Projekt Erinnerungskultur stellt Wegweiser zu Gedenkveranstaltungen vor

ImLaufe des Jahres erinnern zahlreiche Gedenktage an die Opfer des NS-Regimes und die Folgen des Zweiten Weltkrieges. Das städtische Projekt Erinnerungskultur hat heute (23. Januar) eine Broschüre vorgestellt, die einen Überblick über die zentralen Gedenktage und Veranstaltungen in der Landeshauptstadt und in der Region Hannover gibt.

Die Broschüre "Tage der Erinnerung" nennt elf Gedenktage, erläutert Bedeutung und Hintergründe und weist auf Gedenkveranstaltungen hin. Sie umfasst lokale Gedenktage wie den 15. Dezember, der an die Deportation hannoverscher Juden in das Ghetto Riga erinnert, ebenso wie bundesweite (Volkstrauertag) und internationale Gedenktage wie den 27. Januar, den Tag der Befreiung der Überlebenden des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz. Eine Karte zeigt die Lage der Gedenkorte im Stadtgebiet.

In Linden gedenkt die im der Otto-Brenner-Akademie immer am 9. Mai um 17 Uhr an die Wehrmachtsdeserteure auf dem Fössefeldfriedhof (Friedhofstr. 3). 

Die Broschüre wird unterstützt von der Region Hannover und ist kostenlos über das Projekt Erinnerungskultur und als Download erhältlich:

 Broschüre Wegweiser zu Gedenkveranstaltungen (pdf)

Landeshauptstadt Hannover
Fachbereich Bildung und Qualifizierung
Projekt Erinnerungskultur
Sallstraße 16
Telefon: 168-42088
Erinnerungskultur@hannover-stadt.de


Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.