Das Katastrophenszenario für Grohnde

In der Ausgabe vom Mittwoch, den 16.03.2011 berichtete die Neue Presse Hannover vom Leben im Schatten des Kernkraftwerkes in Grohnde. Das AKW liegt bekanntermaßen nur etwa 50 Kilometer von Hannover entfernt in der Nähe von Hameln an der Weser.

Unter anderem wird ein Katastrophenszenario beschrieben. Nach einer Kernschmelze endet es folgendermaßen:

Drei Tage später: Der Katastrophenschutz versiegelt das Unglückskraftwerk es beginnen die Aufräumarbeiten: Äcker müssen umgegraben, Nutztiere getötet, Lebensmittel vernichtet werden. Die Strahlung ist deutlich zurückgegangen. Bald können die Menschen in ihre Häuser zurückkehren.

Also ist doch alles nicht so schlimm was in Japan gerade passiert! Wenn schon nach drei Tagen wieder alles vorbei ist. Die Erde wird umgegraben und die radioaktive Gefahr ist gebannt. Mir stellt sich dabei die Frage wer für diesen Artikel bezahlt hat. Das hört sich für mich an wie aus einer PR-Broschüre der Atomindustrie. Oder glaubt der Verfasser etwa daran das nach wenigen Tagen alle Gesundheitsgefahren beseitigt sind.


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