Mut tut gut 2013 – Gemeinsam gegen Rechts

"Mut tut gut 2013 – Gemeinsam gegen Rechts" – unter diesem Motto steht ein Projekt zur politischen Bildung, das sich in zahlreichen Veranstaltungen im Januar und Februar dieses Jahres mit dem Thema Rechtsextremismus auseinandersetzt. Anhand historischer und aktueller Bezüge werden Informationen vermittelt und Wege gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit aufgezeigt. Dabei sprechen eine Ausstellung, Workshops, Vorträge, Stadtrundgänge und Konzerte alle Altersgruppen an.

Auszug aus dem Programm:

Theater und Film "Allein unter Vielen"
SeitNovember 2012 setzten sich SchülerInnen der IGS List und der Goetheschule in diesem Theater- und Filmprojekt mit der Zeit von 1933 bis 1945 auseinander und verknüpfen die damaligen Geschehnisse mit ihrer heutigen Lebenswelt. Die Ergebnisse werden auf der Abschlussveranstaltung von "Mut tut gut" am 22. Februar (Freitag) Um 17 Uhr im Freizeitheim Lister Turm präsentiert.

Ausstellung "Reichsbanner Hannover"
DieAusstellung beschäftigt sich mit dem 21. Februar 1933. Damals wurden Angehörige des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold, Oppositionelle für die parlamentarische Demokratie und gegen den Nationalsozialismus, von SA-Angehörigen überfallen, zwei Mitglieder wurden ermordet, viele verletzt. die Ausstellung ist vom 15. Januar (Dienstag) bis zum 22. Februar (Freitag) im Freizeitheim Lister Turm zu sehen.

Workshop
"Schritte gegen Tritte" – ein Gewaltpräventions- und Antirassismusprojekt für Jugendliche ab der siebten Klasse, das strukturelle, ethnische und personale Gewalt thematisiert und Methoden der gewaltfreien Konfliktbearbeitung anbietet. Der Workshop findet am 26. Januar (Sonnabend) von 10 bis 17 Uhr im Nachbarschaftstreff List Nord/Ost, Gottfried-Keller-Straße 1-3, statt. Anmeldung unter 168-42402.

Stadtrundgang
Ein zweistündiger Rundgang für Erwachsene zu den Stätten der Verfolgung und des Widerstands unter dem Titel "Hannover unterm Hakenkreuz". Treffpunkt ist am 2. Februar (Sonnabend) um 14 Uhr an der Neustädter Kirche St. Johannis, Rote Reihe, Endpunkt ist das Holocaust-Mahnmal an der Oper. Die Teilnahme kostet fünf Euro, mit Hannover-Aktiv-Pass 2,50 Euro. Anmeldung bis zum 31. Januar unter 168-40609.

Vortrag
Benjamin Ziemann, University of Sheffield, spricht zu "Vergebliche Verteidigung der Demokratie. Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold 1924-1933". Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold verstand sich als überparteiliche Organisation zum Schutz der Weimarer Republik. 1933 wurde es von den Nationalsozialisten verboten, seine Mitglieder verfolgt. Der Vortrag findet am 15. Februar (Freitag) um 18 Uhr im Mosaiksaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, statt.

Konzert
Gesangs- und KlavierschülerInnen der Musikschule Hannover spielen "Unterm Hakenkreuz verbotene Musik" im Freizeitheim Lister Turm, Walderseestraße 100. Neben Klassik sind auch Werke von Kurt Weill und Jazz zu hören. Das Konzert findet am 16. Februar (Sonnabend) um 16 Uhr statt.   

 Programmbroschüre (pdf)

Das Projekt "Mut tut gut" ist eine Kooperation zwischen: Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Bildung und Qualifzierung/Stadtteikulturarbeit, Freizeitheime Döhren, Lister Turm und Vahrenwald, Musikschule Hannover, Stadtbezirksmanagement Vahrenwald/List, Gymnasium Goetheschule, IGS List, Historisches Museum, Projekt Erinnerungskultur, Schauspielhaus Hannover, Medien Zentrum der Region Hannover, SPD-Ortsverein List-Süd, Sozialistische Deutschland/Die Falken, Bezirk Hannover, Förderverein Lister Turm e.V., Nachbarschaftstreff List Nord/Ost, Bunte Nachbarn e.V. und den Stadtbezirksräten Mitte und Vahrenwald/List.

Pressemiteilung: Stadt Hannover


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