Rechtsextreme stören Mahnwache – 26 Festnahmen

Die hat Freitagabend gegen 18:00 Uhr insgesamt 26 Personen der rechtsextremen Szene vorläufig festgenommen. Die Gruppe war offenbar auf dem Weg zu einer Mahnwache für die Opfer rechter Gewalt am Kantplatz (Kleefeld).

Die "Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten" hatte für den gestrigen Abend von 18:00 bis 19:00 Uhr eine Mahnwache für die Opfer rechter Gewalt angemeldet. Insgesamt nahmen an der genehmigten Kundgebung etwa 55 Personen teil. Kurz vor Beginn der Veranstaltung stiegen zirka 30 dunkel gekleidete Personen aus einer Stadtbahn an der Haltestelle "Kantplatz" und bewegten sich geschlossen in Richtung der Versammlung. Hierbei skandierten sie lautstark rechte Parolen und beabsichtigten offensichtlich, die Mahnwache massiv zu stören. Dank des schnellen Eingreifens vor Ort befindlicher Polizisten konnte einedirekte Konfrontation der beiden Gruppierungen verhindert werden. Insgesamt wurden 26 männliche Personen ( drei Jugendliche, neun Heranwachsende und 14 junge Erwachsene ) vorläufig festgenommen. Die Festgenommenen sind der Polizei als Angehörige des rechtsextremen Spektrums aus Hannover, Celle und Schaumburg bekannt. Gegen alle wirdnun wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz ermittelt. Darüber hinaus muss sich ein 26-jähriger Hannoveraner aus dieser Gruppe wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter Körperverletzung verantworten. Er hatte sich gegen die vorläufige Festnahme gewehrt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die jungen Männer wieder entlassen.


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