Antirassismus-Wochen 2013 starten – Stadt beteiligt sich mit zwei Veranstaltungen

DGB-Haus

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Das Veranstalterbündnis der diesjährigen Antirassismus-Wochen 2013 macht "Antisemitismus" als Schwerpunktthema in den elf Veranstaltungen vom 4. bis zum 21. März.

Jüdisches Leben wird heute immer noch auf vielfältige Weise erschwert und angegriffen. Drastische Beispiele dafür sind Anschläge auf Synagogen und jüdische Einrichtungen oder Anfeindungen und tätliche Übergriffe gegen Jüdinnen und Juden, wie beispielsweise im vergangenen Herbst auf den Berliner Rabbiner Daniel Alter. Sie zeigen, dass Antisemitismus unverändert ein gravierendes Problem in Deutschland ist.

Deshalb hat sich das Veranstalterbündnis entschieden, den Themen- und Aktionsschwerpunkt der diesjährigen Antirassismus-Wochen auf die Auseinandersetzung mit jüdischem Leben in unserer Gesellschaft und antisemitischen Tendenzen zu legen.

Die Eröffnungsveranstaltung am 4. März richtet der DGB Region Niedersachsen Mitte gemeinsam mit Arbeit und Leben – Niedersachsen Mitte im DGB-Haus (Otto-Brenner-Straße 1, 30159 Hannover) aus. Ab 18 Uhr trägt dort Dipl. Päd. Michael Müller über das Thema "Antisemitismus als soziales Vorurteil" vor. Zwei Beiträge organisiert die Landeshauptstadt Hannover im Rahmen der Antirassismus-Wochen 2013: Zu einem Workshop mit dem Thema "Vorurteil, Judenfeindschaft und der Konflikt in Israel und Palästina" lädt die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e.V. (Berlin) am 11. März von 13:30 bis 17 Uhr in die Ada-und-Theodor-Lessing Volkshochschule Hannover (VHS) ein.

Der Vortrag "Über das Verhältnis von Antisemitismus und Rassismus. Begriffe auf dem Prüfstand" mit Dr. Mark Terkessidis (Psychologe und freier Autor) beginnt am 13. März um 19 Uhr im Gobelinsaal des Neues Rathaus.

Die Antirassismus-Wochen werden in Hannover von einem breiten Bündnis aus Gewerkschaften, Stiftungen, Bildungsagentur, VHS und Büro Oberbürgermeister nun bereits zum vierten Mal ausgerichtet. Sie finden immer in den Wochen vor dem Welt-Antirassismustag am 21. März statt.

Pressemitteilung: Stadt Hannover


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