Kargah e.V.

Fluchtlinien – Fotografieausstellung von Günter Lietzmann

Kargah e.V.
Kargah e.V.
Vernissage 16. Mai, 19:00 Uhr mit mehrsprachiger Lesung & Gespräch

In seinen eindrücklichen fotografischen Portraits erzählt der Fotograf Günter Lietzmann die Geschichten von mehr als 20 Menschen, die aus unterschiedlichen Regionen der Welt geflohen sind und nun in Hannover leben. In persönlichen Texten berichten die Portraitierten aus ihren Biografien: Von der Situation im jeweiligen Herkunftsland, ihrem Weg nach Europa bis zum Ankommen hier in der Stadt.

In vielen Gesprächen erhielt Günter Lietzmann einen Einblick in mögliche Fluchtgründe und Gedanken der Portraitierten. Darunter Familien und Schüler*innen sowie politische Aktivist*innen aus dem Sudan, Syrien oder dem Iran. Unter anderem begleitete Lietzmann über eine längere Zeit die Organisator*innen des sudanesischen Protestcamps, das von 2014 bis 2016 am Weißekreuzplatz in Hannover stand und auf die Rechte von Geflüchteten aufmerksam machte!

Der Fotograf möchte mit seiner Ausstellung auf aktuelle Missstände in der europäischen Asylpolitik aufmerksam machen und die Perspektive von Menschen, die fliehen mussten, in den Mittelpunkt rücken. Immer noch sterben täglich Menschen bei der Flucht über das Mittelmeer und leben unter menschenunwürdigen Bedingungen in den jeweiligen Aufnahmeländern. Zudem werden hier in Deutschland die Asylgesetze und damit die Lebensbedingungen von Geflüchteten verschärft. Rassismus und Fremdenfeindlichkeit nehmen immer weiter zu.

Die Ausstellung zeigt nicht den Blick auf Geflüchtete durch eine westliche Brille, sondern verschiedene biografische Fragmente, welche von den Fotografierten selbst ausgewählt wurden. Sie lädt ein, auf vielschichtige Weise miteinander ins Gespräch zu kommen und möchte anregen gemeinsam aktiv zu werden.
Sie wurde bislang in verschiedenen Städten in ganz Deutschland in Kulturzentren und Schulen gezeigt.

kargah-Haus, Zur Bettfedernfabrik 1, 30451 Hannover
Ausstellungsdauer: Vom 16.5. bis 13.7.2018
Öffungszeiten: Mo, Di und Do: 17:30 Uhr bis 21:00 Uhr und Fr, 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr

www.kargah.de

Wo sind die Walküren

Ausstellung: „ZWISCHEN DEN WELTEN … DRINGEN DIE MYTHEN HEREIN“

Wo sind die Walküren
Wo sind die Walküren
ÖLBILDER VON MIRJANA AVRAMOVIC-POPOVIC

Vom 10. März bis 1. Mai 2018 präsentiert der r2k Raum für Kunst und Kommunikation neue Werke der hannoverschen Malerin Mirjana Avramović-Popović. Die Künstlerin entführt uns mit ihren Arbeiten in die Welt der Mythen und Legenden. Sie schlägt dabei einen weiten Bogen von der vorzeitlichen Vinča-Kultur ihrer Heimat über die römische und griechische Götterwelt bis zu Rheingold und Götterdämmerung.

Die im serbischen Belgrad geborene Künstlerin Mirjana Avramović-Popović ist eine Ausnahmeerscheinung: Die promovierte Landschaftsarchitektin hat an den Universitäten in Hannover und Belgrad sowie an der Hochschule Luzern geforscht und gelehrt, hat sich aber in den letzten Jahren zur Gänze der Malerei gewidmet und ein Atelier in Hannover gegründet.

Die Eröffnung der Ausstellung ist am Samstag, 10. März 2018 um 14:00 Uhr. Anschließend werden die Arbeiten bis zum 1. Mai 2018 zu sehen sein. Die Öffnungszeiten sind Do und Fr 16-19 Uhr sowie Sa und So 13 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist natürlich frei.

r2k Raum für Kunst und Kommunikation
Kötnerholzweg 4
30451 Hannover
www.r2k-linden.de

Galerie Bohai

Ausstellung: Unter Null

Mit Franz Bischof (*1980) und Jakob Schnetz (*1991) zeigt BOHAI die Arbeiten zweier Fotografen aus Hannover, deren Sujets sich darin ähneln, dass sie uns auf ihre jeweils eigene Art entfernte Außenposten der menschlichen Zivilisation zeigen. Der Titel „Unter Null“ verweist auf die meist sehr niedrige Temperatur an beiden Orten.
Für Bischofs Arbeit, die seit 2011 in Kiruna, im nördlichsten Schweden entsteht, lässt sich der Titel auch auf die Ebene des Eisenerzabbaus unter Tage beziehen. In Schnetz Arbeit, die 2017 in Yakutsk, in Russland entstand, entspricht er dem Klischee der kältesten Großstadt der Erde. Die Serien sind Langzeitprojekte, die sich den Menschen widmen, die in den Regionen leben.

Eröffnung: Freitag, 2. März 2018, 19:00
Austellungsdauer: 02.03. – 08.04.2018

Künstlergespräch
mit Franz Bischof und Jakob Schnetz
Sonntag, 4. März 2018, 15:00

Vortrag
Jakob Schnetz‘ „Ein Ren & ein brennendes Ölfass“
Samstag, 10. März 2018, 16:00

Galerie BOHAI e. V.
Schwarzer Bär 6
30449 Hannover
www.galeriebohai.de

Der Berg ruft

Der Berg ruft: kultureller Nachmittag in den Lindener Alpen

Lesung, Ausstellung & Bildershow bei Christin
Samstag, 24. Februar 2018 um 15:00 Uhr

Herrliche Luft und grandiose Aussicht, das sind die Lindener Alpen. Von hier aus lässt sich, mit dem nötigem Abstand das Treiben am Fuße des Berges erst richtig verstehen.

Der Berg ruftKersten Flenter liest aus seinen bekannten Texten, in denen sich nicht alles, aber vieles um Linden dreht. Ralf Hansen zeigt Fotografien die alle Linden zeigen und vielleicht noch ein wenig mehr. Christin, die Chefin des Hauses, kocht noch Kaffee mit Doppel-E und backt leckeren Kuchen.

Gabi Marschall wird als Überraschungs-Gast in der Vernissage, mit einer Tänzerin gemeinsam, zur Vernissage von Ralf Hansen, den Tag mit einer Tanzdarbietung abrunden.

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https://www.youtube.com/watch?v=dYmga8gJImQ

www.traumtanztheater.de

Ein kurzer heftiger Aufstieg wird mit Kultur, Unterhaltung und Wärme belohnt. Also: kommen!

Gaststätte / Kolonieheim Lindener Alpen, Christel-Keppler-Weg 1, Lindener Berg

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Workshop in der Gitarren-Akademie-Linden

Meisterkurs in der Gitarren-Akademie-Linden mit Maria Linnemann

Workshop in der Gitarren-Akademie-Linden
Workshop in der Gitarren-Akademie-Linden

Neun Schülerinnen und Schüler der Gitarren-Akademie-Linden sind am 20. Januar 2018 zum Meisterworkshop mit der Komponistin Maria Linnemann in die Räume der Eleonorenstaße 18 gekommen. Los ging’s mit Rocko und Fiona, die die Kompositionen „Danza“ und „Olé“ vortrugen. „In welchem Takt ist das Lied ,Olé‘ geschrieben?“, fragte Maria Linnemann. Die Antwort kam prompt: ein ¾ Takt. Aber was heißt das für die musikalische Umsetzung? Schnell konnten Rocko und Fiona erkennen, dass die erste Zählzeit hervorgehoben werden muss, was dem Lied beim erneuten Durchspielen einen ganz anderen Klang verlieh. Da die Kompositionen aus der Hand Marias stammen, konnte sie auch noch Geschichten dazu erzählen, wie die musikalischen Ideen entstanden sind. Weiter ging es mit Oskar und Ben, die das Duett „Juliette“ spielten. Hier zeigte sich besonders der Rhythmus der ersten Gitarre als eine knifflige Aufgabe.

Maria Linnemann
Maria Linnemann

Nach einer kleinen Pause spielten Kira und Carlotta „Ruhiges Meer“ und „Regentanz“ aus der Indianer- Suite. Neben musikalischen Tipps legte Maria Wert auf die Technik. „Da die Melodie bei beiden Liedern mit dem Daumen hervorgehoben werden muss, ist es schwierig, die Oberstimme, egal ob mit dem Zeige- oder Mittelfinger gespielt, nicht zu laut werden zu lassen“, sagte Maria zu Kira und Carlotta. Diesen Tipp setzten die Zwei ohne zu Zögern um, sodass die beiden Lieder sich sofort hörbar verbesserten.

„Ich freue mich, dass die Gitarren-Akademie-Linden Wert darauf legt, dass Schüler gemeinsam Musizieren“, sagt Maria und freute sich sichtlich auf die folgenden Beiträge. Neel und Jonah spielten die ersten zwei Sätze aus der Japan-Suite. Doch bevor die musikalischen Raffinessen der Lieder besprochen wurden, ging Maria auf die Körperhaltung ein, da diese sich sofort auf das Gitarre spielen auswirkt. Zudem kommt es bei einer falschen Sitzhaltung im Erwachsenenalter oftmals zu körperlichen Beschwerden. Da Maria jahrelang in Japan gelebt hat, erklärte sie den Schülern und den anwesenden Dozenten Achim, Michael und Lars, das es dort üblich sei, zunächst die richtige Haltung zu erlernen. Erst später wird mit dem Gitarre spielen begonnen. Dies geschieht aus gutem Grund: Wenn man einmal gelernt hat, richtig zu sitzen, ist das Thema ein für alle Mal abgehakt. Nun kam Maria darauf zu sprechen, dass die Spieler eines Ensembles gemeinsam atmen müssen. So kann man längere Töne ausklingen lassen und wieder gemeinsam beginnen, ohne dass die Töne zeitversetzt erklingen.

Musikalische und technische Tipps von Maria Linnemann
Musikalische und technische Tipps von Maria Linnemann

Weiter ging es mit Neil, Jonah und Shai, die zwei Renaissance-Kompositionen und einen Blues von Cornelius Bruinsma spielten. Geübt wurde das gemeinsame Anfangen und der Schluss. Auch hier zeigte sich das gemeinsame Atmen als hilfreiches Instrument. Vor allem die Schüler von Michael konnten die Anregungen Marias sofort umsetzen – beinahe wie echte Profis. Der Workshop wurde finanziell vom Musikschulverband Niedersachsen- Bremen e.V. unterstützt.

Maria Catharina Linnemann
Maria Linnemann wurde 1947 in Amsterdam, Niederlande, geboren, und wuchs in Engand auf. Hier begeisterte sie schon frühzeitig die englische, schottische und irische Folklore. Sie studierte Dirigieren, Klavier und Geige an der Royal Acadamy of Music in London. Seit 1971 lebt sie in der Bundesrepublik, wo sie als freiberufliche Musikerin und Pädagogin tätig ist. Ihr Gitarrenspiel verdankt sie dem unvergessenen großen Gitarristen, Bratschisten und Künstler Martin Nicolai, der auch ein exzellenter Komponist war. Maria Linnemanns Reisen führten sie um die ganze Welt und inspirierten über 500 Kompositionen für Gitarre. 2006 kehrte sie nach fünfjähriger Lehrtätigkeit in China nach Deutschland zurück, um ihre Karriere als Musikerin fortsusetzen.
www.maria-linnemann.de

Gitarren-Akademie-Linden
Eleonorenstr. 18
30449 Hannover
Tel.: 0511-53 94 517
www.gitarren-akademie-linden.de

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Dieter Kist: „kreis runde Reife“

Ausstellung: Dieter Kist – „kreis runde Reife“

Dieter Kist: „kreis runde Reife“Neue Ausstellung im Küchengartenpavillon vom 4.2. bis 20.3.2018

Dieter Kist, Jahrgang 1945, ist vielen Lindenern bekannt durch sein langjähriges künstlerisches Schaffen auf dem FAUST-Gelände, auf dem er von Anfang an ein Atelier nutzt.

In seiner Ausstellung „kreis runde Reife“ präsentiert er u.a. die Werke „Piktogramme der Buchstaben und Ziffern“ sowie „Leben im All sowie in und auf der Erde“. Sie ähneln manchmal den von Wissenschaftlern in Vorträgen gezeigten Grafiken.

„In gewisser Weise sind sie es sogar, denn Dieter Kist arbeitet seit Jahren konzentriert an seinen Themen, die er auf seine ganz spezielle Art und Weise in Bild und Text überträgt. In der Schautafel „Piktogramme der Buchstaben und Ziffern“ geht Kist zum Beispiel seinen Gedanken zu den ursprünglichen Gestaltungsvorgaben von Symbolen und umgebenden „Dingen“ nach. Den Formen und Prinzipen also, die unser Leben hervorgebracht haben und noch immer prägen.“ (Frank-Thorsten Moll, Direktor des IKOB, Museum für Zeitgenössische Kunst, Eupen/belgien)

Die farbenfrohen, meist am Computer gestalteten Werke sind ab dem 4.2.2018 im Küchengartenpavillon zu sehen.

Die Vernissage ist am Sonntag, den 4.2.2018 um 14 Uhr.

Öffnungszeiten: Dienstag, Freitag und Sonntag von 14-16 Uhr sowie nach Vereinbarung. Der Eintritt ist frei.

Quartier e.V. wird institutionell durch die Landeshauptstadt Hannover, FB Bildung und Qualifizierung gefördert.

www.quartier-ev.de

KulTOUR Linden-Süd

KulTOUR: Wir leben Vielfalt

KulTOUR Linden-SüdKulTOUR Linden-Süd zu Gast im Freizeitheim Linden

Was geschieht eigentlich im Stadtteil Linden-Süd auf kultureller Ebene? Man sollte meinen, dass Veranstaltungen und Aktivitäten tatsächlich eher in -Mitte oder -Nord verortet wären, aber stimmt das so? Tatsächlich treffen sich auch im Kulturbüro Linden-Süd und im „café allerlei“ im Treffpunkt Allerweg regelmäßig viele interessante Gruppen, Kurse und Persönlichkeiten. Hier ist richtig was los!
Gerade die Aktivitäten um diese beiden Institutionen sind in den letzten Jahren dermaßen gewachsen, dass der Treffpunkt Allerweg sich zu dem entwickelt, was er eines Tages Mal aus Bewohnersicht auch sein soll: Das Stadtteilzentrum Linden-Süds! Da dort aber Räumlichkeiten für Auftritte mit einer größeren Personengruppe nicht möglich sind und vor allem der Wunsch der Akteure bestand, das eigene Können einmal gebührend vorzuführen und gemeinsam mit allen Gruppen zu feiern, entstand die Idee auf KulTOUR zu gehen:

KulTOUR Linden-Süd
Sonntag, den 21. Januar, von 15-18 Uhr,
zu Gast im Freizeitheim Linden,
Windheimstraße 4, 30451 Hannover

An diesem Sonntag werden wir die einzelnen Kunstgenres zusammenführen und einem breiten Publikum sowie Familien, Freunden und Bekannten präsentieren. Die Besucher_innen erwartet ein bunter Mix Linden-Süd, bestehend aus bulgarischen und kurdischen Tänzen, Theaterszenen aus einem kurdischen Märchen, die Gitarrengruppe, der Klavierkurs und die afrikanische Trommelgruppe spielen, die Kindergruppen zeigen eine bunte Moden- und Kostümshow, die Chöre präsentieren internationale Lieder und alle singen gemeinsam.

Verein zur Förderung der Entwicklung von Linden-Süd e.V. – FELS e.V.

Wir können dafür garantieren, dass es nicht langweilig wird und natürlich gibt es viele leckere Speisen aus aller Welt und ein angenehmes Drumherum. Lernen Sie unsere Vielfalt kennen! Als gemeinsame Veranstalter treten die kurdische Kulturgruppe, die internationale Frauengruppe, Freunde und Familien aus Linden-Süd, das „café allerlei“ (Koordination Caritasverband), das Kulturbüro Linden-Süd der Stadt Hannover, das Quartiersmanagement (hanova) und der Stadtteilverein FELS e.V. auf.

Comic von Ormaro

Ausstellung: Comics im r2k

Comic von OrmaroDer Auftakt des diesjährigen Ausstellungsprogrammes im r2k Raum für Kunst und Kommunikation steht ganz im Zeichen des Comics. Der Zeichner Mark Ormerod und der Szenarist Jens Matthaei stellen unter ihrem gemeinsamen Künstlerpseudonym ‚Ormaro‘, einen Kiosk, wie er überall – aber natürlich besonders in Linden – an jeder Ecke zu finden ist, in den Mittelpunkt ihrer Betrachtungen zu oft absurder Alltagssituationen.

Der Kioskbesitzer und seine illustre Kundschaft pointieren in den Drei-Bild-Episoden mit spitzer Feder humorvoll einfach so gedankenlos dahin Gesagtes und geben manchmal banalen Sätzen eine ganz neue Sinndimension.
Die ersten Comic-Streifen dieser Serie sind vor bereits vor Jahren in Printmedien erschienen und seitdem folgen in loser Folge neue Episoden als Web-Comic auf der von den Künstlern betriebenen Seite ‚Omaro’s Budenzauber‘. Jens Matthaei war als plabilio mit seinen fantasievollen Figuren-Assemblagen bereits mehrfach Gast im r2k.

www.omaros-budenzauber.de

Die Eröffnung der Ausstellung ist am Samstag, 20. Januar 2018 um 14:00 Uhr. Anschließend werden die Arbeiten bis zum 4. März zu sehen sein.

Die Öffnungszeiten sind Do und Fr 16-19 Uhr sowie Sa und So 13 bis 16 Uhr.

Der Eintritt ist natürlich frei.

Raum für Kunst und Kommunikation
Kötnerholzweg 4
30451 Hannover
www.r2k-linden.de

Quintensprung

Projekt „Zeit-weise“ sucht Mitsängerinnen

QuintensprungDer Frauenchor Quintensprung sucht ab Januar 2018 Mitsängerinnen mit Gesangs-oder Chorerfahrung für sein neues Projekt „Zeit-weise“.

Wir proben in der Grundschule am Lindener Markt und es erwarten euch Musikstücke verschiedenster Stilrichtungen aus mehreren Jahrhunderten.

Bei Interesse bitte Kontakt aufnehmen mit unserer Chorleiterin Olga Graser: olgagraser@web.de.

Mehr Infos über den Chor unter: www.quintensprung.de

Applaus-Gewinner aus Hannover 2017

APPLAUS 2017: Drei Auszeichnungen für Linden

Applaus-Gewinner aus Hannover 2017
Applaus-Gewinner aus Hannover 2017

Mit dem Musikpreis „APPLAUS – Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten“ würdigt die Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters Clubbetreiber* und Veranstalter für ihre herausragenden Livemusikprogramme. In den drei Hauptkategorien werden 86 Auszeichnungen vergeben. Die Preisträger erhalten von der Initiative Musik Fördergelder in einer Gesamthöhe von 1,8 Millionen Euro. Damit ist APPLAUS erneut der höchstdotierte Bundesmusikpreis. Ausgezeichnet werden Clubbetreiber und Veranstalter für ihre Programme aus allen Genres der Popularmusik, wie zum Beispiel Rock, HipHop, elektronischer Musik, experimenteller Popmusik oder Jazz.

  • Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters: „Mit dem APPLAUS wollen wir dieses wichtige kulturelle Engagement honorieren und weitere Anreize geben, in musikalische Programme zu investieren.“
  • höchstdotierter Bundesmusikpreis für unabhängige Musikclubs und Veranstaltungsreihen wird bereits zum fünften Mal verliehen
  • 86 Musikclubs und Veranstaltungsreihen werden in Dresden prämiert und mit insgesamt 1,8 Millionen Euro gefördert
  • In Linden wurden der Kulturpalast, Feinkost Lampe und der Jazz Club ausgezeichnet

Die feierliche Preisverleihung findet am Mittwoch, den 25. Oktober 2017, im Alten Schlachthof in Dresden statt. Mit ihren Konzerten prägen und bereichern die Musikclubs unser Kulturleben, sowohl in den Metropolen als auch im ländlichen Raum. Neben der konkreten finanziellen Unterstützung schafft der Programmpreis mehr öffentliche Aufmerksamkeit für die Belange der Programmmacher und ihre Konzertangebote.

Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters: „Dass der APPLAUS in diesem Jahr bereits zum fünften Mal verliehen wird, macht einmal mehr deutlich, wie wichtig diese Auszeichnung für die Musik- und Clublandschaft in Deutschland inzwischen ist. Es sind neben den großen Bühnen vor allem die vielen kleineren Clubs im ganzen Land, denen es gelingt, das Publikum mit ihren Livemusik-Programmen zu begeistern und dabei jungen, noch unbekannten Musikerinnen und Musikern eine Bühne zu bieten. Mit dem APPLAUS wollen wir dieses wichtige kulturelle Engagement honorieren und weitere Anreize geben, in musikalische Programme zu investieren.“

Die APPLAUS-Programmpreise werden in drei Kategorien vergeben:

  • Kategorie I für Musikclubs mit mindestens 104 Konzerten im Jahr 2016 – 23 Preisträger erhalten jeweils 40.000 Euro, insgesamt 920.000 Euro
  • Kategorie II für Musikclubs mit mindestens 52 Konzerten im Jahr 2016 – 32 Preisträger erhalten jeweils 20.000 Euro, insgesamt 640.000 Euro.
  • Kategorie für Veranstaltungsreihen und Clubs mit mindestens 10 Veranstaltungen im Jahr 2016 – 31 Preisträger erhalten jeweils 7.500 Euro, insgesamt 232.500 Euro

Allein die ausgezeichneten 86 Programme bei APPLAUS 2017 stehen für circa 8.000 Konzerte im letzten Jahr, also im Schnitt circa 22 Konzerte pro Tag. Die APPLAUS-Jury hat die Preisträger aus fast 320 Bewerbungen ausgewählt. Prof. Dieter Gorny, Aufsichtsratsvorsitzender der Initiative Musik, übernahm auch in diesem Jahr den Vorsitz der APPLAUS-Jury: „Ein Ziel der Initiative Musik ist es, bundesweit den Nährboden für künstlerische Kreativität für Musikerinnen und Musiker der unterschiedlichsten Musikgenres von Pop bis Jazz zu erhalten und auszubauen. Die APPLAUS-Auszeichnungen sind dabei ein wichtiger Bestandteil unserer Förderinstrumente, denn gerade die kleinen und mittleren Clubs sind Kulturorte, die eine Strahlkraft in alle Szenen der Musik hinein besitzen. Unser Dank geht an die Kulturstaatsministerin und das Parlament, die es uns in diesem Jahr sogar ermöglichen, dass wir bei APPLAUS 2017 über 80 Auszeichnungen für hervorragende Programmarbeit vergeben können.“

Mit APPLAUS werden die kleinen bis mittleren Clubs, sowie Veranstalterinnen und Veranstalter nicht nur finanziell unterstützt, um ihre hochwertigen Livemusikprogramme weiterzuentwickeln. Der bundesweit ausgelobte Preis erhöht die öffentliche Aufmerksamkeit auf die strukturellen Herausforderungen von unabhängigen Musikclubs.

Ausgezeichnet wurden:

  • Feinkost Lampe
  • Kulturpalast Linden
  • Jazz Club Hannover

Die Initiative Musik realisiert den Programmpreis APPLAUS bereits zum fünften Mal mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst des Freistaates Sachsen, sowie die Landeshauptstadt Dresden unterstützen die Preisverleihung. Als beratende Fachpartner wirken die Bundeskonferenz Jazz (BK Jazz) und die LiveMusikKommission, Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V. (LiveKomm), mit. Die Initiative Musik wird finanziell unterstützt von der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) und der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA).