Mehr als 2 Monate ohne Telefon

Umzugsdrama: O2 strapaziert Nerven von Lindenerin

Mehr als 2 Monate ohne Telefon
Mehr als 2 Monate ohne Telefon

O2 ist in den letzten Monaten immer wieder wegen einem schlechten Kundenservice in der Kritik. Offenbar leider zurecht, wie eine Kundin aus Linden feststellen musste. Ein einfacher Umzug entwickelte sich im wahrsten Sinne des Wortes zu einem Kommunikationsdebakel.

Das Szenario: Offenbar kein Anschluss möglich …

Claudia D. (Name von der Redaktion geändert) ist Kundin von O2. Sie hat dort einen Festnetz- und einen Handyvertrag auch im O2 Mobilfunknetz. Als Sie vor einigen Wochen eine neue Wohnung in Linden bezog, teilte sie das rechtzeitig dem Unternehmen mit. Anfang Mai sollte sie den neuen Anschluss nutzen können. Doch es kam anders. Mehrere Termine kamen nicht zustande, die Hotline war nur schwer erreichbar, alles andere als freundlich und zeigte sich immer wieder vom Thema überfordert. Es entwickelte sich ein regelrechtes Drama über zwei Monate, in denen Claudia D. nicht telefonieren und surfen konnte.

Erschwerend kam hinzu, dass über einen längeren Zeitraum drei Mobilfunkmasten von O2 in und um Linden herum wegen technischer Arbeiten außer Betrieb waren. Daher konnte die Kundin nur unregelmäßig auf das instabile Mobilfunknetz ausweichen. Diese technischen Schwierigkeiten hatte das Unternehmen gegenüber dem Online-Magazin telespiegel aus Linden bestätigt.

O2: Neue Runde, neues Glück – oder Pech?

Es kam jedoch noch härter: Beim nächsten Termin stellte der Techniker fest, dass ein Kabel defekt war. Ein anderer Kollege müsse eines legen. Da Claudia D. diesen kaum erreichen konnte und keine kurzfristigen Termine frei waren, ließ sie das Kabel auf eigene Kosten von einem Elektriker legen. Dennoch musste ein Techniker von O2 dieses danach anschließen.

Nun entwickelte sich ein teilweise grotesk anmutender Verlauf. Immer wieder kamen Technikertermine nicht zustande. Diese ignorierten offenbar die erforderliche Anwesenheit vor Ort und stellten die Leistung per Fernwartung anbieterseitig bereit. Somit war die Leitung für O2 funktionsfähig, obwohl der Anschluss nicht installiert war.

Als Claudia D. aus Frust den O2-Shop auf der Limmerstraße aufsuchte, wurde sie zu den Kollegen am Kröpke verwiesen, denn in Linden seien nach Aussage des dortigen Mitarbeiters nur Neuverträge möglich. In der City hatte sie mehr Glück. Ein Mitarbeiter zeigte sich trotz seiner Nichtzuständigkeit hilfsbereit und unterstützte sie. Dennoch dauerte der Fall weitere Wochen und viele nervenaufreibende Anrufe, in denen Mitarbeiter teilweise behaupteten, der Anschluss sei fehlerfrei oder sie müsse den Router neu starten, oder einfach genervt auflegten. Parallel platzten weitere Termine. Service sieht anders aus.

Am Ende gibt es eine Gutschrift

Nach mehr als zwei Monaten war es dann endlich soweit. Der Techniker erschien und konnte in wenigen Minuten das vollbringen, was Claudia D. sich wünschte: Er legte einen funktionsfähigen Anschluss. Als der telespiegel kritische Fragen an O2 richtete, zeigte sich das Unternehmen nach dem desolaten Kundenservice doch noch etwas &Kulanz&: Es ersetzte nicht nur die abgebuchte Gebühr für den nicht gelegten Anschluss, sondern packte die gleiche Summe noch einmal als Gutschrift oben drauf. Warum der einfache Anschluss eines Kabels aber so viele Nerven kostet und satter zwei Monate dauert, bleibt ein Geheimnis von O2.

Blaues Wunder

Die Scilla blüht

Dieses Wochenende ist die Scilla auf dem Lindener Bergfriedhof in voller Blüte. Das Scillablütenfest findet am nächsten Sonntag, 02.04.2017 statt. Das Programm zum Festsonntag steht auch schon fest.

Also dieses Wochenende das blaue Wunder auf dem Lindener Berg ansehen und am nächsten Sonntag die anderen Programmpunkte genießen.

Das neue Vorstandsteam bei FAUST

Faust-Vorstand erhält Verstärkung

Das neue Vorstandsteam bei FAUST
Das neue Vorstandsteam bei FAUST
Große Mehrheit für Wiederwahl. Koralia Sekler neugewählt. Auszeichnung für Felix Landerer

Auf seiner Mitgliederversammlung am 14. März 2017 hat der Verein für Fabrikumnutzung und Stadtteilkultur (Faust e.V.) seinen Vorstand für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Von den Mitgliedern mit großer Mehrheit wiedergewählt wurden Ingrid Lange, ehemalige hannoversche Bürgermeisterin, Chau Lam, Leiter des Vietnam-Zentrums Hannover und Vorstandsmitglied im Niedersächsischen Integrationsrat sowie der langjährige Faust-Mitarbeiter und Veranstaltungsleiter Jens Niezel.

Den Vorstand künftig verstärken wird Koralia Sekler, die erstmals für den Faust-Vorstand kandidierte und ebenfalls eine sehr deutliche Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhielt. Sekler befasst sich hauptberuflich mit jugendhilfepolitischen Themen. Ehrenamtlich engagiert sie sich seit vielen Jahren im Bereich der Migration und Integration von Menschen mit Migrationsbiografien. Als Kuratorin des Gesellschaftsfonds Zusammenleben der Landeshauptstadt Hannover trägt sie konstruktiv zur Umsetzung des Lokalen Integrationsplans unserer Stadt bei. Sie ist Mitglied des Rundfunkrates des Norddeutschen Rundfunks und sitzt seinem Programmausschuss vor.

Koralia Sekler zeigte sich voller Tatendrang für Ihre neue Aufgabe: „Die Faust ist für mich kein klassisches Kulturzentrum. Die Geschichte des Ortes, die dort gelebte Vielfalt und Anerkennungskultur prägen seine Mitglieder und seine Besucherinnen und Besucher. Ich freue mich darauf, einen persönlichen Beitrag zu diesem vielfältigen Angebot leisten zu können.“ Für Ingrid Lange bedeutet die Vorstandsarbeit bei Faust auch Netzwerkarbeit: „Ich knüpfe vielfältige Verbindungen zu meiner ehrenamtlichen Arbeit im Lenkungskreis des ‚Runden Tisches für Gleichberechtigung gegen Rassismus’ und zur Vorstandsarbeit im Ausschuss ‚Soziale Verantwortung, diakonisches Handeln und ethische Grundsatzfragen’ im Stadtkirchentag Hannover.“ Chau Lam betonte die Bedeutung nachhaltiger interkultureller Arbeit: „Integration und die interkulturelle Öffnung sind keine Einbahnstraße, sondern ein wechselseitiger Prozess zwischen den Einheimischen und den Migranten. Wir wollen die Vielfalt stärken und leben. Denn Vielfalt ist Zukunft“.

Im Vorfeld der Wahl haben Geschäftsführer Hans-Michael Krüger und der Vorstand das abgelaufene Geschäftsjahr resümiert und ein positives Fazit gezogen. 2016 war geprägt durch das 25-jährige Jubiläum des Kulturzentrums, die Wiedereröffnung des Kesselhauses Linden und eine vielfältige und erfolgreiche Projektarbeit, so zum Beispiel zum Tag der Menschenrechte 2016. Die erfolgte Umgestaltung der Kunsthalle Faust, die nun mehrere Monate im Jahr als Tanzhalle genutzt werden kann, gestaltete sich ebenfalls sehr positiv. Die Kooperation mit Felix Landerer und Company sei hervorragend, so Geschäftsführer Krüger. Landerer & Company werden am kommenden Montag, dem 27. März, im Kulturzentrum Faust für ihre offenen Proben zum Tanztheaterstück „Revolte!“ mit dem Kulturpreis „pro visio“ der Stiftung Kulturregion Hannover ausgezeichnet. Das Jahr 2016 schloss mit einem ausgeglichenen Haushalt. Der Haushaltsplan für 2017 sieht einen Gewinn von 10.000 Euro vor, er wurde einstimmig verabschiedet.

Lindenkalender 2017

Der neue LindenKalender 2017 von Quartier e.V.

Lindenkalender 2017Der neue „LindenKalender 2017“ von Quartier e.V. für das Jahr 2017 ist ab sofort erhältlich. Er kostet 15 Euro. Er steht auch wieder unter dem Motto „Lindener Geschichte“. 2015, anlässlich der 900 Jahre Linden-Feiern, hatte der Kalender das Thema „Lindener Geschichte“ aufgegriffen und präsentierte Motive mit der Lindener Geschichte bis 1920. Für 2016 wurde dies fortgesetzt mit Bildern der Geschichte des 20. Jahrhunderts.

In unserem Kalender 2017 versuchen wir, die letzten 15-20 Jahre mit Fotos einzufangen. Was ist in den letzten Jahren in Linden passiert? Sicherlich können wir dabei nicht alles mit 13 A3-Farbfotos ansprechen. Auf dem Titel ist das neue imposante und farblich interessante Siloah-Krankenhaus zu sehen. Im Januar folgt ein Blick vom Lindener Berg über Linden. Wichtig waren in den letzten Jahren die Umgestaltung der Limmerstraße zu einer Fußgängerzone, der Neubau der Benno-Ohnesorg-Brücke und der Umbau am Schwarzen Bären (Juni-Motiv) genauso wie der Umbau des Lindener Rathauses (April-Motiv). Leider nicht erfolgt ist der endgültige Umbau des Ihme-Zentrums. Auch das Heizkraftwerk blieb von Veränderungen nicht verschont, siehe die drei warmen Brüder (Dezember-Motiv). Besonders positiv hat sich der Lindener Berg als Ausflugsort entwickelt (März-Motiv). Wichtig für Linden ist das alternative Kulturzentrum FAUST, das zusammen mit dem Ökologischen Gewerbehof in der ehemaligen Bettfedernfabrik entstanden ist und sich inzwischen in Linden etabliert hat (Februar-Motiv). Neues Leben in alten Gebäuden: Gleiches gilt für die ehemalige Wurstfabrik Ahrberg (September), die ehemalige Hautklinik (November) und natürlich auch für große Teile der Hanomag (Oktober). Auch ehemalige Bunker wurden umgenutzt, so der an der Ricklinger Straße (August). Von der ehemaligen Lindener Brauerei dagegen ist nichts übriggeblieben, hier entstand unter dem Namen Gilde-Carré ein neues Wohngebiet (Juli). Auch neben dem alten Krankenhaus Siloah wurde ein imposanter Neubau errichtet (Titel). Als von vielen so angesehenes Symbol für das Thema Gentrifizierung (Schickimickisierung), das Linden Sorge macht, haben wir ein Fotos vom Neubau Limmerstraße 98 gewählt (Mai).

Die Fotos von G. Stock und J. Peter sind aus den Jahren 2007 bis 2016. Den Text verfasste Jonny Peter
Der Kalender ist im A-3-Format gedruckt und kostet 15 Euro. Er ist im Küchengartenpavillon dienstags, freitags und sonntags zwischen 14 und 16 Uhr erhältlich sowie zu in der Lindener Buchhandlung, Limmerstraße 47 und in der Buchhandlung Decius, Falkenstraße 10 erhältlich.

Hörbuchflohmarkt

Hörbuch-Flohmarkt

HörbuchflohmarktAm Donnerstag, 06.10.2016 / 14h30-16h30 findet im Rahmen des Seniorencafés ein Hörbuch-Flohmarkt im Café Allerlei statt.

Es werden CDs und Kassetten für Erwachsene und Kinder angeboten.
Bringen Sie, bringt Ihr einfach mit was Sie/Ihr loswerden wollt. Je mehr mitmachen, umso größer das Angebot!!!

Für das leibliche Wohl steht wie immer alles bereit.

Wir freuen uns auf rege Beteiligung.

Café Allerlei
Allerweg 7, 30449 Hannover

Einladung zum Stadtteilforum Linden-Süd

Liebe Lindenerinnen, Lindener und am Stadtteilforum Interessierte, wir laden Sie/euch ganz herzlich ein zu unserer nächsten Sitzung.

Wir treffen uns am Donnerstag, den 7. Oktober 2016 um 19.30 Uhr im Café Allerlei, Allerweg 7.

Themen
1. Aktuelles aus dem Café Allerlei und Informationen zum Lebendigen Adventskalender 2016
2. Aktuelle Entwicklungen zum Thema Integration von Flüchtlingen durch ehrenamtliches Engagement.
3. Aktuelles und Berichte der Teilnehmenden zum Geschehen im Stadtteil (u.a. Stadtteilpark Linden-Süd)

Mit freundlichen Grüßen
Marit Kukat und Uwe Horstmann