Filme zur Lindener Geschichte: Kennen Sie die Fannystraße?

Im Rahmen der  imFreizeitheim Linden der Otto Brenner Akademie werden monatlichim Ferry bei Kaffee und Kuchen Filme zur Lindener Geschichte gezeigt.

Am Sonntag, den 18.12.2011um 15 Uhr in der Ferry Eventhall im ,Fred-Grube-Platz 1 (Windheimstr. 4):

„Kennen Sie die Fannystraße? – ein Videofilm zurStadtteilsanierung in Linden-Nord"

Der Film von Heinz-Jörgen Kunze, VolkerWintel und Angelika Wolf vom Arbeitskreis Medien/Freizeitheim Linden ausdem Jahr 1977 war auf der Suche nach Zeitzeugen der Arbeiterkultur undder legendären Fannystraßen-Kinderfeste. Diese entstanden zwischen denWeltkriegen undwurden in der Nachkriegszeit wieder gefeiert bis zumAbriss der Fannystraße vor vierzig Jahren. In den siebziger Jahren wurdediese Tradition vom Freizeitheim Linden – unter Mitwirkung derehemaligen Bewohner Anni und Fritz Röttger – wieder aufgenommen und als„Butjerfest" durchgeführt. Fritz Röttger erinnert an die Aktivitäten:„Das Wichtigste war, dass das eine organisierte Gemeinschaft war unddass es nicht nur nach dem Lust- und Laune-Prinzip ging."

Diestädtebauliche Sanierung begann in Linden-Nord 1976. Zuvor waren mit denAbrissen der Arbeiterkolonien an der Fannystraße und an derPfarrlandstraße Flächensanierungen vorgenommen worden. Mit dem Bau desIhmezentrums nahm der Umstrukturierungsdruck auf Linden-Nord zu. DieLindener befürchteten eine weitere Vertreibung aus ihrem Stadtteil,dieses Mal auch durch aufwendige Modernisierungen und weiteren Abrissvon alten Häusern. Der Film zeigt hierzu auch Aufnahmen um den Streitüber Luxusmodernisierungen in der Bennostraße.

Nach Zeitzeugen-Gesprächen können dann imAnschluss die Geschichtswerkstatt im Freizeitheim Linden der OttoBrenner Akademie und die Arbeiterwohnküche besichtigt werden.

Moderation: EgonKuhn und Klaus Vespermann

www.sakobrenner.de


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