„Hannover steht auf – gegen rechts“: Oberbürgermeister startet Kampagne mit Aufruf zum Mitmachen

Heute (24. März) hat OberbürgermeisterStephan Weil zusammen mit Sebastian Wertmüller, DGB-Vorsitzender,Thomas Höflich, Stellvertretender Stadtsuperintendent sowie MartinTenge, Regionaldechant, als weiteren Partnern des Bündnisses, dieKampagne vor VertreterInnen der Stadtgesellschaft vorgestellt.

"Hannover ist eine bis auf die Knochendemokratische Stadt, die am 1. Mai nicht in einem Atemzug mit braunenParolen genannt werden will", erläutert Weil das Ziel von "Hannoversteht auf – gegen rechts". "Hier gibt es eine große Bereitschaft zuzeigen: ’Wir haben mit Rechten nichts am Hut!’"
"Mit unsererKampagne wollen wir einen möglichst großen Teil der Stadtöffentlichkeitdabei unterstützen, sich schon vor dem 1. Mai zu dieser Haltung zubekennen", so Weil.  "Und wir wollen alle Hannoveranerinnen undHannoveraner animieren, sich am 1. Mai, dem traditionellen Tagdemokratischer Kundgebungen auf dem dafür in Hannover typischen Ort,dem Klagesmarkt, ab 10.30 Uhr an den Veranstaltungen zu beteiligen -und ab 12 Uhr ein Fest für Demokratie zu feiern."

"Zusammen dem kleinen Lindener Butjer aufunserem Plakat wollen wir dazu aufrufen, gemeinsam zu zeigen, dassHannover eine internationale, eine weltoffene Stadt ist, die mitFremdenfeindlichkeit und rechtsextremen Gedankengut nichts, aber auchgar nichts zu tun haben will."

Vereinen, Verbänden und Einrichtungen, aberauch Geschäften und Einzelpersonen, die schon im Vorfeld Zeichen setzenmöchten, stellt die Stadt nach Ostern "Hannover steht auf"-Plakate und-Aufkleber und sowie Ansteckpins im quadratischen "Bunt stattbraun"-Design zur Verfügung und bietet Hilfestellung zum Beispiel beider Schaltung von Zeitungsanzeigen an.

"Wir würden uns freuen, wenn VertreterInneneines ganz breiten demokratischen Spektrums sich von unserenMaterialien und Vorschlägen zu eigenen Aktionen anregen lassen würden",unterstreicht der Oberbürgermeister.

Die Stadt selbst wird unter anderem mitrund 330 Plakaten an Litfasssäulen, rund 100 Flaggen im Stadtgebiet, 30Bodenaufklebern (Groundpostern) in der City, 20.000 CityCards und etwa30.000 Getränkeuntersätzern in Gaststätten und Restaurants auf dieKampagne hinweisen. Sie wird dabei von der Hannover Marketing undTourismus GmbH (HMTG) und dem DEHOGA unterstützt.

Insgesamt hat die städtische Kampagne einen Wert von rund 25.000 Euro.

Die für den 1. Mai von "FreienKameradschaften" angemeldete Veranstaltung und Demonstration ist vonder verboten worden. Wegen der zu erwartenden Einsprüche gegendas Verbot werden "Hannover steht auf – gegen rechts" und "Bunt stattbraun" weiter vorbereitet.

Informationen zur Kampagne gibt es im Internet unter www.hannover-steht-auf.de.

Zur Beteiligung an den Veranstaltungen am1. Mai auf dem Klagesmarkt ruft Oberbürgermeister Stephan Weil inseinem aktuellen Videopodcast auf, der unter www.weil-podcast.de abzurufen ist.

PM: Landeshauptstadt Hannover

 


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