Von Ahlem in den Tod: Der Riga-Transport 1944

Holocaust Museum Riga

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Sonderveranstaltung zum Volkstrauertag

Am 15. Dezember 1941 wurden1.001 jüdische Bürgerinnen und Bürger aus der Region Hannover über dieIsraelitische Gartenbauschule Ahlem, die als Sammelstelle diente, nach Rigadeportiert: In ein Ghetto, das kurz zuvor noch die letzte Lebensstation ihrerdort zusammengepferchten lettischen Leidensgefährten gewesen war.

Im Vorfeld des 70. Jahrestags des „Riga-Transports"nach Riga, Lettland,  bietet die GedenkstätteAhlem der Region Hannover in Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover undder Justus-von-Liebig-Schule am Sonntag,13. November 2011, 15 Uhr, Aulader Justus-von-Liebig-Schule, Heisterbergallee8, 30453 Hannover eine Vortragsveranstaltung mit Dr.Marlis Buchholz und Dr.Hans-Dieter Schmid an: Wie ist der Transport historisch einzuordnen?Wer waren die Verantwortlichen, welche  Organisationen und Institutionen habenmitgewirkt? Im Mittelpunkt des Vortrags steht das konkrete Geschehen in derSammelstelle Ahlem: die Unterbringung, die Registrierung, die Kontrolle desGepäcks, die Ablieferung der Wertsachen.

Der Journalist Hans-Jürgen Hermel und der Historiker Shaun Hermel zeigen im Anschluss den  Dokumentarfilm: „Mit der Reichsbahn in den Tod".Jüdische Bürgerinnen und Bürger Hannovers schildern bei einer Spurensuche imJahre 1991 vor der Kamera, was sie während des Transportes und bei ihrerAnkunft in Riga erleben mussten.

Vor Beginn des Vortrags besteht ab 14.00 Uhr die Möglichkeit, dieDauerausstellung in den Kellerräumen der Gedenkstätte Ahlem zu besichtigen. Anden Vortrag schließt sich eine Führung über das Gelände der ehemaligenIsraelitischen Gartenbauschule an, sie endet im einstigen Mädchenhaus mit derMöglichkeit eines Rundgangs und abschließendem Kaffeetrinken. Die Teilnahme istkostenlos.


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