Kein Raum für Nazis in Bad Nenndorf

 

Kein Raum für Nazis

Kein Raum für Nazis

Im Schatten des Doppelanschlages des norwegischen Nazi-Terroristen Breivik, dessen Ausmaß die internationale Öffentlichkeit erschüttert, soll am 6. August in Bad Nenndorf in der Nähe von Hannover der größte Nazi-Aufmarsch Norddeutschlands stattfinden.Bis zu 1200 Neonazis von den gewaltbereiten, sogenannten Freien Kameradschaften und Autonomen Nationalisten wollen an diesem Tag anreisen. Mit ihrem jährlichen “Trauermarsch zum Winkler Bad” in Bad Nenndorf wollen sie einen Wallfahrtsort für Nazis schaffen. Hierfür mobilisieren sie international.

“Diese Nazis sind diejenigen, die nachts Obdachlose totschlagen oder Brandsätze in die Kinderzimmer deutsch-türkischer Familien werfen. Es sind diejenigen, die im Kleinen das nachvollziehen, wozu ihr norwegischer Gesinnungskamerad Breivik mit seinen ungeheuerlichen Taten europaweit aufruft”, so Heidrun Dittrich, MdB, DIE LINKE.

“Über 140 Morde gehen seit der Wiedervereinigung allein in Deutschland auf das Konto von Neonazis. DIE LINKE fordert politische Konsequenzen: Das Verbot der NPD und aller faschistischen Organisationen.Dazu gehört das Verbot von Nazi-Aufmärschen, wie wir es in Hannover am 1. Mai 2009 durchsetzen konnten. Es darf nicht sein, dass abertausende von Polizisten aufgeboten werden, um die die vielen kleinen Nazi-Terroristen, in großen Aufmärschen durch die Städte zu eskortieren.Wir fordern ein Verbot des Nazi-Aufmarsches in Bad Nenndorf!”

In Bad Nenndorf selbst hat sich ein breites Bündnis “Bunt statt Braun” gegen den Naziaufmarsch zusammengeschlossen, das sich dem Ansinnen der Neonazis am 6. August mit tausenden Menschen querstellen will.
Unter dem Motto “Bad Nenndorf Nazifrei 2011″ mobilisiert auch ein breites Netzwerk überregionaler Bündnisse zur Demonstration gegen Rechtsam 6. August nach Bad Nenndorf.

Anti-Nazi-Zug von Hannover nach Bad Nenndorf

Zur gemeinsamen Bahnfahrt Hannover – Bad Nenndorf treffen wir uns am 6. August 2011 ab 9:30 Uhr bei einer Mahnwache gegen Rechte Gewalt vor dem Hauptbahnhof Hannover auf dem Ernst Augustplatz.


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