Bauruine Ihmezentrum

Ihmezentrum: Stadt schließt langfristigen Mietvertrag mit Investor

Die Landeshauptstadt Hannover schließt mit der „Projekt IZ Hannover GmbH“ (ehemals Projekt Steglitzer Kreisel Berlin Grundstücks GmbH) einen langfristigen Mietvertrag über insgesamt rund 23.700 Quadratmeter Büro-, Archiv- und Lagerflächen sowie PKW-Stellplätze im Gebäude Ihmeplatz 5. Der Vertrag gilt ab dem 1. Oktober 2022 für die Dauer von zunächst 20 Jahren. Es entstehen jährliche Miet- und Nebenkosten in Höhe von gut 2,7 Millionen Euro. Vor dem Hintergrund des andauernden und fortlaufend überprüften Bedarfs der Verwaltung an Büroflächen wird zeitnah zum Mietbeginn entschieden, welche Einrichtungen der Stadt die Räumlichkeiten nutzen werden.

Zwischen dem 1. Oktober 2021 und 30. September 2022 wird das Gebäude durch den Vermieter umfassend saniert. Daher mietet die Stadt ab 1. August 2021 das Gebäude Joachimstraße 8 (jetziger Mieter Deutsche Bahn) an, hier werden die Dienststellen des Fachbereichs und Familie aus dem Ihme-Zentrum und anderen Standorten dauerhaft zusammengeführt. Die Laufzeit des Vertrages beträgt 20 Jahre.

Die Verwaltung legt den Ratsgremien zum Mietvertrag Ihme-Zentrum und zur Übernahme der Flächen in der Joachimstraße jetzt zwei Beschlussdrucksachen vor. Sie stehen am 12. April 2018 auf der Tagesordnung einer gemeinsamen Sitzung des Ausschusses für Angelegenheiten des Geschäftsbereiches des Oberbürgermeisters (AAGOB), des Ausschusses für Wirtschaft und Liegenschaften (AWL) und des Stadtbezirksrates Linden-Limmer.


Kommentar:

Ob es da wohl eine Ausstiegsklausel gibt wenn nicht saniert wird? Man darf gespannt sein ob sich die Stadt nicht wieder einmal ein Eigentor geschossen hat. Bisher wurden alle Maßnahmen rund um den Betonklotz entweder von den Wohnungseigentümern oder von der Stadt bezahlt. Der Investor ist das investieren bisher jedenfalls schuldig geblieben.

Achim Brandau


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