Rundgang zu Gräbern Lindener Juden

Jüdischer Friedhof An der Strangriede
Jüdischer Friedhof An der Strangriede
(Foto: Tim Schredder – wikipedia.de)

Führung zur „Geschichte der Juden in Linden: Grabstätten auf dem Alten jüdischen Friedhof und dem jüdischen Friedhof An der Strangriede“ am Sonntag, 18.8.2013, von 10.00 – 13.00 Uhr.

Beginn: Alter Jüdischer Friedhof an der Oberstraße in der Nordstadt um 10 Uhr.
Männliche Besucher bitte mit Kopfbedeckung.
Kosten 6 Euro (mit Kaffee-/Teepause)

Seit 1763 lebten Juden im damaligen Dorf Linden. Um 1810 wurden sechs jüdische Familien gezählt, im Jahr 1900 insgesamt 200 jüdische Einwohner. Die Juden in Linden waren auf die Unterstützung der hannoverschen Nachbargemeinde angewiesen, deren Friedhöfe sie zur Bestattung ihrer Toten nutzten. Jedoch bewahrten die Lindener Juden mehr als hundert Jahre ihre Eigenständigkeit. 1892 wurden die Lindener Juden von der Synagogengemeinde Hannover aufgenommen. Schriftliche Quellen zur jüdischen Lokalgeschichte in Linden sind kaum überliefert. Auch Sachzeugnisse fehlen, abgesehen von den Grabsteinen Lindener Juden auf dem Alten jüdischen Friedhof und dem jüdischen Friedhof An der Strangriede in der hannoverschen Nordstadt.

Dr. Peter Schulze stellt Zurzeit im Küchengartenpavillon (Verein ) auf dem Lindener Bergfriedhof Fotos und Dokumente zum Thema „VonGrabsteinen Lindener Juden“ aus. Die Ausstellung soll den Besuchern am Beispiel ausgewählter Grabsteine und ihrer Inschriften einen ersten Zugang zum jüdischen Leben in Linden im 18. und 19. Jahrhundert vermitteln. Die Ausstellung ist bis zum 23.8.2013 im Küchengartenpavillon zu sehen.

Der Rundgang am 18.8. über die beiden Friedhöfe ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung.

Quartier e.V.
Küchengartenpavillon
Am Lindener Berge 44
30449 Hannover
www.quartier-ev.de


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