Kerzenziehen

Alle Jahre wieder: „Licht im Dunkeln“ – Kerzenziehen

Kerzenziehen
Kerzenziehen

Manche Traditionen sind einfach gut. Das meinen wir auch, wenn wir vom Kerzenziehen sprechen. Unsere Aktion „Licht im Dunkeln“ – Kerzenziehen findet in diesem Jahr statt vom bis 02. bis 13. November, täglich von 10 bis 20 Uhr, an Sonntagen von 11.30 bis 20 Uhr.

In den Vorjahren haben Erwachsene und Kinder die Möglichkeit genutzt, auf unserem Parkplatz vor dem Gemeindehaus in einem Zelt hochwertige Kerzen aus Bienenwachs selber herzustellen.

Kerzenziehen macht auch in der Gruppe Spaß und ist für jedes Alter geeignet. Wenn ihr mit den Gruppen etwas Kreatives unternehmen wollt, das nicht alltäglich ist, dann kommt in das Kerzenzieh-Zelt. Schulklassen, Kindergarten-, Jungschar-, Pfadfinder- und Frauengruppen sowie Jugend- und Seniorenkreise waren schon bei uns zu Gast und haben ganz individuelle Kerzen gezogen. Vielleicht eine gute Idee für ein Weihnachtsgeschenk.

Erfahrungsgemäß ist der Besucherandrang in der 2. Woche sehr groß. Nutzen Sie die ersten Tage, Sie können dann in Ruhe Kerzen ziehen.

Kerzen im Verkauf
Kerzen im Verkauf

Die Kerzen werden nach Gewicht bezahlt.
Mit dem Erlös unterstützen wir seit 16 Jahren das MASA Projekt, das Sozialzentrum (ehemals Kindertagesstätte) in Diadema São Paulo in Brasilien. Diadema ist eine Tagesstätte für Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 15 Jahren. Ca. 250 Kinder und Jugendliche erhalten hier zwei warme Mahlzeiten am Tag und umfassende sozialpädagogische Betreuung. Dafür werden pro Tag und Kind 2,50 EUR benötigt. Mit unserem Erlös 2015 konnten wir 17 Kinder ein Jahr lang unterstützen.

Lothar Willam nimmt Anmeldungen für Gruppen entgegen. Tel. 0511-498357 (16-18 Uhr).

Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Hannover-Linden
Hohe Straße 14
30449 Hannover
www.baptisten-linden.de

h1: Jan Meyer – Gospelmusiker mit Leidenschaft

Die Gospelkirche in Hannover Linden ist eine der wenigen Kirchen in Deutschland, die einen Schwerpunkt auf Gospelmusik haben. Jan Meyer ist dort Kirchenmusiker, gestaltet die Gottesdienste mit, leitet das offene Gospelsingen und den Gospelchor Hannover. Wir begleiten ihn bei der Nacht der offenen Kirchen und finden heraus, was ihn an seinem Job so gefällt.

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https://www.youtube.com/watch?v=zL5qW-JFoWo

Ein Film von: Lea Grote

Forum Linden-Nord am 26. September

Forum Linden-NordEinladung zum Forum Linden-Nord am Montag, den 26. September 2016 um 19.00 Uhr im Freizeitheim Linden (Geschichtskabinett)

Tagesordnung

1. Moderner Wohnungsbau

Seltsam. Wir leben auf einer Kugel und sind total vernarrt in Würfel. Manfred M. Strasser (1964) … und nun gibt es demnächst ein „ Haus im Haus“.
Die ehemalige Gerhard-Uhlhorn-Kirche bekommt neue Bewohner. Ein weiteres Wohnprojekt für gemeinschaftliches Wohnen im Stadtteil wird beheimatet.

  • Wir wird das „Haus im Haus“ aussehen?
  • Vorstellung des neuen Wohnkonzeptes für gemeinschaftliches studentisches Wohnen
  • Gibt es ein Wirken in den Stadtteil?

Gesprächspartner*in: Dirk Felsmann und Carina Desens von Dr. Meinhof und Felsmann GBS GmbH & Co KG / neue Eigentümer des ehemaligen Kirchengebäudes

2, Gerüchte, Wahrheiten und Verschiedenes

  • Austausch und Neues aus Vereinen und Einrichtungen
  • Termine
  • …….
VorOrt86

VorOrt 86 für Herbst 2016 erschienen

VorOrt86

Das Kirchenmagazin für Linden informiert wieder zu den anstehenden Terminen und über das Geschehen in der St. Martinsgemeinde und der Kirchengemeinde Linden-Nord.

  • Lange Nacht der Kirchen
  • 17. Kinderchorfestival
  • Die Orgel tanzt Crossover
  • Tag der offenen Tür und Flohmarkt in der Kita Bethlehem
  • und vieles mehr …

VorOrt 86 als PDF Download

Tag der offenen Tür

Aktion Mensch e.V. ermöglicht Feierlaune in Hannover-Linden

Tag der offenen Tür Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Hannover-Linden (EFG) besteht seit nunmehr 119 Jahren in der Hohen Straße 14. Bedingt durch die Umstände in der Nachkriegszeit bis in die 60er Jahre war das Gemeindehaus aus heutiger Sicht nicht optimal gestaltet. Ein viel zu kleines Foyer behinderte die Begegnung vor und nach den Gottesdiensten, die ausschließlich über Treppen erreichbaren Etagen des Gebäudes (einschl. Kirchensaal) erschwerten / verhinderten den Zugang für in ihrer Beweglichkeit eingeschränkte Menschen.
Die EFG ist jedoch eine lebendige Gemeinde, in der Menschen verschiedener Kulturen aus ca. 25 Nationen zusammenkommen. Mit ihren beiden deutsch- und spanisch- sprachigen Teilgemeinden leistet die EFG einen aktiven Beitrag zur Integration ausländischer Mitbürger in die Gesellschaft und dies nicht nur im Stadtbezirk Hannover-Linden, sondern darüber hinaus auch in der Region. Gemeinsame Aktionen sind fester Bestandteil des Gemeindelebens.

In diesem Jahr hat die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Hannover-Linden nun einen besonderen Grund zum Feiern: Unser lang geplanter und beinahe ebenso lang ausgeführter An- und Umbau des Gemeindehauses ist fertig. Endlich sind alle unsere Räume barrierefrei erreichbar! Gefördert wurde das Projekt zu einem Teil durch die Aktion Mensch e.V.

Ronja (ganz rechts) freut sich mit anderen Gemeindemitgliedern über ihren Aufzug
Ronja (ganz rechts) freut sich mit anderen Gemeindemitgliedern über ihren Aufzug

Wir konnten nicht nur behindertengerechte Zugangsmöglichkeiten schaffen durch den Einbau eines Fahrstuhls, sondern auch mehr Platz für Begegnung einrichten und das Gemeindehaus nach außen öffnen. Die neue Glasfassade soll zeigen: Besucher sind herzlich willkommen.

Am 11. Juni 2016, 11:06 bis 16:00 Uhr laden wir ein zum Tag der Offenen Tür in der Hohen Straße 14, 30449 Hannover.

Wir würden uns freuen, viele Gäste in Haus und Garten begrüßen zu dürfen.

Ein buntes Programm erwartet Sie und Euch:

  • Rundgänge durchs Haus (einschl. Schatzsuche)
  • Kinderprogramm
  • Historische Ausstellung
  • Filme und Musik
  • ab 13 Uhr internationale Spezialitäten (Speisen und Getränke frei)

www.baptisten-linden.de

Fotos und Text: Christoph Kirch

Einweihung Flyer

Einweihungsfeier mit Tag der Offenen Tür

Einweihung Flyer In diesem Jahr hat die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Hannover-Linden Grund zum Feiern: unser lang geplanter und beinahe ebenso lang ausgeführter An- und Umbau des Gemeindehauses ist (fast) fertig. Endlich sind unsere Räume barrierefrei erreichbar!

Am 11. Juni 2016 laden wir daher ein zum in der Hohen Straße 14. Wir würden uns freuen, viele Lindenerinnen und Lindener als Gast in Haus und Garten begrüßen zu dürfen.

VorOrt 85 für Sommer 2016 erschienen

Change – Veränderung = Chance

Die Vor Ort geht ab der nächsten Ausgabe mit der Zeit und verlagert der Umwelt und dem Zeitgeist zuliebe seinen Schwerpunkt ins Internet. Deshalb wird die VorOrt ab der nächsten Ausgabe nicht mehr in jeden Haushalt verteilt, sondern in reduzierter Auflage an einigen öffentlich zugänglichen Lindener Plätzen zur Mitnahme ausgelegt.
Im Internet kann die Version zudem auf www.kirche-in-linden.de und natürlich auch hier auf www.linden-entdecken.de heruntergeladen werden, um bequem zuhause durchgeblättert und gelesen zu werden.

Außerdem steigt die Erlösergemeinde aus VorOrt aus! Viele der Gemeindeglieder und -interessierten wohnen wegen des Gemeindeprofils als Gospelkirche Hannover nicht in Linden und werden durch „Vor Ort“ nicht erreicht. Daher wurde entschieden für die Öffentlichkeitsarbeit in Zukunft hauptsächlich das Internet zu nutzen.

Die weiteren Themen:

  • Neuer Pastor in Linden Nord
    Pastor Mathias Reh stellt sich vor
  • EM 2016 Public Viewing an der Bethlehemkirche
    Auch in diesem Jahr werden wieder alle EM-Spiele mit deutscher Beteiligung übertragen.
  • Schultütenkinder
    Die Kitakinder werden Schulkinder

Gospelkirche Hannover

Gospelworkshop

David Thomas
David Thomas

Himmelfahrtsworkshop 2016 mit David Thomas

Das Team der Gospelkirche freut sich, für den Himmelfahrtsworkshop 2016 einen in Europa gefragten Gospel-Sänger und Workshop-Leiter gewonnen zu haben: David Thomas! Der Sohn eines Pastors wuchs in England auf, hat aber seine Wurzeln in der Karibik. Schon von Kindesbeinen an befasste sich der Sänger, Keyborder und Schlagzeuger mit Musik und war 8 Jahre Mitglied des international bekannten Merrybell Gospel Choir. Während dieser Zeit besuchte er das College für Pop Musik und Soundrecording in England, es folgten Auftritte mit Stevie Wonder und Jessi Dixon. Anfang der 90er Jahre kam David nach Deutschland, gab viele Gospelkonzerte und trat als „Papa“ Dampflok beim Starlight-Express in Bochum auf, wie auch in den Musicals Buddy Holly und Tabaluga. Heute leitet David mehrere Gospelchöre und tourt mit seiner Gospelmusik durch ganz Europa.

Den Workshop wird David Thomas in deutscher Sprache halten.

Workshop:
am 30. April 2016 (ca. 10:00-18:00 Uhr)
und 1. Mai 2016 (ca. 10:00-16:30 Uhr)

Ort:
Erlöserkirchengemeinde Hannover-Linden, An der Erlöserkirche 1
plus Auftritt des Workshopchores
am 5. Mai (Himmelfahrt) in der Marktkirche (10:00 Uhr)
und auf dem Trammplatz (ca. 12:00-12.20 Uhr)

Anmeldung für Chöre (ab 15 Personen, 15% Rabatt):

Einzelanmeldung:
Teilnahmegebühr: 50€ regulär, 45€ Schüler/Studenten und Empfänger von ALG II

http://www.gospelkirche-hannover.de/angebot/gospelworkshop/

Gerhard-Uhlhorn-Kirche

Gerhard-Uhlhorn-Kirche wird zu Studentenwohnheim

Gerhard-Uhlhorn-Kirche
Gerhard-Uhlhorn-Kirche

Die Kirchengemeinde Linden-Nord hat endlich einen Käufer gefunden. Die Projektentwickler Dirk Felsmann und Gert Meinhof wollen in das Gebäude Studentenzimmer und Wohngemeinschaften einbauen. Die Lage zur UNI bietet dies an. Es soll Platz für insgesamt 40 Studierende geschaffen werden. Der Kirchsaal soll dabei trotzdem erhalten bleiben und als Gemeinschaftsraum genutzt werden.

Gemeinsame Erklärung der Ev. und Kath. Kirche der Region Hannover zur aktuellen Flüchtlingsdebatte

Die Vertreter der Evangelisch-lutherischen und der Katholischen Kirche in Region und Sprengel Hannover fordern in einer Gemeinsamen Erklärung zur aktuellen Flüchtlingsdebatte alle Seiten zur Besonnenheit und Achtung der Würde jedes Einzelnen auf. Dr. Ingrid Spieckermann für den Evangelisch-lutherischen Sprengel Hannover und Propst Martin Tenge für die Katholische Kirche in der Region Hannover sehen dabei die Kirchen und ihre Mitglieder in der besonderen Verantwortung, angesichts des Ausmaßes der Aufgabe zum langen Atem und zur Nüchternheit in der gemeinsamen Aufgabe der Integration der Flüchtlinge beizutragen:

In den vergangenen Wochen wurde vermehrt darüber berichtet, dass sich die Stimmung in unserem Land gegenüber Flüchtlingen verändert hat. Es ist die Rede von Straftaten, die sie begehen. Es ist die Rede von der Missachtung unserer Werte durch sie. Vorschläge, wie die als bedrohlich empfundene Situation unter Kontrolle gebracht werden sollte, überschlagen sich. Gleichzeitig wird Großartiges in der Zusammenarbeit mit den Flüchtlingen geleistet. Dies darf in der aktuellen Debatte nicht klein gemacht werden. Die Bereitschaft, sich einzubringen und zu engagieren, ist in der Bevölkerung nach wie vor hoch. Diese Bereitschaft muss noch stärker gestützt und wahrgenommen werden von Kirchen, Politik und Gesellschaft, damit sie nicht zerstört wird durch diejenigen, die Ängste schüren und eigennützige politische Interessen verfolgen.

Frau Dr. Spieckermann (© Sprengel Hannover - Foto: Dethard Hilbig)
Frau Dr. Spieckermann (© Sprengel Hannover – Foto: Dethard Hilbig)

Nur wenn wir in der jetzt aufkommenden Diskussion über Flüchtlinge differenziert das Individuum in den Blick nehmen und nicht pauschalieren, wird die Würde des einzelnen Menschen gewahrt. Es darf nicht vergessen werden, dass die meisten Flüchtlinge aus Not und Leid heraus den lebensgefährlichen Weg zu uns auf sich nehmen und Deutschland selbst auf vielfältige Weise in die Konflikte im Nahen Osten verstrickt ist. Die zu uns kommenden Menschen erhoffen sich hier nicht eine bessere Zukunft. Sie erhoffen sich, überhaupt eine Zukunft zu haben. Dass es unter ihnen auch Menschen mit kriminellen Absichten gibt, kann nicht bestritten werden. Allerdings diskreditiert dies nicht die Flüchtlinge, die hier in Deutschland nach Sicherheit suchen.

Auf die hohe Zahl an Flüchtlingen war unser Land nicht vorbereitet – es fehlt an Kapazitäten in der Unterbringung, der Verwaltung, bei der Polizei und im sozialen Bereich. Viele der heutigen Probleme wurzeln in dieser Tatsache. Daher dürfen die Probleme nicht allein den Flüchtlingen angelastet werden. Es ist die Aufgabe des Staates, das in Deutschland geltende Recht flächendeckend durchzusetzen. Als Teil der Gesellschaft erwarten wir von der Polizei und den Gerichten, dass sie entsprechend ausgestattet sind, um Regelverletzungen zu verhindern und strafrechtlich zu verfolgen. Und als Teil der Gesellschaft dürfen wir von den Flüchtlingen erwarten, dass sie sich an die hier geltenden Regeln halten.

Die Integration der Flüchtlinge ist nicht nur aufgrund der Quantität eine große Herausforderung für unsere Gesellschaft, sie ist es auch qualitativ. Die Werte und Regeln unseres Grundgesetzes werden nicht automatisch von den Flüchtlingen übernommen, wenn sie Deutschland betreten. Sie müssen die Achtung vor der Würde jedes Menschen – egal welchen Geschlechts, egal welcher Religion und Hautfarbe – intensiv vermittelt bekommen, damit die kulturelle Verschiedenheit von ihnen verstanden wird und wir ein versöhntes Miteinander in unserer Gesellschaft leben können.

Als Kirchen ist es unsere Aufgabe und liegt in unserer Verantwortung, den zu uns geflohenen Menschen ebendiese Würde und Achtung entgegen zu bringen und ihnen Möglichkeiten zu geben, unsere Gesellschaft positiv mit zu gestalten. Die Integration der Flüchtlinge wird ein Langzeitprojekt werden, an dem wir uns als Kirchen mit unseren Wohlfahrtsverbänden und Gemeinden aktiv beteiligen. Wir sind uns aufgrund der großen Herausforderungen bewusst, dass es auch von unserer Seite aus Versäumnisse und Fehler geben kann. Diese Probleme nüchtern und ohne Pathos zu analysieren und zu lösen, ist ein Teil der christlichen Nächstenliebe und unser ureigener Auftrag.

Propst Martin Tenge (© pkh)
Propst Martin Tenge (© pkh)

Religion kann oftmals Auslöser von Konflikten sein oder dazu missbraucht werden. Aber Religion kann auch eine stabilisierende und integrationsfördernde Kraft sein. Die bisher guten und intensiven Erfahrungen des interreligiösen Dialoges in Hannover haben uns gezeigt, dass ein versöhntes Leben in Verschiedenheit möglich ist. Wir als Religionsgemeinschaften müssen den Flüchtlingen in konkreten Begegnungen zeigen, wie wir unser Miteinander in Frieden leben.

Darum möchten wir unsere Kirchenmitglieder, alle anderen Menschen in Stadt und Region Hannover und auch die Flüchtlinge selbst aufrufen: Nutzen Sie den persönlichen Kontakt als wesentliches Instrument der Integration. Begegnen Sie einander mit Achtung und Würde. Sehen Sie nicht die Masse, sondern den einzelnen Menschen.

Stellungnahme von Domkapitular Propst Martin Tenge für die Katholische Kirche in der Region Hannover zur aktuellen öffentlichen Debatte über Flüchtlinge in Stadt und Region Hannover