Keine Fösse ohne Freibad!

Fössebad: Wer hat uns verraten …

SPD Linden-Limmer geht baden
SPD Linden-Limmer geht baden

Bei der von der Fraktion beantragten aktuellen Stunde waren das mal wieder die Sozialdemokraten. Diesmal aber zusammen mit den Grünen.

Die SPD beharrt im Rat weiterhin auf einem Sportbad für Linden-Limmer. Ein Freibad ist da nicht notwendig, so SPD Ratsfrau Christine Kastning aus Linden. Kann man eigentlich eine Stadtteilzugehöhrigkeit aberkennen? So geht die SPD im Stadtteil endgültig baden. Bei ihrer Aktion 2011 konnte man auf dem Plakat noch lesen „damit auch die nächste Generation im Fössebad das Schwimmen erlernen kann“. Nur ohne Sprungbrett oder Springturm kann man nicht einmal mehr das Freischwimmerabzeichen dort machen.

Auch die Grünen im Rat sind der Meinung das mit einem Plantschbecken genug für Kinder getan ist. Dabei haben sie aber wohl vergessen das gerade die Kinder zwischen 3 und 18 Jahren die Wähler von Morgen sind. Ob die das Plantschbecken auch so toll finden? Interessant auch die unterschiedlichen Auffassungen der Grünen im Rat und im Bezirksrat. Man könnte meinen das hier zwei verschieden Parteien agieren.

Mein Fazit dazu: Bei der letzten Wahl alles richtig gemacht. Zielsetzung war eigentlich nur eine Partei zu wählen die nicht noch mehr Schaden anrichtet. Das jetzt ausgerechnet eine Satirepartei die Wünsche des Bürgers noch ernst nimmt nennt man dann wohl Realsatire.

Einen Bericht von der Sitzung gibt es bei Fössebad-Lobbyist Jörg Schimke unter http://klickhin.de/spd-kastning-lehnt-freibad-ab-gruenen-genuegt-planschbecken/

Jetzt kommt es erst recht darauf an möglichst viele Lindener und Limmeraner zu mobilisieren und dem Rat der Stadt zu zeigen das wir uns hier nicht alles gefallen lassen. Die Bücherei im FZH ist schon weg, das Freizeitheim auch ein Sanierungsfall und der Treffpunkt Allerweg auf den Sanktnimmerleinstag verschoben. Die Liste der großen Leistungen der Stadt Hannover kann beliebig fortgesetzt werden.

Unterzeichnen Sie jetzt die Petition für ein familienfreundliches Fössebadkonzept:

https://www.openpetition.de/petition/online/unser-foessebad-muss-kombibad-fuer-alle-bleiben

Aktionspaket „Keine Fösse ohne Freibad!“

Alle Dokument zum heKeine Fösse ohne Freibad!unterladen und mobilisieren.

Die ausgefüllten handschriftlichen Unterschriftenlisten können bei limetrees in der Posthornstraße 31, 30449 Hannover abgegeben werden. Öffnungszeiten: Mo-Fr 11-18 Uhr, Sa 11-15 Uhr.

Halim-Dener-Platz wird zum Stadtbezirksrat-Linden-Limmer-Platz

Nach dem eilig durch Oberbürgermeister Stefan Schostok einberufenen Verwaltungsausschuss am gestrigen Mittwoch wird der Stadtbezirksrat Linden-Limmer erneut über die Benennung des (noch nicht) Halim-Dener-Platzes abstimmen müssen. Um die Zeit bis zur finalen Entscheidung abzukürzen* erwägt die FRAKTION, einen Änderungsantrag in den Bezirksrat einzubringen, der fraktionsübergreifend Zustimmung erhalten sollte.

Fraktionsvorsitzender und Beisitzer im Stadtbezirksrat Linden-Limmer Julian Klippert erklärt hierzu:
“Da öffentliche Plätze nur nach bereits Verstorbenen benannt werden dürfen, halten wir es für angemessen, den Platz ‘Stadtbezirksrat-Linden-Limmer-Platz’ zu taufen. Da dieser durch den Ratsbeschluss von AfD, CDU, Grünen und SPD seiner letzten Entscheidungsbefugnis beraubt wurde, ist diese kleine, feine politische Institution faktisch tot. Wir sollten ihrer daher angemessen gedenken, direkt hier in Linden, am Ort des Geschehens.”

Jasmin Grobleben, Einzelvertreterin und Stadtbezirksrätin der PARTEI in Linden-Limmer, derzeit in Trauer, ergänzt: “Ich halte es grundsätzlich für grob fahrlässig, den Konflikt zwischen dem Rat der Stadt Hannover und des Stadtbezirksrates Linden-Limmer durch die Benennung des Platzes so ans Licht der Öffentlichkeit zu zerren, aber wir müssen bedenken, dass hier eine junge, demokratische politische Institution eiskalt ermordet wurde. Manch einer möge uns vorwerfen, hierdurch nur Öl ins Feuer gießen zu wollen, wir sind allerdings überzeugt davon, dass eine Demokratie wie die unsere das Andenken an dieses brutale Geschehen vom 17. Mai 2017 aushalten kann – nein, sogar aushalten muss!”

*Bevor der Oberbürgermeister final die Kommunalaufsicht einschalten kann, muss der Stadtbezirksrat insgesamt noch zwei Mal für den Halim-Dener-Platz stimmen.

Theater an der Glocksee

Workshops: Positiver Aktionismus

»Das wundersame Aktionsbündnis der Tante Trottoir« lädt ein!

20. Mai 2017 von 10 – 16 Uhr im THEATER an der GLOCKSEE
Teilnahmegebühr 35 €.

»Das wundersame Aktionsbündnis der Tante Trottoir« präsentiert ein Workshopangebot für alle, die in diesen Zeiten den Wunsch in sich verspüren, etwas tun zu wollen, sich und anderen Hoffnung zu machen, die an die Liebe und das Gute glauben und dafür neue, kreative, inspirierende und einprägsame Wege suchen!

Du brauchst keinerlei Vorkenntnisse um teilzunehmen! Alle Onkel und Tanten sind willkommen!

Workshop: Positiver Aktionismus Mai 2017 from THEATER an der GLOCKSEE on Vimeo.

Am Workshoptag bekommst Du einen Einblick in unsere Arbeit als Tante Trottoir und wir üben uns ganz praktisch und auch theoretisch in »positivem Aktionismus«. Was beschäftigt Dich gerade, wie hängt das mit der Welt zusammen und wie mache ich eine kreative Aktion daraus, die Dich und andere inspiriert und nicht nur auf »Pflichtbewusstsein« beruht? In der Gruppe entwickeln wir im Workshop eine zugehörige Aktion, die im öffentlichen Raum in Hannover gemeinsam umgesetzt wird. In den 2 Wochen dazwischen kann je nach persönlicher Kapazität mit geplant, gebastelt, gedacht oder auch nichts gemacht werden!

Ausstellung: "Zwischen Heimat und Fremde“

Ausstellung: „Zwischen Heimat und Fremde“

Ausstellung: "Zwischen Heimat und Fremde“
Ausstellung: „Zwischen Heimat und Fremde“

Zwischen Heimat und Fremde – Lebensgeschichten

Krieg, Bomben, zerstörter Lebensraum – uns hier fremd! Fluchten, lebensgefährliche Nachtüber-fahrten, endlose Bergkilometer auch oft mit kleinen Kindern zu Fuß – für uns heute hier unvorstellbar!

Repressalien, Diskriminierung, zerstörte Gesellschaften, Folter, Todesangst und ein riesengroßer Überlebenswille!

Und dass alles zusammengetragen und wiedergegeben in einem sachlich neutralen Raum von Sprache und Form.

Was macht das mit uns?

So unspektakulär kommt es daher und doch (oder gerade deshalb?) steht die ganze Grauenhaftigkeit der Erlebnisse dieser geflüchteten Menschen brennend heiß vor Augen, dringt bis ins Herz

EXPONATE
Lebensgeschichten von geflüchteten Menschen aus Syrien, Elfenbeinküste, Sudan, Iran,
Algerien, die 1945 geflüchteten sind
Ein Liedtext aus dem Song-Workshop
Fotos von Menschen aus dem Stadtteil
Fotograf: Martin Bühle

Eröffnung: 21. Mai 2017 um 15:00 Uhr im Begegnungszentrum Normal in Linden, Charlottenstrasse 1

Normal in Linden
Das „Normal in Linden“ ist ein Ort der Begegnung, ein Treffpunkt und Veranstaltungszentrum für Menschen mit und ohne Behinderung im Stadtteil Linden. Bei verschiedenen kulturellen Veranstaltungen findet im Normal in Linden ein reger Austausch und ein inklusives Zusammenleben im Stadtteil statt. Live Music Now ist eine Veranstaltung im Normal in Linden in Kooperation mit der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover . Ziel von Live Music Now ist es, jungen begabten Musikstipendiaten die Möglichkeit zu geben, bei Konzerten aufzutreten. Diese finden in vielen Sozialen Einrichtungen statt. Dort leben Menschen, die keine Möglichkeit haben, klassische Konzerte zu besuchen.

Linie 10: Fährt bald zum letzten Mal Richtung Aegi

Das letzte Mal mit der10 zum Aegi

Linie 10: Fährt bald zum letzten Mal Richtung Aegi
Linie 10: Fährt bald zum letzten Mal Richtung Aegi

Stadtbahnlinien 10, 17: Umleitung im Bereich der Innenstadt

Auf Grund von Bauarbeiten werden die Stadtbahnlinien 10 und 17 ab Donnerstag, 25.05.2017, Betriebsbeginn, bis voraussichtlich Sonntag, 17.09.2017, Betriebsschluss umgeleitet.

Die Stadtbahnlinie 10 fährt wie im Nachtsternverkehr mit der Linien-Bezeichnung 10 ab der Haltestelle Glocksee über die Haltestellen Goetheplatz (Haltestelle in der Humboldtstraße, nicht barrierefrei), Humboldtstraße, Waterloo, Markthalle/Landtag und Kröpcke zur Tunnelstation Hauptbahnhof bzw. umgekehrt.

Die Stadtbahnlinie 17 fährt ab der Haltestelle Humboldtstraße über die Haltestellen Goetheplatz (in der Humboldtstraße, nicht barrierefrei) und Glocksee zur Haltestelle Glocksee/Betriebshof bzw. umgekehrt.

Die Haltestellen Clevertor, Steintor, Hauptbahnhof, Thielenplatz/Schauspielhaus und Aegidientorplatz entfallen für die Linien 10 und 17, die Haltestelle Goetheplatz wird anders bedient. Fahrgäste mit Zu- oder Ausstiegswunsch an den entfallenden Haltestellen haben folgende Ersatz-Möglichkeiten:

  • Goetheplatz: Bitte nutzen Sie die Haltestelle in der Humboldtstraße (nicht barrierefrei)
  • Clevertor: Bitte nutzen Sie die Tunnelstation Steintor (Stadtbahnlinien 4, 5, 6, 11)
  • Hauptbahnhof: Bitte nutzen Sie die Tunnelstation Hauptbahnhof (Stadtbahnlinien 1, 2, 3, 7, 8, 9, 10)
  • Thielenplatz/Schauspielhaus: Bitte nutzen Sie die Buslinien 100, 121, 128, 134, 200
  • Aegidientorplatz: Bitte nutzen Sie die Linien 1, 2, 4, 5, 6, 8, 11, 100, 120, 200, 300, 500, 700

Entfall von Expressfahrten der Linie 10:
Die Expressfahrt um 07:30 Uhr ab Ahlem entfällt während der Umleitung dauerhaft. Zusätzlich entfallen die Expressfahrten um 07:16 Uhr und 07:22 Uhr ab Ahlem während der Sommerferien (22.06.2017 bis 02.08.2017).

Regelung zum Kurzstrecken-Ticket:
Da durch die genannte Umleitung zum Teil längere Fahrwege entstehen, gelten Ausnahmeregelungen für das KurzstreckenTicket, so dass teilweise mehr als drei Haltestellen mit der Stadtbahn zurückgelegt werden können. Beispiel: Möchten Sie auf der Strecke vom Goetheplatz bis zum Steintor fahren (normal: 2 Haltestellen), können Sie ersatzweise die Stadtbahnlinie 10 bis zur Station Kröpcke nutzen. Dort können Sie in die Stadtbahnlinien 4, 5, 6 oder 11 umsteigen und ihre Fahrt bis zum Steintor fortsetzen, auch wenn Sie in diesem Fall insgesamt 5 Haltestellen gefahren sind.

Neue Linienführung nach Ende der Umleitung:
Nach Ende der Bauarbeiten fahren die Linien 10 und 17 voraussichtlich ab Montag, 18.09.2017, Betriebsbeginn über die neue Haltestelle Hauptbahnhof/Rosenstraße zum neuen Endpunkt Hauptbahnhof/ZOB. Die Haltestellen Hauptbahnhof (auf dem Ernst-August-Platz), Thielenplatz/Schauspielhaus und Aegidientorplatz werden von den Linien 10 und 17 nicht mehr bedient.

Informationsflyer zu Umleitungen:
Alle Informationen zu den Umleitungen der Stadtbahnlinien 10 und 17 zwischen Donnerstag, 25.05.2017 und voraussichtlich Sonntag, 17.09.2017 finden Sie praktisch zusammengefasst in einem Informationsflyer der ÜSTRA in den Stadtbahnen, im ÜSTRA Kundenzentrum oder unter folgendem Link: Informationsflyer Linien 10 und 17

Peace of my Heart

Peace of my Heart

Peace of my HeartEin Abend über Janis Joplin von Rainer Lewandowski

Faszinierend für die junge und ältere Generation: die Geschichte der Janis Joplin. Diese jung gestorbenen Frau, die ihre Todessehnsucht, ihren Hang zur Selbstzerstörung, ihre Fähigkeit zur Ekstase, ihre Suche nach Liebe, ihren Egoismus und ihre Power mit Hilfe einer Jahrhundertbegabung immer öffentlich gelebt hat, gilt als zum tragischen Scheitern verurteilter Gegenentwurf zum leistungszentrierten Menschen – damals wie heute.

Zwei junge Künstlerinnen, Sybille Kress und Elena Weber, gehen mit Hilfe einer High Class Rockband und einer neugierigen Regisseurin auf Spurensuche. Stationen aus dem Leben der Joplin, ihre Begegnung mit Männern, Frauen, KünstlerInnen, die wie in einem fremden Universum um sie kreisen, werden in neunzehn Gegenschnitten zu ihren unvergleichlichen Songs wie „Little girl blue“, „Summertime“, „Ball and Chain“ u.a. live performt. So intensiv, dass es weh tut. Und, vor dem Hintergrund der aktuellen Weltzerrissenheit, gut tut. Für alle, die sich vom „Club 27“ faszinieren lassen: diese Show ist ein Muss. Für alle anderen auch.

„….vorzügliche Band und zwei grandiose Schauspielerinnen….“ (FT 14.6.14 Bamberg)

„Peace of my Heart“ Ein Theaterabend mit Rockband über Janis Joplin
Samstag, den 20.05.2017 | Einlass ab 19:00 Uhr, Beginn 19:30 Uhr

Tickets: 19,50€, erm.: 10,00€ (Schüler/Studenten) VVK: Künstlerhaus Hannover, www.vvk-kuenstlerhaus.de, und an der Abendkasse

Schwanenburg, Hannover
Zur Schwanenburg 11
Stichweh – Leinepark
30453 Hannover
www.schwanenburg.net

Fössebad - Kein Wasser da - Linden brennt

Fössebad: Affront der Verwaltung beim Bezirksrat

Fössebad - Kein Wasser da - Linden brenntKeine Fragen, keine Antworten und auch keine Zeit. Das ist die Kurzfassung der Anhörung zum Thema Fössebad am gestrigen Mittwoch in der Bezirksratssitzung im Freizeitheim Linden.

Die Sitzung begann aufgrund der ellenlangen Tagesordnung bereits eine Stunde früher als normal üblich. Zunächst mussten ein paar Interna geregelt werden. Wegen des Ausscheidens von Ingrid Wadepohl musste ein neues Bezirksratsmitglied verpflichtet werden und auch die Stelle des Stellvertreters für den Bezirksbürgermeister neu besetzt werden. Trotz eines Zickenalarms ging dies alles erfreulich schnell über die Bühne.

Damit kam nun schon die Verwaltung an die Reihe und durfte die „tollen“ Pläne für das neue Fössebad vorstellen. Kein Freibad, keine Sauna, kein Béi Chéz Heinz, dafür aber ein für internationale Wettkämpfe taugliches 50m-Becken. Damit man das Ganze als Familienbad verkaufen kann, wurde die Planung nach der Bürgerbeteiligung noch um ein Plantschbecken ergänzt. Mein Sohn und ganz viele Andere in der Altersgruppe zwischen 6 und 18 Jahren werden sicherlich total begeistert von dieser Änderung sein. Haben Verwaltungsangestellte eigentlich keine Kinder oder gibt es irgendwo ein städtisches Spaßbad nur für Funktionäre? Interessanterweise hatte man gerade zur Bürgerbeteiligung noch die genaue Zahl der Teilnehmer parat. Es waren nämlich nur sehr wenige interessierte Bürger aus dem Stadtteil gekommen. Könnte daran gelegen haben das an einem heißen Tag in das ebenfalls seit Jahren auf der Sanierungsliste ganz oben stehenden und gut klimatisierten Freizeitheim eingeladen war.

Wer diese Planung noch nicht kennt findet sie hier.

Anschließend folgten die Fragen des Bezirksrates an die Verwaltung. Gefühlt wurde nichts aber auch gar nichts beantwortet. Man wies darauf hin das wir uns gerade mal am Anfang eines langen Prozesses befinden und doch eigentlich glücklich sein müssten jetzt schon eingebunden zu werden. Nur noch mal zur Info: Die Zukunft des Fössebades wird seit 30 Jahren diskutiert, seit 2012 ist das Freibad geschlossen und wir sind am Anfang eines Prozesses. Problem dabei ist aber das bereits in vier Wochen auf der Sondersitzung des Bezirksrates am 07.06.2017 eben über diese schwammigen Pläne abgestimmt werden soll. Sprich man kauft ein Schwimmbad und im Laufe der Zeit erfahren wir dann, wie groß es wird ob es ein auffahrbares Dach bekommt, eine öffenbare Fensterfront oder doch nur eine Fluchttür zur Grünfläche. Möglich auch das dies die einzige Option ist, da man den größten Teil des Geländes für neue Wohnungen verkauft hat. Alles was von Verwaltungsseite als Beruhigungspillen in Sachen Familienbad genannt wurden, sind noch nicht endgültig beschlossen. Es wird geprüft, man wird mal sehen.

Fragen gab es sowohl von den Mitgliedern des Bezirksrates als auch aus dem Publikum reichlich. Nur konnte oder wollte diese Fragen keiner aus der Verwaltung beantworten.

Als dann nach nur drei Wortbeiträgen in der Einwohnerfragestunde vonseiten der Verwaltung darauf hingewiesen wurde das man doch eigentlich schon in Misburg sein müsste, lief das Fass über. Bezirksbürgermeister Rainer Grube fand sehr passende Worte für dieses unglaubliche Verhalten. Wie kann man in der Stadtverwaltung glauben ein völlig am Bedarf vorbei geplantes Projekt mal eben schnell in Linden durchschieben zu können. Noch dazu gibt es sicherlich in der Verwaltung noch mehr Mitarbeiter, die man nach Misburg hätte schicken können. So bleibt der Eindruck bestehen, dass es die Stadtverwaltung einen Dreck schert, was die Bürger in Linden wollen. Hauptsache man kann sich wieder mal mit prestigeträchtigen internationalen Wettkämpfen schmücken. Der Bürger stört bei diesen Veranstaltungen sowieso nur.

Die konsequenteste Lösung trug in der Einwohnerfragestunde Jörg Schimke, seines Zeichens Fössebad-Rettungslobbyist, vor. Die wirtschaftlichste Lösung ist nicht ein Fössebad ohne Freibad. Nein, die mit Abstand wirtschaftlichste Lösung ist kein Fössebad. Mit den jetzigen Plänen kann das neue Bad auch am Kronsberg gebaut werden, das würde für Linden auch keinen Unterschied mehr machen.

Wir wollen unser Fössebad wiederhaben!

Fössebad: Kein neues Freibad – Keine Rede vom Chez Heinz!

Wir wollen unser Fössebad wiederhaben!
Wir wollen unser Fössebad wiederhaben!

Kein Wasser da – Linden brennt!

Wie nicht anders zu erwarten hat die Stadt heute ihre Pläne für das Fössebad vorgestellt. Kein Freibad und auch vom Chez Heinz ist keine Rede.

Nach jahrelangem Aussitzen soll nun ein 50m Wettkampfbecken anstelle eines Familienbades für den Stadtteil gebaut werden. Diese Politik geht total an den Bedürfnissen in Linden-Limmer vorbei. Auch wenn die Bäderanalyse ergeben hat das die Freibadwasserflächen mit ca. 24 m² je 1.000 Einwohner/innen höher sind als in anderen deutschen Großstädten platzt das Volksbad Limmer jetzt schon bei schönem Wetter aus allen Nähten. Mit der Wasserstadt wird sich diese Situation nicht gerade entspannen.

Im Rahmen der weiteren Planungen soll geprüft werden, ob durch bauliche Maßnahmen eine Nutzung des Hallenbades unter Einbezug der Liegewiese im Sommer möglich ist. Da hört man schon die Begehrlichkeit heraus diese Fläche anderweitig zu nutzen. Noch mehr Wohnbebauung vielleicht? Da kann man auch gleich noich die benachbarte Gartenkolonie und Victoria mit Platt machen!


Pressemitteilung der Stadt Hannover:

Stadt plant Neubau des Fössebades und des Misburger Bades

Die Stadtspitze hat am Montag ihre Pläne zur Zukunft des Fössebades in Linden-Limmer sowie des Misburger Bades vorgestellt. Die beiden vorhandenen Bäder sollen abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden.

Die Stadtspitze hat am Montag ihre Pläne zur Zukunft des Fössebades in Linden-Limmer sowie des Misburger Bades vorgestellt. Die beiden vorhandenen Bäder sollen abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden.

Oberbürgermeister Stefan Schostok hob hervor, dass mit dieser Baumaßnahme die Schwimmversorgung in Hannover weiterhin gewährleistet wird. Zudem erhalte die Stadt mit dem Ausbau des Fössebades ein neues Wettkampf-Bad mit familiärer Ausrichtung. „Verwaltung und Rat haben mit der Aufstockung der Finanzmittel für Investitionen in den kommenden zehn Jahren die Grundlage geschaffen, dass wir zwei neue moderne Bäder für Wettkampf- und Vereinssport, den Schulsport und Freizeitvergnügen schaffen können. Dies setzen wir in guten Gesprächen mit allen Beteiligten um“, so Oberbürgermeister Schostok.

Erste Stadträtin Sabine Tegtmeyer-Dette: „Mit dem neuen Fössebad bekommt ein Hannover ein modernes Bad, das sehr gute Bedingungen für internationale Schwimmwettkämpfe bieten wird. Die Misburger können sich nach den Schwierigkeiten mit dem bisherigen Bad ebenfalls auf eine neue attraktive Anlage freuen. Das bereits bestehende Bäderkonzept der Stadt kann auch mit diesen zusätzlichen Maßnahmen ohne Abstriche umgesetzt werden. Der Fachbereich Sport und Bäder kann damit künftig zusätzliche Wasserkapazitäten in den Hallenbädern die Öffentlichkeit, die Vereine und die Schulen bereitstellen. Auch eine Ausweitung der Schwimmkurse für Kinder wird dadurch möglich werden“.

Fössebad erhält ein wettkampftaugliches 50-Meter-Becken

Eine Machbarkeitsstudie, die im Mai 2016 dem Sportausschuss und dem Bezirksrat Linden-Limmer vorgestellt wurde, hat ergeben, dass die Neubauvarianten gegenüber den Sanierungsvarianten die wirtschaftlichere Lösung darstellen. Die Verwaltung hat in allen Sitzungen darauf hingewiesen, dass die wirtschaftlichste Variante umgesetzt werden soll, das wäre in diesem Fall ein Neubau mit 25 m Becken, ohne Freibad.

In dem Gutachten, das die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen erstellt hat und das Grundlage für das vom Rat beschlossene Bäderkonzept war, wurde ein Vergleich mit anderen deutschen Großstädten hinsichtlich der Hallenbadwasserfläche vorgenommen. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 9 m² je 1.000 EinwohnerInnen. In Hannover ergibt sich bezogen auf die Einwohnerzahl zum 31.12.2016 (ohne das Sportleistungszentrum, da hier kein öffentlicher Badebetrieb stattfindet) ein Versorgungsgrad von nur 7,6 m² je 1.000 EinwohnerInnen mit Hallenbadwasserfläche. Ergänzend zu dieser Studie hat sich auch in Hannover gezeigt, dass weitaus mehr Wasserflächen benötigt werden, als vorhanden sind. Auch wenn alle städtischen Hallenwasserflächen zur Verfügung stehen, gibt es Defizite bei den Nutzungszeiten für den öffentlichen Badebetrieb, die Schulen und die Vereine.

Desweiteren hat sich bei der Sanierung des Stadionbades im Jahr 2016 gezeigt, dass die Vereine nicht auf das bislang einzige wettkampftaugliche Bad der Stadt verzichten können. Dieses ist aber die Folge bei den notwendigen Schließungen des Stadionbades, solange es keine andere entsprechend ausgestattete Schwimmsportstätte gibt. Für die Bauabschnitte 2 und 3 muss das Stadionbad noch einmal für mindestens 18 Monate geschlossen werden. Während der Bauzeit könnten keinerlei Wettkämpfe stattfinden, so lange es kein weiteres 50 m Becken in Hannover gibt. Hinzu kommt das Problem, dass das Stadionbad Schwimmwettkämpfen auf nationalem und internationalem Niveau in zunehmendem Maße nicht mehr gerecht wird. Es entspricht nicht mehr dem aktuellen Stand der Wettkampftechnik.

Aus diesen Gründen schlägt die Verwaltung vor, das Fössebad als zweites wettkampftaugliches 50 m Sporthallenbad mit Tribüne neu zu bauen. Das Hallenbad erhält ein 21 Meter x 50 Meter großes Sportbecken mit mechanisch fahrbarer Trennwand und ein 9,50 Meter x 12,50 Meter großes Lehrschwimmbecken sowie ein 20 qm großes Kinderbecken.

Verzicht auf ein Außenbecken im Fössebad

Die  bereits genannte Bäderanalyse der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen im Jahr 2013 hat ergeben, dass die Stadt Hannover über ein sehr dichtes Freibadnetz (Volksbad Limmer, Lister Bad, Naturbad Hainholz, RSV-Bad Leinhausen, Ricklinger Bad, Kleefelder Bad, Misburger Freibad) verfügt. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 20 m² je 1.000 Einwohner/innen. In Hannover liegt der Versorgungsgrad mit Freibadwasserflächen mit ca. 24 m² je 1.000 Einwohner/innen höher als in anderen deutschen Großstädten. Darüber hinaus befindet sich das Freibad Volksbad Limmer im gleichen Stadtbezirk wie das Fössebad und stellt für die Bevölkerung des Stadtbezirks eine mögliche Alternative dar. Hinzu kommt, dass ein Freibadbereich im Fössebad und das Volksbad Limmer um dieselben Badegäste konkurrieren würden. Aus den genannten Gründen ist daher ein Freibadeaußenbecken für das neue Fössebad nicht vorgesehen.

Um aber eine Nutzung des Hallenbades Fössebad auch im Sommer nicht ganz auszuschließen, soll im Rahmen der weiteren Planungen geprüft werden, ob durch bauliche Maßnahmen eine Nutzung des Hallenbades unter Einbezug der Liegewiese im Sommer möglich ist.

Zeitplan

Die Verwaltung geht davon aus, dass nach erfolgtem Grundsatzbeschluss die Zeitspanne bis zur Fertigstellung des Bades vier Jahre betragen wird. Ein genauer Zeitplan kann erst im Rahmen der Vergabedrucksache vorgelegt werden.

Neubau auch in Misburg

Die Machbarkeitsstudie hat auch im Fall des Misburger Bades gezeigt, dass ein Neubau die wirtschaftlichere Variante ist. Desweiteren hat ein Neubau gegenüber einer Sanierung deutliche Vorteile: die bisher fehlende Barrierefreiheit zwischen Hallen- und Freibad kann beim Neubau berücksichtigt und die Hallenwasserflächen können neu und attraktiver gestaltet und geordnet werden. Mit dem Neubau des Bades soll die Daseinsvorsorge für die Stadtteilöffentlichkeit erhalten und ein attraktives Angebot für alle Altersgruppen geschaffen werden.

Für Schulen und Schwimmvereine soll eine Lehr-, Trainings- und Sportstätte geschaffen werden. Zusammen mit den schon bestehenden Schwimmbecken im Außenbereich soll das neue Hallenbad auch als Kombibad betrieben werden. Diese Bauweise erhöht das Angebot für den Kunden, führt zu höheren Besucherzahlen und macht das Bad ertragreicher. Im Hallenbereich ist ein attraktives Kinderbecken vorgesehen, um jungen Familien mit kleinen Kindern eine stadtteilnahe Bademöglichkeit zu bieten.

Der Neubau soll auch wieder eine Sauna erhalten. Der Schwerpunkt soll hier auf den immer wichtiger werdenden Saunagarten gelegt werden. Das Freibad-Gelände bietet mit seinem grandiosen Baumbestand dazu eine hervorragende Kulisse. Im Innenbereich wird eine effiziente Flächennutzung mit wenigen, aber attraktiven Saunakabinen und genügend Ruhemöglichkeiten angestrebt.

Das Hallenbad erhält ein 15 Meter x 25 Meter großes Sportbecken, ein Lehrschwimmbecken von 9,50 Meter x 12,50 Meter und ein 20 qm großes Kinderbecken.

Die bestehenden Freibadeaußenbecken werden saniert und die Sommergarderoben werden instand gesetzt und erweitert. Die Maßnahme soll außerhalb der Sommersaison stattfinden. Eine Nutzung des Freibades soll auch während der Errichtung des Hallenbadneubaus ermöglicht werden.

Sobald mit fortschreitender Planung der Standort für das neue Hallenbad festgelegt wurde, soll das alte Hallenbadgebäude zurückgebaut werden. Der Rückbau wird so erfolgen, dass ein paralleler Badebetrieb im Freibad möglich sein wird.

Zeitplan

Es ist davon auszugehen, dass die Zeitspanne bis zur Fertigstellung des Bades nach dem Grundsatzbeschluss vier Jahre betragen wird. Ein genauer Zeitplan kann erst im Rahmen der Vergabedrucksache vorgelegt werden. Eine Sanierung des Freibades erfolgt erst dann, wenn das neue Hallenbad fertiggestellt worden ist.

Senioren-Service-Zentrum

Zeitzeugen-Spezial: Glauben Sie nicht alles, was die Medien verbreiten!

Rolf Zick und Wolfgang Weihs erinnern sich

Der Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) bietet am 29. Mai (Montag) eine Spezial-Ausgabe der Reihe „Hannover damals – Zeitzeugen erinnern sich“ mit dem Titel „Glauben Sie nicht alles, was die Medien verbreiten! – Rolf Zick und Wolfgang Weihs erinnern sich“ an.

Beginn ist um 15 Uhr im Veranstaltungszentrum des KSH, Ihmepassage 5 (Eingang Blumenauer Straße). Das Veranstaltungsende ist gegen 16.30 Uhr geplant.

Rolf Zick erinnert sich als Senior unter den aktiven JournalistInnen in Niedersachsen mit seinen 96 Jahren vom Beginn seines Berufslebens im Jahr 1948 und seinen Aktivitäten bis heute. Er ist damit der älteste Gast der Zeitzeugen-Veranstaltungsreihe. Zur Historie des „Doyens“ gehört, dass er nach dem Krieg und der Gefangenschaft als 27-Jähriger über alles Wichtige berichtete. Er zog zu Fuß bei Eis und Schnee, Hitze und Sturm mit Bleistift und Schreibblock zunächst durch den Landkreis Göttingen mit rund 70 Dörfern. Von 1970 an leitete der mehrfach für seine Lebensleistung geehrte Journalist für rund 20 Jahre die Landespressekonferenz Niedersachsen – eine Arbeitsgemeinschaft von JournalistInnen, die vorwiegend über die Landespolitik berichten.

„Können Pressefotos lügen?“ – diese ungewöhnliche Frage beantwortet Wolfgang Weihs, der über 40 Jahre als Agenturfotograf bei der Deutschen Presseagentur tätig war. Der weltweit Gereiste, der von der „Pike“ an sowohl die analoge Fotografie gelernt als auch den Wechsel zur Digitaltechnik erlebt und bearbeitet hat, zeigt eigene Fotos und ungeschminkte Tatsachen, die über die Agentur weltweit veröffentlicht wurden. Zu den Höhepunkten seines Schaffens gehörten die Foto-Berichterstattungen von Olympischen Spielen und Fußball-Weltmeisterschaften sowie über Wirtschafts- und Politik-Themen aus dem In- und Ausland.

Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Karlheinz Utgenannt, ehemaliger Pressesprecher der Stadt. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

„Hannover damals – Zeitzeugen erinnern sich“ ist ein Angebot des KSH, bei dem sich in loser Folge bekannte HannoveranerInnen vorstellen, die die Landeshauptstadt besonders geprägt, beeinflusst oder auch beschrieben haben – oder in einer besonderen Tätigkeit Ungewöhnliches erlebt haben.

Wir wollen unser Fössebad wiederhaben!

Showdown für das FösseFREIbad

Wir wollen unser Fössebad wiederhaben!
Wir wollen unser Fössebad wiederhaben!
Mit Freibad oder ohne? Enthüllung im Bezirksrat am 10. Mai 2017

Am Mittwoch, 10.05.2017 stellt die Verwaltung endlich im Bezirksrat Linden-Limmer vor, wie sie sich die Zukunft des Fössebades vorstellt. Die Sitzung des Bezirksrats beginnt um 17 Uhr.

Eine ausführliche Analyse zum leidigen Thema vom Fössebad-Lobbyist Jörg Schimke.

weiterlesen unter http://klickhin.de/showdown-fuer-das-foessefreibad/

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