Stadt schafft Anlaufstelle zur Stärkung der Demokratie und gegen Rechtsextremismus

Die Landeshauptstadt Hannover verstärkt die Arbeit gegen Rechts. Als erste Kommune in Niedersachsen hat die Stadt seit dem 1. April 2013 eine direkte Anlaufstelle in der Verwaltung. Damit sollen die Arbeit und Aktivitäten gegen Rechtsextremismus und Rassismus zentral gebündelt werden. Mit der "Stelle für Demokratiestärkung und gegen Rechtsextremismus" (SDR), angesiedelt in der Grundsatzabteilung im Büro Oberbürgermeister, wird ein Auftrag des Rates der Landeshauptstadt umgesetzt.

"Die Landeshauptstadt Hannover setzt sich für eine offene Stadtgesellschaft ein. Die Einrichtung der Stelle für Demokratiestärkung und gegen Rechtsextremismus ist dabei ein wichtiger Baustein, damit Hannover auch in Zukunft weltoffen und tolerant bleibt. Rechtsextremisten haben keinen Platz in unserer Stadt", erklärt Hans Mönninghoff, Erster Stadtrat und derzeit amtierender Verwaltungschef.

Die "Stelle für Demokratiestärkung und gegen Rechtsextremismus" arbeitet dabei auf Grundlage des Zehn-Punkte-Aktionsplanes der Europäischen Koalition "Städte gegen Rassismus" der UNESCO, der Hannover bereits seit dem Jahr 2007 angehört. Die Aufgabengebiete teilen sich in vier Bereiche. Neben Informations- und Öffentlichkeitsarbeit geht es darum, der Stadtverwaltung und der Stadtgesellschaft beratend und vermittelnd zur Seite zu stehen. Ein besonderes Ziel ist, bereits bestehende Strukturen in der Arbeit gegen Rechtsextremismus stärker miteinander zu vernetzen. Darüber hinaus setzt die Anlaufstelle einen Schwerpunkt in der Präventionsarbeit. Weil insbesondere junge Menschen das Ziel von rechtsextremen Anwerbungsversuchen sind, soll bei ihnen das Bewusstsein für die Werte der Demokratie gestärkt werden. Demokratische Bildung ist dabei der Schlüssel zum Erfolg.

Kontakt Stelle für Demokratiestärkung und gegen Rechtsextremismus: Telefon 0511-168-44466, E-Mail: sdr@hannover-stadt.de.

Pressemitteilung: Stadt Hannover


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