Stadtteilforum für Kinder- und Jugendarbeit bestürzt über die Pläne der Caritas für das Spielhaus

VieleProjekte und Hilfsangebote im Stadtteil sind durch die Initiative undMitarbeit des Spielhauses entstanden und die MitarbeiterInnen sindauch derzeit in einigen wichtigen, aktuellen Stadtteilprojekteninvolviert.

AlsBeispiele sind hier die Lindener Fastnacht und dasGewaltpräventionsprojekt GERNIE mit der IGS-Linden, dasSommerferienprogramm in Kooperation mit dem Domino und der GFA, dieAktionen mit Fit und Fair in Linden, das Ring-Projekt u.a. zunennen.

DieseProjekte laufen bereits oder beginnen in Kürze.

HerrWenzel und Frau Kaiser sind maßgeblich an der Planung undDurchführung dieser Projekte beteiligt. Die für den August geplanteVersetzung Herrn Wenzels in einen anderen Arbeitsbereich, stellt dieDurchführung dieser Projekte aktuell infrage.

DieserUmstand greift somit auch in die Arbeit anderer Institutionen imStadtteil erheblich ein, erschwert und behindert sie !

WirTeilnehmerInnen des Stadtteilforums sind sehr besorgt, dass in derVersorgung der Kinder und Jugendlichen in unserem Stadtteil durch diegeplante Stellenkürzung im Spielhaus eine weite Lücke gerissenwird, die keine andere Institution in Linden zu schließen vermag.

DieArbeit im Spielhaus des Caritasverbandes ist aus unserer Sicht eineunmittelbare Hilfeleistung an den Menschen, die keine Lobby haben,die in unserer Gesellschaft unter Mangel in der Versorgung leiden,und dies sowohl hinsichtlich emotionaler, als auch materiellerGrundbedürfnisse. Das Spielhaus fängt sie auf, gibt ihnen zu Essen,Kleidung und Betreuung. Und nicht zuletzt erhalten die Kinder hiereine Orientierung und es werden ihnen die Normen und Wertehaltungenvermittelt, die dringend nötig sind, um weiterhin solidarisch indiesem Stadtteil zusammenleben zu können.

DieKinder- und Jugendeinrichtungen in Linden/Limmer kooperierenmiteinander, sind eng vernetzt und bauen in ihrer Arbeit teilweisesogar aufeinander auf.

KeinTräger kann für sich eine so weitreichende Entscheidung treffen,nämlich die Arbeit mit unterversorgten Kindern quasi einzustellen,ohne dass sich dies nicht auf die Arbeit aller anderen im Stadtteilwirkenden Träger auswirkt.

Dieseeinsame Entscheidung des Caritasverbandes mit der unmittelbarenUmsetzung zum August 2010 ist unsolidarisch und widerspricht allenPrinzipien in der sozialräumlich orientierten gemeinsamen Planungund Übernahme von Verantwortung für das Gemeinwesen.

DasStadtteilforum Linden/Limmer fordert daher den Caritasverband auf,die Kürzungsabsichten im Spielhaus Linden-Nord zurückzunehmen undin eine Diskussion mit den hier ansässigen Trägern und politischenGremien einzutreten, um zu einer für alle Betroffenen guten undeinvernehmlichen Lösung gelangen zu können.

DasStatteilforum Linden/Limmer fordert ebenfalls die LandeshauptstadtHannover auf, alles Erdenkliche zu tun, das Spielhaus mit allenAngeboten und dem derzeitigen Personalschlüssel zu erhalten.

NorbertSchediwy

Sprecherdes Stadtteilforums, Badenstedter Straße 12, 30449 Hannover


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