Vielleicht einfach mal die eigenen Forderungen bei den Funktionsträgern der Partei in Linden-Limmer umsetzten

DIE PARTEI macht eine Party zur Demo und verhöhnt damit die Anwohner

Vielleicht einfach mal die eigenen Forderungen bei den Funktionsträgern der Partei in Linden-Limmer umsetzten
Vielleicht einfach mal die eigenen Forderungen bei den Funktionsträgern der Partei in Linden-Limmer umsetzten

Auszug aus dem aktuellen Lindenspiegel:
Die Partei Die PARTEI solidaristiert sich mit der betroffenen Bevölkerung: Für ein exzessbefreites, ordentliches und vor allem ruhiges Linden

Im Zuge des Kampfes gegen die andauernde Lärmbelästigung, veranstaltete der Kreisverband Region Hannover der Partei Die PARTEI am Samstag, dem 11. August, erneut eine Demo gegen Ruhestörung, um unüberhörbar auf diese Problematik im Stadtteil Linden aufmerksam zu machen.

„Wo andere Parteien nur unentwegt reden, da geben wir, was die Bewohner Lindens wirklich wollen: Stille“, so die ersten Worte der Eröffnungsrede von Cathi Gutwerk, Vorstandsmitglied für Agit- Prop, die damit auch die Forderungen der Nachbarschaftsinitiative Linden-Nord (NIL) aufgreift.

Danach startete der Demozug aus gut 50 Personen, untermalt von ätzender Musik und unterstützt von Tuba und Saxophone, über die . Irritierenderweise wurden die lärmenden Forderungen nach „Ruhe! Ruhe! Ruhe!“ und „NIL wieder Partys!“ oft von noch mehr Lärm seitens der Anwohner und Partyterroristen begleitet, was natürlich gar nicht im Sinne der eigentlichen Demo war. Schockiert über diese Reaktionen macht Jasmin Grobleben, Vertreterin im Stadtbezirksrat Linden-Limmer, deutlich: „Es ist frappierend zu sehen, wie viele AnwohnerInnen uns anfeuerten, lauter zu werden, anstatt sich des eigentlichen Problems bewusst zu werden. Doch auch wenn große Teile der Lindener Bevölkerung scheinbar kein Problem mit Lärm haben, stellt das unser Vorhaben nicht in Frage. Wir werden ein ruhiges Linden durchsetzen!“

Am Béi Chéz Heinz angekommen, das als Wahrzeichen ausufernder Lärmbelästigung bekannt ist, berichtet der Vorstandsvorsitzende Julian Klippert darüber, welche Maßnahmen im Kampf für die Ruhe geplant sind: „Abschreckende Bilder beispielsweise funktionieren doch auch auf Zigarettenschachteln sehr gut. Die Welt muss sehen, was Lärm den Lindenern antut, um zu verstehen, was es bedeutet ein übermüdeter Anwohner zu sein.“ Das ist allerdings nur ein Ausschnitt aus einem ganzen Katalog, der ruhige Nächte garantieren soll.

So oder so: Der Stadtteil muss sich endlich wieder zum Guten wandeln, und die PARTEI wird sich auch weiterhin für ein exzessbefreites, ordentliches und vor allem ruhiges Linden stark machen!


Fazit:

Eigentlich hatte DIE PARTEI bei mir einige Sympathiepunkte gesammelt. Zum Beispiel als es um den Erhalt des Fössefreibades ging. Bei dem Thema nahm es die Satirepartei Ernst, was der Bürger vor Ort sich wünscht. Scheinbar wohl doch leider nur eine Eintagsfliege. Mit der jetzt bereits zweiten Spaßdemo hat DIE PARTEI wohl auch einige Anwohner in Linden verprellt. Die Kluft zwischen Anwohnern und feiernden Besuchern im Stadtteil wird durch derartige Aktionen sicherlich auch nicht kleiner. Schade um eine politische Alternative im Stadtteil!

Achim Brandau


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