Ratsdelegation enthüllt Gedenktafel in Gedenkstätte Theresienstadt/Terezín

EineDelegation des Rates der Landeshauptstadt Hannover unter der Leitung von Bürgermeister Bernd Strauch hat heute eine Gedenktafel in der Gedenkstätte Theresienstadt/ Terezín enthüllt.

Die Bronzetafeln des Rates der Landeshauptstadt Hannover

Bronzetafeln des Rates der Stadt Hannover

Die Gedenktafel im Kolumbarium nach der Zeremonie. Die Kränze der Landeshauptstadt Hannover und der liberalen jüdischen Gemeinde sowie die brennenden Kerzen, die von den Teilnehmern nach der Kranzniederlegung entzündet worden waren.

Die Gedenktafel im Kolumbarium nach der Zeremonie.

Kranzniederlegung an der großen Menorah des jüdischen Friedhofs. V.l.n.r.: Zwei Schüler der Leibnizschule, Bürgermeister Bernd Strauch Strauch und Ingrid Wettberg, liberale jüdische Gemeinde, bei der Kranzniederlegung.

Kranzniederlegung an der großen Menorah des jüdischen Friedhofs.

Die Tafel gedenkt der mehr als tausend JüdInnen,die von den Nationalsozialisten von 1942 bis 1945 in fünf Deportationenüber die hannoverschen Bahnhöfe Fischerhof und Möhringsberg in das Ghetto Theresienstadt verschleppt wurden. 499 von ihnen waren BürgerInnen der Stadt Hannover.

 Text der Gedenktafeln (pdf)

Neben Ratsmitgliedern aller Fraktionen und Stadträtin Marlis Drevermann sind VertreterInnen der jüdischen GemeindenTeil der Delegation. Ebenso ein Lehrer und SchülerInnen der Leibnizschule Hannover, von der die Initiative für die Gedenktafel ausging.

Nach der Enthüllung der Tafel, die jeweils in deutscher und tschechischer Sprache angebracht wurde, durch Bürgermeister Bernd Strauch, Dr. Jan Munk, Direktor der Gedenkstätte, Bürgermeisterin Rùžena Èechova und SchülerInnen der Leibnizschule Hannover wurden Kränze im Kolumbarium der Gedenkstätte und an der Menorah auf dem jüdischen Friedhof niedergelegt. Landesrabbiner Jonah Sievers trug das jüdische Totengebet vor. Zum Abschluss des stillen Gedenkens legten alle Delegationsmitglieder aus Hannover mitgebrachte Steine in die Menorah, so wie es nach jüdischem Brauch auf den Grabsteinen der Vorfahren üblichist. 


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