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Zehn Thesen zur Zukunft des Ihme-Zentrums

Ein neues Wahrzeichen für Hannover
Ein neues Wahrzeichen für Hannover

Ein neues Wahrzeichen für Hannover!

Zehn Thesen zur Zukunft des Ihme-Zentrums hat der Verein Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum in einem offenen Brief an Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok sowie den Großeigentümer im Ihme-Zentrum Amir Dayan geschickt. Auch den Fraktionen im Stadtrat wurde das Papier zugeschickt.

Auszug aus dem Schreiben:

Unter dem Motto „10 Schritte zum Glück“ legt unser Verein hiermit zehn konkrete Thesen zur Entwicklung des Ihme-Zentrums vor. Wir sind überzeugt, dass das Zentrum nur dann eine gesicherte
Zukunft hat, wenn sowohl die Landeshauptstadt, als auch der Großeigentümer (im Folgenden als „Intown“ abgekürzt) folgende zusammengefasste Schritte gehen:

Der Landeshauptstadt empfehlen wir:
1. die Verantwortung für zukünftig öffentliche Wege- und Ihmeuferflächen zu übernehmen, damit das Zentrum in die angrenzenden Stadtbereiche integriert wird;
2. sich zur langfristigen Anmietung der derzeitigen und ggfs. auch der enercity-Büroflächen zu bekennen, die Verhandlungen dazu (mit Rücktrittsrechten vom Mietvertrag bei Nicht-Einhaltung der Auflagen) aber damit zu koppeln, dass Intown sich verbindlich zu den folgenden Punkten verpflichtet;
3. eine aktive Rolle bei der für die Sanierung des Zentrums zwingende Neuordnung der Eigentumsverhältnisse im Sockelgeschoss zu übernehmen und kurzfristig Vorbereitende Untersuchungen nach dem Baugesetzbuch zu veranlassen, um zu klären, ob die gescheiterte Änderung der Teilungserklärung durch ein städtebauliches Verfahren ersetzt werden kann.

Dem Großeigentümer Intown empfehlen wir:
– ein Sanierungskonzept mit belastbarem Finanzierungsnachweis für den gesamten Sockelbereich des Zentrums vorzulegen;
– im Sanierungskonzept planerisch die zwei Durchwegungen von Linden zur Ihme zu berücksichtigen und die frühere Ihmepassage rückzubauen;
– konstruktiv an den Vorbereitenden Untersuchungen, u.a. zur Analyse der Möglichkeiten der Eigentumsneuordnung an den Gemeinschaftsflächen, mitzuarbeiten.

Die zehn Schritte Empfehlung des Vereins im Detail:

Die Thesen wurden im Verein Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum gemeinschaftlich von Expertinnen und Experten aus den Bereichen Architektur, Stadtentwicklung und -sanierung, Verwaltung, Kultur, Medien, Wirtschaft und Nachhaltigkeit entwickelt und mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Ihme-Zentrums abgestimmt.

Am 23. August werden die Thesen im Capitol ( 2) vorgestellt, bevor VertreterInnen der Ratsfraktionen in einer Podiumsdiskussion über die Zukunft des Ihme-Zentrums diskutieren.

Der Einlass ist ab 17.30 Uhr, der Eintritt ist frei.


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