Wunder Wandel Weihnachtsmarkt

Wunder Wandel Weihnachtsmarkt

Kunst, Kultur und Nachhaltigkeit stehen vom 14. bis 16. Dezember beim „Wunder Wandel Weihnachtsmarkt“ im Ihme-Zentrum im Mittelpunkt

Wunder Wandel Weihnachtsmarkt

Mit einem ungewöhnlichen Programm findet vom 14. bis 16. Dezember zum dritten Mal der Lindener „Wunder Wandel Weihnachtsmarkt“ statt. Kunst, Kultur, Nachhaltigkeit, Veganes – die Veranstaltung im Ihme-Zentrum, genauer: in den „Küchengärten Linden“ im ersten Obergeschoss, direkt gegenüber des Küchengartens, ist eine alternative Ergänzung zu den gewöhnlichen Weihnachtsmärkten.

Das musikalische Programm verteilt sich über alle drei Veranstaltungstage. Am Freitag wird es von dem noch jungen Nordstädter und Lindener Hiphop-Label „Ausgehakt“ der Rapper Ranios & Rayk und Bizy organisiert, am Samstag sind die Jungs von Junkyard dran mit feinstem Tech-House. Der Bühnenhost für Sonntag ist das Snntg Festival e.V.

Öffnungszeiten:
Freitag 17:00 – 22:00 Uhr
Samstag 12:00 – 22:00 Uhr
Sonntag 12:00 – 20:00 Uhr

3 Tage Bühnenprogramm

Freitag: das hannoveraner
Hip-Hop Label Ausgehakt –
Ranios & Rayk und Bizy

Samstag: Techno und House
von Junkyard

Sonntag: Bühnenprogramm by SNNTG das Festival

Theater

Samstag und Sonntag jeweils um 18 Uhr Auftritt des junges Schauspiel vom Staatstheater Hannover

Kunst

Künstler bekommen die Möglichkeit sich in der Open-Galerie zu präsentieren dazu Beteiligung der ansäßigen Galerie „Brutal“

Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum

Ausstellung des Londoner Künstlers Richard Walker

Nachhaltige Workshops für Kinder

mit der Künsterlin Ombeni Agatha Ngonyani

Veganes Essen und Getränke

von den Klugbeissern und dem ältesten vegetarischen – mittlerweile – veganen Restaurant Hiller

www.wunderwandelweihnachtsmarkt.de

Limmerstraßenschimmerer*in

LimmerstraßenHoffnungsSchimmer

Limmerstraßenschimmerer*in
Limmerstraßenschimmerer*in

14. + 15. Dezember 2018, Limmerstraße Hannover

Manchmal funktioniert alles gar nicht mit dem Miteinander. Und zwar so sehr, dass am Ende ein Mensch dabei stirbt und eine ganze Straße unter Schock steht. So geschehen am 08.10.2018 in der Limmerstraße, Linden Nord, Hannover. Aber auch anderswo in der Welt…

Eure Tante Trottoir kennt das Gefühl wenn sie durch die „Limmer“ radelt: Fußgänger gucken in die Luft und nicht auf die Straße – hui, sie kann gerade noch ausweichen. Grrrrrr, pass doch auf, Du … aaaaaaah!!! Doch die Tante ist auch selbst eine Tagträumerin und passt genauso mal nicht auf. Guckt aufs blöde Telefon, rempelt aus Versehen jemand an, ist mal müde, traurig und grantig.

Mehr über die Aktion unter http://tantetrottoir.de/limmerschimmer/

Lindenkalender 2019

„LindenKalender 2019“ von Quartier e.V.

Lindenkalender 2019

Der neue „LindenKalender 2019“ von Quartier e.V. ist da. Er kostet 15 Euro und folgt diesmal dem Motto „Öffentliche Räume in Linden“.

Bei unserem Foto-Rundgang zum LindenKalender 2019 geht es durch den Stadtteil Linden-Nord, aber auch ins angrenzende Linden-Mitte und Linden-Süd. Neben bekannten Motiven, die aber nicht unbedingt typisch abgelichtet sind, überraschen auch Kleinigkeiten oder Perspektiven, die nicht Jeder und Jedem immer sofort auffallen. Aber diese Vielfältigkeit macht ja auch den Reiz unseres Quartiers aus.

Auf dem Titel ist der Küchengartenpavillon auf dem Lindener Bergfriedhof zu sehen. Von den weiteren klassischen Linden-Motiven sind u.a. vertreten der Lindener Turm, das Heizkraftwerk, der Platz am Küchengarten und die Dornröschenbrücke mit (entwidmeter) Gerhard-Uhlhorn-Kirche. Blühender Blaustern (Scilla) ist dieses Mal, außer mit einem Augenzwinkern auf dem Titel, nicht zu sehen. Dafür gibt es überraschende Einblicke ins Innere von Freizeitheim Linden und vom Faust-Kesselhaus. Auch diese sind öffentliche Räume im Sinne unseres Mottos. In diesen Zusammenhang gehören auch Kiosk und Biergarten. An die große Zeit der Industriebetriebe in Linden erinnern wir beispielhaft mit einem Bild vom Lindener Hafen. Ansichten von Fassaden und Plätzen ergänzen die Kalendermotive.

Die Fotos sind von G. Stock und J. Peter.

Der Kalender ist im A3-Format gedruckt und kostet 15 Euro. Er ist im Küchengartenpavillon dienstags, freitags und sonntags zwischen 14 und 16 Uhr erhältlich sowie in der Lindener Buchhandlung, Limmerstraße 47 und der Buchhandlung Decius, Falkenstraße 10.

Weihnachtsmarkt der ev.-luth. Kirchengemeinden Linden - Nord

Weihnachtsmarkt der ev.-luth. Kirchengemeinden Linden – Nord

Weihnachtsmarkt der ev.-luth. Kirchengemeinden Linden - NordAm Samstag vor dem 1. Advent, 1.12., findet unser diesjähriger Weihnachtsmarkt von 15 –19 Uhr in und vor der Bethlehemkirche statt.

Eröffnet wird der Weihnachtsmarkt mit einer Andacht und dem Kita-Chorkinder.

Es gibt Marktbuden mit Leckereien und Glühwein und in der Kaffeestube gibt’s selbstgebackenen Kuchen.

Es erwartet Sie eine Tombola mit schönen Preisen, Handarbeiten und für die Kinder gibt es jede Menge zu tun und zu erleben!

Um 18 Uhr wird wieder der Adventsstern auf der Bethlehemkirche entzündet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Kinderrechtetreppe: Schritt für Schritt zu mehr Aufmerksamkeit

Kinderrechtetag am 20. November im Gymnasium Limmer

Kinderrechtetreppe: Schritt für Schritt zu mehr Aufmerksamkeit
Kinderrechtetreppe: Schritt für Schritt zu mehr Aufmerksamkeit

Kinderrechtetreppe: Schritt für Schritt zu mehr Aufmerksamkeit

„Wir wollen über unsere Rechte Bescheid wissen und auch andere Kinder informieren“, so die oft bekundete Meinung der Schülerrinnen und Schüler am Gymnasium Limmer. Anlässlich des weltweiten Tages der Kinderrechte am 20. November setzt sich der 6. Jahrgang aktiv und kreativ mit dem Thema Kinderrechte auseinander und gestaltet eine Kinderrechtetreppe.

Die Erziehung zu mündigen Bürgern ist ein Leitgedanke des Gymnasium Limmers, der sich natürlich auch im Fachunterricht spiegelt. Die Fachgruppen Religion/Werte und Normen wollen einen Beitrag dazu leisten, dass sich Heranwachsende ihrer Rechte und Pflichten bewusst sind. Gemeinsam mit dem externen Kooperationspartner UNICEF Hannover werden die Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs am Dienstag, den 20.11.2018, von 9.55 bis 11.30 Uhr in einer Veranstaltung über ihre Kinderrechte informiert. In den folgenden Unterrichtsstunden setzen die Kinder das gelernte Wissen dann kreativ um, indem sie zu jedem Recht eine Treppenstufe mit Klebekunst gestalten. „So schaffen wir es, dass die Kinderrechte bei uns im Schulhaus auch im Alltag für alle sichtbar sind. Das Betrachten der vielen Klebebilder auf unserer Kinderrechtetreppe macht schließlich aufmerksam“, erzählen beteiligte Kinder. Elisabeth Niehues, die Leiterin der Sekundarstufe I und Religionslehrerin betont: „Mit solchen Projekten wollen wir unsere Schülerschaft zu verantwortungsvollem Handeln sich selbst und anderen gegenüber anregen und zu sozialem Engagement motivieren. Die kreative Methode der Klebekunst fördert auch das Lernen mit Kopf, Herz und Hand, das uns als Kulturschule besonders wichtig ist.“ Um die Auseinandersetzung mit dem wichtigen Thema Kinderechte langfristig zu etablieren, planen die Fachgruppen Religion/Werte und Normen das Thema verbindlich in die schulinternen Lehrpläne aufzunehmen. Damit entspricht das Gymnasium Limmer auch den SDG-Zielen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung.

Weiterführende Informationen zum Gymnasium Limmer erhalten Sie auf der Schulhomepage unter www.gymnasium-limmer.de.

Titelbild LINDEN 2019 . Fotografien von Ralf Hansen

Anderthalb Dekaden sind voll: der neue Lindenkalender für 2019 ist da!

Titelbild LINDEN 2019 . Fotografien von Ralf Hansen
Titelbild LINDEN 2019 . Fotografien von Ralf Hansen

LINDEN 2019 . Fotografien von Ralf Hansen

Seit Anfang der nuller Jahre fotografiert Ralf Hansen auf seinen Streifzügen durch Linden den einst eigenständigen Stadtteil in schwarzweiss. Dabei entstehen nicht nur historische Dokumente, sondern atmosphärische Einblicke in die lindener Lebenswelten. Nun liegt mit LINDEN 2019 bereits der fünfzehnte Kalender dieser Langzeitserie vor. Das war im Herbst 2004 allerhöchstens ein fixe Idee. Zwar stellte sich gleich nach Hansens erstem Lindenkalender die Frage, wie lange ist dieses Thema interessant, dass es aber anderthalb Dekaden werden war nicht vorstellbar. Inzwischen sind aus der Serie neben den Kalendern auch zwei Bildbände gemeinsam mit den Textern Hans-Jörg Hennecke (Linden lebt!, in 2006, ausverkauft) und Kersten Flenter (Linden,.. in 2015) entstanden, die auch sprachlich die lindener Lebenswelten und deren Veränderungen kritisch beäugen.

Lindenkalender 2019 - Alle Seiten in der Übersicht
Lindenkalender 2019 – Alle Seiten in der Übersicht

Nun also LINDEN 2019, zwölf mal Linden in Schwarzweiß / 14 Seiten / 42 x 30 cm / Kalendarium / Mondkalender / Termine / 20,- €
Der Titel zeigt einen sehr seltenen Blick über ein verschneites Linden, mit drei (!) rauchenden Schloten des Heizkraftwerks am Horizont..
Im Innenteil finden sich Fotografien der FAUST, Lindener Volkspark und Markt, ein paar markante Ecken in Linden-Nord und diesmal sogar einen kleinen Seitensprung über die Fösse nach Limmer hin. Auf die Natureisbahn im Fössebad; sicher eins der schönsten Ereignisse in 2018.

Kaufbar ist LINDEN 2019 mit freundlicher Unterstützung im

  • Lindender Weinladen, Limmerstraße 11
  • Blumenhaus Unverblümt, Limmerstraße 59
  • Sebs Bikeshop, Haasemannstraße 10
  • Im Exil, Nieschlagstraße 1
  • Buchhandlung Decius, Falkenstraße 10
  • Buchhandlung Annabee, Stephanusstraße 12
  • Buchhandlung ArteP, Limmerstraße 85

… ein Besuch der Geschäfte lohnt sich immer; nicht nur zum Kalenderkauf!

www.atelier-hansen.de

Mein Hannover

Ausstellungseröffnung: „Mein Hannover“

Mein HannoverMenschen ohne Wohnung fotografieren ihre Stadt – Doppelausstellung im Freizeitheim Linden und der Zukunftswerkstatt Ihmezentrum.

Ein neuer Blick auf unsere Stadt.

Im Juli 2017 waren 70 Männer und Frauen ohne Wohnung in Hannover mit Einwegkameras dort unterwegs, wo sie zuhause sind. Auf der Straße, in der Unterkunft, im Wohnheim. Sie haben fotografiert, was ihnen bedeutsam erschien. Es entstanden insgesamt 1716 Fotos, von denen eine Auswahl in der Ausstellung gezeigt wird.

Die Fotografien geben einen eindrucksvollen Einblick in das Leben von Menschen ohne Wohnung: die Sicht auf ihre Umgebung, ihren Alltag und ihre Stadt. Wer sich auf die Ausgangsbedingungen dieser Ausstellung einlässt, wird fotografisch und sozialkritisch neue, ganz eigene Eindrücke von Hannover gewinnen.

Eröffnet wird die Ausstellung am 3. November, 14:00 Uhr im FZH Linden mit einem Vortrag zur Straßenfotografie. Im Anschluss führt uns ein Verkäufer von Asphalt mit einem „sozialen Spaziergang“ durch Linden zum Ihmezentrum.
Dort wird in den Räumen der Zukunftswerkstatt Ihmezentrum der 2. Teil der Ausstellung eröffnet.

Weitere Soziale Spaziergänge finden am 13.11. und 15.11. jeweils um 16 Uhr statt, Treffpunkt: FZH Linden.

Die Ausstellung ist bis zum 19.11.2018 im Freizeitheim Linden zu sehen.

Ein Projekt der Landeshauptstadt Hannover / Bereich Stadtteilkultur, der Ricarda und Udo Niedergerke Stiftung und des Diakonischen Werkes Hannover

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Bauernmarkt Linden-Nord

Neueröffnung Bauernmarkt Lindener Schmuckplatz

Bauernmarkt Linden-Nord2016 feierten der Förderverein Bauernmarkt Hannover e.V. und der Verein Bauernmarkt Hildesheim e.V. ihr 20 jähriges Bestehen. An 12 verschiedenen Standorten in und um Hannover finden wöchentlich von Montag-Samstag reine Erzeugermärkte mit reichlicher Produktauswahl aus konventionellen, sowie aus biologischem Anbau statt. Die Vereine bestehen aus 43 aktiven Mitgliedern, die, so wie es die Satzung des Vereins vorschreibt, im Umkreis von 100 km um Hannover produzieren. Da ein Zukauf von Produkten nicht immer unumgänglich ist, gehören unserem Verein auch 29 zuliefernde Betriebe an, die nicht weiter als 50 km von unseren Beschickern entfernt wohnen. Eine Aufnahme in dem Verein setzt eine vorherige Kontrolle des Betriebes voraus.
In enger Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Niedersachsen werden Bauernmärkte regelmäßig kontrolliert.
Mit diesem Konzept traf der Verein vor 22 Jahren auf eine überzeugte Kundschaft und noch heute beleben ein generationsübergreifenden Kundenstamm die 12 Märkte.
Am Freitag, den 19. Oktober 2018 eröffnet um 14.00 Uhr auf dem Lindener Schmuckplatz ein weiterer Bauernmarkt unter diesen Vereinskriterien. Freuen Sie sich auf frisches Gemüse und Freiland-Eier vom Biohof Asche aus Soltau, Kern-, Stein- und Beerenobst, Säfte und Honig von der Obstplantage Hahne aus Gleidingen, Brot- und Backwaren von der Moorbäckerei aus Röddensen, Fleisch und Wurst von der Pute aus homöopathischem Anbau vom Hof Korte aus Petershagen, Käse von Schaf und Ziege von Familie Bergmann aus Betheln, Schnittblumen aus eigenem Anbau von Thomas Lehnhoff aus Groß Escherde und Fleisch und Wurst von Schwein, Rind und Hähnchen vom Neuland-Hof Runge in Nordsehl.

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Novemberrevolution

Alle Macht den Räten!

NovemberrevolutionVor 100 Jahren
DIE NOVEMBERREVOLUTION
und ihre Folgen

Veranstaltungsreihe in der Region Hannover
Oktober – Dezember 2018

„… die Revolution ist kein Schandfleck. Sie war – besonders
nach vier Jahren Hunger und Ausblutung – eine Ruhmestat.
Ein Schandfleck ist der Verrat, der an ihr verübt wurde. (…)
Deutschland krankt an der verratenen Revolution von 1918
noch heute.“ Der Publizist Sebastian Haffner 1968

Als Deutschland wurde, wie es ist
Vor 100 Jahren beendete die Streikbewegung revolutionärer Soldaten und Arbeiter*innen das Massensterben und die Not im Ersten Weltkrieg. Dieses Ereignis ist heute in der Öffentlichkeit weitgehend ausgeblendet. In ihrem politischen Kern war die Novemberrevolution antimonarchistisch und antimilitaristisch. Zwar musste der Kaiser am 9. November 1918 gehen, doch die Generäle blieben und schlossen ein Bündnis mit dem rechten Flügel der Sozialdemokratie um Friedrich Ebert und Gustav Noske. So konnte die kaum begonnene Revolution im Laufe des Jahres 1919 von rechts-monarchistischen Freikorpstruppen blutig niedergeschlagen werden. Tausende wurden von einer im Ersten Weltkrieg brutalisierten Soldateska ermordet, darunter Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Die politischen Folgen ließen nicht lange auf sich warten: Bereits 1920 marschierten putschende Militärs mit Hakenkreuzen an den Stahlhelmen in Berlin ein. Am 9. November 1923 inszenierte in München ein bis dahin unbekannter Mann namens Adolf Hitler zusammen mit Erich v. Ludendorf, einem der Hauptverantwortlichen für das Massenschlachten im Ersten Weltkrieg, den nächsten Putschversuch. Ehemalige Angehörige der Freikorps beteiligten sich in den folgenden Jahren maßgeblich am Aufbau der SA und der NSDAP. Der deutsche Militarismus wurde 1918/19 nicht beseitigt. Nicht nur für Deutschland waren die Auswirkungen katastrophal … Mit der Veranstaltungsreihe zum 100. Jahrestag der Novemberrevolution wollen wir an dieses bis heute tabuisierte Kapitel der deutschen Geschichte erinnern.

Arbeitskreis Regionalgeschichte
Bildungswerk ver.di

4.10. | 19.30 Uhr Antisemitismus – Kampfmittel gegen die Novemberrevolution – Zur Geschichte des 9. November, Vortrag, VHS Hannover-Land, Neustadt a. Rbge.
5.10.– 26.10. 1918: Novemberrevolution in Hannover!? Ausstellung, VHS Hannover
9.10. | 18 Uhr Die hannoversche Arbeiterbewegung, im Weltkrieg 1914 –1918, Vortrag, VHS Hannover
13.10. | 10 Uhr Alles auf Anfang?! – 100 Jahre Novemberrevolution 1918, Symposium, Heimvolkshochschule Springe
16.10. | 18 Uhr SPD und Gewerkschaften als Ordnungsmacht, Vortrag, VHS Hannover
18.10.– 20.12. „Wir gehen schweren Tagen entgegen“ – Die Novemberrevolution Ausstellung, Veranstaltungszentrum Rotation
18.10. | 19 Uhr „Wir gehen schweren Tagen entgegen“, Konzertlesung und Vernissage, Veranstaltungszentrum Rotation
22.10.– 26.10. Aus der Geschichte lernen – Novemberrevolution und ihre Folgen, Bildungsurlaub, Veranstaltungszentrum Rotation
23.10. | 18 Uhr Politisches Versagen und Zusammenbruch (1930 –1933), Vortrag, VHS Hannover
6.11. | 19 Uhr November 1918 – Der verpasste Frühling des 20. Jahrhunderts, Lesung mit Diskussion, Veranstaltungszentrum Rotation
8.11. | 17.30 Uhr 1918 – Aufstand der Matrosen, Film, Apollokino
13.11. | 19 Uhr Von der Revolution zum Betriebsrat, Vortrag, IG Metall Hannover
16.11. | 16 Uhr Gedenken an Oskar Lünsmann, Gedenkveranstaltung, Waterloosäule

Bezirksrat Linden-Limmer

Mehrheit Boykotiert die Bezirksratssitzung

Die Vertreter von SPD und CDU waren bei der heutigen Bezirksratssitzung allein auf weiter Flur. Die Vertreter der Bezirksratsmehrheit waren nicht gekommen. Bezirksbürgermeister Rainer Jörg Grube verlas eine Erklärung der Vertreter von den Grünen, den Linken und der Partei in der auf die fehlende Wertschätzung des Gremiums durch die Verwaltung und die Stadtpolitik hingewiesen wir.


Pressemitteilung:
Erklärung zur Haushaltssitzung des Stadtbezirksrats Linden-Limmer am 26.09.2018

Eine Vielzahl von Mitgliedern des Bezirksrates Linden-Limmer wird heute am 26.09. der Sitzung des Bezirksrates fernbleiben.

Wir wollen damit unseren nachhaltigen Unmut mit dem Umgang und der fehlenden Wertschätzung des Gremiums und unserer ehrenamtlichen Tätigkeit durch den Oberbürgermeister zum Ausdruck bringen.
Seit vielen Jahren erleben wir immer wieder, wie Anträge, in die viel Zeit und Herzblut geflossen sind, und die zum Teil einstimmig im Bezirksrat verabschiedet wurden, von der Stadtverwaltung schmallippig abgelehnt werden. Dauerthema waren und sind unter anderem der Treffpunkt Allerweg, die Zukunft des Freizeitheims, der Neubau des Freibadbereiches des Fössebades, die Bibliotheksschließung oder die Entscheidungen zu den Standorten der Hochbahnsteige. Dabei ist uns bewusst, dass wir vielfach nur eine beratende Funktion haben. Leider wird der Bezirksrat aber immer wieder auch in den eigenen Kompetenzen beschnitten, wie beispielsweise bei dem Recht auf Straßen- und Platzbenennung.

Fast jedes Projekt und die Umsetzung guter Ideen kostet Geld, und sei es auch nur wenig. Weil dies am Ende den städtischen Haushalt belastet sieht die Verwaltung bei praktisch jedem Beschluss gesamtstädtische Belange betroffen, die ihr am Ende ein Vetorecht einräumt. Auch in dem vorliegenden Haushaltsentwurf finden unsere Anliegen wenig Berücksichtigung, so wird z.B. die Sanierung des Fössefreibades weiter auf die lange Bank geschoben.

Wir wissen daher seit Jahren, dass unsere Anträge nur Erfolg haben, wenn sie von Verwaltung und OB ohnehin gewünscht sind oder sich der Stadtrat unserer Position anschließt. Wenn das so ist, dann ist unser Gremium an sich überflüssig.

Wenn die Entscheidungen seitens der Stadt, sich gegen unsere Beschlüsse zu stellen, nicht nur finanzielle, sondern vor allem politische Motive zu Grunde liegen, können wir dies nicht mehr hinnehmen. Besonders in der Entscheidung des Oberbürgermeisters im letzten Jahr, in die Entscheidungsfreiheit des Bezirksrates zur Straßenumbenennung einzugreifen, wird deutlich, wie schlecht die Bezirksräte gestellt sind. So wurde dem Bezirksrat nicht nur das ureigene Recht der Straßen- und Platzbenennung genommen, sondern ihm auch die Möglichkeit zur rechtlichen Auseinandersetzung verwehrt. Das Kommunalverfassungsgesetz sieht vor, dass die Prüfung durch die Kommunalaufsicht nicht dazu führt, dass „die Entschlusskraft und Verantwortungsfreude“ der kommunalen Parlamente und ihrer Entscheidungsträger*innen dadurch beeinträchtigt werden. Wenn die Räte aber im Nachhinein nicht die Möglichkeit haben, gegen Entscheidungen zu klagen, wie das Oberverwaltungsgericht Lüneburg geurteilt hat, ist dies aus unserer Sicht gescheitert. Wir fordern von der Stadtebene mehr Wertschätzung gegenüber der Arbeit der Bezirksräte und auch wenn aus ihrer Sicht unbequeme Entscheidungen getroffen werden, eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Beweggründen und Entscheidungswegen.

Auf Landesebene muss darüber hinaus gesetzlich der Fehler behoben werden und dem Bezirksrat, wenn er inhaltlich zuständig ist, die rechtlichen Mittel zur Verfügung gestellt werden, falls die Stadt die Kompetenzen beschneidet. Auch wenn die Gremien politisch nicht einer Meinung sind, muss es die Möglichkeit geben, auf der juristischen Ebene die Angelegenheit zu verhandeln und nicht zwangsläufig die Meinung der nächsthöheren Ebene durchzusetzen.

Deshalb fordern wir die Verwaltung und die Ratspolitik auf, sich gegenüber dem Land für mehr Mitbestimmungsrechte und mehr rechtliche Autonomie der Bezirksräte einzusetzen.
Das statistische Landesamt verzeichnet seit längerem einen Rückgang beim aktiven Engagement in der Kommunalpolitik, gerade auch in der Region Hannover.


Pressemitteilung der SPD dazu:
Grüne und Linke erweisen den Menschen in Linden-Limmer einen Bärendienst!

Nach dem heutigen Boykott der Sitzung des Stadtbezirksrats Linden – Limmer durch die Fraktionen der Grünen und der Linkspartei, zeigt sich Matthias Voß, Fraktionsvorsitzender der SPD in Linden – Limmer, schockiert: „So ein Schmierentheater ist einfach unfassbar und ein Bärendienst an den Menschen in Linden – Limmer“, sagte Voß nach der Feststellung der Beschlussunfähigkeit und meinte weiter: „Gerade in Zeiten, in denen populistische Kräfte Politikverdrossenheit predigen, ist es ein unverantwor tliches Spiel mit dem Feuer, was die Grünen und die Linkspartei hier heute abgezogen haben. Ich verstehe nicht, wie es hier zwei Fraktionen aus purem Profilierungsegoismus gegenüber dem Stadtrat und den Menschen in Linden Limmer verantworten können, dass m an dem gesamten Stadtbezirk sein Mitspracherecht beim städtischen Haushalt verbaut. Die SPD – Fraktion hatte für heute Anträge gestellt, mit denen wir uns zum Beispiel für die Förderung von sozialen Projekten in Linden – Süd stark machen wollten.“ Vor allem d as geradezu schizophrene Verhalten von Herrn Dr. Gardemin, Grünen – Fraktionsvorsitzender im Stadtbezirksrat Linden – Limmer und Ratsherr, findet Voß zynisch: „Dr. Gardemin tritt die Rechte des Stadtbezirksrats mit Füßen, während er selbst im Rat sitzt und seine eigene Agenda dort vorantreiben kann. Er sabotiert also die Interessen der Menschen in Linden-Limmer und behauptet im Rat dann das Gegenteil.“

„Ausgerechnet bei der wichtigen Haushaltssitzung bewusst die Beschlussunfähigkeit herbeizuführen, zeugt von einem seltsamen Demokratieverständnis. Ich frage mich, wie die Grünen und die Linkspartei dies ihren Wählerinnen und Wählern in Linden und Limmer erklären wollen“, meinte die SPD-Ratsfraktionsvorsitzende Christine Kastning.