Flucht Ucieczka

Dokumentartheater: Ucieczka-Flucht

Flucht Ucieczka
Flucht Ucieczka

Dokumentartheater reist im Güterzug von Polen nach Niedersachsen
Aufführungen am Güterbahnhof Hannover-Linden

Der Zweite Weltkrieg vertrieb Millionen von Menschen aus ihrer Heimat. Das Theater Das Letzte Kleinod ging zusammen mit dem polnischen Theater Gdynia Glowna auf Spurensuche in Russland, Polen und Deutschland und befragte Zeitzeugen, wie sie als Kind ihre Flucht erlebt haben. Aus den Geschichten entstand ein dokumentarisches Theaterstück, das in diesem Sommer in einem Güterzug an zehn Bahnhöfen in Polen und Deutschland gespielt wird. Vom 13. bis 15. August 2016 gastiert der Theaterzug am Güterbahnhof von Hannover-Linden.

Der junge Rotarmist sollte ein Lebensmittellager in der Nähe der umkämpften Stadt Berlin bewachen. Aber er verteilte das Dosenfleisch stattdessen an die hungernden Flüchtlinge. Ein russisches Mädchen flüchtete mit ihrer Familie vor den Deutschen aus dem zerstörten Waldai und bekam schließlich eine Wohnung in Königsberg zugewiesen. Doch zuerst mussten sie ein totes Pferd zur Seite schaffen, das im Treppenhaus des neuen Quartiers lag. Eine Frankfurterin hatte als kleines Kind miterlebt, wie sich die komplette Belegschaft eines Gutshofes in Ostpreußen auf dem Dachboden der Scheune aufhängte. Auch ihre eigene Mutter nahm sich dabei das Leben. Das sind nur drei von Dutzenden von Geschichten, welche die Theatermacher auf ihrer Recherchereise sammelten.

Theaterszene: Ucieczka-Flucht
Theaterszene: Ucieczka-Flucht

Noch heute sind diese Erlebnisse bei der älteren Generation allgegenwärtig. Zeitzeugen in Kaliningrad, Gdynia, Frankfurt/Oder und Niedersachsen erzählten von ihren traumatischen Erinnerungen. Oft waren diese Gespräche von Tränen begleitet. Das erstaunt kaum, denn eine Aufarbeitung fand nach dem Ende des Krieges nicht statt. Jetzt sollen diese Erzählungen an einem Ort inszeniert werden, der wie kein anderer für die Geschichte der Flucht steht. Fast jeder der Zeitzeugen erzählte von tagelangen Transporten auf der Eisenbahn. Das Stück wird deshalb in vier alten Güterwaggons aufgeführt, die für das Theaterstück von einer slowakischen Bahngesellschaft angemietet wurden. Die Aufführungen finden an zehn Güterbahnhöfen zwischen Pommern und Niedersachsen statt. Die Stadt Hannover steht in besonderer Beziehung zum ehemaligen Ostpreußen. Nach dem Krieg gehörte Niedersachsen zu den Hauptansiedlungsgebieten von Geflüchteten aus Ostpreußen. Von Hannover aus wurden die Flüchtlinge in das ganze Land verteilt.

Die Theatervorstellung „Ucieczka-Flucht“ wird am 13., 14. und 15. August 2016 jeweils um 19:00 und um 20:30 Uhr am Güterbahnhof Hannover-Linden (Zufahrt über Fischerhof) gespielt. Da die Anzahl der Sitzplätze begrenzt ist, wird eine vorige Reservierung empfohlen. Tickets und weitere Informationen gibt es unter www.das-letzte-kleinod.de. Das Projekt wird von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, vom MWK Niedersachsen und von der Stiftung Niedersachsen gefördert. Das Theater Das Letzte Kleinod hat sich mit dokumentarischen Stücken an originalen Spielorten international einen Namen gemacht. Die Projekte werden mit dem Ozeanblauen Zug, einer mobilen Produktionsstätte mit neun eigenen Eisenbahnwaggons ausgeführt. In diesem Jahr wurde das Theater mit dem Theaterpreis des Bundes von der Staatsministerin für Kultur und Medien ausgezeichnet.

Wake up Rosie

Rückblick: Wake up, Rosie!

Eine poetische Installation auf der Dornröschenbrücke am 11. Juni 2016 von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang

»…und sie fiel in einen tiefen Schlaf und mit ihr der gesamte königliche Hofstaat.«

Wer ist Rosie? Muß man sie wecken? Sollte man sie lieber schlafen lassen? Was hat das zu bedeuten? Sollte ich mich auch besser hinlegen? Hat das was mit Flüchtlingen zu tun? Mit mir selber? Mit der Welt? Oder ist es einfach nur schön? Über all diese Fragen kann man sich den ganzen Samstag Gedanken machen, an Rosen riechen, lesen und staunen.

Die Entwicklung dieser Aktion geschah im Rahmen der Workshops »Positiver Aktionismus« am THEATER an der GLOCKSEE.

www.tantetrottoir.de

enercity Hauptverwaltung

Das Ihme-Zentrum als Konzertsaal

Bei der ArchitekturZeit des Bundes Deutscher Architekten (BDA) Niedersachsen im Ihme-Zentrum verwandelte das Orchester im Treppenhaus das Quartier zu einem Konzertsaal. Wieso sich das Zentrum so gut für Musik eignet und welches Potenzial die Musiker dort sehen, erklärt Mitglied Yannick Hettich.

weiterlesen unter experimentihmezentrum.wordpress.com

Singen im AhrbergViertel

Mit Liedern aus aller Welt

Auch dieses Jahr gibt es wieder das schon traditionelle „Offene Singen“ im AhrbergViertel.

Wir singen Lieder unterschiedlichster Art aus aller Welt. Keine bange: das ist nicht schwer. Notenkenntnisse sind nicht erforderlich – Spaß am Singen aber unbedingt!
„Klangverstärkt durch Häuserwände, klingen uns’re Stimmen übers Ahrberg-Gelände.“

Fr. 17. Juni 2016, 18 Uhr (bis ca. 19.30)
AhrbergViertel, Plaza de Rosalia

Leitung: Holger Kirleis
Veranstalter: Interessengemeinschaft AhrbergViertel e.V.

Günter Müller liest (Foto: Manfred Wassmann)

„Es ist nur eine Reise“ – Literarischer Spaziergang auf den Spuren von Adam Seide

Günter Müller liest (Foto: Manfred Wassmann)
Günter Müller liest (Foto: Manfred Wassmann)
Auf die Spur von Adam Seide und seinem alter ego „Lampenschirm“ aus seinem letzten Roman in Linden begibt sich die Initiative „Lebensraum Linden“ am 18. Juni. Unter dem Motto „Es ist nur eine Reise“ steht der literarische Erkundungsgang mit dem Lindener Autor Günter Müller. Vom Alten Rathaus, dem Standort der ehemaligen Galerie Seide aus geht es entlang der Orte des Romans über Großkopfstraße, Deisterplatz und Von-Alten-Garten auf den Lindener Berg. Unterwegs liest Günter Müller aus dem Roman „…es ist nur eine Reise…“ und aus eigenen Texten zu Adam Seide. Seinen Abschluss findet der Spaziergang in Küchengartenpavillon mit weiteren Texten von und über Adam Seide.sowie im „Lindener Turm“ bei einem Klönschnack.

Termin: 18. Juni, 14 Uhr
Ort: Altes Rathaus Linden, Ecke Deisterstraße – Auestraße

Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch ist eine Anmeldung bei Günter Müller: Tel.: 0511/406867, mail:g.mueller@htp-tel.de sinnvoll.

Ein Projekt der Initiative „Lebensraum Linden“, des Kulturbüros der Landeshauptstadt Hannover und der Hannoverschen Volksbank

(Adam Seide (1929 – 2004) war weit über Hannover hinaus bekannt als Autor, Kunst- und Theaterkritiker, Herausgeber und Galerist. Geboren 1929 in Linden, eröffnete er 1958 im Alten Lindener Rathaus eine der ersten privaten Galerien in Hannover, die als Treffpunkt der damaligen Kunstszene galt. Parallel dazu entstanden die „Schriften aus der Galerie Seide“. 1974 fand seine berühmte „lange Tafel“ zum Altstadtfest in Hannover statt. 2000 erschien der erste Band „…es ist nur eine Reise…“ seiner unvollendeten Lindener Trilogie „Drei alte Maler“.)

Zombies in Linden

Live-Hörspiel im Innenhof des Regionshauses: „Zombies in Linden XXL“

Zombies in Linden
Zombies in Linden
Uraufführung der erweiterten Fassung am Freitag, 17. Juni, Einlass 20 Uhr

Nach einer Partynacht im Bei Chéz Heinz kehrt der 30-jährige Lindener Basti als Zombie wieder. Nicht nur das: Ganz Linden ist infiziert, die Polizei hat den beliebten Stadtteil abgeriegelt. Gemeinsam mit seinen Kumpels Frank und Elvis macht er sich daran, ihr „wirklich schönstes Zuhause der Welt“ zu retten. So die schräge Geschichte, die die Hörspielmacher von Create.FM vor sieben Jahren unter dem Titel „Zombies in Linden“ schufen. Jetzt feiert das kultige Comedy-Hörspiel seine Wiederauferstehung – in erweiterter XXL-Fassung inklusive Vorgeschichte. Zu hören und mitzuerleben ist „Zombies in Linden“ auf Einladung der Hörregion Hannover am Freitag, 17. Juni, im Innenhof des Regionshauses, Hildesheimer Straße 18, 30169 Hannover. Einlass ist um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Create.FM war mit „Zombies in Linden“ nicht nur in der hannoverschen Club- und Kneipenszene, sondern auch auf vielen Festivals vertreten, unter anderem beim Leipziger Hörspielsommer, A Summer’s Tale und für die ZEITstiftung auf Kampnagel in Hamburg. Das Spin Off „Fürchte die Zombies von Linden“, das eigens für die Hörregion entwickelt wurde und am 17. Juni seine Uraufführung erlebt, erzählt, wie es zum Ausbruch der Seuche in Linden kam.

Was: Live-Hörspiel „Zombies in Linden“
Wann: Freitag, 17. Juni 2016, Einlass 20 Uhr
Wo: Innenhof des Regionshauses, Hildesheimer Straße 18, 30169 Hannover
Eintritt: frei

Hörregion Hannover

In der Region Hannover gibt es eine deutschlandweit einzigartige Vielfalt von herausragenden Unternehmen, Einrichtungen und Initiativen rund um Schall, Klang und Akustik – in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Gesundheit, Bildung und Kultur. Auf dieser Basis entwickelt die Region Hannover die neue Marke und das neue Netzwerk Hörregion, mit der Absicht, auf den Hör-Sinn in seinen verschiedenen Facetten aufmerksam zu machen, für gutes Hören zu werben und den Standort Region Hannover zu stärken.

Weitere Informationen über Idee, Projekte und Veranstaltungen der Hörregion unter www.hörregion-hannover.de

IhmeZentrum

Fotoprojekt zum Ihme-Zentrum

IhmeZentrum
IhmeZentrum

Im Laufe des Jahres 2016 führt das Kulturzentrum Faust in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Simon Slipek ein Fotoprojekt zum Ihme-Zentrum durch.

TeilnehmerInnen erhalten von uns eine Einwegkamera (schwarz-weiß), mit der Sie eine Fotostrecke zum Ihme-Zentrum aufnehmen sollen. Sie haben dafür mehrere Monate Zeit. Die Beschränkung auf eine kleine Zahl von Bildern soll zu einer bewussten und bedachten Auswahl der Motive animieren. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Wir suchen subjektive Stimmen aus dem Stadtteil und dem Ihme-Zentrum, die eine Meinung zum Ihme-Zentrum haben und sich beteiligen wollen.

IhmeZentrum
IhmeZentrum

Aus dem Stadtteil nimmt bereits eine größere Zahl Interessierter teil. Zur Zeit suchen wir noch gezielt Menschen, die im Ihme-Zentrum leben oder arbeiten und Lust haben mitzumachen.

Die Fotostrecken werden zusammen mit dem Fotografen Símon Slipek entwickelt und eine Auswahl wird in einer Ausstellung Ende des Jahres präsentiert.

Weitere Informationen auf unserer Webseite http://www.kulturzentrum-faust.de/projekte/aktuelle-projekte/draussen-und-drinnen.html.

Fragen beantworten wir jederzeit gerne: fotoprojekt-ihmezentrum@kulturzentrum-faust.de

12-Uhr-Mittags - Matthias Lehmann

InterRegionale 2016 auch in der Wasserstadt

12-Uhr-Mittags - Matthias Lehmann
12-Uhr-Mittags – Matthias Lehmann

Die Region Hannover wird zum Ausstellungsraum.

Der Bildhauer Matthias Lehmann verwandelt das Areal der zukünftigen Wasserstadt in Limmer in eine begehbare Sonnenuhr. Der Titel „12 Uhr Mittags“ verweist sowohl auf den gleichnamigen Westernklassiker als auch auf die karge, prärieartige Sandwüste des ehemaligen Industriegeländes.

Kunst(Bus)Tour (Vernissage) am Sonntag, 12. Juni 2016, 8 Uhr (ganztägig)
Treffpunkt: Großer Garten 5a (Parkplätze am TUS Marathon/Herrenhäuser Gärten), Hannover
Orte: Die Route führt zu allen Ausstellungsorten
Leitung: Thomas Kaestle
Dauer: ganztägig; Kosten: 29,80 € pro Pers. inkl. Verpflegung
Aktuelle Informationen: www.intraregionale.org

Ausstellungsdauer: Sonntag, 12 Juni bis Freitag, 30. September 2016
Orte: Wasserstadt Limmer (Hannover), Benther Berg (Ronnenberg), Hermannshof Völksen (Springe), Zechenpark (Barsinghausen), Badeinsel Steinhude (Wunstorf), Totes Moor (Neustadt), Leinemarsch Poggenhagen (Neustadt), Schützenplatz Resse (Wedemark), Wiese am Stadtrand (Burgwedel), Wietzepark (Langenhagen)

Gesucht wurden elf Künstlerinnen und Künstler für elf Kunstinstallationen an elf Kunstorten von elf Kunstinstitutionen. Grund ist die „IntraRegionale 2016“, ein bisher einmaliges Landschaftskunstprojekt in der Region Hannover. Für die Verwirklichung dieses Projektes haben sich nun erstmals seit ihrem Bestehen zehn Kunstvereine und eine städtische Galerie zusammengeschlossen, um von Juni bis September 2016 temporäre Installationen unter freiem Himmel zu zeigen. „Die IntraRegionale wird aktuelle, hochkarätige Positionen der internationalen Landschaftskunst präsentieren, deren Strahlkraft weit über die Region Hannover hinaus gehen wird“, verspricht Projektleiter Frank Nordiek vom Atelier LandArt. Das Kunstprojekt ist eingebunden in das Programm 2016 der „Gartenregion Hannover“.

Die Auswahl der teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler erfolgte in drei Stufen. Nach einem internationalen „Call for artists“ am 1. Oktober 2015 hat ein juriertes Auswahlwahlverfahren stattgefunden. Aus über 200 eingegangenen Bewerbungen hat eine Jury, bestehend aus Vertretern der elf beteiligten Kunstinstitutionen, 33 Künstlerinnen und Künstler anhand von Referenzarbeiten ausgewählt, die danach aufgefordert waren, in den nächsten Monaten konkrete Entwürfe für ausgewählte Naturräume einzureichen. Die Bewerbungen erreichten Hannover nicht nur aus dem europäischen Ausland wie Österreich, Frankreich, England, Holland oder Dänemark, sondern auch aus den USA, Chile, Kolumbien, Brasilien und China. „Wir sind positiv überrascht von der hohen künstlerischen Qualität der eingesandten Arbeiten“, freut sich Projektleiter Frank Nordiek vom Atelier LandArt. Ein wichtiges Kriterium für die Auswahl der Künstler sei für die Jury der eindeutige Bezug der Referenzobjekte zu der sie umgebenden Landschaft gewesen. Thema oder zu verwendende Materialien hätten dagegen keine Rolle gespielt.

In einem zweiten jurierten Auswahlprozess im März 2016 wurden dann von den 33 eingereichten Entwürfen schließlich elf ausgewählt, die jetzt an elf verschiedenen Orten aufgebaut werden. Vom Deister über die Leineaue bis hin zum Steinhuder Meer wird sich in den Sommermonaten die Region Hannover in einen naturnahen Erlebnisraum verwandeln. Elf Land-Art-Objekte laden dann den Besucher zu einer kulturellen Entdeckungsreise der ganz besonderen Art ein. So werden unter anderem in der Stadt Hannover die Herrenhäuser Gärten und in Barsinghausen das Bullerbachtal oder der renaturierte Zechenpark aus der Zeit des Steinkohlebergbaus zum Kunstschauplatz werden.

„Die IntraRegionale 2016 leistet einen besonderen Beitrag zu unserem Jahres-Motto ‚Landschaftserlebnisse‘ im Rahmen der Gartenregion Hannover. Die Kulturlandschaft unserer Region mit ihren vielfältigen naturräumlichen Gegebenheiten, ihrer Schönheit und Einzigartigkeit wird durch die hochkarätigen Kunstobjekte in besonderer Weise zur Geltung gebracht“, betont Prof. Dr. Axel Priebs, Erster Regionsrat und Dezernent für Umwelt, Planung und Bauen der Region Hannover.

Die Stiftung Niedersachsen als weiterer Förderer des Kunstprojektes überzeuge neben der inhaltlichen Konzeption ebenfalls die dezentrale Ausrichtung, die den Charakter der flächenmäßig großen Kulturlandschaft der Region Hannover hervorhebe. „Die internationale Ausschreibung und der Auswahlprozess lassen elf künstlerisch anspruchsvolle Installationen erwarten. Die Wahl von Landschaftsräumen als Ausstellungsorte stärkt die Position und Entwicklung der Gartenregion Hannover“, ergänzt Dr. Tabea Golgath von der Stiftung Niedersachsen.
„Zudem ist die Vernetzung mit zehn weiteren Kunstvereinen der Region eine große Chance für die Stärkung der Kultur in der Region. Gerade die ehrenamtlich agierenden Kunstvereine bekommen durch dieses Projekt die Möglichkeit einer breiten Darstellung in der Öffentlichkeit“, ergänzt Eckhart Lies vom Verein Kunst und Begegnung Hermannhof und erhofft sich auch für die Zukunft einen regen Austausch unter allen Projektbeteiligten.

Den Austausch untereinander findet auch Anja Römisch, Geschäftsführerin Stiftung Kulturregion Hannover, wichtig: „Die IntraRegionale ist zweifellos ein besonderes Projekt in der Kunstlandschaft der Region Hannover, da es kleine und große, urbane und ländliche, haupt- und ehrenamtlich geführte Kunstvereine erstmals in einem gemeinsamen Projekt miteinander vernetzt. Wir sind schon sehr gespannt auf die endgültige Auswahl der künstlerischen Positionen durch die Jury. Erst dadurch wird sichtbar und erahnbar, wie sich Kunst und ausgewählte Landschaftsräume in ein spannendes Wechselspiel begeben werden. Das Projekt liegt uns am Herzen und wir begleiten es daher mit besonderem Interesse.“

Auch die Nord/LB Kulturstiftung fördert die IntraRegionale 2016 als innovatives Projekt der Landschaftskunst, das erstmalig in der Region Hannover stattfindet, unterschiedliche Standorte und Kulturinstitutionen miteinander verbindet und ihren Besuchern zahlreiche Beteiligungsmöglichkeiten bietet.

Eröffnet wird die IntraRegionale 2016 mit einer gemeinschaftlich ausgerichteten Vernissage aller elf beteiligten Kunstvereine am 12. Juni 2016. Bis September 2016 wird während der dreimonatigen Landschafts-Kunstausstellung ein buntes Programm mit Fahrradtouren, Kunstpicknicks, Werk- und Künstlergesprächen, Bustouren, Diskussionsforen, Führungen und Workshops die Besucher zum Mitmachen und Miterleben einladen.

Finanziell unterstützt wird das Projekt von der Region Hannover, der Stiftung Kulturregion, der Stiftung Niedersachsen und der Nord/LB Kulturstiftung.

Die Veranstalter der IntraRegionale 2016 sind:
Imago-Kunstverein Wedemark e.V. (Bissendorf), www.imago-kunstverein.de
KIK e.V. – Kunst in Kontakt (Hannover), www.kik-hannover.de
KulturGut Poggenhagen e.V. (Neustadt a. Rbge.), www.kulturgut-poggenhagen.de
Kunstraum Benther Berg e.V. (Ronnenberg), www.kunstraum-benther-berg.de
Kunst und Begegnung Hermannhof e.V. (Springe-Völksen), www.hermannshof.de
Kunstverein Barsinghausen e.V., www.kunstverein.baschex.de
Kunstverein Burgwedel/Isernhagen e.V., www.kunstverein-bwi.de
Kunstverein Langenhagen e.V., www.kunstverein-langenhagen.de
Kunstverein Neustadt a.Rbge. e.V., www.kunstverein-neustadt.de
Meerkunstraum e.V. (Wunstorf-Steinhude), www.meerkunstraum.de
Städtische Galerie Lehrte, www.lehrte.de

Lena Kußmann zu Gast bei 0511/tv.lokal

Lena Kußmann vom Theater an der Glocksee berichtet von dem neuesten Projekt ihres Ensembles „Das wundersäme Aktionsbündnis der Tante Troittoir“: Sie bieten Workshops zum Thema „Positiver Aktionismus“ an und machen mit öffentlichen Performances auf Probleme in der Gesellschaft aufmerksam.

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https://www.youtube.com/watch?v=GrYN5gEQ0Fc

www.h-eins.tv

Dornröschenbrücke

„Unter der Brücke“ – eine musikalische Lesung

Dornröschenbrücke
Dornröschenbrücke
von und mit Marie Dettmer und Karsten Gohde

Termin: Freitag, 3. Juni 2016, 20 Uhr
Ort: Dornröschenbrücke, (Verlängerung Brackebuschstraße Richtung Leine), Hannover
Eintritt: frei
Veranstalter: Region Hannover

An einem ganz gewöhnlichen und doch vielleicht unbekannten Ort im Freien, nämlich unter der Dornröschenbrücke, nähert sich die Gartenregion auf literarische Weise dem Erleben und Wahrnehmen von Natur und Kultur, von Freiraum und Landschaft. Die literarische Komponistin und Rezitatorin Marie Dettmer entwirft gemeinsam mit dem Saxophonisten Karsten Gohde eine ungewöhnliche HörLandschaft aus Poesie und Musik, aus Hall und Widerhall, aus Sein und Schein. Eine musikalische Lesung mit Texten von Busch, Morgenstern, Ringelnatz und Co. sowie Kompositionen von Karsten Gohde.