Lindener Gespräche: Wollen wir einen neuen 1.Mai!

„LindenerGespräche" am26. April 2012 in der Galerie Hellblick (Linden-Süd)

Wollenwir einen neuen 1.Mai!

GesamtmetallChef Kannengießer will ihn abschaffen. Viele betrachten ihn alswillkommenen

freienTag. Und viele gehen bundesweit auf die Straße um mit dem DeutschenGewerkschaftsbund für soziale Gerechtigkeit zu demonstrieren. Istder erste Mai noch zeitgemäß? Stellt die Globalisierung dietraditionellen Mai-Forderungen der Gewerkschaften nach mehr Lohn undbesserer Arbeit infrage?

„InternationaleSolidarität, Brot und Frieden für alle" – das sind Forderungendie wir nicht nur auf Konferenzen und Tagungen stellen können,sondern die Globalisierung stellt Forderungen nach mehr Lohn,vernünftigen Arbeitsbedingungen und Arbeitszeiten mehr denn je ineinem internationalem Rahmen. Internet und neue Technologien sorgendafür, dass Forderungen der europäischen Arbeiterbewegung auch inChina, Brasilien, Afrika etc. gestellt werden. Mehr denn je sind dieMenschen weltweit gefordert neue Formen der Zusammenarbeit zu finden,um gerechte Arbeits- und Lebensbedingungen durchzusetzen.

„Wirbeobachten in den letzten Jahren eine Zunahme kommerziellerVeranstaltungen in der Stadt und auch in Linden", soGaleriebetreiber Peter Holik. „Der 1. Mai muss neu gedacht werdenund viel mehr Menschen die Möglichkeit zur Teilhabe ermöglichen.Globalisierung heißt Zusammenleben der Kulturen , der 1.Mai dasEintreten für die Globalisierung des guten Lebens!", meint PeterHolik.

Am26. April diskutieren u.a Steffen Holz vom DGB, Ingrid Lange von derFaust, Kamil Gomleksit von DIDF und ein Vertreter von attac über den1. Mai in Hannover und in Linden. Moderiert wird der Abend von FrankPharao. Veranstaltungsort ist die Galerie Hellblick, Deisterstraße70 in Hannover. Der Abend beginnt um 19.30 Uhr.


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