Aufnahmeverfahren für die weiterführenden Schulen zum Schuljahr 2011/2012 abgeschlossen

Die Jahrgangsstärke im vierten Jahrgang lag im Schuljahr 2010/2011 bei insgesamt 3.883 SchülerInnen (gegenüber 4.018 SchülerInnen im Vorjahr). Auf diesen leichten Rückgang in der Jahrgangsstärke folgen nach der Einwohnermeldedatei für die kommenden Jahre wachsende Schülerzahlen.

Von den erfolgreichen GrundschulabsolventInnen haben sich 2.241 SchülerInnen (Vorjahr: 2.323) an einer städtischen weiterführenden Schule im dreigliedrigen System angemeldet. An den hannoverschen Hauptschulen meldeten sich 80 SchülerInnen (Vorjahr: 57) und an den Realschulen 404 SchülerInnen (Vorjahr: 412) an. Die Anmeldezahlen an denGymnasien sind mit 1.746 SchülerInnen (Vorjahr: 1.854) konstant angesichts der kleineren Jahrgangsgröße in Klasse vier. Durchschnittlichhaben die Gymnasien 30 Kinder pro Klasse aufgenommen (Vorjahr: 31). Trotzdem überstieg die Zahl der Anmeldungen an vier Gymnasien die Anzahlder vorhandenen Schulplätze; 212 SchülerInnen (Vorjahr: 156) konnten nicht ihrem "Erstwunsch" gemäß versorgt werden, sie wurden größtenteils ihren weiteren Wünschen und Profilen entsprechend oder nach Wohnortnähe aufgenommen.

In dem vorgezogenen Anmeldeverfahren der Integrierten Gesamtschulen (IGS) bewarben sich 1.460 (Vorjahr: 1.566) SchülerInnen um einen Schulplatz in Hannover. In diesem vorgezogenen Anmeldeverfahren mussten 263 (Vorjahr: 328) InteressentInnen von den Integrierten Gesamtschulen abgewiesen werden. Davon haben 66 SchülerInnen inzwischen das Angebot eines freien Platzes an einer anderen IGS genutzt, die übrigen 197 SchülerInnen haben sich an Schulen des dreigliedrigen Systems angemeldet(Vorjahr: 219). Insgesamt konnten 1.299 (Vorjahr: 1.347) SchülerInnen an den hannoverschen Integrierten Gesamtschulen aufgenommen werden.

Nach den Basisdaten der Verteilerkonferenz wählten somit 2,3 Prozent dieses Jahrgangs die Hauptschule an (Vorjahr: 1,6), 11,4 Prozent das Realschulangebot (Vorjahr: 11,2), 49,5 Prozent das Gymnasium (Vorjahr: 50,5) und 36,8 Prozent (Vorjahr: 36,7) konnten in einer Gesamtschulklasse aufgenommen werden.

Die tatsächliche Schülerzahl des neuen fünften Jahrgangs wird sich erfahrungsgemäß durch verspätete Anmeldungen und WiederholerInnen aus dem jetzigen fünften Jahrgang noch erhöhen – insbesondere an den Hauptschulen. Im vergangenen Schuljahr 2010/11, haben sich die Hauptschulen mit 3,3 Prozent stabilisiert. Die endgültigen Anteile für die Realschulen lagen bei 12,8 Prozent, bei den Gymnasien bei 48,8 Prozent und bei den Integrierten Gesamtschulen bei 35,1 Prozent.

Für die "Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe in Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen" für 2011/2012 wurden insgesamt 514 SchülerInnen neu angemeldet (321 an der Integrierten Gesamtschule, 193 am Gymnasium). Hier geht der Wunsch bei den Anmeldungen in Richtung Integrierter Gesamtschule. Bei der tatsächlichen Aufnahme verteilen sich317 SchülerInnen auf die Oberstufen der Integrierten Gesamtschulen und 201 SchülerInnen auf die Oberstufen der Gymnasien. Sechs SchülerInnen, die an den Integrierten Gesamtschulen ausgelost wurden und dort nicht aufgenommen werden konnten sowie vier SchülerInnen, die nicht ihrem Erstwunsch gemäß aufgenommen werden konnten, wurden an die gymnasialen Oberstufen der Gymnasien verwiesen. Somit konnte allen Anmeldungen mit einem Platz in der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe entsprochen werden.


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