Stadtbibliothek: letzte Lesung in der Reihe „Verbrannt, verboten, nicht vergessen“

AusAnlass des Jahrestages der Bücherverbrennung (10. Mai 1933) präsentiertdie Hannover seit Anfang Mai die Lesereihe "Verbrannt, verboten, nicht vergessen". Die Lesereihe lässt eine reiche deutschsprachige Literatur wieder erstehen, die nach 1933 verboten war und deren AutorInnen ins Exil gegangen oder umgekommen sind. Einige SchriftstellerInnen sind heute vergessen und ihr Werk wartet auf eine Neuentdeckung, von anderen ist nicht bekannt, dass sie auch Leichtes, Humorvolles geschrieben haben.

An zwei Abenden stellte die literarische Komponistin Marie Dettmer bereits Werke der sogenannten "verbrannten Dichter" an unterschiedlichen Orten in der Stadt vor. In der letzten Lesung am Montag, 16. Mai, um 19:30 Uhr in den Räumen der Liberalen Jüdischen Gemeinde, Fuhsestraße 6, geht es um verlorene und wiedergefundene literarische Schätze. Titel: "Polgar, Roda Roda, Horváth& Co.: Wiedergefunden!".

Den Einführungsvortrag zur Bücherverbrennung undihren Folgen hält Dr. Carola Schelle-Wolff, Direktorin der Stadtbibliothek Hannover. Der Eintritt beträgt fünf Euro, ermäßigt vier Euro. Mehr Informationen gibt es in der Stadtbibliothek unter der Telefonnummer 168 – 4 21 69.


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