Heizkraftwerk im Bau 1961

Nachkriegs-Lebenswege zwischen Küchengarten und Wittekindstraße

Gemeinsam mit dem „Netzwerk Archive Linden-Limmer e.V.“ lädt enercity am Freitag, 27. Februar 2015, um 18:30 Uhr zum Podiumsgespräch ins ein.

Wir blicken zurück auf das Alltagsleben im Linden der Nachkriegszeit und der Wirtschaftswunderjahre. Menschen, die in den 1950er Jahren im Straßenkarree Rampenstraße – Dieckbornstraße – Wittekindstraße aufgewachsen sind, werden als Zeitzeugen über die damaligen Verhältnisse und ihre späteren Lebenswege berichten. Mit auf dem Podium ist auch das Netzwerk-Mitglied Dierk Schäfer. Er ist auf dem Foto aus dem Jahre 1950 auf dem Trümmergrundstück an der Rampenstraße der Junge links unten (das Foto entstand dort, wo jetzt – wieder – das hoch aufragende Torhaus mit Zugang zum Innenhof steht. Das Vorgängergebäude war im 2. Weltkrieg bei einem Bombenangriff zerstört worden).

Zu diesem Anlass zeigt enercity auch die Vorabversion eines Kurzfilms zum Kohletunnel. Die anliefernden Kohlezüge sind den Zeitzeugen noch in lebendiger Erinnerung. Durch den Tunnel gelangte bis Anfang der 90er Jahre der Brennstoff für das Kraftwerk vom Verladeterminal aus unterirdisch ins Heizkraftwerk. Da aus Sicherheitsgründen Begehungen in den Tunnel nicht mehr möglich sind, soll der 4-minütige Film mittelbar weiterhin Einblicke gewähren.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos (begrenztes Platzangebot).

Treffpunkt für Interessierte ist:

Freitag, 27. Februar 2015, um 18:30 Uhr (pünktlich)
Heizkraftwerk Linden
Eingang Elisenstraße
30451 Hannover

Stadtbahn-Haltestelle (ca. 100 m Fußweg von dort)

Ende der Veranstaltung gegen 20:30 Uhr


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