Schulferienkalender 2013 mit Titelmotiv der IGS LInden gegen Rechtsextremismus

Der20. "Schulferienkalender" vom städtischen Jugendschutz/Straßensozialarbeit – die künstlerisch gestaltete Jahresübersicht im Taschenformat mit Notfalltelefonnummer 168-44364 und -internetadresse www.streetwork-hannover.de -zeigt ein Motiv zum Thema "Rechtsextremismus": Mit einem modifizierten "Mensch-ärgere-Dich-nicht"-Spielfeld wird vor der – auch spielerischen -Verführung durch Neonazis gewarnt und appelliert: "Ernsthaft gegen rechts".

Das Bild auf Kalender und dazugehörigem Plakat ist im Rahmen einer Projektarbeit des 10. Jahrgangs der entstanden. Die SchülerInnen haben sich vor dem Hintergrund, dass der kritische Umgang mit "Rechtsextremismus" Teil der gesellschaftlichen Realität sein und die Auseinandersetzung damit zu den Grundlagen politischer Bildung in einem demokratischen Gemeinwesen gehören sollte, mit dem Thema beschäftigt. 85 SchülerInnen haben 52 Motive in Einzel- und Gruppenarbeit vorgeschlagen. Die meisten haben das Hakenkreuz als Symbol rechtsextremer Gesinnung gewählt. Die Nutzung ist im Rahmen staatsbürgerlicher Aufklärung laut Strafgesetzbuch zulässig.

Der ausgewählte Entwurf mit der Assoziation an das beliebte Brettspiel hat einen hohen Wiedererkennungswert. Die Initiatoren versprechen sich eine große Aufmerksamkeit, die die jugendlichen NutzerInnen des Kalenders zum Nachdenken anregen soll.

Mit dem Schulferienkalender 2013 weist der Jugendschutz wieder auf sein niedrigschwelliges Angebot hin und gibt Kindern und Jugendlichen die Telefonnummer und Internetadresse des Jugendschutzes an die Hand. Hier bekommen sie in Not- und Krisensituationen kostenlose, anonyme und unbürokratische Unterstützung.

Der Schulferienkalender im Format von 6,7 mal 10,5 Zentimetern erscheint in einer Auflage von 70.000 Stück und wird indiesen Tagen an alle hannoverschen SchülerInnen verteilt.

Pressemiteilung: Stadt Hannover

 


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