Egon Kuhn am 1. Mai 2012

Ausstellung: „Lindener Butjer – Egon Kuhn“

Egon Kuhn am 1. Mai 2012
Egon Kuhn am 1. Mai 2012

Anlässlich der Feiern zu 900 Jahre Linden im Jahr 2015 präsentiert im Küchengartenpavillon verschiedene Ausstellungen zur Lindener Geschichte.

Am Sonntag, den 1.2.2015 eröffnet Quartier um 14 Uhr die Ausstellungsreihe „Lindener Butjer“, mit der Ulf Kronshage und Jonny Peter im Laufe des Jahres vier typische Lindener vorstellen.
Den Anfang macht einer der wohl bekanntesten Lindener: Egon Kuhn.

Ulf Kronshage hat den Lebensweg mit Texten und zahlreichen Fotos dargestellt. Egon Kuhn wurde am 20.1.1927 in Osnabrück-Schinkel geboren, war leidenschaftlicher Fußballer und bei der Hitler-. Nach der Kriegsteilnahme und Kriegsgefangenschaft arbeitete er u.a. in der Jugendarbeit und bei der Gewerkschaft. 1965 wurde er Leiter des Freizeitheims Linden und wirkte hier bis zu seinem Eintritt in die Rente 1992. Nebenbei war er auch aktiv in der Lindener SPD und hier u.a. der „Königsmacher“ vom langjährigen Oberbürgermeister Schmalstieg. Bundesweit bekannt wurde das Freizeitheim durch die Aufarbeitung der Lindener Arbeitergeschichte, das Stadtteilarchiv zu Linden und durch die Butjerfeste der ehemaligen Fannystraße. In den 90er Jahren gründete er die Seniorenakademie Otto Brenner, war dann Vorsitzender von Lebendiges Linden und der AGLV Linden. Egon Kuhn ist auch einer der Initiatoren bei der Aufarbeitung der Geschichte des Widerstandes in Linden/Limmer und der Geschichte des Fössefeldfriedhofes, auf dem Wehrmachtsdeserteure beerdigt sind.

Auf die Frage, ob er ein Lindener Butjer sei: „Ja, natürlich bin ich Lindener Butjer. Ich bin durch Linden geprägt worden.“

Die Ausstellung ist zu sehen bis 27.2.2015.
Öffnungszeiten: Di., Fr. und So. 14-16 Uhr.


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