Fössebad stellt Zukunftsplanungen vor

Betreiber und Architekten des neuen Fössebadkonzeptes

Die Betreiber mit den Architekten
des neuen Fössebadkonzeptes

Visualisierung des neuen Eingangsbereiches

Visualisierung des neuen
Eingangsbereiches

Michaela Röhrbein erklärt die einzelnen Bauabschnitte

Michaela Röhrbein erklärt die
einzelnen Bauabschnitte

Neuer Empfang mit Fitnesspark

Neuer Empfang mit Fitnesspark

Die Gemeinnützige FössebadBetriebsgesellschaft mbH, bestehend aus MichaelaRöhrbein für den Universitätssportclub Hannover e.V. und BerndSeidensticker für Waspo Hannover-Linden e.V., stellten heute dieerarbeiteten Zukunftspläne für den weiteren Betrieb des Fössebadesvor. Bereits letzte Woche hatte man dieses Konzept der Stadtüberreicht.

Nachdem in diesem Sommer dasAußenbecken des Bades nicht wieder in Betrieb genommen werden durftemüssen schnelle Lösungen her. Das war der Ansatz für dieZukunftsplanung die durch die Architekten Peter Teicher und UlrichSchulz vom Architektenbüro RTW zusammen mit Gutachter Thomas Beyer und dem Betreiberteam überzeugend umgesetzt wurde.

Gegliedert in drei Module, die sowohlnacheinander als auch in Kombination umgesetzt werden können,wandelt sich das Fössebad in einen modernen Freizeit- undFitnesspark. „Es werde aber kein Aspria Konkurrent man wisse schondas im Stadtteil Linden moderatere Preise gefragt sind", betonteSeidensticker.

 Übersichtsplan (pdf)

Modul 1

Sanierung des Eingangsbereiches mitÖffnung zur Straße und Neubau eines Außenbeckens direkt neben diebestehende Schwimmhalle. Das Becken soll 25 x 12,5 Meter groß undca. 1,30 Meter tief werden. Durch die Lage können die Technik unddie Räumlichkeiten unter der Schwimmhalle mit genutzt werden. DerAushub für das neue Becken kann direkt zum verfüllen des altenAußenbeckens genutzt werden. Auf der Fläche sollen dannBeachvolleyball, Boule und andere Outdoorsportarten eine neue Heimatfinden.

Kosten: ca. 1.000.000 Euro

Modul 2

Sanierung und Umgestaltung derbestehenden Umkleideräume. Ein 350 m² großer Bereich der heutigenDamenumkleide wird zu einem Fitnesspark umgestaltet. Die übrigenUmkleideräume den jetzigen Bedürfnissen angepasst und modernisiert.Für den Fitnessbereich wird eine Mitgliedschaft angeboten die zumBesuch von Sauna, Fitness und Schwimmbad berechtigt und dem Fössebadals neues Standbein dient.

Kosten: ca. 650.000 Euro

Modul 3

Umbau des Physio- und Saunabereiches.Die Sauna wird um eine Holzhaussauna und ein neues Kalttauchbeckenergänzt und der ganze Bereich grundsaniert.

Kosten: ca. 230.000 Euro

Gesamtsumme für die Umbaumaßnahmen1.900.000 Euro. Im Vergleich die Sanierung des alten Außenbeckenssollte 1.500.000 Euro kosten.

„Man wolle eben nicht nur sagen wiees nicht geht sondern auch einen Weg aufzeigen wie man das Fössebadin die Zukunft führen kann", so Bernd Seidensticker. Besondershervorheben muss man dabei das die Erarbeitung des Konzeptesinklusive der Architektenleistungen allein von derBetreibergesellschaft betrieben wurden. Mit dem Konzept soll der auchjetzt mit 42% weit über dem Bundesdurchschnitt liegendeKostendeckunggrad des Bades noch weiter gesteigert und einelangfristige Perspektive mit mehr Qualität für das Fössebad geschaffen werden.

Dieses Konzept überzeugt und hat jedeUnterstützung verdient. Von Seiten der Stadt wird aber immer nochauf das Bäderkonzept verwiesen das erst im Frühjahr 2013 fertiggestelltsein und beraten werden soll (war hier nicht auch schon mal Herbst2012 im Gespräch?). Sollte nicht vorher eine Entscheidung zu Gunsten zumindest desersten Teils fallen steht den Lindenern ein weiterer Sommer ohneFreibademöglichkeit im Fössebad bevor.

Diese Konzept stellt aber, wenn es nach den Betreibern geht, erst denersten Schritt zur Erhaltung des Fössebades dar. Die angespannteSituation um Hallenzeiten für die Vereine und auch den UNI Sportmacht eine zweite Halle eigentlich unabdingbar. Auch daran wurdeschon gearbeitet obwohl die Finanzierung dafür noch in weiter Ferneist. Eine sogenannte Wasserballhalle soll angrenzend an denNichtschwimmerbereich der bestehnden Halle gebaut werden.Wasserballhalle heißt dieses Format übrigens nur in Fachkreisenweil die Maße eben dem Spielbetrieb entsprechen. Die Halle dientaber letztlich allen Sportschwimmern und soll dafür sorgen das dieHallenzeiten für zahlende Besucher auf die Abendstunden ausgeweitetwerden können und sie in den Vormittagsstunden nicht unter demSchulschwimmunterricht leiden.

Für den Rest des Außengeländesschweben den Betreibern noch diverse Nutzungsmöglichkeiten vor. DieIdeen reichen von Naturkindergarten über eine Kletterhalle bis zumSeniorenwohnen die eine Teil des riesigen Geländes mit neuem Lebenfüllen könnten.

www.foessebad.de

ab

 

 


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