Plätze für Kinderbetreuung: Neue Onlinebörse der Stadt hilft bei Suche

In die Börse kann man sich ohne Anmeldung einklicken.Für die Suche gibt es Kriterien wie "Stadtteil", "Betreuungsart" und"freie Plätze", die beliebig zu kombinieren sind. Der Zugang über einenStadtplan erleichtert die Orientierung.

Ist ein freier Wunschplatzgefunden, setzt man sich für die Anmeldung des Kindes per Telefon oderMail mit dem Anbieter direkt in Verbindung. Bei Bedarf stellt auch dasFamilienServiceBüros der Stadt den Kontakt her. Hier kann man sich auchbei der Auswahl beraten lassen – und Zuschüsse zu den Betreuungskostenbeantragen.

Für den Zugriff auf die Betreuungsbörse genügtein internetfähiger Computer oder ein Mobiltelefon mit Internetzugang.Im FamilienServiceBüro stehen außerdem ab sofort vier Kunden-PCs zurVerfügung. Hier kann man kostenlos recherchieren  –  oder das eigeneAngebot einstellen.

Zum Start bietet die Börse einen Überblick überalle institutionellen Tageseinrichtungen im Stadtgebiet. Danebenofferieren erste private Anbieter ihre Tagespflegeplätze.

Anbieter registrieren sich zunächst im Systemund geben dann ihre Kontaktdaten und eine Kurzbeschreibung ein,gegebenenfalls durch Fotos und Anhänge ergänzt. Datumsangaben weisenaktuell verfügbare Plätze aus. Anbieterprofile ohne freie Kapazitätendienen der Orientierung der .

Um Qualitätsstandards bei der Betreuungsicherzustellen, wird jedes Angebot vor der Veröffentlichung in derOnlinebörse durch das FamilienServiceBüro überprüft und erst dann freigeschaltet. Private Anbieter müssen über eine Tagespflegeerlaubnisverfügen.

Die Online-Betreuungsbörse conECT ist eineEntwicklung der connedata GmbH aus Leer, die in mittlerweile 21 Städtenund Landkreisen in Niedersachsen genutzt wird. Sie wurde von derLandeshauptstadt Hannover auf Empfehlung der Arbeitsgemeinschaft derJugendämter der Länder Niedersachsen und Bremen (AGJÄ) und mitFörderung durch das Landesprogramm "Familien mit Zukunft" angeschafft.Die Kosten belaufen sich einschließlich Support und Hosting für dieersten vier Jahre auf 18.000 Euro.


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