Teleskop in der Sternwarte

Öffentliche Sonnenbeobachtung

Während die Sternwarte derzeit an den Donnerstagabenden geschlossen hat, weil es für die öffentlichen Beobachtungsabende zu spät dunkel wird, bieten wir an diesem Samstag (3. Juni 2017) am Nachtmittag die angeleitete Beobachtung der Sonne durch die sicheren Spezialteleskope der Sternwarte an.

Besuchen Sie uns zwischen 15 und 17 Uhr, der Eintritt ist frei und eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Ein Blick auf unser Tagesgestirn lohnt sich immer. Neben den Sonnenflecken werden Sie auch einige sogenannte „Protuberanzen“ (Materieauswürfe am Rand der Sonne) sehen können.

www.sternwarte-hannover.de

Treffpunkt Allerweg

Workshop: Interkulturelle Kompetenz – Diversity

Interkulturelle Kompetenz ist eine Schlüsselqualifikation bei der Gestaltung von Situationen mit Menschen aus an – deren Kulturkreisen und bei der Erweiterung der gegenseitigen Akzeptanz. Im Umgang mit Menschen aus unterschiedlichen Regionen oder mit verschiedenen religiösen Anschauungen und Wertevorstellungen sind Flexibilität und die Bereitschaft sich auf Fremdes einzulassen gefordert.

Freitag, 21.April, 10:00-16:00 Uhr in Linden- Süd

Referentinnen:
Fulya Kurun und Helena Schultheiß (Beschäftigte der Polizeidirektion Hannover, Interkultureller Dienst)

Kosten: 10 Euro, mit Hanno verAktivPass 5 Euro
Anmeldung: bettina.kahle@hannover-stadt.de
Veranstaltungsort: Kulturbüro Linden-Süd, Allerweg 5-7, 30449 Hannover

Inhalt des Workshops:

  • Eigene Kultur und fremde Kulturen besser verstehen
  • Selbstreflektion
  • Erwartungen erkennen
  • Unterschiede in Wahrnehmungen und Interpretationen
  • Effiziente Kommunikation
  • Vorurteile und S tereotypen
  • Kulturspezifisches Wissen
  • Schwerpunkte
  • Orientalischer Kulturraum
  • Osteuropäischer Kulturraum
Sternwarte auf dem Lindener Berg

Astronomietag 2017

Sternwarte auf dem Lindener Berg
Sternwarte auf dem Lindener Berg

Die Volkssternwarte Hannover nimmt am diesjährigen „Astronomietag“ teil, der am Samstag, den 25. März 2017, stattfindet. Rund um das Motto „Sehenswertes an der Sonnenbahn“ wird bei uns zwischen 20 Uhr und 22 Uhr MEZ bei klarem Himmel durch unsere Teleskope der Sternenhimmel beobachtet.

Am Abendhimmel kann der rote Planet Mars beobachtet werden und die Offenen Sternhaufen der Hyaden und Plejaden im Sternbild Stier, sowie in den Zwillingen und im Sternbild Krebs. Weiter im Osten kommen im Sternbild Löwe bei guter Himmelstransparenz auch noch Galaxien dazu. Abseit des Sonnenbahn am Himmel sind ist im Sternbild Orion ein prächtiger Gasnebel zu beobachten.

Ausblick von der Sternwarte
Ausblick von der Sternwarte

Bei bedecktem Himmel können Besucher die Sternwarte mit den Teleskopen besichtigen und den Blick vom Lindener Berg über die Stadt Hannover genießen. Zudem werden dann kurze Präsentationen angeboten werden.

Der Eintritt ist wie immer frei.

www.sternwarte-hannover.de

Reformation – #dagehtwas!

Ausstellung: Reformation – #dagehtwas!

Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Hannover-Linden bietet in der ersten Märzhälfte 2017 eine kleine „Reformationsausstellung aus der Sicht der Freikirchen“ im Foyer des Gemeindehauses Hohe Straße 14 an.

Reformation – #dagehtwas!Die Ausstellung hat den Titel „Reformation – da geht was!“ und hat folgende Unterthemen:

  • Reformation hat Geschichte
  • Reformation hat Migrationshintergrund
  • Reformation hat eine Mitte
  • Reformation hat guten Grund
  • Reformation geht mit allen
  • Reformation bietet Freiraum
  • Reformation geht weiter

Öffnungszeiten: 01.-16.03.2017, Dienstag bis Samstag jeweils 16.00-19.00 Uhr

Daneben bieten wir kleinen und größeren Gruppen an, auch außerhalb dieser offiziellen Zeiten die Ausstellung zu besuchen. Dann ist es auch möglich, eine Einführung in die Ausstellung zu erhalten. Außerdem stehen wir für Fragen zur Verfügung.

Falls Sie Interesse an einer Gruppenführung haben, steht Ihnen für Terminvereinbarungen und weitere Absprachen Pastor Siegfried Müller zur Verfügung: Telefon: 0511-453178, Mail: pastor_mueller@baptisten-linden.de

http://baptisten-linden.de/reformation-dagehtwas/

Forum Linden-Nord am 30. Januar 2017

Forum Linden-NordEinladung zum Forum Linden-Nord am Montag, den 30. Januar 2017 um 19.00 Uhr im Freizeitheim Linden (Geschichtskabinett)

Tagesordnung

1. Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt an und handelt.
Dante Alighieri (italienischer Philosoph um 1300)
Wertewandel und Upcycling – Mit guten Vorsätzen ins neue Jahr
Wiederverwendung, Dingen ein neues Gesicht geben, Ressourcen sinnvoll nutzen.
Der Verein Glocksee Bauhaus stellt sich vor.

  • Glocksee Bauhaus e.V., Konzept und Ziele
  • Vorstellung von neuen Nutzungsideen
  • Neuigkeiten zur Ausstellung für Nutzungsinnovationen
    im Freizeitheim Linden (Nov. 2016/Januar 2017)
  • KooperationspartnerInnen gesucht: Schneiderei und Retten von Getränkeverpackungen
  • Schöne Schätze in der Nachbarschaft: Lager für gebrauchte Gebäudebauteile
  • Großes beginnt im Kleinen – Wie kann jeder/jede anfangen nachhaltig zu handeln

Gesprächspartner*in:
Gert Schmidt, Glocksee Bauhaus e.V.
N.N.

2. Sozial-Center Linden

  • Neuer Standort
  • Personalwechsel / Abschied Barbara Mann

3. Gerüchte, Wahrheiten und Verschiedenes

  • Austausch und Neues aus Vereinen und Einrichtungen
  • Termine
  • …….
Ausbildungsinformationsbörse 2017

Ausbildungsinformationsbörse 2017

Ausbildungsinformationsbörse 2017Am 25. Januar 2017 präsentieren sich in der Zeit von 9.00 bis 14.00 Uhr Betriebe, Berufsbildende Schulen, Kammern und Initiativen auf der ALi-Börse in der IGS Badenstedt. Die genauen Aussteller können Sie dem beigefügten Plakat entnehmen.

Die Aussteller stehen den Schülern und Schülerinnen für ihre Fragen rund um das Thema Ausbildung zur Verfügung. Die Börse ist offen für alle Schüler und Schülerinnen aus der Region Hannover und richtet sich an die Jahrgänge 8,9 und 10 von Haupt-, Real- und Gesamtschulen.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten auf der Börse die Möglichkeit, sich an den Ständen der Aussteller über schulische und berufliche Perspektiven zu informieren. Die Börse ist ein Bestandteil in der beruflichen Orientierung für die Jugendlichen und ein Baustein in der Berufsfindungsphase. Hierüber können die Jugendlichen Betriebe, Schulen, Einrichtungen, Berufe und Weiterbildungsmöglichkeiten kennen lernen und sich viele nützliche Informationen einholen. Praktische Übungen an den Ständen erleichtern den Erstkontakt und ermöglichen einen greif- und begreifbaren ersten Einblick in den Beruf.

Zeitgleich wird die inzwischen 20. Jubiläumsausgabe der ALi-Broschüre als Lehrstellenatlas herausgegeben. Hierin finden die Schülerinnen und Schüler Namen, Post- und Internetadressen von Ausbildungs- und Praktikumsbetrieben, die zu einem großen Teil durch persönliche Erkundung und Befragung von Schülern und Schülerinnen aus dem Schulzentrum Badenstedt in der Broschüre aufgenommen wurden.

Weil die ALi-Börse und der ALi-Lehrstellenatlas ein Erfolgsmodell sind, werden die Aktionen schon über viele Jahre finanziell unterstützt, aktuell durch den Bezirksrat Ahlem-Badenstedt-Davenstedt und die Landeshauptstadt Hannover mit dem Fachbereich Jugend und Familie.

Die Initiative ALi zeigt, wie auf regionaler Ebene Schulen, soziale und kirchliche Einrichtungen, Kammern und politische Gremien effektiv zusammen arbeiten und Wege gegen die Jugendarbeitslosigkeit beschreiten. In dem Zusammenschluss von ALi sind die IGS Badenstedt, die Gesellschaft zur Förderung ausländischer Jugendlicher und das Diakonische Werk Hannover mit dem Sozial-Center Linden vertreten.

Die ALi-Börse 2017 findet statt am Mittwoch, den 25.01.2017, von 9:00 bis 14:00 Uhr, in der
IGS Badenstedt, Plantagenstr. 22, 30455 Hannover.

Um eine kurze Anmeldung wird gebeten, per Email oder unter der Nummern: 4582271.

Freizeitheim Linden

Online-Angebote werden immer beliebter – die Stadtbibliothek Hannover wandelt sich

Der Wandel könnte auch daran liegen das es vor Ort kein Angebot mehr gibt!
Der Wandel könnte auch daran liegen das es vor Ort kein Angebot mehr gibt!

Auch 2016 konnte die Stadtbibliothek Hannover als erfolgreiches Jahr verbuchen: Die Zahl der Entleihungen und Downloads konnte gesteigert werden, die Stadtbibliothek bleibt die am meisten besuchte städtische Kultureinrichtung, sie verzeichnet 13.000 Neuanmeldungen, sie organisiert zahlreiche Veranstaltungen in Kooperation mit anderen Kultureinrichtungen, sie leistet wichtige Kinder- und Jugendbildung und unterstützt die frühe Sprach- und Leseförderung und sie bietet integrative Veranstaltungen mit und für MigrantInnen. Und nicht zuletzt können StadtbibliothekarInnen nicht nur sagen, was in 2016 die Ausleihrenner waren, sie haben auch ein gutes Gespür für die zukünftigen Entwicklungen auf dem Buch- und Medienmarkt.

Im Einzelnen:

Entleihungen und downloads

Die Zahl der Entleihungen und Downloads ist gegenüber dem Vorjahr um 1,2 Prozent auf 4.319.470 gestiegen. 21 Prozent der Entleihungen entfallen auf Sachbücher für Erwachsene, zwölf Prozent auf Belletristik für Erwachsene, 14 Prozent auf Hörbücher, 22 Prozent auf Kinder- und Jugendbücher, 25 Prozent auf audio-visuelle Medien für alle Altersgruppen und sechs Prozent auf elektronische Medien (E-Books, E-Zeitschriften usw.).

Auffällig ist die steigende Nutzung der elektronischen Angebote: Allein über 225.000 „Entleihungen“ entfielen auf E-Books, E-Zeitschriften (2017: 19 Titel), E-Musik und Co. Dazu kommen rund 120.000 Downloads aus Presse- und Informationsdatenbanken. Mit diesen Angeboten ist die Stadtbibliothek rund um die Uhr erreichbar. Unabhängig von Öffnungszeiten können BibliothekskundInnen von zuhause oder unterwegs aus im Angebot digitaler Medien stöbern und herunterladen, was sie lesen oder hören wollen.

1.469.775 Besuche

Ebenso erfreulich hat sich die Zahl der Besuche entwickelt und zeigt, dass das Vor-Ort-Angebot der 19 Einrichtungen der Stadtbibliothek trotz der gestiegenen Nachfrage nach digitalen Medien eine hohe Attraktivität hat. Mit 1.469.775 Besuchen ist die Bibliothek Spitzenreiterin im Kreise der hannoverschen Kultureinrichtungen, auch wenn sie 2016 bedingt durch umbaubedingte Schließungen von Stadtteilbibliotheken Einbußen hinnehmen musste (minus 80.000 Besuche).

Neuanmeldungen

Stolz ist die Stadtbibliothek, dass erneut mehr als 13.000 Neuanmeldungen verbucht werden konnten. Ein Teil dieser NeukundInnen wurde im Rahmen von Vermittlungsangeboten gewonnen: Seien es Einführungen in die Bibliotheksbenutzung, die Recherche und Informationsbewertung für Schulklassen, Sprachkurse und andere Lerngruppen oder auch öffentliche Veranstaltungen. Allein rund 2.500 Veranstaltungen für Gruppen zur Vermittlung von Informations- und Medienkompetenz wurden organisiert. Zusätzlich wurden 950 Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche (vom Bilderbuchkino bis zum Wii- oder Minecraft-Workshop) angeboten und 450 altersübergreifende Veranstaltungen für Erwachsene (unter anderem Vorträge, Lesungen, Gesprächskreise oder Konzerte).

Vernetzung mit anderen Kultureinrichtungen

Vernetzung wird im Veranstaltungsbereich großgeschrieben: Als Traditionshaus beteiligt sich die Stadtbibliothek regelmäßig an der Nacht der Museen, kooperiert beim Krimifest, organisiert Lesungen zum nationalen Vorlesetag und kleine musikalische Veranstaltungen zum Hausmusiktag „Heimvorteil“ und unterstützt den Vorlesewettbewerb des Buchhandels. Die erfolgreichen Vortragsreihen für Literatur- und BuchliebhaberInnen, „Erfahren, woher wir kommen – Große Romane der Weltliteratur“ und „Stadtbibliothek aufgeschlossen“ werden fortgesetzt.

Kinder- und Jugendbildung

Neue Kindersoftware auszutesten und einer Praxiserprobung zu unterziehen, ist Aufgabe der jeweils im August/September arbeitenden Kinderjury. Ihre Bewertungen flossen ein in die auf der Frankfurter Buchmesse vergebene Auszeichnung für empfehlenswerte Kindersoftware (TOMMI, der Deutsche Kindersoftwarepreis). TOMMI hat sich als Beteiligungsformat bewährt, bei dem die Kinder ernst genommen werden, das der Bibliothek Erkenntnisse verschafft, welche Qualitätskriterien für Kinder wichtig sind und was ihnen gefällt, und die den Entwicklern wertvolle Kontakte zu ihrer Zielgruppe ermöglicht.

Außerdem werden Rechercheschulungen mit Tablets und Leseförderung mit Apps erprobt: Im Rahmen der bundesweiten Initiative „Lesen macht stark“, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, führt die Stadtbibliothek ein Projekt zum Einsatz von Tablets und Apps zur Förderung des Lesens und der Lesefreude durch. Und natürlich ist auch das beliebte Bilderbuchkino digital geworden. Gleichwohl besitzen die alten Dias für Kinder auch einen großen Reiz, genauso wie das „analoge“ Kamishibai, ein kleines Papiertheater in Tischgröße, das zum Geschichtenerzählen eingesetzt wird.

Bei der Literaturvermittlung für SchülerInnen ist die zentrale Jugendbuchwoche eine wichtige Säule, um Schulen und Eltern gleichermaßen zu erreichen. Jeden Herbst erschaffen die BibliothekarInnen im Künstlerhaus eine neue thematische Bücherwelt, die dann auf Reisen geht. Sie wurde in den Folgemonaten von der Stadtbibliothek in 25 verschiedenen Schulen vorgestellt und bietet so Eltern, LehrerInnen und mehr als 10.000 Kindern die Möglichkeit, sich über neue Buchtitel zu informieren und Lesefreude auszuleben. In den Sommerferien regt der Julius-Club („Jugend liest und schreibt“) die 11- bis 15-Jährigen an, exklusiv für sie ausgewählte und reservierte Bücher zu lesen und zu bewerten. Erneut haben 650 Jugendliche teilgenommen, über 2.600 Bücher gelesen und mehr als 1.000 schriftlich bewertet. In diesem Rahmen fand auch als besonderes Angebot für die JulianerInnen gemeinsam mit einer Sprachlernklasse der Anna-Siemsen-Schule in Hannover eine kulinarische Reise um die Welt statt, die den Deutsch lernenden Migrantinnen genauso viel Spaß gemacht hat wie den Jugendlichen.

Frühe Sprach- und Leseförderung

Im Bereich der frühen Sprach- und Leseförderung sind die „Babys in der Bibliothek“ mit 3.600 Babys und Eltern ein genauso viel besuchtes Format wie der jährliche Bilderbuchsonntag.

Integrationsarbeit mit MigrantInnen

Der Nachfrage in Hannover lebender MigrantInnen, Deutsch besser zu lernen und vor allem auch zu sprechen, hat auch 2016 die Aktivitäten und das Medienangebot stark beeinflusst. Kurze Bibliotheksinformationen auf Arabisch, Englisch, Französisch, Farsi, Russisch, Türkisch erleichtern seit 2016 auch den des Deutschen nicht so mächtigen Menschen Schritte in die Stadtbibliotheken. Sprachlernwerke, Wörterbücher und einfach zu lesende Texte sind weiter gut nachgefragt. Der vom Verein der Freunde der Stadtbibliothek Hannover initiierte Gesprächskreis an jedem Dienstagnachmittag ist eine feste Größe im Kalender der Zentralbibliothek.

Räumlichkeiten passend zum Nutzungsverhalten

Zunehmend stärker wird die Nachfrage ebenso nach Plätzen und Räumen, in denen kleinere Selbstlerngruppen zusammen arbeiten können, wie nach Einzelarbeitstischen. Die Stadtbibliothek erlebt eine Renaissance als Arbeits- und Studienort, der mit Laptop, Schreibblock und Übungsmaterialien zum gemeinsamen oder einsamen Lernen aufgesucht wird. Das in den Bibliothekseinrichtungen zur Verfügung stehende WLAN ist gerade für diese NutzerInnen hilfreich. Entsprechend dem veränderten Nutzungsverhalten, der Nachfrageentwicklung und dem Wandel im Medienangebot hat sich die Stadtbibliothek Hannover von einem Hort der Bücher, den die Menschen fast ausschließlich zum Ausleihen aufsuchten, hin zu einem Lernort und zu einem Ort kultureller und Bildungsvermittlung verändert. Bei Neumöblierungen werden entsprechend mehr Einzel- und Gruppenarbeitsplätze eingeplant und auf Flexibilität geachtet.

Neue Räume

Nach einer längeren Neubauphase konnte Ende November die Stadt- und Schulbibliothek Mühlenberg an der Leonore-Goldschmidt-Schule / IGS Mühlenberg in hellen Räumen und vom Mühlenberger Markt her gut sichtbar wieder in Betrieb gehen.

Jubiläen

Als zweitälteste Einrichtung hat die Stadtteilbibliothek Misburg 2016 ihr 90-jähriges Jubiläum gefeiert. Weitere Jubiläen konnten auch in den Stadtteilbibliotheken Badenstedt (25 Jahre) und Herrenhausen (50 Jahre am aktuellen Standort) begangen werden. Alle drei Bibliotheken sind fest in ihren Stadtteilen verwurzelt und werden auch als kulturelle Zentren wahrgenommen.

Medienangebot und Ausleihrenner 2016

Von den BibliothekarInnen, die das Medienangebot auswählen, wird ein gutes Gespür für Entwicklungen auf dem Buch- und Medienmarkt und für thematische Trends verlangt. Der Markt und die Nachfrage werden immer kurzlebiger. Solange neue Titel in der Diskussion oder auf den Bestsellerlisten stehen, ist die Nachfrage auch in der Stadtbibliothek extrem hoch und potenzielle LeserInnen warten monatelang trotz Mehrfachkaufs auf die von ihnen vorgemerkten Titel. Doch zum Teil nicht einmal ein Jahr später flacht der Hype ab und Mehrfachexemplare stehen in den Regalen – und dabei ist es egal, ob es sich um Romane oder Sachbücher handelt. Hier mit Fingerspitzengefühl ausgewogen und trotzdem schnell Neues in der richtigen Anzahl zu kaufen, ist eine große Herausforderung, zumal dann noch zu entscheiden ist, ob ein Titel als gedrucktes Buch, als E-Book und/oder als Hörbuch das Bibliotheksangebot bereichern soll.

Im Sachmedienbereich sind Selbermachen (von Stricken bis Imkern), aber auch Geldanlage („Intelligent investieren“), Ernährung/Kochen, Gesundheit, Wohnen und Garten die beherrschenden Themen. Der Trend „Simplify your Life“ hat seine Fortsetzung in „Magic Cleaning“ gefunden. Aber auch Bücher zu aktuellen gesellschaftspolitischen Fragestellungen (Flüchtlinge, Islam, Terrorismus) werden gerade aus der Zentralbibliothek viel entliehen. Und auch die kritische Edition von „Mein Kampf“ wurde im vergangenen Jahr stark nachgefragt, genauso wie Biographien. Für 2017 ist eine rege Nachfrage nach Lutherbiographien und Reformationsdarstellungen absehbar. Hohe Ausleihzahlen erzielen weiterhin die Fächer Medizin, Psychologie, Sprache (hier vor allem Deutsch als Fremdsprache), Hörbücher und Spielfilme.

Romane

Die Krimi- und Thriller-Leselust ist weiter ungebrochen. Marc Elsberg („Helix“ / „Zero“), Simon Becket („Totenfang“) oder Volker Klüpfels Kluftinger Krimis erfreuen sich großer Beliebtheit. Eine (traurige) Renaissance erlebten die Titel von Henning Mankell. Jojo Moyes Liebesgeschichten liefen sowohl als Taschenbuch, gebunden als auch als Hörbuch in allen Einrichtungen sehr gut. Ein weiterer Trend geht zu autobiografischen Romanen, wie zum Beispiel Matthias Brandts „Raumpatrouille“, der sich 15 Wochen auf der Bestsellerliste hielt und in der Stadtbibliothek an den Erfolg von Joachim Meyerhoffs „Alle Toten fliegen hoch“-Trilogie anknüpfte.

Nicht nur die Kindheit in den 1970ern (Matthias Brandt) auch das musikalische Leben war mit Biografien von Udo Lindenberg „Panikherz“, Bruce Springsteen „Born to run“ und Phil Collins „Da kommt noch was“ von großem Interesse.

Filme

Spielfilme wie das Weltraumabenteuer „Gravity“ wurden ebenso stark nachgefragt wie Familienfilme wie „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ und wie die verschiedenen Teile der „Ich – Einfach unverbesserlich“-Reihe. In den Zweigstellen wurden Disneyfilme wie „Frozen“ (die Eiskönigin), aber auch unbekanntere wie „Das Geheimnis der Feenflügel“ oft ausgeliehen. Ebenso oft entliehen wurden aber auch moderne Jugendbuchverfilmungen wie zum Beispiel die „Tribute von Panem“-Trilogie, „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ oder „Die Bücherdiebin“ – interessant, dass bei den Blu-Rays-Hitlisten Kinderfilme klar dominieren („Jack und das Kuckucksuhrherz“, „Die Croods 3D“ etc.)

Musik

Hier geht der Trend zu deutscher Musik: Deichkind, Clueso und Cro waren die Ausleihrenner. Überall laufen sehr gut Sampler, mit denen die KundInnen die beliebtesten Titel des Jahres / eines Genres erhalten.

Zeitschriften

Ähnlich wie im letzten Jahr dominieren die Wissenszeitschriften Test („Warentest“, „Ökotest“, „Finanztest“) neben populären Wissenschaftsmagazinen wie „Psychologie Heute“ und praktischen Themen wie Inneneinrichtung („Wohnidee“, „Schöner Wohnen“, „Living at Home“) oder Lifestyle („Yoga aktuell“, „Burda Style“, „Brigitte“).

Im Jugendbereich spielen weiterhin Greggs Tagebücher (inzwischen Bd 11) eine wichtige Rolle. Der neue Harry Potter hat die Nachfrage nach den älteren Bänden stark belebt. Auch Ingo Siegners „Drache Kokosnuss“ bewegt sich weiter im Ausleihhoch. Stark nachgefragt sind Tip-Toi-Bücher und Kinder-CDs mit Liedern. Während die Mädchen gut mit Geschichten versorgt werden, sind die Leseinteressen der Jungen schwerer zu erfüllen: Gerade für die Sechs- bis Achtjährigen werden in den Bibliotheken mehr Sachbücher zu gefragten Themen benötigt als die Verlage bieten.

Sehr stark entliehen werden die Serien „Lego Ninjago“, „Lego Friends“, „Lego Elves“ und „Lego Nexoknights. Hier bietet die Stadtbibliothek Filme, Hörbücher und Bücher (Spielebücher und Geschichten), die auch bei Jungen sehr beliebt sind. Außerdem beliebt sind natürlich die Klassiker-Serien „Was ist Was“ und „Memo“ (früher „Sehen Staunen Wissen“).

Neue Medienangebote

Kontinuierlich ausgebaut wird das Angebot fremdsprachiger Medien. Die Internationale Bibliothek in der Oststadtbibliothek spiegelt die kulturelle Vielfalt der Stadt Hannover wider. Das Angebot umfasst etwa 12.000 Kinder- und Erwachsenenmedien in 13 Sprachen. Neben Englisch und Französisch stehen Bestände in Arabisch, Persisch, Russisch etc. auch in den anderen Bibliotheken zur Verfügung. International sind auch die digitalen Angebote: Attraktiv ist die mehrere tausend Titel in 50 Sprachen umfassende Zeitungsdatenbank. Im Laufe des Jahres 2017 sollen neu digitale Sprachkurse zur Nutzung angeboten werden.

Seit Dezember 2016 gibt es ein erweitertes Angebot an Konsolenspielen auf ausdrücklichen Publikumswunsch, der sich in den Anschaffungsvorschlägen der letzten Monate widerspiegelt. Seit Jahren gibt es eine konstant hohe Nachfrage in den Bibliotheken an Spielen für Nintendo WII und WII U. Gerade Kinder (sechs bis zwölf Jahren) fragen oft nach Nintendo DS / 3DS und Playstation-3-Spielen. Besonders beliebt sind Spieleserien wie die Sportspiele „Fifa“, „Madden“, aber auch Adventures wie „Legend of Zelda“ oder Action wie „Pokemon Rumble“. Das Angebot wird laufend aktualisiert.

Auch das E-Book-Angebot wird sukzessive weiter ausgebaut. Dem Problem, dass E-Books in den Bibliotheken nicht sichtbar sind, weil sie nicht in den Regalen ausliegen können und vor Ort nicht zum Stöbern animieren, begegnet die Stadtbibliothek in der Zentrale und in der Oststadt mit einem neuen, attraktiven Download-Tischgerät, das auf komfortable Weise das virtuelle Angebot transparenter machen soll.

Ausblick

Die Baumaßnahmen für die Jugend- und Stadtbibliothek List dauern an. Mit einer Wiedereröffnung ist nicht vor Sommer zu rechnen. Hier soll erstmals ein neues Zusatzangebot erprobt werden: Bibliotheksöffnung auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten wie es in skandinavischen Bibliotheken, aber auch in Hamburg bereits umgesetzt wurde („open library“).

Weitere baubedingte Bibliotheksschließungen sind – soweit heute absehbar – für 2017 nicht geplant.

Bücherbus, Ausleihautomat und Provenienz

Der in diesem Jahr 30 Jahre alte Bus der Fahrbibliothek soll 2017 durch ein neues Fahrzeug ersetzt werden.

Außerdem soll eine kleine Automaten-Ausleihstation getestet werden, die das Ausleihen physischer Medien außerhalb der Bibliotheksgebäude erlaubt. Organisatorische und Standortfragen sind noch in der Klärung.

Auch die Stadtbibliothek wird ihre Bestände auf zweifelhafte Provenienzen hin untersuchen. Das Deutsche Zentrum für Kulturgutverlust hat einen entsprechenden Förderantrag bewilligt.

CircO : Fortbildungen und Workshops

Im Frühjahr bietet die CircO Akademie wieder mehrere Workshops und Fortbildungen im Bereich der Zirkuskunst an.

Partnerpoiworkshop mit Lea und Chris

Diabolo Workshop mit Tim Schulze

Seiltanzworkshop und Trainerfortbildung mit Louisa Wruck

Diese Wochenendworkshops richten sich nicht nur an die, die ihre eigenen Seiltanzfähigkeiten verbessern wollen, sondern auch an ZirkustrainerInnen, die sich auf dem Gebiet des Seiltanzes weiterbilden wollen.

Alle Infos unter www.circo-hannover.de oder im Infoflyer.

Ansprechpatner: Manuel Rohman
Telefon: 0511 2629458
E-Mail: rohman@circo-hannover.de
Standort: IGS Linden, Badenstedterstr. 35, 30449 Hannover

In einem Buchbinde-Workshop haben Teilnehmer die während des Projekts entstandenen Texte als Bücher gebunden

Ausstellung „Zwischen Heimat und Fremde“ ab Januar in der Stadtbibliothek Linden

In einem Buchbinde-Workshop haben Teilnehmer die während des Projekts entstandenen Texte als Bücher gebunden
In einem Buchbinde-Workshop haben Teilnehmer die während des Projekts entstandenen Texte als Bücher gebunden

Ergebnisse des Projekts vom Netzwerk Lebenskunst für Bewohner und Geflüchtete

Geflüchtete, die in Linden ein neues Zuhause gefunden haben, Migranten, die seit vielen Jahren hier leben, und Bewohner, die vor rund 70 Jahren Erfahrungen mit Flucht machten, haben seit Sommer in individuellen Erzählgesprächen von ihren Lebenswegen berichtet. Autorin Maria Eilers hat daraus biografische Texte geschrieben.

Ab 13. Januar und bis Ende Februar 2017 zeigt die Stadtbibliothek Linden die auf Bannern gedruckten Texte sowie Fotos vom Verlauf des Projektes „Reichtum der Vielfalt – seinen Ort finden“, das vom Netzwerk Lebenskunst e.V. initiiert wurde. Am ersten Ausstellungstag gibt es um 18 Uhr eine Lesung der berührenden Geschichten und zudem tragen Projektteilnehmer Lieder vor, die in einem Musikworkshop entstanden sind.

60 Exemplare wurden hergestellt
60 Exemplare wurden hergestellt

Bei einer Feier zum 15-jährigen Bestehen des Netzwerks Lebenskunst im November gab es bereits eine Premiere für die Sänger, die zusammen mit Musiker Hendrik Rieger die Songs geschrieben, vertont und einstudiert hatten. Eindrucksvoll bewegend wirkten die Texte aus den Schreibwerkstätten, Erzählwerkstätten und Erzählgesprächen als sie von Schauspielerin Sybille Dordell vorgetragen wurden. An dem Abend waren auch die 60 Bücher zu sehen, die Projektteilnehmer in einem Buchbinde-Workshop mit ihren Texten nach Anleitung durch Laura von Joolen hergestellt hatten.

Durch das Erzählen oder das Schreiben von Texten ermöglichte das Projekt ein kreatives Verarbeiten der Flucht, des Ankommens und des Alltags. Die Begegnungen der Generationen und vieler Kulturen sollen das Gemeinschaftsgefühl in Linden-Süd stärken und das Zugehörigkeitsgefühl der Geflüchteten fördern.

Unterstützer des ersten Moduls „Erzähl mir, was dich bewegt“ des Projekts „Reichtum der Vielfalt“ sind Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung, Bezirksrat Linden-Limmer, Integrationsbeirat Linden-Limmer, LindenLimmerStiftung, Klosterkammer, Dr. Buhmann Stiftung und der Quartiersfond Linden-Süd.

Teleskop in der Sternwarte

Sternwarte für Kinder und Teleskop-Show

Teleskop in der Sternwarte
Teleskop in der Sternwarte

Sonderveranstaltung: Teleskop-Show am 8. Dezember

Am 8. Dezember ab 20 Uhr können Sie sich in der Volkssternwarte Hannover in Theorie und Praxis einen Überblick über astronomische Teleskope und deren Handhabung verschaffen. In Zusammenarbeit mit mit becker+flöge präsentiert dieVolkssternwarte die „Teleskop-Show“. Ein Kurzvortrag erläutert die Funktionsweise klassischer Teleskope für Amateurastronomen. Sie können außerdem eine Vielzahl verschiedener Modelle besichtigen und bei gutem Wetter direkt am Hannoveraner Sternenhimmel miteinander vergleichen.

Sternwarte für Kinder am 9. Dezember

Sternwarte auf dem Lindener Berg
Sternwarte auf dem Lindener Berg

Am Freitag, den 9. Dezember, öffnet die Volkssternwarte ab 17:30 Uhr exklusiv für Kinder bis 13 Jahre mit ihren erwachsenen Begleitern. Diesmal gibt es nicht nur die Möglichkeit, den Sternenhimmel zu beobachten, sondern der Mond kann auch mit mitgebrachten Kameras und Smartphones durch die Teleskope fotografiert werden. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bei klarem Himmel beobachtet ihr am Freitagabend unter Anleitung der Mitglieder der Sternwarte das Weltall und vor allem den zunehmenden Mond durch unsere großen Teleskope. Der Mond ist bereits um 17:30 Uhr MEZ hervorragend am dann bereits dunklen Abendhimmel zu sehen und bietet durch unsere Fernrohre einen atemberaubenden Anblick. Beim Blick durch das Teleskop werdet ihr fast das Gefühl haben, ganz nah über den Mond und seine Berge, Krater und Lavaebenen zu fliegen.

Mit mitgebrachten Kameras und Smartphones habt ihr sogar die Möglichkeit ein selbst gemachtes Foto des Mondes als Souvenir mit nach Hause zu nehmen. Unsere Mitglieder helfen euch dabei, Kamera und Smartphone in die richtige Position zu bringen, um euren ganz individuellen Schnappschuss zu machen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Volkssternwarte Geschwister Herschel Hannover e. V.
Am Lindener Berge 27
30449 Hannover
www.sternwarte-hannover.de

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