BasKIDball: Bettina Wulff und Thomas Walter eröffnen Standort Hannover

„Der Erwerb sportlicher Kompetenzen ist beim Mannschaftssport eng verknüpft mit dem Erwerb sozialer Kompetenzen. Spielerisch kann Durchsetzungsvermögen, Teamfähigkeit und Kompromissbereitschaft gelernt werden, die nicht nur Voraussetzungen für das gemeinsame Basketballspiel sind, sondern auch elementarer Aspekt für das soziale Zusammenleben“, sagte Bettina Wulff. „Kinder und Jugendliche können durch das Projekt viel für ihren Alltag und ihre Zukunft lernen. Deshalb unterstütze ich es.“

„Sport wird in Hannover schon lange erfolgreich als Medium in der Jugendarbeit genutzt, um Kindern und Jugendlichen Fairness, Teamgeist und Gewaltfreiheit zu vermitteln. So gibt es seit knapp 15 Jahren den ‚Mitternachtsport‘, das monatliche Angebot für junge Menschen, am Sonnabend Abend an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet Sport zu treiben“, erläutert Dezernent Walter.“Ich freue mich sehr, dass das Projekt BasKIDball nun auch in Hannover durchgeführt wird und auch in den Mitternachtssport integriert werden konnte.“

Anne Wolters, Schulleiterin der Grundschule Am , sieht in BasKIDball eine gute Alternative für die Kinder in Linden: „Offene Bewegungsangebote, die Grundschulkinder auch bei schlechtem Wetter wahrnehmen können, sind hier rar. Es ist daher sehr schön, BasKidball hier in unserer Schulsporthalle zu haben.“

Das Konzept
„Überdenke deinen nächsten Wurf!“ umschreibt als Motto die Zielsetzung von BasKIDball.

Kinder und Jugendliche erhalten freies Basketballtraining mit pädagogisch betreuten Bildungsangeboten (z. B. Hausaufgabenbetreuung, Vermittlung von Medienkompetenzen). Die Betreuungerfolgt sowohl durch pädagogische Fachkräfte als auch durch TrainerInnen und NachwuchsspielerInnen aus dem Bereich .

Selbstregulation und Eigenorganisation sind die prägenden Prinzipien des Projektes. Den Jugendlichen wird ein sozialer Raum zur Verfügung gestellt, den sie aktiv mit gestalten und andem sie Verantwortung übernehmen müssen, um ihren Interessen nachgehen zu können. Eigeninitiative sowie bewusstes Handeln und Entscheiden werden so durch den Sport gefördert.

Im Spiel haben Kinder und Jugendliche die Gelegenheit, sich gewaltfrei kennen zulernen und einen fairen Umgang miteinander zu erlernen. Geschlecht, Alter, Nationalität oder Einstellung der Jugendlichen spielen keine Rolle. Sie lernen über das Medium Sport, miteinander auszukommen.
Bei der Pflege ihrer eigenen Homepage entwickeln die TeilnehmerInnen ihre Medienkompetenz und halten den Kontakt untereinander aufrecht.

Kooperation als Voraussetzung
Grundlagefür eine erfolgreiche Umsetzung von BasKIDball ist Kooperation. An den aktuellen Standorten wird beispielhaft Zusammenwirken von Schule, Jugendhilfe, Sport und engagierten Unternehmen der Wirtschaft deutlich. Das Projekt stellt keine Konkurrenz zum Vereinssport dar, sondern ist eine Ergänzung. So können Zielgruppen erreicht werden, die sich durch strukturierte Sportangebote nicht angesprochen fühlen. Etliche Jugendliche entwickeln nach einiger Zeit Erfolge und dadurch wächst die Bereitschaft, sich in Sportvereinen zu integrieren.

Standorte außerhalb Hannovers

  • Bamberg (Juli 2007)
  • Aschaffenburg (April 2008)
  • Memmelsdorf (September 2008)
  • Nürnberg (Januar 2009)
  • Frankfurt (Herbst 2009)
  • Rathenow (April 2010)
  • Haibach (Dezember 2010)
  • Gotha (April 2011)

(Weitere Standorte sind in Planung)

ING-DiBa
Die ING-DiBa unterstützt das Projekt auf vielfältige Weise, zum Beispiel mit der Finanzierung der Koordinierungsstelle in Bamberg sowie einzelner Projektstandorte, der Bereitstellung von Korbanlagen, bei der Programmierung der Internetportale und bei der Öffentlichkeitsarbeit.

Weitere Informationen zum Projekt unter www.baskidball.de

Ansprechpartner
Innovative Sozialarbeit e.V.
Andreas Schiebel
www.iso-ev.de


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