Freizeitheim Linden

Otto Brenner Akademie will Freizeitheim sprengen

Freizeitheim Linden

So ähnlich war es heute im Stadtanzeiger West (wie immer hinter einer Paywall und erst in ein paar Tagen zu lesen) zu lesen. Eine reißerische Überschrift die einer „Zeitung“ mit vier Buchstaben würdig ist.

Was war passiert? Die von der Otto-Brenner-Akademie angestoßene Initiative für einen LernortLindenLimmer im Freizeitheim Linden hatte am 6. Februar alle interessierten Gruppen und Personen zu einem Symposium im Freizeitheim Linden eingeladen. Dort wurden verschiedenste Standpunkte und Ideen zu diesem Thema erarbeitet und diskutiert. Eine Idee von Heiko Geiling beinhaltete auch den Bau eines neuen Stadtteilzentrums für Linden-Limmer mit einem integrierten Hallenbad am jetzigen Standort des Freizeitheim Linden.

Wir wollen unser Fössebad wiederhaben!
Wir wollen unser wiederhaben!

Das Fössebad würde nach diesem Vorschlag einer Bebauung mit Sozialwohnungen weichen. Das schon lange nicht mehr vorhandene Freibad durch einen Ausbau des Limmer Volksbades ersetzt. Eine Idee die auf den ersten Blick allen Initiativen für den Erhalt des Fössebades entgegen steht. Auch ich habe mich Jahrelang für den Erhalt des Fössebades eingesetzt. Die Imagebroschüre „Wir sind Fösse“ wurde von mir unentgeltlich Gestaltet. Man kann also nicht sagen, dass ich ein Befürworter dieses Planes wäre. Auf den zweiten Blick sieht die Sache aber anders aus. Ein Umbau oder Neubau des Fössebades würde sicherlich wieder auf Jahre Einschränkungen im Badebetrieb wenn nicht gar eine Einstellung während der Bauphase bedeuten. Daher wäre ein Neubau an anderer Stelle mit anschließendem, reibungslosem Umzug vielleicht doch keine so schlechte Idee die man auf jeden Fall intern diskutieren sollte.

Was jetzt passiert ist stellt für mich die denkbar schlechteste Variante dar. Der Verein Netzwerk Archive Linden Limmer e.V. hat sich von dieser Idee distanziert. Es ist bisher auch nur eine von vielen Ideen. Die Art und Weise wie dies geschah ist aber leider kontraproduktiv für die gesamte Arbeit für einen LernortLindenLimmer. Solch eine Diskussion hat nichts in den Medien zu suchen. Es sind alles ungelegte Eier die jetzt wieder einmal von der Madsack Presse für eine schnelle Schlagzeile über einen Streit in Linden ausgeschlachtet werden. Von Seiten der Otto-Brenner-Akademie ist diese öffentliche Diskussion so nicht gewollt. Ich habe der verantwortlichen Redakteurin dazu geraten bei diesem Thema erst einmal den Ball flach zu halten und weitere Diskussionsrunden abzuwarten. Was die HAZ daraus gemacht hat kann man heute im Stadteilanzeiger West nachlesen. Mein Fazit: Das nächste Mal, liebe HAZ Mitarbeiter, fragt lieber jemand anders! Ich stehe für reißerische Schlagzeilen nicht mehr zur Verfügung.


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