Umzingelungsbündnis

Die setzt einzig und allein auf denjuristischen Erfolg ihrer Verbotsverfügung. Sollte diese scheitern,will sie den Protest an kilometerweit entfernte Orte verbannen. DieErfahrungen aus anderen Städten zeigen, dass der Protest gegendemonstrierende Neonazis sich anderweitig Bahn bricht, wenn er nichtgezielt an die Adressaten gebracht werden kann. Genau das ist letztesJahr in Hamburg geschehen. Sollte es sich in Hannover wiederholen, wirddie das übliche Bild von bösen Nazis und bösenGegendemonstrantInnen zur Erklärung aus der Schublade ziehen.

DieUmzingelungspläne stellen eine transparente, gut kalkulierbareAlternative zur Verfügung, eine solche Eskalation zu vermeiden.Ähnliche Aktionen in Köln, Jena und zuletzt in Lüneburg konntenNaziaufmärsche verhindern, ohne dass es zu Straßenschlachten gekommenwäre. Doch eine solche, von einem breiten politischen Spektrumgetragene Aktion des gewaltlosen Protestes soll offenbar – vielleichtgerade im Superwahljahr 2009 – mit allen Mitteln verhindert werden.

Wir lassen uns nicht einschüchtern!

Wir halten am Ziel der Verhinderung des Naziaufmarsches durch eine massenhafte Umzingelung fest! Kein Meter den Nazis! http://www.keinen-meter-hannover.de


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