüchtlinge ausgegeben hätte, wäre auch eine große Lösung für das Fössebad und in Misburg möglich gewesen. Und auch der Vertreter der AfD betonte das sich seine Partei für den Bürgerwillen in Linden-Limmer einsetzt. Ich denke mal auf diesen beiden Vorschlag und auch auf die Unterstützung dieser Parteien können wir in Linden gut und gerne verzichten.

Wie geht es nun weiter? Die Drucksache Neubau eines Schwimmbades in Linden-Limmer (Drucks. Nr. 1220/2017 / Drucks. Nr. 1220/2017 E1 mit 1 Anlage) ist mit dem Änderungsantrag der Fraktionen der SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der FDP zu Drucks. Nr. 1220/2017: Neubau eines Schwimmbades in Linden-Limmer (Drucks. Nr. 1646/2017) angenommen worden. Am Donnerstag, den 24.08.2017 wird die Ratsversammlung über die Neubauvorhaben in Linden und Misburg entgültig abstimmen.

Fazit: Sollte das so im Rat der Stadt Hannover durchgewunken werden sind die SPD zusammen mit den Grünen und der FDP dafür verantwortlich das es nach über 150 Jahren in der Fösse kein Freibadebereich mehr geben wird. Was zwei Weltkriege überlebt hat, ist in zweiten sprudelnder Steuereinnahmen und bei historisch niedrigen Zinsen nach Meinung von SPD, Grünen und FDP nicht mehr finanzierbar. Ich denke mal, auch wenn das keinen Bezug zur Bundespolitik hat, wird der Wähler in Linden-Limmer es trotzdem am 24. September in seine Entscheidung einfließen lassen. Das am letzten Samstag bei der Poolaktion auf der Limmerstraße innerhalb von nur zwei Stunden über 750 Unterschriften für den Erhalt von Freibad und Béi Chéz Heinz zusammengekommen sind spricht eine deutliche Sprache. Nur muss man diese eben auch verstehen wollen!

Mechanische Weberei, um 1880

Veranstaltungsreihe „Arbeiterleben in Linden“ – von September bis November

Mechanische Weberei, um 1880
Mechanische Weberei, um 1880

Im September setzen die Initiative „Lebensraum Linden“ und die Buchhandlung DECIUS in Linden ihre gemeinsamen Literatur-Veranstaltungen fort. 2017 werden sechs Veranstaltungen angeboten, die das Leben im Linden der letzten 200 Jahre, also im Industriezeitalter beleuchten. Ein Schwerpunkt liegt im Oktober – mit drei Veranstaltungen in zwei Wochen. Die Lesungen in der Buchhandlung DECIUS finden jeweils donnerstags um 19:30 Uhr, die Veranstaltungen mit Günter Müller am Wochenende statt. Hier eine kurze Vorschau, alle sechs Veranstaltungen sind auch auf zu finden:

  • 14. September Horst Deuker: Die Vereinigung von Hannover und Linden
  • 16. September Günter Müller: 20. Literarischer Rundgang in Linden-Nord
  • 12. Oktober Heidi Rosenbaum: Proletarische Familien im frühen 20. Jahrhundert
  • 15. Oktober Günter Müller, DGB-Chor & Manfred Wassmann: Kultur im Kesselhaus
  • 26. Oktober Harri Weigelt: Zeitzeugengespräch zum 95. Geburtstag
  • 23. November Horst Bohne: Die Schwanenburg

Horst Deuker: Die Vereinigung von Hannover und Linden – eine fast hundertjährige, unglaubliche Geschichte

Lesung am Donnerstag, den 14.09.17 um 19.30 Uhr
in der Buchhandlung DECIUS, Falkenstraße 10

Eintritt frei, Voranmeldung: Tel. 0511 / 44 18 93

Den Beginn der Veranstaltungsreihe bildet eine Übersicht über rund hundert Jahre Lokalgeschichte, von 1820 bis 1920. Diese begann zwar am 24. Mai 1817 mit einer Denkschrift aus Hannover, aber die Vereinigung der Städte Hannover und Linden wurde lange von hannoverscher Seite abgewiesen, nicht zuletzt wegen der finanziellen Hilfsbedürftigkeit mancher Lindener Arbeiter. Erst am 1. Januar 1920 trat das Gesetz zur Vereinigung der Städte Hannover und Linden vom 15. Dezember 1919 in Kraft. Diese „fast unendlichen Geschichte“ wird in Wort und Bild von Horst Deuker nacherzählt. Der Referent wurde 1931 in Linden-Süd geboren, seine Großeltern wohnten noch in der Werkssiedlung „Klein-Rumänien“.

Günter Müller: 20. Literarischer Rundgang „Orte einer Lindener Kindheit“

Treffpunkt: 16.09.17, 14 Uhr
am Café Doppelkorn, Limmerstraße 58, 30451 Hannover
Eintritt frei, Voranmeldung: Tel. 0511 / 40 68 67 oder E-Mail: g.mueller@htp-tel.de

Der Lindener Autor liest aus seinem Buch „Unvollständige Rückkehr an vergangene Orte“ über die Schule, das Fußballspielen auf Höfen, Straßen und im Verein, das Träumen von einer fremden Frau und fernen Ländern, von Filmvorstellungen im Apollo-Kino der 1950er Jahre und einen Mann, der kein Vater war. Die Veranstaltung wird vom Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover unterstützt. Auszüge des Rundgangs als digitale „Tour“ auf www.lebensraum-linden.de

Heidi Rosenbaum: Proletarische Familien im frühen 20. Jahrhundert

Lesung am Donnerstag, den 12.10.17 um 19.30 Uhr
in der Buchhandlung DECIUS, Falkenstraße 10

Eintritt frei, Voranmeldung: Tel. 0511 / 44 18 93

Heidi Rosenbaums korrigierte 1992 mit ihrer Untersuchung „Proletarische Familien“ das in den Sozialwissenschaften lange tradierte Bild der Arbeiterfamilien und -väter. Selbst im sozial recht homogenen, als sozialdemokratische Hochburg geltenden Untersuchungsort Linden ließen sich verschiedene proletarische Milieus und Orientierungen identifizieren. Welche Faktoren dabei eine Rolle gespielt haben, berichtet Frau Rosenbaum, die bis zu ihrer Pensionierung 2006 als Professorin für das Fach Volkskunde/Europäische Ethnologie an der Universität Göttingen tätig war. Seit 1999 war sie Leiterin des Projekts „Kinderalltag im Nationalsozialismus“.

Günter Müller, DGB-Chor Hannover & Manfred Wassmann: Kultur im Kesselhaus
„Fabrik – Feder – Lesen – nach Noten“

Lesungen und Gesang am Sonntag, den 15.10.17 um 11.00 Uhr
im ehem. Kesselhaus der Bettfedernfabrik „Werner & Ehlers“ (FAUST-Gelände)

Eintritt frei
Das Kesselhaus auf dem Gelände der ehemaligen Bettfedernfabrik Werner & Ehlers ist ein wichtiges Wahrzeichen der Industrialisierung in Linden. Als einer der letzten Zeugen erinnert es an eine Industriekultur, die diesen Stadtteil rund 150 Jahre lang geprägt hat. Bei einer Sonntagsmatinee steht der Standort im Mittelpunkt, der Arbeitstitel „Fabrik – Feder – Lesen – nach Noten“ deutet den Spannungsbogen an, der geschlagen werden soll. Spielen mit Worten und Tönen in der alten Lindener Fabrik, ein „Kammerkonzert“ der Worte und Klänge. In Kooperation mit dem Kulturzentrum FAUST e.V., der FAUST-Stiftung, der Kesselhaus-Initiative, dem Stadtbezirksrat Linden-Limmer, der Linden-Limmer-Stiftung und der Hannoverschen Volksbank

Harri Weigelt: Zeitzeugengespräch zum 95. Geburtstag

Lesung und Vortrag am Donnerstag, den 26.10.17 um 19.30 Uhr
in der Buchhandlung DECIUS, Falkenstraße 10

Eintritt frei, Voranmeldung: Tel. 0511 / 44 18 93

Harri Weigelt, geboren am 22. Oktober 1922 und aufgewachsen im Arbeiterviertel Linden-Nord, ist einer der ältesten und letzten Zeitzeugen des hiesigen Arbeiterlebens. Er verbrachte Kindheit und Jugend vor allem in der Kochstraße, auf der Straße und schon früh beim Rugby (sprich: „Röbgi“). Er erlebte die Auseinandersetzungen zwischen Arbeiterfamilien aus der sozialdemokratisch orientierten Kochstraße und der kommunistisch orientierten Fannystraße. Seinen Beruf als Dreher erlernte er in einem Betrieb auf dem Gelände der ehemaligen Mittelland-Gummiwerke (Stärke-/ Ecke Walter-Ballhause-Straße). Nach dem Krieg – ohne eigenen Kampfeinsatz – war er Mitglied der vielleicht besten Rugby-Mannschaft aller Zeiten von Victoria Linden. Für seine langjährige Jugendarbeit in diesem Verein und ebenfalls langjährige Tätigkeit im Betriebsrat von Westinghouse (heute: WABCO) wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen. An diesem Abend wird die DVD eines Gesprächs von Manfred Wassmann mit Harri Weigelt – hoffentlich im Beisein des Protagonisten – vorgestellt. In Zusammenarbeit mit der Medienwerkstatt Linden.

Horst Bohne: Die Schwanenburg

Lesung am Donnerstag, den 23.11.17 um 19.30 Uhr
in der Buchhandlung DECIUS, Falkenstraße 10

Eintritt frei, Voranmeldung: Tel. 0511 / 44 18 93

Horst Bohne erzählt in Wort und Bild die Geschichte der „Schwanenburg“ in Limmer. Deren Name ist inzwischen in einem Gastronomie- und Veranstaltungsort an der Wunstorfer Straße wiederaufgelebt, ansonsten den Autofahrern durch die gleichnamige Kreuzung an der Ecke Westschnellweg / Bremer Damm geläufig. Die Bedeutung der Schwanenburg wuchs, als im Jahre 1896 der Unternehmer Max Rüdenberg den gesamten Komplex erwarb. Die wunderschöne Lage am Leineufer und die großzügigen Parkanlagen mit Kaffeegarten, Musikpavillon, Gast- und Konzertsälen entwickelten sich schnell zu einem beliebten Anziehungspunkt nicht nur für Limmeraner und Lindener, sondern für ganz Hannover. Im Ersten Weltkrieg wurden die beiden Konzertsäle als Schul-Reservelazarett eingerichtet und bis 1920 als solches genutzt. Max und Margarethe Rüdenberg waren jüdischer Abstammung, auch an ihr Wirken und ihr Sterben im Nationalsozialismus wird Horst Bohne erinnern.

www.lebensraum-linden.de

So geht Linden baden

Poolparty auf der Limmerstraße

Kein Freibad und kein Bei Chez Heinz mehr!?

Unter diesem Motto hatte das Béi Chéz Heinz zur Poolparty auf der Limmerstraße eingeladen. Trotz denkbar schlechtem Wetter hat sich die Aktion gelohnt. Über 750 Unterschriften für die Petition mit der Forderung das Freibad und das Béi Chéz Heinz zu erhalten sind zusammen gekommen.

Wie die Pläne und Forderungen genau aussehen kann man in der Einladung nachlesen.

 

Fössebad - Kein Wasser da - Linden brennt

Sportausschuss zum Theama Fössebad

Informationen zu Sitzung und Tagungsort:

Gremium: Sportausschuss
Sitzungsdatum:14.08.2017
Tagungsort:Rathaus, Hodlersaal
Beginn:16:00 Uhr

Einladung / Protokoll:

Einladung (erschienen am 11.08.2017)

Alle Sitzungsunterlagen
herunterladen: als PDF | als ZIP

Tagesordnung:

1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung
2. Einwohnerinnen- und Einwohnerfragestunde
3. Genehmigung des Protokolls über die Sitzung am 08.05.2017 sowie Genehmigung des Protokolls über die Sitzung am 12.06.2017
4. Neubau eines Schwimmbades in Linden-Limmer (Drucks. Nr. 1220/2017)
4.1. Neubau eines Schwimmbades in Linden-Limmer (Drucks. Nr. 1220/2017 E1 mit 1 Anlage)
4.2. Änderungsantrag der Fraktionen der SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der FDP zu Drucks. Nr. 1220/2017: Neubau eines Schwimmbades in Linden-Limmer (Drucks. Nr. 1646/2017)
5. Neubau eines Schwimmbades in Misburg (Drucks. Nr. 1221/2017)
5.1 Neubau eines Schwimmbades in Misburg (Drucks. Nr. 1221/2017 E1 mit 9 Anlagen)
5.2. Änderungsantrag der Fraktionen der SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der FDP zu Drucks. Nr. 1221/2017: Neubau eines Schwimmbades in Misburg (Drucks. Nr. 1687/2017)
6. Zusatzantrag der Fraktionen der SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der FDP zu den Drucks. Nr. 1220/2017 und 1221/2017: Informationsveranstaltungen zu Bäderneubauten (Drucks. Nr. 1647/2017)
7. 1. Ergebnisbericht 2017 für den Teilhaushalt 52 (Informationsdrucks. Nr. 1823/2017 mit 1 Anlage)
8. Erhöhung der Eintrittspreise inkl. der Preise für Schwimmunterricht für die städtischen Schwimmbäder, Umsetzung HSK IX -wird als Tischvorlage eingebracht-
9. Bericht der Dezernentin
Fössebad - Kein Wasser da - Linden brennt

CDU beschließt Änderungsantrag zu Fösse- und Misburger Bad

Die CDU-Ratsfraktion hat die Sommerpause genutzt und gestern auf ihrer Fraktionssitzung je einen Änderungsantrag zum Fösse- und einen zum Misburger-Bad beschlossen.

„Wir haben uns in den letzten Wochen sehr intensiv mit den Drucksachen der Verwaltung beschäftigt“, sagt Jens Seidel, Fraktionsvorsitzender der CDU-Ratsfraktion. „Dabei haben wir sehr viel mit den Bezirksräten und den Menschen vor Ort gesprochen, um deren Wünsche und Bedürfnisse aufzunehmen“, so Seidel weiter.

„Wir haben sehr genau zugehört und das Ergebnis kann sich sehen lassen“, ergänzt Thomas Klapproth, sportpolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion. Neben vielen kleineren Änderungen, wie dem Verzicht auf einen teuren Hubboden, gehe es vor allem darum, das Fössebad zum Familienbad für Hannovers Südwesten (Linden, Limmer, Ricklingen, Badenstedt) zu machen. „Dafür verzichten wir hier auf eine 50m-Bahn. Diese wollen wir dagegen im Misburger-Bad realisieren und somit für eine zweite Wettkampfstätte in Hannover sorgen. Das sind die Kerngedanken unserer Anträge“, bekräftigt Seidel die Auffassung der CDU.

„Anders als die Stadtspitze und die Ratsmehrheit nehmen wir die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger ernst, die ein jahrelanges Desaster bei den städtischen Bädern erleben mussten. Dabei haben wir auch eigene Positionen nochmal überdenken müssen“, so Klapproth weiter. Wenn es die Ampel ernst meine mit einer wirklichen Bürgerbeteiligung, müssten die Anträge eigentlich mit den Stimmen der Ratsmehrheit beschlossen werden, da sind sich Seidel und Klapproth einig.

Irritiert ist man daher auch besonders über eine Einladung zu einem Workshop „Misburger-Bad“ seitens der Stadtverwaltung. „Eine Bürgerbeteiligung am 21. August nach der Beschlussfassung am 14. August im Sportausschuss? Das mutet schon sehr eigenartig an“, so Seidel. Und Klapproth ergänzt abschießend: „Bei diesem erneuten Vorgehen habe ich wenig Hoffnung, dass die Ampel ihren großen Worten auch Taten folgen lässt. Da wird die Bürgerbeteiligung zur Bemäntelung von Beschlüssen nach Gutsherrnart herabgestuft.“

So geht Linden baden!

So geht Linden baden!

So geht Linden baden!Kein Freibad, kein Bei Chez Heinz
Nur noch Wasserschlacht im Planschbecken

Aktionstag am Samstag, 12. August 2017
11:30 Uhr bis 13:30 Uhr / Limmerstraße

Kein Freibad und kein Chez Heinz mehr!?

So sehen jedenfalls die Pläne der Stadt Hannover und der politischen Mehrheit aus.

Im Mai 2017 hat die Stadt ihre Pläne zum Fössebad vorgestellt: Neubau ohne Frei­bad, aber mit 50 m Wettkampfbahn und Tribüne. Keine Zukunft für das Béi Chéz Heinz. Teile der Liegewiese sollen verkauft werden.

Ursprünglich ging es mal um die Sanierung des Freibades im Fössebad. Heraus­ gekommen ist ein 20 Mio. Projekt ohne Freibad und ohne Béi Chéz Heinz. Linden und Limmer sollen zufrieden sein, mit dem was sie bekommen – „ein Freibad befindet sich ja am Rande vom Limmer“ – nur ist dieses Freibad inzwischen auch sanierungsbedürftig und bei Hochwasser nicht nutzbar, wie in den letzten Tagen.
Ein kleines Hallenbad, wie das derzeitige, mit Freibad, wie von den Menschen in Linden und Limmer gewünscht, hätte nur 16,5 Mio. gekostet. Allein um etwa 3.500m2 Bauland für ca. 750.000 € verkaufen zu können muss das alte Gebäude abgerissen werden. Der Kostenpunkt hierfür liegt ungefähr bei 500.000 €. Für diese 250.000 € „Ersparnis“ muss dann auf das Freibad und das Béi Chéz Heinz verzichtet werden. Wohnbebauung und Freibad bzw. Béi Chéz Heinz schließen sich aufgrund der Lärmimmissionen aus.

Das Béi Chéz Heinz wird ohne Subventionen betrieben. Die bisherige Betreiber­ gesellschaft des Fössebads hat jährlich ca. 450.000€ erhalten. In Zukunft würde das neue Bad ca. 1. Mio. jährlich kosten.

WAS IST DAS FÜR EINE POLITIK!?!

Wir fordern, dass die Landeshauptstadt Hannover das Veranstaltungszentrum Béi Chéz Heinz am jetzigen Standort erhält und den Neubau des Fössebads als Familienbad mit Freibad für Kleinkinder und Jugendliche errichtet.

Am besten wäre, das alte Fössebadgebäude zu erhalten, mit dem Béi Chéz Heinz und viel Raum für Kultur & Musik. Das wäre ein Vorzeigeobjekt für Hannover als zukünftige Kulturhauptstadt Europas.

Am Samstag, den 12.08.2017 von 11.30 bis 13.30 Uhr sammeln wir Unterschriften auf der ganzen Limmerstraße. Überall dort, wo sich ein Planschbecken befindet.

Für Planschbecken, Wasser und Unterschriftlisten ist gesorgt.
Kinder, Wasserspielzeug und gute Laune mitbringen.

Wencke Hedderich & Heiko Schlößer

Gymnasium Limmer: Schulleiterin im sanierten Gebäude ins Amt eingeführt

Wencke Hedderich & Heiko Schlößer
Wencke Hedderich & Heiko Schlößer
Das 17. Gymnasium Hannovers hat zum Beginn des zweiten Schuljahres eine offizielle Schulleitung. Frau Wencke Hedderich, die die Schule seit der Eröffnung vor einem Jahr kommissarisch leitete, ist zum 01.08.2017 offiziell in ihrem Amt bestätigt. Dezernentin Frau Irene Kretschmer führte sie in den frisch sanierten Räumen in Beisein des Kollegiums, von Eltern und dem Schülersprecher in den Dienstposten ein.

Bevor Studiendirektorin Wencke Hedderich ihre Führungsposition am Gymnasium Limmer übernahm, unterrichtete sie 14 Jahre an dem hannoverschen Ganztagsgymnasium Herschelschule die Fächer Französisch und Biologie. Auf der Suche nach neuen Herausforderungen leitete sie dann die Planungsgruppe des Gymnasium Limmer und konnte seit dieser Zeit vieles auf den Weg bringen. „In meiner weiteren Arbeit freue ich mich besonders darauf, gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen neue Wege in der Schulgestaltung zu gehen und dabei unsere Schülerschaft und ihre Eltern konsequent im Blick zu haben und sie bei der Gestaltung aktiv einzubeziehen“, erläuterte Wencke Hedderich.

Diese positive Haltung betonte auch die amtsübertragende Dezernentin Frau Irene Kretschmer, indem Sie die Arbeit von Wencke Hedderich mit einem Zitat von Steve Jobs charakterisierte: “Deine Arbeit wird einen großen Teil deines Lebens einnehmen und die einzige Möglichkeit, wirklich zufrieden zu sein, ist, dass du glaubst, dass du großartige Arbeit leistest. Und der einzige Weg, großartige Arbeit leisten zu können, ist zu lieben, was du tust.“ Auch die Gratulationen aus der Schulgemeinschaft machten deutlich, wie zufrieden die Beteiligten mit der bisherigen Arbeit von Wencke Hedderich sind.

Gemeinsam mit ihrem stellvertretenden Schulleiter Herrn Heiko Schlößer und dem nun 20-köpfigen Kollegium will Schulleiterin Wencke Hedderich auch das zweite Jahr des Gymnasium Limmer erfolgreich gestalten. Als Schule im Aufbau stellen sich dem motivierten Team täglich neue Aufgaben und Herausforderungen, die gemeinsam bewältigt werden.

Ein wichtiger Grundstein für die weitere Arbeit am Gymnasium Limmer ist das frisch sanierte Gebäude, das in großen Teilen pünktlich zum neuen Schuljahr fertig gestellt wurde. Die neue Aula, ein besonderes Ganzstück des Schulgebäudes, wird schon am Freitag zur Einschulung des neuen 5. Jahrgangs eine besondere Bedeutung einnehmen. Beide Jahrgänge des Gymnasiums Limmer und die Schülerschaft der Goetheschule dürfen sich über gut ausgestattete, moderne Unterrichtsräume freuen. Auch der zentrale Schulhof konnte pünktlich fertig gestellt werden und lädt zum Spielen und Verweilen ein. Mit dem anstehenden Umbau des Ganztagsbereiches, welcher zum zweiten Schulhalbjahr erfolgt sein soll, wird auch das übrige Außengelände genutzt werden können.

Weiterführende Informationen zum Gymnasium Limmer erhalten Sie auf der neuen Schulhomepage unter www.gymnasium-limmer.de.

Wohn- und Lebensbedingungen gut – Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche schlecht

Neue Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2017

Die Zufriedenheit mit den Lebensbedingungen in Hannover (Frage: „Wenn Sie einmal alles zusammen nehmen: Wie gern leben Sie in Hannover?“) liegt seit vielen Jahren auf einem hohen Niveau, im Jahr 2015 geben 91 Prozent aller Befragten an, „sehr gern“ oder „gern“ in Hannover zu leben. Gegenüber der letzten, im Jahr 2011 durchgeführten Repräsentativerhebung hat sich die Zahl derjenigen, die „sehr gern“ oder „gern“ in Hannover leben, nochmals um zwei Prozentpunkte erhöht.

Bei den „Wohn- und Lebensbedingungen im eigenen Stadtteil fällt vorrangig Linden-Süd negativ auf. Dazu trägt sicherlich auch die Frage nach Grün- und Erholungsflächen im eigenen Stadtteil bei. Nachvollziehbar ist das negative Ergebnis hier nicht so recht. Der Von-Alten-Garten, das Ihmeufer und auch der Lindener Berg liegen direkt am Stadtteilrand. Auch bei Spielplätzen hat Linden-Süd nicht gut abgeschnitten.

Nicht verwunderlich ist hingegen das die Frage nach Wochenmärkten in Linden-Süd und Limmer kein gutes Ergebnis hinterlässt. Wo nichts ist kann man auch nichts schönreden. Dafür leigen Linden-Mitte und Nord mit ihren Wochenmärkten weit über dem Durchschnitt. Die Einkaufsmöglichkeiten im Stadtteil wurden allgemein gut bewertet. In Linden-Nord ist mit 99% „sehr zufrieden“ und „zufrieden“ kaum noch Luft nach oben. So schlecht scheint der Branchenmix auf der Limmerstraße also doch nicht zu sein.

Interessant ist die Frage nach Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche im eigenen Stadtteil. Auch wenn hier Linden-Nord mit 56% weit über dem Durchschnitt in Hannover liegt ist das irgendwie nicht befriedigend das nur knapp über die Hälfte mit den Möglichkteiten zufrieden sind. Ganz zu schweigen von den anderen Stadtteilen.

Beim Thema Sicherheit gibt es in Linden einen deutlichen Tag/Nacht-abfall. Warum hier Linden-Nord und Süd eher schlecht abschneiden aber das dazwischen liegende Mitte nicht ist dann wieder Seltsam.

Nord Mitte Süd Limmer Hannover
Lebensbedingungen in Hannover insgesamt
90 86 89 89 91
Wohn- und Lebensbedingungen im eigenen Stadtteil insgesamt
85 91 66 76 84
derzeit bewohnten Wohnung
77 78 74 71 85
Grün- und Erholungsflächen im eigenen Stadtteil
88 84 68 80 83
Einkaufsmöglichkeiten im eigenen Stadtteil
99 92 83 73 83
Schulen im eigenen Stadtteil 74 80 70 63 75
Spielplätzen und Spielmöglichkeiten im eigenen Stadtteil 80 75 54 66 68
Kinderbetreuungsangeboten im eigenen Stadtteil 64 57 65 61 64
Wochenmärkten im eigenen Stadtteil 81 95 64 23 61
Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche im eigenen Stadtteil 56 32 18 23 31
Sicherheit in der derzeitigen Wohngegend – tagsüber 97 95 86 97 95
Sicherheit in der derzeitigen Wohngegend – abends 66 73 50 72 74
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