Europäische Tage des Kunsthandwerks

Europäische Tage des Kunsthandwerks

Europäische Tage des KunsthandwerksWaren es 2016 noch einige wenige Werkstätten in der Umgebung, die sich an den Europäischen Tagen des Kunsthandwerks beteiligten, sind in diesem Jahr zum 70. Jubiläum der Arbeitsgruppe Kunst-Handwerk-Design Hannover AKH rund 35 Orten und 70 TeilnehmerInnen in der Region Hannover-Hildesheim dabei.

31. März – 2. April 2017
Infobroschüre „Europäische Tage des Kunsthandwerks“

Erleben Sie, wie im Kunsthandwerk gearbeitet wird. Probieren Sie in Schnupperkursen alte und neue handwerkliche Techniken. Betrachten und begreifen Sie die Dinge des täglichen Lebens, so wie sie von uns gestaltet und erdacht worden sind.

Kunsthandwerk und Design, so wie es sich an diesem Wochenende präsentiert, zeigt das kreative Potential, die handwerklich und gestalterisch fundierte Schaffenskraft, die in unseren Köpfen und Händen liegt.

Entdecken Sie die Orte an denen Kunsthandwerk entsteht und regelmäßig in Ausstellungen auf hohem Niveau gezeigt wird – zeitgleich mit Werkstätten in fast 20 europäischen Ländern.

In Linden sind mit dabei „Frau Zimmer Textilgalerie“, „Kaffeebar Rossi“, „Glas in Form“, „frühling bitte“, „rosalilabraun“, „Eva Schröter Produktdesign“, „Orike Muth Siebdruckwerkstatt“, „ChaWe-Naturmode“ und „Maren Triebler Werkstatt für Metallgestaltung“.

Sternwarte auf dem Lindener Berg

Astronomietag 2017

Sternwarte auf dem Lindener Berg
Sternwarte auf dem Lindener Berg

Die Volkssternwarte Hannover nimmt am diesjährigen „Astronomietag“ teil, der am Samstag, den 25. März 2017, stattfindet. Rund um das Motto „Sehenswertes an der Sonnenbahn“ wird bei uns zwischen 20 Uhr und 22 Uhr MEZ bei klarem Himmel durch unsere Teleskope der Sternenhimmel beobachtet.

Am Abendhimmel kann der rote Planet Mars beobachtet werden und die Offenen Sternhaufen der Hyaden und Plejaden im Sternbild Stier, sowie in den Zwillingen und im Sternbild Krebs. Weiter im Osten kommen im Sternbild Löwe bei guter Himmelstransparenz auch noch Galaxien dazu. Abseit des Sonnenbahn am Himmel sind ist im Sternbild Orion ein prächtiger Gasnebel zu beobachten.

Ausblick von der Sternwarte
Ausblick von der Sternwarte

Bei bedecktem Himmel können Besucher die Sternwarte mit den Teleskopen besichtigen und den Blick vom Lindener Berg über die Stadt Hannover genießen. Zudem werden dann kurze Präsentationen angeboten werden.

Der Eintritt ist wie immer frei.

www.sternwarte-hannover.de

enercity Hauptverwaltung

„Wenn enercity auszieht, was soll aus uns werden?“

Die Entscheidung von enercity, das Ihme-Zentrum verlassen, macht vielen Bewohnern Angst. Denn das kommunale Energieunternehmen ist neben der Landeshauptstadt der wichtigste Mieter in dem Quartier. Sie befürchten durch den Auszug eine negative Spirale, an dessen Ende das ganze Viertel leiden könnte. Eine Bewohnerin, die nicht namentlich erwähnt werden möchte, möchte jetzt ein Zeichen setzen und hat ihren Vertrag mit enercity gekündigt. Warum sie diesen Schritt wählt und was sie sich fürs Ihme-Zentrum wünscht, erklärt sie im Interview.

weiterlesen unter experimentihmezentrum.wordpress.com

Wir sangen, um unsere Tränen zu verbergen

Wir sangen, um unsere Tränen zu verbergen

Wir sangen, um unsere Tränen zu verbergenGedenkkonzert mit Liedern von Häftlingen aus dem KZ Conti-Limmer

Auf dem Gelände der Continental AG in Hannover- Limmer befand sich von Juni 1944 bis April 1945 ein Außenlager des Konzentra tionslagers Neuengamme. Mehr als 1000 Frauen, überwiegend aus Polen, Frankreich, Russland und dem Baltikum, mussten hier unter elenden Bedingungen Zwangsarbeit für die Kriegsproduktion der Continental und der Brinker Eisenwerke leisten. Am 6. April wurden die Häftlinge gezwungen, zum KZ Bergen-Belsen zu marschieren. Rund 70 vor allem kranke Frauen blieben im Lager zurück. Sie wurden am 10. April 1945 von US-amerikanischen Truppen befreit.

Im KZ drohte den Häftlingen nicht nur der Tod durch Hunger, Krankheiten und Gewalt, sondern auch der seelische Zusammenbruch. Viele Gefangene versuchten, innerlich aus der Lagersituation zu entfliehen. Das Singen von Liedern hatte eine solche Funktion: Politische und patriotische Lieder setzten das eigene Leiden in einen Zusammenhang von Kampf und Widerstand. Christliche Lieder erklärten es als Martyrium und dienten als Zeugnis des Glaubens. Schlager und Volkslieder erinnerten an die frühere Alltagswelt. Das Singen als innere Flucht ermöglichte ein kurzfristiges Vergessen der eigenen Ohnmacht. In den Erinnerungsberichten aus dem KZ Limmer werden zahlreiche Lieder genannt, die von den Gefangenen gesungen worden sind. Noch immer wirkt die große emotionale Bedeutung, die sie hatten, nach.

Zur Feier der 72. Wiederkehr des Jahrestags der Befreiung werden Laura Pohl (Sopran) und Goran Stevanovic (Akkordeon) eine Auswahl dieser Lieder zur Aufführung bringen. Das Konzert findet statt in der Kirche St.Nikolai in unmittelbarer Nachbarschaft zum ehemaligen Lagergelände. »Von der benachbarten Kirche hörte man oft die Glocken läuten, was an andere ferne Zeiten erinnerte. Wissen die ruhigen Einwohner von Hannover, dass es in der Nähe ihrer Kirche, in der sie beten und ihre Lieder singen, eine Hölle für tausend unschuldige Frauen gibt?«, erinnerte sich Maria Suszyńska-Bartman viele Jahre später.

Laura Pohl | Sopran
Goran Stevanovic | Akkordeon

So | 09. 04. 2017 | 17.00 Uhr
Eintritt frei

Kirche St. Nikolai
Sackmannstraße 26
30453 Hannover-Limmer

Was würdest du tun wenn du ein Grundeinkommen hättest?

Was würdest du tun wenn du ein Grundeinkommen hättest?

Was würdest du tun wenn du ein Grundeinkommen hättest?Am 31.03.17 um 19 Uhr findet eine Infoveranstaltung zum Bedingungslosen Grundeinkommen statt.

Jahrelang haben Unzufriedenheit und Politikverdrossenheit zum Rückgang der Wahlbeteiligung geführt, der stumme Protest blieb ungehört. Jetzt schlägt es um in einen lauten, aktiven Protest. Und wenn dafür nur destruktive Angebote gemacht werden, wie von der AfD, dann werden eben diese gewählt. Deswegen wird es dringend Zeit für einen progressiven Protest. Für eine positive Veränderung. Eine Alternative zum jetzigen, ohne Nationalismus. Denn auch der Pegida-Satz: „ich bin kein Nazi, aber….“ ist nicht banal. Er drückt im Kern aus: „so kann es nicht weiter gehen!“

Eine Partei, die DAFÜR-Protest ausdrückt, die eine Lösung anbietet, die Veränderung will, nach der es uns allen wirklich besser geht, hat sich gegründet. Das Bündnis Grundeinkommen hat ein klares Konzept: das Bedingungslose Grundeinkommen. Eine echte Veränderung. Eine Veränderung, bei der die Menschen wieder in die Mitte gestellt werden. Das Grundeinkommen kann weitere soziale Verwerfungen mindestens abmildern und damit Schlimmeres verhindern. (Baukje Dobberstein)

Referenten sind:
Anna Sophie Brüning
Baukje Dobberstein
Stefan Mekiffer

FZH Linden
Windheimstr. 4
30451 Hannover

Veranstalter: Bündnis Grundeinkommen

www.buendnis-grundeinkommen.de

Scillablüte auf dem Lindener Berg

Scillablütenfest Hannover 2017

Scillablüte auf dem Lindener Berg
Scillablüte auf dem Lindener Berg

Scillablüten-Fest auf dem Lindener Berg findet am Sonntag, den 02.04.2017 statt

Es wird wieder ein buntes Programm aller Initiativen auf dem Berg geben. Auch rund um den Lindener Markt bis hin zur Deisterstraße und Limmerstraße haben viele Geschäfte geöffnet. In Linden-Mitte ist ein kulturelles Rahmenprogrammm geplant.

Die Scilla siberica, der Sibirische Blaustern, fängt jetzt schon an einigen Stellen auf dem Lindener Bergfriedhof an zu blühen und wird in den nächsten Tagen täglich mehr werden.

Die „Bergleute“ vom Lindener Berg laden am 02.04.2017 von 12-18 Uhr zum Scillablüten-Fest ein, das zusammen mit einem Tag der offenen Tür auf dem Lindener Berg gefeiert wird.

Ein Kultur-Programm veranstaltet der Verein Quartier im Küchengartenpavillon und auf dem Bergfriedhof. Zudem lädt das „Gipfeltreffen“ mit der Martinskirche, Linden 07, Villa Osmers, Jazz-Club Hannover, Mittwoch-Theater, Sternwarte, Lindener Turm, Botanischer Schulgarten und dem Kindermuseum zum Tag der offenen Tür ein. Auch hier werden neben Besichtigungen auch Führungen und ein Kulturprogramm angeboten.

Programm des Scillablütenfestes auf dem Lindener Berg am 02.04.2017

Auf dem Lindener Berg: Blaue Luftballons weisen den Weg (Aktion vom Lindener Turm)

Zentraler Info-Stand von Quartier e.V.: vor dem Wasserhochbehälter im Wagen des Lindenspiegel und von Linden entdecken

Ausblick vom Turm der Martinskirche
Ausblick vom Turm der Martinskirche

St. Martinskirche:
14 bis 17 Uhr: Kirche und Turm geöffnet
Kaffee & Kuchen
15 Uhr Kirchenführung

SV Linden 07:
Gastronomie Lindener Bergterrasse, Getränke und Gegrilltes.
Stand mit Waffeln und Infos über Vereine sowie ein kleiner Basar

Villa Osmers:
13 bis 17 Uhr: Die Zahnarztpraxis veranstaltet einen Tag der offenen Tür für Jung und Alt mit Zähne basteln, Zähne bemalen, einem Glücksrad für Kinder und Informationen für Erwachsene

Jazz-Club Hannover:
Von 12 bis 17 Uhr geöffnet
Live-Jazz von 13 bis 17 Uhr mit Emigrant Acoustic Band
Getränke, Kaffee und Kuchen.

Mittwoch-Theater:
Theatercafé von 14 bis 17 Uhr geöffnet
Waffelbacken, Kinderschminken
14, 15 und 16 Uhr Lesung: Kindlich, tiefgründig, weise, verschmitzt. Texte von Christian Morgenstern (Gerd Zietlow) Führungen durch das Theater

Sternwarte / Auf dem Wasserhochbehälter:
14 bis 16 Uhr Besichtigung, Sonnenbeobachtung
Ausblick vom Wasserhochbehälter

Lindener Turm:
ab 11 Uhr Gastronomie

Bergfriedhof:
Der Blaustern blüht auf den meisten Flächen des Bergfriedhofs
Lyrik am Wegesrand (Tafeln mit Texten, ausgesucht von Marie Dettmer)

Malerei von Ulrich Barth im KüchengartenpavillonKüchengartenpavillon / Quartier e.V.:
Geöffnet von 11 bis 18 Uhr
Ausstellung von Uli Barth, um 14 Eröffnung
Infos zur Geschichte des Küchengartens und Küchengartenpavillons

Friedhofskapelle:
Ausstellung von Quartier e.V. zur Geschichte des Küchengartens und Küchengartenpavillons
Lesungen von Günter Müller:
13.30 Uhr: Von unsaanen & wenanders. Was war da los in der Zeit als die Limmer noch der Brodwech war?
14.30 Uhr: Waaste agentlich wie se ßpräöchen? Ein literarischer Sprachkurs über den fast vergessenen Lindener Dialekt, auch zum Mitmachen.

Friedhofsbrunnen/ Friedhof:
13 Uhr: Posaunenchor der St.Martinskirche
15 und 16 Uhr: Duo Carsten Bethmann (Saxofon) und Sigga Giltz (Percussion), Walking Act
15.30 und 16.30 Uhr: Duo RabRubin (Katja Arff und Andreas Baum) spielen ausgewählte Traditionals

Botanischer Schulgarten:
Geöffnet von 12 bis 17 Uhr, Infos und Beratung
12 bis 17 Uhr: Imkerei Angela Vogel im Botanischen Schulgarten, Informationen rund um die Honigbiene und Stadtimkerei, kleine Bastelarbeiten

Achtung anziehend - geheimnisvolle KräfteKindermuseum Zinnober (Badenstedter Straße 48):
geöffnet von 11 bis 17 Uhr, Infos und Ausstellung „Achtung anziehend – geheimnisvolle Kräfte“

Anfahrt und Parkplätze:

Bitte kommen Sie zu Fuß, mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln:

  • mit der Stadtbahn Linie 9, Haltestelle Lindener Markt oder Nieschlagstraße
  • oder mit Bus Linie 200 (Gegenrichtung: 100), Haltestelle St. Martinskirche oder Zur Sternwarte

Auf dem oberen Lindener Berg wird die Straße Am Lindener Berge am Sonntag, den 2.4.2017 von 12 bis 18 Uhr ab dem Parkplatz bei SV Linden 07 bis zum Christel-Keppler-Weg für den Autoverkehr gesperrt!

Parkplätze für Autos gibt es an der Überfahrt am Westschnellweg, am Steinbruch, am Christel-Keppler-Weg und vor allem an der Badenstedter Straße.

Hinweis für die Gäste:

Bitte wahren Sie beim Rundgang über den Bergfriedhof die Würde des Friedhofs! Bleiben Sie außerdem bitte auf den Wegen und betreten Sie bitte nicht die Wiesen, Sie zerstören sonst die Blausterne!

Quartier e.V. und Lindener Gipfeltreffen sind erreichbar unter Tel. 0160-96754410.
www.quartier-ev.de


„Das blaue Wunder“ – das Lindener Stadtfest zur Scillablüte
Sonntag, 2. April 2017 von 13 bis 20 Uhr
und verkaufsoffener Sonntag mit geöffneten Geschäften von 13 bis 18 Uhr

Das blaue Wunder - Küchengarten
Das blaue Wunder – Küchengarten

In diesem Jahr ist erstmalig der Bürgerverein Lebendiges Linden e.V. der Veranstalter des Festes „Das blaue Wunder“, das am Sonntag, den 2. April in der Zeit von 13 bis 20 Uhr stattfinden wird. Der Quartier e.V. wird, so hoffen die Veranstalter, zeitgleich, wie im vergangen Jahr, zum „Scillablütenfest“ einladen, so der Frühling rechtzeitig die Scilla Sibirica blühen lässt.

Dazu werden viele Einzelhandels- und Lebensmittelgeschäfte in ganz Linden zum verkaufsoffenen Sonntag von 13 bis 18 Uhr geöffnet haben, die von den drei Lindener Standortgemeinschaften Aktion Limmerstraße e.V., LindenGut e.V. und DeisterKiez e.V. vertreten werden.

Das blaue Wunder“ ist das große Stadtfest Lindens, das entlang der Lindener Einkaufsstraßen und auf den schönen Plätzen mit zahlreichen Kulturspots aufwartet:

Emanuel Nicolas
Emanuel Nicolas

In der Limmerstraße beim „Lindenstübchen“ treten unter anderem The Bigos (Cover) und Betriebsblind (Hip-Hop) auf, beim „Stubenwechsel“ wird eine Bluessession stattfinden und beim „Fischers“ werden die Singer/Songwriter Emanuel Nicolas und Shaniqua spielen. Das UJZ Glocksee verkauft in der Nähe der Andrea Apotheke Muffins und bringt eine Buttonmaschine mit, Tänzer vom Swing Salon Linden laden zum Mitmachen beim Lindy Hop ein und DJ Drecka legt auf.

Am Küchengartenplatz wird das Kinder- und Blumenfest gefeiert. Auf die jungen Besucher warten Bungeetrampolin, Wasserbälle und ein Irrgarten während die Erwachsenen sich an Blumendekorationen und den Straßenmusikanten Crepes Sucette erfreuen können.

PlatzDa Aktion
PlatzDa Aktion

Zum ersten Mal ist die Stephanusstraße autofrei. Statt Fahrzeugen haben amüsante Kunst-Happenings des Projekts PlatzDa! an der Kreuzung Gartenallee/Stephanusstraße Vorfahrt. Die Zukunftswerkstatt Ihmezentrum, die Bauteilbörse Glocksee und das Partei Bündnis Grundeinkommen präsentieren sich auf der Straße und das Kundalini Yoga Zentrum Bliss bietet einen Meditationsperformance unter freiem Himmel an.

Beim Blauen Wunder, dem verkaufsoffenen Sonntag in Linden am 02.04.2017, ist die Stephanusstraße und der Lindener Markt FUSSGÄNGERZONE. Die PlatzDa!-Initiative fragt sich: WARUM bleibt das eigentlich nicht den ganzen Sommer über so und lädt ein zu Das Wunder beim Wunder: Auf die Straßen, fertig, los.

Auf der Hauptbühne am Lindener Markt werden die Reggae-Band Peace Development Crew, die Akustik-Cover-Combo Brittpop und die Rock-Coverband Hard ‘n‘ Blue auftreten sowie Keyboarder Lutz Krajenski mit Sänger und Percussionist Robbie Smith.

Lutz Krajenski
Lutz Krajenski

Über die Egestroffstraße kommt man zum Pariser Platz, der seinem Namen alle Ehre machen soll, denn hier ist Mode und Kunst zu sehen. Auf der kleinen Bühne gibt es Straßenmusik, Grooviges, Bluesiges und Hip-Hop mit Hangdrum, Lindener Groove Orchester, Frank Zappa  Tribute und Ranios & Rayk.

In der Falkenstraße zeigt die „Galerie Falkenberg“ Bilder ihrer Künstler, bei der Gaststätte  „Falkeneck“ geben die DJs El Batos, Sonder und Flood ihre Livesets zum Besten.

Am Schwarzen Bär werden Freunde von Electrobeats von den DJs KaramK und Psytek unterhalten werden. Um die Ecke im Medienhaus Hannover werden unter anderem Kurzfilme von Hildesheimer Studenten und der Kultfilm „Lindenlied“ gezeigt. In der benachbarten „Galerie BOHAI“ es gibt „offene Wände“ und es werden Singer/Songwriter zu hören sein.

Tom Vieth
Tom Vieth

In der Deisterstraße 13 hat die „ADAD Galerie“ geöffnet und im „Kulturpalast“ tritt das Jazz-Duo Däubler-Bernsmann auf.

Der Blues Corner in der Weberstraße beweist: Mississippi liegt mitten in Linden. Heartburn Billy & The Burning Harz sowie Tom Vieth & Friends spielen originellen Hillbilly beziehungsweise feinsten Chicago Blues. Um die Bühne herum bieten Foodtrucks und Bierstände kulinarische Genüsse.

Ein außergewöhnliches Kunstprojekt wird der Graffiti-Parcours werden: Sechs Graffitikünstler, die jeweils nur eine Sprayfarbe zur Verfügung haben, besprühen sechs große Leinwände. Nach 20 Minuten wechseln die Künstler zur nächsten Leinwand und führen das Werk des Vorgängers fort.

Mit dem Wettbewerb „Das blauste Schaufenster“ sollen die schönsten Schaufensterdekorationen prämiert werden. Besucher des Stadtfestes können Fotos ihres Lieblingsschaufensters einsenden und fürs Mitmachen bei der Abstimmung ebenfalls Preise gewinnen.

Wer alle Kulturspots besuchen möchte, folgt am besten dem „Fanfarenzug Alt-Linden von 1964“, der an dem Tag zweimal durch Linden ziehen wird.

Leckere Speisen und Getränke erwarten die Besucher überall, denn jede Bühne und jeder Kulturspot hat einen Gastronomiepartner, der für das leibliche Wohl sorgt.

Senioren-Service-Zentrum

Vernissage zur Doppelausstellung „Squashed“ und „Vergessenes Handwerk“

Senioren-Service-Zentrum
Senioren-Service-Zentrum
Der Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) veranstaltet am 16. März (Donnerstag) um 16 Uhr im Veranstaltungszentrum, Ihmepassage 5 (Eingang über Blumenauer Straße), die Vernissage zur Doppelausstellung „Squashed“ und „Vergessenes Handwerk“ der hannoverschen Fotografen Julian Winkhaus und Volker Uphoff.

Prof. Dr. Wolfgang Krüger wird die Einführung in die Ausstellung thematisch betreuen.

Die Ausstellung ist in den oben genannten Räumlichkeiten bis zum 31. August zu sehen. Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr und Freitag von 9 bis 12 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Julian Winkhaus bricht in seinen Photographien „SQUASHED“ die Sehgewohnheiten des Alltäglichen durch Zerquetschen und verleiht den Objekten eine ganz neue Ästhetik.

Volker Uphoff, ein erfahrener Werbefotograf, verhilft im Zeitalter der Digitalisierung dem „alten“ Handwerkszeug zu neuer Aufmerksamkeit.

Weitere Informationen gibt Jürgen Mai vom KSH unter der Rufnummer 168-45195.

Senioren-Service-Zentrum

Hannover damals – Zeitzeugen erinnern sich: „Auf und hinter den Brettern, die die Welt bedeuten – die Arbeit im Opernhaus Hannover“

Senioren-Service-Zentrum
Senioren-Service-Zentrum

In der Veranstaltungsreihe „Hannover damals – Zeitzeugen erinnern sich“ spricht am 13. März 2017 (Montag) um 15 Uhr Martin Kreilkamp im Veranstaltungszentrum des Kommunalen Seniorenservice Hannover, Ihmepassage 5 (Eingang Blumenauer Straße), unter dem Titel „Auf und hinter den Brettern, die die Welt bedeuten“ über die Arbeit im Opernhaus Hannover.

Seit mehr als 300 Jahren lassen sich Menschen von der Oper in Hannover begeistern. Doch was geschieht in dem Laves-Bau im Herzen der Stadt tagsüber, wenn der Vorhang geschlossen ist? Wie sieht es hinter den Kulissen aus, wenn die Bühne mehr einer Baustelle gleicht und in den Werkstätten, wo Perücken, Kostüme, Schuhe und Hüte entstehen? Martin Kreilkamp, seit 26 Jahren Mitglied des Chores der Staatsoper Hannover, erzählt von einem Leben auf der Bühne, berichtet von den Möglichkeiten der Bühnentechnik damals und heute und von dem langen Entstehungsprozess einer Inszenierung bis zur Premiere. Die BesucherInnen erwartet ein virtueller Rundgang durch das Opernhaus mit einem Blick in die Künstlergarderoben, in den Kostüm- und Requisitenfundus sowie in Räumlichkeiten, die den Operngästen normalerweise verschlossen bleiben.

„Hannover damals – Zeitzeugen erinnern sich“ heißt das Angebot des Kommunalen Seniorenservice Hannover (KSH), bei dem sich in loser Folge bekannte HannoveranerInnen vorstellen, die die Landeshauptstadt besonders geprägt, beeinflusst oder auch beschrieben haben – oder in einer besonderen Tätigkeit Ungewöhnliches erlebt haben. Die Moderation übernimmt Karlheinz Utgenannt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Etappenparty Wasserstadt Limmer

Ganz viel Raum für den Bürger …

Etappenparty Wasserstadt LimmerWasserstadt Limmer – in Hannover entsteht eine neue Großsiedlung
Ein Dokumentarfilm der MedienWerkstatt Linden von Bernd Wolter und Wolfgang Becker

Die MedienWerkstatt Linden zeigt am 11.03. ab 19 Uhr im Kanuclub Limmer Ausschnitte aus dem Material zum Film 2014-2018 über die Wasserstadt Limmer. Das ist eine von der LHH mitfinanzierte Langzeitdokumentation, zu der die MedienWerkstatt seit April 2014 Filmaufnahmen macht.

Der Film

Seit April 2014 laufen die Dreharbeiten. Enden sollen sie im Frühjahr 2018. Dann werden voraussichtlich die ersten Neubauwohnungen im ersten Bauabschnitt der Wasserstadt fertiggestellt und bezogen sein. Mit dem Film „Stadt im Wandel“ hat die MedienWerkstatt Linden 2015 bereits die Bürgerbeteiligung in der Planung des Baugebiets dokumentiert. Die von der Landeshauptstadt Hannover mitfinanzierte filmische Dokumentation „Ganz viel Raum für den Bürger …“ wird daran anknüpfen.

„Ich denke, dass die Bürgerstimme ganz viel Raum bekommen hat“, sagt die junge Architektin Kirsten K.. Ihr Büro „planzwei“ moderiert im Auftrag der Stadt Hannover den Beteiligungsprozess für ein im Nordwesten der Landeshauptstadt geplantes Neubaugebiet. Bei dieser Planung wird Partizipation der Betroffenen ganz groß geschrieben.

Filmaufnahmen vom Contidach
Filmaufnahmen vom Contidach

Noch zeugen ein Wasserturm und drei marode Fabrikgebäude von hundert Jahren Industriegeschichte. Auf einer Gewerbebrache der Continental AG wird in Kürze eines der größten Neubaugebiete in Hannover entstehen: Die Wasserstadt Limmer, so benannt wegen der markanten Lage an zwei Kanälen. Schon seit 2001 wird über die Planung diskutiert, Damals kaufte der Bauunternehmer Günter Papenburg das Gelände. Seitdem wurden das Gros der Conti-Fabriken abgerissen und der Boden des 23 Hektar großen Geländes umfassend saniert und baureif gemacht.

„Ursprünglich wollten wir hier nur 700 Einfamilienhäuser bauen“, sagt Projektentwickler Bernd H., „inzwischen gehen wir von bis zu 2.000 Geschosswohnungen aus.“ Auch Stadtbaurat Uwe B. lässt mittlerweile eine Großsiedlung mit annähernd 1.800 Wohneinheiten planen. Inklusive Einkaufszentrum, Kindergarten, Grundschule und Raum für Kultur. Auch ein „Gedenkort“ für das ehemalige Frauen-KZ der Conti-Limmer soll entstehen. Der überschaubare Stadtteil Limmer wird nach dem Bau der Wasserstadt beinahe doppelt so viele Einwohner haben.

„Wir müssen hier auch etwas für die Gesamtstadt tun“, sagt Oberbürgermeister Stefan Schostok. Er ist Schirmherr eines intensiven Beteiligungsprozesses. Dieser begann im November 2014 mit einer gut besuchten Bürgerversammlung und mündete in ein moderiertes Beteiligungsverfahren und an einen „Runden Tisch“ mit Vertretern aller Interessensgruppen.

Der erste Bebauungsplan ist im Sommer 2016 in der politischen Beratung. Gebaut werden soll ab Frühjahr 2017. Vielleicht schon im gleichen Jahr werden die ersten Mieter und Eigentümer einziehen. Um den Anteil von Sozialwohnungen wird in der Politik gestritten. Ursprünglich sollten es 25 % sein, im ersten Bauabschnitt werden es wohl deutlich weniger. „Wir haben das trotzdem durchgewunken“, sagt Lokalpolitiker Eike G.. Hannover brauche dringend zusätzlichen Wohnraum, und da müsse man auch Kompromisse eingehen.

„Wir sind positiv überrascht, dass wir so stark wahrgenommen werden“, sagt Uwe St. von der Bürgerinitiative Wasserstadt Limmer. In der Bürgerbeteiligung konnte die Anfang 2014 in Reaktion auf die städtische Planung entstandene Gruppierung gute Akzente setzen. Auch Gudrun H. freut sich über die Erfolge der Bürgerinitiative: „Ich finde es gut und sinnvoll, mich für die Zukunft meines Stadtteils zu engagieren.“

Der 60-minütige Film dokumentiert Planung und Bau der Wasserstadt Limmer im Zeitraum 2014 bis Frühjahr 2018. Er bildet den intensiven Prozess der Bürgerbeteiligung und dessen Ergebnisse ab, begleitet Planung und Bau der Großsiedlung und endet mit dem Einzug der ersten Bewohner. Ein spannender Prozess mit unterschiedlichsten Akteuren – immer und auch anderenorts aktuell.

Spiegelsplitter – Spuren des 1. Weltkrieges in Linden-Limmer

„Spiegelsplitter – Spuren des 1. Weltkrieges in Linden-Limmer“

Reserve-Lazarett St. Josefstift 1915 (Linden-Nord). (Quelle: Sammlung Heiko Arndt)
Reserve-Lazarett St. Josefstift 1915 (Linden-Nord). (Quelle: Sammlung Heiko Arndt)

Die Initiative „Lebensraum Linden“ lädt gemeinsam mit dem Netzwerk Archive Linden-Limmer e.V. und dem Kulturzentrum FAUST e.V. sowie den örtlichen Veranstaltern zur Veranstaltungsreihe „Spiegelsplitter – Spuren des 1. Weltkrieges in Linden-Limmer“ ein. In der Zeit zwischen dem 24. März und dem 26. April werden an vier Abenden die Spuren des 1. Weltkrieges in Linden-Limmer zurückverfolgt. Dabei wird auch heutiges Engagement gegen Krieg und Diskriminierung vorgestellt. Begleitet werden die Veranstaltungen mit Bildervorträgen und durch eine Ausstellung im Lindener Rathaus, wo auch am 24. März die Eröffnung erfolgt.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

Freitag, 24. März, 19 Uhr, Foyer des Lindener Rathauses
Eröffnung der Ausstellung „Besiegte Menschheit“ der Friedensbibliothek Berlin, Ausstellungsdauer bis zum 27. April. Grußwort: Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube. Gesangsbeitrag: DGB-Chor Hannover. Vorausschau auf die folgenden Veranstaltungen. In Zusammenarbeit mit dem Freizeitheim Linden

Donnerstag, 30. März, 19 Uhr, Freizeitheim Linden
Themenschwerpunkt „Versorgungsnot, Industrieproduktion und der Einsatz von Kriegsgefangenen“, in Zusammenarbeit mit dem Freizeitheim Linden

Dienstag, 4. April, 19 Uhr, Schwanenburg Limmer
Themenschwerpunkt „Lazarette, Kriegsgräber und Gedenkarbeit“, In Zusammenarbeit mit der Schwanenburg GmbH. Mit einem Gastbeitrag über die internationale Tätigkeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Mittwoch, 26. April, 19 Uhr, Stadtbibliothek Linden
„Die Toten der Novemberrevolution 1918 – Eine Personenrecherche“. In Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Linden

Veranstaltungsflyer: Spiegelsplitter – Spuren des 1. Weltkrieges in Linden-Limmer

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