Umleitung Leineradweg

Leine-Radweg in Linden wird saniert

Der Lindener Teil des Radwegs an der Leine wird ab Montag (23. April) saniert. Es handelt sich um den Abschnitt am südlichen Ufer, der zwischen dem Zusammenfluss von Ihme und Leine im Osten sowie der Fössemündung in Limmer (im Westen) verläuft. Der Radweg erhält eine durchgängige neue Asphaltdeckschicht. Die Schlaglöcher und Baumverwerfungen werden beseitigt. In Bereichen, in denen es der Baumbestand zulässt, werden der Radweg auf 3,50 Meter und die Mischflächen auf 5,50 Meter verbreitert. Auch die Beschilderung wird überarbeitet.

Umleitung LeineradwegWährend der Arbeiten ist der Radweg in beiden Richtungen gesperrt. Eine Umleitung durch das Wohngebiet ist ausgeschildert (Leinaustraße, Wilhelm-Bluhm-Straße, Röttgerstraße, Stockmannstraße, Steigertahlstraße, Limmerstraße, Zur Schwanenburg – und entsprechend umgekehrt). Voraussichtlich am Sonnabend (28. April) ist der Radweg wieder regulär nutzbar. Im Herbst werden noch die Strauchpflanzungen in den Einmündungsbereichen zurückgeschnitten, um die Einsehbarkeit an den Kreuzungspunkten zum Quartier zu verbessern.

Die Sanierungsmaßnahme, die die Fachbereiche Tiefbau sowie Umwelt und Stadtgrün durchführen, umfasst ein Volumen von rund 140.000 Euro.

200. Geburtstag von Karl Marx

200. Geburtstag Karl Marx – Wissenschaftliche Konferenz im Freizeitheim Linden

200. Geburtstag von Karl MarxÖffentliche Wissenschaftliche Konferenz der Freidenker zum 200. Geburtstag von Karl Marx im Freizeitheim Linden

Der Deutsche Freidenker-Verband lädt in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen zu einer Öffentlichen Wissenschaflichen Konferenz zum 200. Geburtstag von Karl Marx am 28. April ins Freizeitheim Linden ein. Die Konferenz, an der u. a. namhafte Wissenschaftler teilnehmen, trägt den Titel „Individuum und Gesellschaft – Menschenbild und Persönlichkeitstheorie im Marxismus“.

Vorträge mit anschließenden Aussprachen sind zu folgenden Themen vorgesehen:

  • Was ist der Mensch? (Klaus Hartmann);
  • Persönlichkeit und sozialer Sinn (Prof. Dr. Wolfgang Jantzen);
  • Die Leere der Frankfurter Schule (Klaus Linder);
  • Warum Mensch und Arbeit gut zusammenpassen (Dr. Elmar Witzgall);
  • Das Menschenbild des informationstechnologischen Kapitals (Dr. Werner Seppmann).

Die Konferenz findet am Samstag, dem 28. April 2018, von 10.30 bis 17 Uhr im Freizeitheim Linden, Windheimstraße 4, (Straßenbahn Linie 10 – Haltestelle „Ungerstraße“), statt. In den Teilnahmegebühren (10 Euro; ermäßigt 7 Euro) ist ein kleiner Mittagsimbiss enthalten. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mechanische Weberei

Mein Quartier Linden

Lindener Rathaus
Lindener Rathaus

Quartier e.V. und Freizeitheim Linden stellen in Vorträgen und Rundgängen Linden vor.

Dabei richtet sich das Angebot an Neulindener*innen und Interessierte, aber auch an fortgeschrittene Lindenexpert*innen.

Reihe „Linden für Anfänger*innen“

in zwei Vorträgen und drei Rundgängen:

Vortrag: „Linden von den Anfängen bis 1920“
Donnerstag, 19. April, 19:00 Uhr

Vortrag: „Linden von 1920 bis heute“
Donnerstag, 3. Mai, 19:00 Uhr

In den ca. einstündigen Vorträgen mit zahlreichen Bildern wird ein Überblick über die Lindener Geschichte gegeben. Von den Anfängen als kleines Bauerndorf, den Verwüstungen im Dreißigjährigen Krieg, den Anlagen des Küchengartens und von-Platen-Gartens bis zum schönsten Dorf im Königreich Hannover geht die bewegte Geschichte. Dann folgt die Industrialisierung mit der Errichtung zahlreicher riesiger Fabriken und dem Zubauen Lindens mit Arbeiterwohnungen. 1885 wird Linden Stadt, hat 1900 schon 50.000 Einwohner*innen und bei der Vereinigung mit Hannover 1920 sogar über 80.000. Aus dem Bauerndorf ist das „rote Linden“, eine Hochburg der Arbeiterbewegung, geworden.

In der Weimarer Zeit, der Zeit des Nationalsozialismus und den Weltkriegen leidet Linden wie andere Stadtteile Hannovers auch. Vom Krieg glücklicherweise nicht so stark zerstört wie Hannover, finden weitere große Veränderungen durch die städtebauliche Sanierung ab den 1970er Jahren und die wirtschaftliche Aufgabe zahlreicher Großbetriebe sowie vieler kleiner Geschäfte statt. Nach Linden ziehen viele arme Menschen ausländischer Herkunft und dann auch viele Studierende. In den letzten Jahren ist aus dem armen, ehemaligen Arbeiterquartier, erst ein Multi-Kulti-Viertel und heute ein lebendiger, schicker Stadtteil auch für Besserverdienende geworden.

Ort: im historischen Stadtteil-Archiv im Keller des Freizeitheims Jonny Peter (Quartier e.V.)

Mechanische Weberei
Mechanische Weberei

Ergänzt wird „Linden für Anfänger*innen“ um die Reihe „Linden für Entdecker*innen“:

Nach den Vorträgen zur Einführung in die Lindener Geschichte bieten die Rundgänge durch das Quartier  Einblicke direkt vor Ort zur jeweiligen Entwicklung der drei Lindenen Stadtteile:

Rundgang: „Linden-Mitte“
Samstag, 26. Mai, 14:00 Uhr
Treffpunkt: Platz am Küchengarten; Jonny Peter (Quartier e.V.)

Rundgang: „Linden-Süd“
Samstag, 2. Juni, 14:00 Uhr
Treffpunkt: Lindener Markt; Jonny Peter (Quartier e.V.)

Rundgang: „Linden-Nord“
Samstag, 23. Juni, 14:00 Uhr
Treffpunkt: Platz am Küchengarten; Jonny Peter (Quartier e.V.)

Rundgang über den Lindener Berg
Samstag, 14. April, 14:00 Uhr
Dieser Rundgang findet als „MixTour“ im Rahmen des städtischen Programms „Grünes Hannover“ statt.
Treffpunkt: St. Martinskirche; Jonny Peter (Quartier e.V.)

Rundgang Fössefeldfriedhof:
Samstag, 12. Mai, 14:00 Uhr
Dieser Rundgang über den Fössefeldfriedhof/Limmer findet im Rahmen des Programms „Grünes
Hannover“ statt.
Treffpunkt: Eingang Friedhofstraße, Jonny Peter (Quartier e.V.)

Zur Geschichte der Juden in Linden
Sonntag, 24. Juni,
10:00-13:00 Uhr (mit Kaffeepause)
Eine Führung zu den Grabstätten Lindener Juden auf dem Alten Jüdischen Friedhof und dem jüdischen Friedhof An der Strangriede (Nordstadt). Männliche Besucher sollten eine Kopfbedeckung tragen.
Treffpunkt: Nordstadt/ Oberstraße Friedhofseingang
Kosten 5,00 EUR
Dr. Peter Schulze (Quartier e.V.)

Alle Rundgänge „Linden für Anfänger*innen“, ca. 90 Minuten
Kontakt: Quartier e.V. /Küchengartenpavillon, Am Lindener Berge 44, verein@quartier-ev.de, Tel.: 0160-96754410
Nach den Sommerferien wird die Reihe mit Rundgängen und Vorträgen fortgesetzt!

www.quartier-ev.de

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Frühstücksbrettchen von mees & mees

Frühstücksbrettchen aus Hannover

Das hannoversche Start-Up-Unternehmen mees&mees entwirft Küchenaccessoires wie Frühstücksbrettchen oder Geschirrtücher und läßt diese in Deutschland und Schweden produzieren. Spültücher, Papierservietten und eine kleine aber feine Paperkollektion runden das Sortiment des Start-Ups ab.Ein großer Teil der Kollektion stammt aus der Feder von Andrea Müller, bekannt unter dem Namen jolijou.

Frühstücksbrettchen

Die Brettchen sind aus HPL, umgangssprachlich auch Resopal genannt, ein quasi unzerstörbares Material. Die Vorderseiten der Brettchen sind farbenfroh gestaltet, ein bisschen Retro, ein bisschen Lettering oder einzelne Motive. Die Rückseiten ziert das seit den Fünfziger Jahren so typische Leinenmuster.

Geschirr- und Spültücher sowie Tabletts läßt das Unternehmen in Schweden fertigen. Zusammen mit den Frühstücksbrettchen oder Papierservietten bringen diese Accessoires neuen Schwung und Frische in Ihre Küche. Die Produkte sorgen für gute Laune am Tisch oder bei der Hausarbeit.

Für die Produktion ihrer ersten Kollektion setzt das Unternehmen auf Firmen mit langjähriger Erfahrung, Profis auf Ihrem Gebiet. Heraus gekommen ist eine moderne und hochwertige Kollektion schöner Wohnaccessoires.

Bezugsquellen

Zu kaufen gibt es die Produkte online unter www.meesundmees.de oder bei limetrees in der Posthornstraße 31 nahe dem Lindener Markt.

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Botanischer Schulgarten Linden

Führung: Kleingärten am Lindener Berg – was wächst denn da?

Botanischer Schulgarten Linden
Botanischer Schulgarten Linden

Freitag, 20.04.2018 von 16.30 bis ca. 18.30 Uhr

Für Neulinge im Kleingarten und andere Großstadtbewohnerinnen und -bewohner stellt sich gelegentlich die Frage: Was wächst denn da? Wertvolle Pflanze oder hundsgemeines Wildkraut? Bei einer Wanderung entlang von Kleingärten am Lindener Berg werden Pflanzen am Wegesrand vorgestellt. Um was handelt es sich? Was sind die Besonderheiten der Pflanze? Geklärt wird auch: Sind die Pflanzen giftig oder können sie unsere Nahrung ergänzen? Was muss bei der Pflanzensammlung beachtet werden? Muss im Kleingarten etwas unternommen werden oder kann die Pflanze bleiben? (Ein Angebot des Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüros der LHH)

Führung: Kornelia Stock, Dipl. Sozialpädagogin, Fachberaterin im Kleingartenverein
Treffpunkt: Vor dem Botanischen Schulgarten Linden,
Am Lindener Berg 50, Hannover-Linden
Anmeldung: Erforderlich, Telefon 0511 168 43801

Die Linke mit ihrem Statement zum Thema Freibad

Placebo Bürgerbeteiligung zum Fössebad oder kein Lärm um Nichts

Die Linke mit ihrem Statement zum Thema Freibad
Die Linke mit ihrem Statement zum Thema Freibad

Schon an der mangelnden Informationspolitik der Stadtverwaltung war es abzusehen, was bei der Bürgerbeteiligung Teil 2 zum Fössebad heraus kommen wird.

NICHTS!

Kurz vor knapp kam die Pressemitteilung, dass es eine Veranstaltung geben soll. Das Ganze ausführlich in einem Satz zusammengefasst. Daher war man auch nicht verwundert, dass außer den Eingeweihten aus Politik, Betreibern und örtlicher Presse fast niemand gekommen war. Die Aula der Albert-Schweitzer-Schule hätte auch viermal so viele Bürger aufnehmen können.

Diskutiert werden sollten die Wünsche für die Gestaltung des Außenbereichs. Ein Ding der Unmöglichkeit, wenn die wesentlichen Eckdaten nicht feststehen.

Aufgeteilt war die Diskussion in drei Szenarien.

Ziemlich leerer Saal
Ziemlich leerer Saal

1. Außenbereich unmittelbar um den neuen Hallenbadbau.
Was soll man dafür als Wunsch angeben, wenn noch nicht mal geklärt ist ob und wie die Halle zum Außenbereich geöffnet werden kann. Versprochen wurde nach dem Streichen des Freibades viel. Vom öffnen des Hallendaches ist man schnell wieder zurückgerudert. Aber auch die große Öffnung der Seitenwand scheint eher im Bereich der Utopie zu sein. Ganz nebenbei konnte man von Herrn Ebel aus dem Fachbereich Gebäudemanagement der Landeshauptstadt hören, das es bei einer zu großen Öffnung der Halle Probleme mit der Filteranlage geben könnte und das dann auch mehr Schmutz in die Halle kommen könnte. Eine ganz neue Erkenntnis!

2. Außenbereich mit einem am Sanktnimmerleinstag doch noch realisierten Freibad.
Zunächst liegt diese Variante schon so weit in der Zukunft, dass auch die gerade geborenen Kinder wohl erst mit den eigenen Kindern wieder das Freibad nutzen werden. Der vorgestellte Zeitplan geht von einer Inbetriebnahme des neunen Hallenbades im Sommer 2022 aus. Darüber hinaus ist bis auf die Versorgungsleitungen absolut nichts vorgesehen, was zu einem Freibad an Infrastruktur benötigt wird. Sollen alle Besucher durch die Halle geschleust werden? Ein Freibad ohne Gastronomie? Was wenn die Halle durch den Vereinssport blockiert ist?

3. Welche weiteren Nutzungen der Fläche sind außerdem noch denkbar

Ganz klar: Heinz muss bleiben!!! Heinz bleibt Heinz

Ohne das Béi Chéz Heinz fallen fast alle alternativen Nutzungen flach. Ohne eine soziale Kontrolle vor Ort ist das Gelände kaum nutzbar. Genau diese Funktion könnte das Heinz übernehmen. Dazu könnten viele Teile des alten Bades erhalten bleiben. Die Cafeteria, der Gymnastikraum oder auch die Sauna könnten weiter genutzt werden. Der Altbau stände außerdem als alternativer Eingang für den Außenbereich zur Verfügung. Auch wenn die Fösse als Schwimmbad in die Jahre gekommen ist, das Gebäude ist noch weit von nicht mehr zu erhalten entfernt.

Arbeitsgruppe in der Diskussion
Arbeitsgruppe in der Diskussion

Über den Erhalt der alten Gebäudesubstanz ergeben sich viele neue Ideen. Vom chilligen Außenbereich des Béi Chéz Heinz über Übungsräume für Bands bis hin zu diversen Räumlichkeiten für allerlei Gruppen, die sich im rasant wachsenden Stadtteil bilden werden.

Bei der Veranstaltung war die Masse der Teilnehmer jedenfalls ganz klar auf dem Standpunkt das es wieder ein Freibad geben und das das Chéz Heinz erhalten werden muss. Einzig einige Stimmen aus dem Kreis der Betreiber und einer Partei, die das Soziale nur noch im Namen führt und im letzten Wahlkampf noch Unterstützung zugesagt hatte scheinen die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt zu haben.

Achim Brandau

Kargah e.V.

Fluchtlinien – Fotografieausstellung von Günter Lietzmann

Kargah e.V.
Kargah e.V.
Vernissage 16. Mai, 19:00 Uhr mit mehrsprachiger Lesung & Gespräch

In seinen eindrücklichen fotografischen Portraits erzählt der Fotograf Günter Lietzmann die Geschichten von mehr als 20 Menschen, die aus unterschiedlichen Regionen der Welt geflohen sind und nun in Hannover leben. In persönlichen Texten berichten die Portraitierten aus ihren Biografien: Von der Situation im jeweiligen Herkunftsland, ihrem Weg nach Europa bis zum Ankommen hier in der Stadt.

In vielen Gesprächen erhielt Günter Lietzmann einen Einblick in mögliche Fluchtgründe und Gedanken der Portraitierten. Darunter Familien und Schüler*innen sowie politische Aktivist*innen aus dem Sudan, Syrien oder dem Iran. Unter anderem begleitete Lietzmann über eine längere Zeit die Organisator*innen des sudanesischen Protestcamps, das von 2014 bis 2016 am Weißekreuzplatz in Hannover stand und auf die Rechte von Geflüchteten aufmerksam machte!

Der Fotograf möchte mit seiner Ausstellung auf aktuelle Missstände in der europäischen Asylpolitik aufmerksam machen und die Perspektive von Menschen, die fliehen mussten, in den Mittelpunkt rücken. Immer noch sterben täglich Menschen bei der Flucht über das Mittelmeer und leben unter menschenunwürdigen Bedingungen in den jeweiligen Aufnahmeländern. Zudem werden hier in Deutschland die Asylgesetze und damit die Lebensbedingungen von Geflüchteten verschärft. Rassismus und Fremdenfeindlichkeit nehmen immer weiter zu.

Die Ausstellung zeigt nicht den Blick auf Geflüchtete durch eine westliche Brille, sondern verschiedene biografische Fragmente, welche von den Fotografierten selbst ausgewählt wurden. Sie lädt ein, auf vielschichtige Weise miteinander ins Gespräch zu kommen und möchte anregen gemeinsam aktiv zu werden.
Sie wurde bislang in verschiedenen Städten in ganz Deutschland in Kulturzentren und Schulen gezeigt.

kargah-Haus, Zur Bettfedernfabrik 1, 30451 Hannover
Ausstellungsdauer: Vom 16.5. bis 13.7.2018
Öffungszeiten: Mo, Di und Do: 17:30 Uhr bis 21:00 Uhr und Fr, 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr

www.kargah.de

Mittwoch:Theater & Jazz Club

MixTour – Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten auf dem Lindener Berg

Mittwoch:Theater & Jazz Club
Mittwoch:Theater & Jazz Club

Samstag, 14.04.2018 um 14 Uhr an der St. Martinskirche

In ca. eineinhalb Stunden führt der Verein Quartier e.V. über den Lindener Berg und zeigt die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Natur, Kultur und Geschichte: etwa Linden 07, Wasserhochbehälter, Villa Osmers, Jazz-Club und Mittwochtheater, Lindener Turm und die Kleingärten. Abschluss des Rundgangs ist der Lindener Bergfriedhof mit dem Küchengartenpavillon.

Führung: Jonny Peter, Quartier e.V.
Treffpunkt: St. Martinskirche, Kirchstraße 19, Hannover-Linden
Anmeldung: Nicht erforderlich

Bauruine Ihmezentrum

Ihmezentrum: Stadt schließt langfristigen Mietvertrag mit Investor

Die Landeshauptstadt Hannover schließt mit der „Projekt IZ Hannover GmbH“ (ehemals Projekt Steglitzer Kreisel Berlin Grundstücks GmbH) einen langfristigen Mietvertrag über insgesamt rund 23.700 Quadratmeter Büro-, Archiv- und Lagerflächen sowie PKW-Stellplätze im Gebäude Ihmeplatz 5. Der Vertrag gilt ab dem 1. Oktober 2022 für die Dauer von zunächst 20 Jahren. Es entstehen jährliche Miet- und Nebenkosten in Höhe von gut 2,7 Millionen Euro. Vor dem Hintergrund des andauernden und fortlaufend überprüften Bedarfs der Verwaltung an Büroflächen wird zeitnah zum Mietbeginn entschieden, welche Einrichtungen der Stadt die Räumlichkeiten nutzen werden.

Zwischen dem 1. Oktober 2021 und 30. September 2022 wird das Gebäude durch den Vermieter umfassend saniert. Daher mietet die Stadt ab 1. August 2021 das Gebäude Joachimstraße 8 (jetziger Mieter Deutsche Bahn) an, hier werden die Dienststellen des Fachbereichs Jugend und Familie aus dem Ihme-Zentrum und anderen Standorten dauerhaft zusammengeführt. Die Laufzeit des Vertrages beträgt 20 Jahre.

Die Verwaltung legt den Ratsgremien zum Mietvertrag Ihme-Zentrum und zur Übernahme der Flächen in der Joachimstraße jetzt zwei Beschlussdrucksachen vor. Sie stehen am 12. April 2018 auf der Tagesordnung einer gemeinsamen Sitzung des Ausschusses für Angelegenheiten des Geschäftsbereiches des Oberbürgermeisters (AAGOB), des Ausschusses für Wirtschaft und Liegenschaften (AWL) und des Stadtbezirksrates Linden-Limmer.


Kommentar:

Ob es da wohl eine Ausstiegsklausel gibt wenn nicht saniert wird? Man darf gespannt sein ob sich die Stadt nicht wieder einmal ein Eigentor geschossen hat. Bisher wurden alle Maßnahmen rund um den Betonklotz entweder von den Wohnungseigentümern oder von der Stadt bezahlt. Der Investor ist das investieren bisher jedenfalls schuldig geblieben.

Achim Brandau

Eva Simon

Eva Simon liest aus ihrem Tagebuch 1938-1961

Eva Simon
Eva Simon
Die Initiative „Lebensraum Linden“ und die Buchhandlung DECIUS in Linden setzen ihre gemeinsame Lesereihe „Linden – eine Reise durch Raum und Zeit“ fort.

Nach Ostern, am Freitag, den 6. April, ist Eva Simon in Linden-Mitte zu Gast, sie liest aus ihrem 2007 veröffentlichten Buch „Evas Tagebuch – Hannover 1938-1961“. Darin schildert sie ihr Heranwachsen in einer Mittelstandsfamilie in Hannover und Linden, in der Zeit des Nationalsozialismus und der jungen Nachkriegsdemokratie. In den Geschichten von Eva Simon, geb. Rose, gehen Komik und Tragik oft Hand in Hand.

Eva Simon – „Evas Tagebuch – Hannover 1938-1961“
Freitag, 6. 4. 2018, 19.30 Uhr,
Buchhandlung Decius, Falkenstraße 10
Eintritt frei. Anmeldung bitte unter (0511) 44 18 93.

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