Bündnis gegen Neonazi-Demo

Bürger- und Stadtteilinitiativen in Linden haben gemeinsam mit der Linken ein Aktionsbündnis gegen die Neonazi-Demo am 1. Mai gegründet. Auf dem ersten Treffen am 24. September soll über geeignete Gegenmaßnahmen beraten werden.

Die Fraktionsvorsitzenden DER LINKEN in derRegionsversammlung und im Rat der Landeshauptstadt, Stefan Müller undMichael Höntsch, haben sich am Wochenende ganz entschieden gegen dengeplanten Aufmarsch der NPD am 1. Mai in Hannover ausgesprochen: „Diegeplante Demonstrationsroute vorbei am Klagesmarkt nach Linden ist eineunerträgliche Provokation der demokratischen Öffentlichkeit“, betonensie.

Müller und Höntsch sprechen sich für ein Verbotdes NPD-Aufmarsches aus. „Jetzt muss es eine Neuauflage von Bunt stattBraun in Hannover geben“, regen die beiden Linkspolitiker an. Nunmehrkomme es darauf an, erneut ein breites Bündnis gegen die Neonazis inHannover zu schaffen. Schon frühzeitig müssten alle Möglichkeitenausgeschöpft werden, die Demonstration der NPD bereits im Vorfeldunmöglich zu machen. „Hannover als Mitglied der internationalenStädtekoalition gegen Rassismus darf nicht zum Tummelplatz der Feindeder Demokratie werden.“ Die beiden Fraktionsvorsitzenden sagten dem DGBjede mögliche Unterstützung beim Aufbau eines breiten Bündnisses gegenrechts zu.

Quelle: Die Linke Region Hannover und HAZ.de

 


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