Jim Chuchu (Kenia)

Vernissage: ShiftingAfrica

Jim Chuchu (Kenia)
Jim Chuchu (Kenia)

Künstlerische Perspektiven aus der Subsahara

ÖFFNUNGSZEITEN: Do und Fr 16-20 Uhr, Sa und So 14-18 Uhr
EINTRITT: 3,- Euro / ermäßigt: 2,- Euro
ORT: Kunsthalle

In einer Kooperation zwischen der 4. Mediations Biennale Poznan 2014 “FromNowheretoHere”, dem Kunstverein Kunsthalle Hannover e.V. und afrikanischen Partnern aus verschiedenen Subsahara-Staaten thematisiert die Ausstellung ShiftingAfrica mit 20 künstlerischen Statements Wechselbeziehungen zwischen Individuum und weltumspannendem Geschehen am Beispiel Afrikas. Ergänzt durch den perspektivischen Blick europäischer und im Speziellen deutscher Positionen aus Poznans Partnerstadt Hannover wirft ShiftingAfrica Fragen auf, versucht Antworten zu finden und Zusammenhänge sichtbar werden zu lassen.

Nach dem Ende der Kolonialzeit mit Beginn des einundzwanzigsten Jahrhunderts haben sich die Machtverhältnisse auf dem afrikanischen Kontinent erneut verschoben. Wohin strebt Afrika, wohin driftet es im Spannungsfeld hegemonialer wie multilateraler Strömungen? Wie beeinflussen die sich verändernden gesellschaftspolitischen Realitäten und wirtschaftlichen Machtstrukturen die künstlerische Suche nach Identität, kulturellem Erbe und Zugehörigkeit?

Neben einer eigenen formalen Bildsprache und Ästhetik formulieren sich Aspekte wie Ritual, Gender, Umwelt und Klima, Ressourcen und Recycling in einem breiten Spektrum der gezeigten künstlerischen Positionen wie Fotografie, Malerei, Installation, Video und Performances.

Das Projekt ShiftingAfrica wird am 27. September 2014 unter Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Stefan Schostok in Hannover eröffnet. Die Ausstellungseröffnung in Poznan erfolgt im Rahmen der Mediations Biennale Poznan am 21. September.

Julie Djikey (Demokratische Republik Kongo)
Julie Djikey (Demokratische Republik Kongo)

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:
Jude Anogwih (Nigeria), JeliliAtiku (Nigeria), Rolf Bier (Deutschland), Wolf Böwig (Deutschland), EdsonChagas (Angola), Virginia Chihota (Zimbabwe), Jim Chuchu (Kenia), Julie Djikey (Demokratische Republik Kongo), Christian Etongo (Kamerun), Em`kalEyongakpa (Kamerun), Dennis Feser (Deutschland), Serge Olivier Fokoua (Kamerun), KiripiKatemboSiku (Demokratische Republik Kongo), Ewa Lowzyl (Polen), Landry Mbassi (Kenia), Norbert Meissner (Deutschland), Bobb Muchiri (Kenia), Tom Otto (Deutschland), Peter Puype (Belgien), Kristian von Hornsleth (Dänemark), Claudia Wissmann (Deutschland), Hervé Yamguen (Kenia), PortiaZvavahera (Zimbabwe)

ShiftingAfrica
Künstlerische Perspektiven aus der Subsahara
Ausstellungsdauer: Sonntag, 28. September, bis Sonntag, 26. Oktober 2014
Vernissage: Samstag, 27. September 2014, 19 Uhr
Öffnungszeiten: Fr 16-20 Uhr, Sa und So 14-18 Uhr
Eintritt: 3 Euro, ermäßigt: 2 Euro

Schwarzer Bär (Foto: © Thomas Finster)

Compagnie Fredeweß – Neuer Tanzabend „Schwarzer Bär“ ab 09. Oktober 2014

Schwarzer Bär (Foto: © Thomas Finster)
Schwarzer Bär (Foto: © Thomas Finster)

Schwarzer Bär
Tanzstück von Hans Fredeweß und Natascha Hahn

Der „Schwarze Bär“ ist ein zentraler Platz in Hannover-Linden und steht für Diversität und pulsierendes Leben in der Stadt. Dieser urbane Raum und sein Rhythmus – geprägt von Menschen und Tieren, Autos und Radfahrern, Ampeln und Straßenbahnen – sind Inspiration für eine Choreografie zwischen Bewegung und Stillstand, zwischen Außen und Innen, zwischen Alltag und Kunst. Ausgehend von Aufnahmen des Platzes mittels einer HandyCam, greift der Tanz die visuellen und akustischen städtischen Rhythmen auf und transponiert sie in Körperrhythmen. In einer spannungsreichen Musikcollage treffen Geräusche des städtischen Raums auf Motive des Barockkomponisten Johann Pachelbel.

Premiere: 09. Oktober 2014, 20 Uhr, Tanzhaus im AhrbergViertel
Weitere Vorstellungen: 10., 11., 16., 17. und 18. Oktober 2014,
jeweils 20 Uhr, Tanzhaus im AhrbergViertel
Vorstellungen für geschlossene Gruppen auf Anfrage

Choreografie: Hans Fredeweß und Natascha Hahn
Tanz: Natascha Hahn, Shin Jung Park
Kostüme: Petra Laas/SaasouU
Dramaturgie: Sabine Göttel

Tickets: 13 € / 9 €
Reservierung: 0511 45001082; info@compagnie-fredewess.de
Vorverkauf: 0511 16 84 12 22; www.vvk-kuenstlerhaus.de/freietheaterhannover
Information: www.compagnie-fredewess.de

Schwarzer Bär wird gefördert von Land Niedersachsen, Stiftung Niedersachsen

Dietrich Kittner Straße

Eine Straße für Dietrich Kittner

Eine Straße für Dietrich Kittner in Hannover. Diese Idee hatte Matthias Brodowy im vergangenen Jahr.

Dietrich Kittner StraßeEine Anfrage bei der Stadt Hannover scheiterte an der Tatsache, dass aus Quotengründen zurzeit nur Straßen nach Frauen benannt werden. An sich eine gute Idee, allerdings auch mit Nachteilen, wenn besondere Persönlichkeiten dadurch automatisch nicht mehr geehrt werden können. Kittner war ein Kabaretturgestein mit sehr vielen Ecken und Kanten. Er war ein unbequemer Geist und das war auch gut so. Man musste nicht seiner Meinung sein, oft konnte man das vielleicht auch nicht, aber seine konsequente und alles andere als marktgerechte aufrechte und streitbare Haltung war bewundernswert. Und anhand einer solch klaren Meinung kam man wenigstens ins Diskutieren und Streiten und das braucht eine gute Demokratie. In den 70ern hat er sich mit seiner „Rote-Punkt-Aktion“ kommunalpolitisch originell und effektiv eingemischt. Kittner gehörte zu Hannover. Dieser Kabarettdinosaurier hat doch wenigstens irgendwo einen kleinen Stichweg (denn sticheln konnte er besonders gut) an der Leine verdient. Daher wäre es toll, wenn viele Hannoveranerinnen und Hannoveraner und viele Kabarettistinnen und Kabarettisten diese Idee unterstützten.

Erste Anlaufstelle dafür ist die Facebook Seite:
www.facebook.com/pages/Eine-Straße-für-Dietrich-Kittner-in-Hannover

Nanas (Foto: © Kai Grüber)

Vernissage: 1/20 Sekunden Hannover

Nanas (Foto: © Kai Grüber)
Nanas (Foto: © Kai Grüber)

Fotografien von Kai Grüber

Außergewöhnliche Fotografien der Stadt Hannover bringt Kai Grüber ab Anfang September an die Wände der Kaffeebar Rossi. Die Serie zeigt neben einem Triptychon zum Schauspielhaus weitere ausnahmslos bekannte Orte der Landeshauptstadt mit denen der Fotograf der individuellen Wahrnehmung von Realität nachgeht. Die Motive sind in intensive Farbspiele aufgelöst und geben ihre Herkunft erst auf den zweiten Blick preis.

„Fotografien täuschen oft Objektivität vor. Letztlich nimmt der Betrachter aber nur eine persönliche Interpretation wahr. Deswegen habe ich meinen Bildern von vornherein jeden Schein von Objektivität genommen. Ich stelle dar, wie sich die Stadt zeigt, wenn die Wahrnehmung durch die Augen mit meiner Erinnerung verschmilzt“, sagt Kai Grüber zu seiner Idee hinter der Serie. Alle gezeigten Arbeiten sind mit der gleichen Aufnahmetechnik bei 1/20 Sekunden Belichtungszeit entstanden.

„1/20 Sekunden Hannover“
Vernissage 07.09.2014 11 Uhr

Kaffeebar Rossi
Weidestraße
30453 Hannover
www.kaffeebar-rossi.de

Andreas Renee Swoboda

Das TAK startet mit einer Deutschland Premiere in die neue Saison

Andreas Renee Swoboda
Andreas Renee Swoboda
ANDREAS RENEE SWOBODA – „RENEE AUF ERDEN“
13. SEPTEMBER 2014 | 20:00 UHR | TAK – DIE KABARETT-BÜHNE | Preis: 21,00 €

RENEE ist der Künstlername von Andreas Swoboda und steht dafür, dass der Ausnahme-Sänger und Musiktheater-Darsteller glaubhaft als Mann oder Frau in Stimme und Gestalt auftreten kann, da er neben seinem Tenor auch über eine weiblich klingende Sopranstimme verfügt.

So spielte er zum Beispiel sowohl den „Ari Leschnikoff“ im Theaterstück mit Musik „Achtung. Selten. Die Comedian Harmonists“, wie auch die „Yma“ in gleichnamiger Show am Berliner Friedrichstadt-Palast. Ausserdem stellte er bereits in mehreren Renee-Soloprogrammen seine Wandelbarkeit unter Beweis. Sein neuestes ist eine Zusammenarbeit mit Friedhelm Kändler. Es ist also kein Zufall, dass die Premiere in Hannover stattfindet.

Als gefallener androgyner Engel erschafft der selbsternannte „Genre-Bastard“ RENEE sich neu und kommt an – auf Erden. Mal im Tenor, mal in Sopranlage oder auch in reiner Sprache lustwandelt er mal heiter, mal melancholisch durch die Irrungen des Alltags, „schlenkert die Banker“, stellt Sinnfragen des irdischen Lebens oder erzählt vom Himmlischen. Vielleicht ist das „Streben nach Glück“ ein inhaltlicher Leitgedanke in RENEEs lyrischer neuer Bühnen-Show, mit humorvoll-feinsinnigen Liedern und Texten von Autor und Poet Friedhelm Kändler, zu Kompositionen von u.a. Andreas N. Tarkmann, Uli Schmid sowie RENEE mit Bühnenpartner und Pianist Alexander Klein.

open ALM 5

Jahresausstellung des ALM \ Atelier Lindener Markt:
open ALM 5 | 5. – 7. Sept. 2014

OpenALM5

die open ALM 5 wird am Freitag, den 5. September um 19 Uhr eröffnet…
mit aktuellen Arbeiten der Künstlerinnen des Ateliers
und Christoph Abée an der Gitarre

Danach ist die Ausstellung noch am 6. + 7. Sept. von 11 – 19 Uhr zu sehen.

Wir würden uns freuen, Euch und Sie dort zu sehen!
Mit besten Grüßen von der ALM

Claudia von Rohr
Karla Jacobi-Doil
Sabine Kinast

ALM \ Atelier Lindener Markt
Posthornstr. 31, Hannover Linden

Tempera auf Papier 21x29,5 cm

Neue Ausstellung im Küchengartenpavillon: Farblandschaften

Tempera auf Papier 21x29,5 cm
Tempera auf Papier 21×29,5 cm

Bilder von Beate Henne
vom 31.8. – 31.10.2014
Ausstellungseröffnung: So. 31.8.2014 um 14.00Uhr
Öffnungszeiten: Dienstag, Freitag, Sonntag 15-17 Uhr
Ort: Küchengartenpavillon, Am Lindener Berge 44, 3044 Hannover

Das zentrale Thema der in der Ausstellung gezeigten Bilder ist die Farbe. Landschaftliche Verweise sind wahrnehmbar, aber transformiert durch einen autonomen Malprozess. Beate Henne malt nicht nach der Natur, sondern parallel zu ihr. Was sie sich von der Natur für ihre Kunst ausleiht, sind weniger deren Motive als deren Kraft. Die Abbildung von „Realität“ ist nicht gewollt, Beobachtung und Skizzierung der Umwelt sind aber Teil des Arbeitsprozesses. Die Farbe und ihre Setzung zu einem atmosphärischen Gesamtklang, Abstrahierung und Neuschöpfung sind Zweck des Malens, bis eine eigenständige bildnerische Wirklichkeit entsteht. Natur wird so in Farblandschaften verwandelt.

Beate Henne
Beate Henne

Beate Henne:
1949: geboren in Hannover
1967-1972: Ausbildung und Arbeit als Industriekauffrau
1972-1978: Lehramtsstudium und Referendariat Kunst, Geschichte, Geografie
1979-2014: Lehrerin an einer Förderschule
seit 1986: Weiterbildung Malerei, Zeichnung, Bildhauerei an verschiedenen Kunstakademien
1989: Beginn selbstständiger künstlerischer Tätigkeit
seit 1998: Einzel- und Gruppenausstellungen
seit 2014: ausschließlich künstlerisch tätig

www.quartier-ev.de

Mittwoch:Theater

Mittwoch:Theater spielt „I hired a contract killer“

Am 04.10. startet das Mittwoch:Theater mit „I hired a contract killer“ von Aki Kaurismäki in die neue Saison.
Preise 14 EUR, ermäßigt 9 EUR; Premiere 18 EUR. Die Karten sind ab sofort über die Theater Website buchbar.

I hired a contract killervon Aki Kaurismäki

Henri Boulanger fristet in der alltäglichen Tristesse Londons sein Dasein. Als ihm überraschend gekündigt wird, verliert er den Glauben an einen Sinn im Leben und beschließt sich umzubringen. Ein Entschluss, der jedoch leichter gefasst denn vollzogen ist. Nach gescheiterten Versuchen sucht Henri professionelle Hilfe und beauftragt einen Killer, ihn zu töten. Tragischerweise verliebt Henri sich genau nach Vertragsabschluss zum ersten Mal in seinem Leben. Da der Auftrag nicht mehr annulliert werden kann, bleibt den Verliebten keine Zeit für Turteleien: Ein virtuoses Versteckspiel vor dem selbst engagierten Killer beginnt.

I hired a contract killerMit: Anette Fessler, Miriam Gruenke, Cara Schröder; Heinrich Baxmann, Joachim Jahn, Jörg Lange, Joachim Meyer
Band: Sebastian Bischoff (p), Lukas Hagemann (dr), Yannick Franke (g), Ulli Grude (b)
Regieassistenz: Kordula Mitschke
Regie: Oliver Gruenke

www.mittwochtheater.de

Kammerkonzert aus Anlass der 35-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Poznań und Hannover

Marcin Ostrowski, Dagmara Foryś, Magdalena Krawczuk und Zofia Łodygowska
Marcin Ostrowski, Dagmara
Foryś, Magdalena Krawczuk
und Zofia Łodygowska

DIVERSO STRING QUARTET

Die Grußworte erfolgen durch den 1. Bürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, Herrn Thomas Hermann

Stücke:
Johannes Brahms (1833 – 1897) – Streichquartett Nr. 1 c-moll
Grażyna Bacewicz (1909 – 1969) – Kwartet Smyczkowy

Es spielen:
Marcin Ostrowski – skrzypce / Geige
Dagmara Foryś – skrzypce / Geige
Magdalena Krawczuk – altówka / Bratsche
Zofia Łodygowska – wiolonczela / Violoncello

Donnerstag, 04. September 2014 | 19:00 Uhr
Schwanenburg im Stichweh-Leinepark
Zur Schwanenburg 11 | 30453 Hannover
Einlass 18:00 Uhr | Freie Platzwahl | Kleine Pause
Vorverkauf: € 13,00 · ermäßigt € 08,00
– Buchhandlung an der Marktkirche (0511 / 30.63.07)
Konzertkasse: € 15,00 · ermäßigt € 10,00

www.schwanenburg.net

Strom & Wasser "Floßtour" 2014

Die Fluchtschifftour macht Halt in Hannover

Mit Internationalem Kinderfest, Essen und Konzert von Heinz Ratz, Strom & Wasser und den Flüchtlingsfrauen.

Donnerstag, 21.08.2014 / 20:00 Uhr / Faustwiese und Warenannahme
Eintritt 10,- Euro / für Flüchtlinge frei

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=GlTK2PLXAv8

Hintergrund des Aktionstags in Hannover ist die 6-wöchige Tour der musikalischen Aktivist_innen um Liedermacher Heinz Ratz: zwei große Flöße bringen ihn, seine Band Strom & Wasser und eine Begleitcrew aus Flüchtlingen und Unterstützer_innen – so zum Beispiel den Verein Women in Exile e.V. – seit dem 14.07. Main-, Neckar- und Rheinabwärts und dann entlang des Mittellandkanals durch 40 Städte bis nach Berlin.

www.strom-wasser.de

Das Projekt wird durchgeführt von:
Heinz Ratz, Strom & Wasser, Women in Exile e.V..
Kulturzentrum Faust, Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V., MediNetz Hannover, Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen, Save-me Hannover und Zinnober, dem Museum für Kinder e.V., der Flüchtlingsberatung bei kargah e.V. und wird unterstützt vom Bezirksrat Linden/Limmer