Was Grohnde mit Linden zu tun hat

25 Jahre Tschernobyl
25 Jahre Tschernobyl
25 Jahre Tschernobyl

Am Mittwoch, den 20. April hatte die SPD Linden-Limmer zum 25. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl in das Theater am Küchengarten eingeladen.

Die Fragestellung des Abends lautete: Was hat Grohnde mit Linden zu tun?

Zur Diskussion waren mehrere Gäste geladen. Darunter auch Prof. Dr. Gerald Kirchner vom Bundesamt für Strahlenschutz, der in seiner Einführung den Bogen von Tschernobyl über Fukushima bis nach Grohnde spannte.

Dr. Claudia Burghardt vom Verein Heim-statt Tschernobyl e.V. berichtete über ihre Arbeit in der Ukraine und Weißrußland. Zur Zeit läuft die Aktion 1000 (oder mehr) Stimmen zum Gedenken an die Folgen des Reaktorunglücks in Tschernobyl (www.1000-stimmen.de).

Welche Folgen eine solche Katastrophe für die deutsche Wirtschaft hätte versuchte Anna Masuch von Bürgerinitiative Umweltschutz e.V. zu erläutern. Ein wichtiger Punkt dabei war die Haftungsfrage für die deutschen Atomkraftwerke. Zur Zeit haften die deutschen AKW-Betreiber mit 2,5 Milliarden Euro für auftretende Schäden durch den Betrieb dieser Anlagen. 

Das ein sofortiger Atomausstieg sehr wohl möglich wäre rechnete Stefan Scheloske vom Atomplenum Hannover vor. Dies belegte er Anhand des Beispiels das Deutschland auch zur Zeit des höchsten Stromverbrauchs noch Strom exportieren kann. Sein Fazit: Atomausstieg jetzt!

Einig war man sich auf jeden Fall das ein Unglück wie in Tschernobyl oder Fukushima hier in Deutschland abgesehen von den irreparablen Schäden für die Umwelt auch ruinöse finanzielle Folgen für Deutschland hätte.

Wer jetzt selber etwas tun möchte der kann sich auf der Webseite www.atomausstieg-selber-machen.de oder bei der Bürgerinitiative Umweltschutz in der Stephanusstraße weitere Informationen holen.

 


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