Revolverhelden auf Klassenfahrt

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Revolverhelden
auf Klassenfahrt

Lindener Autor Hartmut El Kurdi veröffentlicht neues Buch

Seine satirischen Kolumnen erscheinen monatlich im Hannoverschen Stadtkind und auf der „Wahrheit“-Seite der TAZ. Aber auch ZEIT, FAZ und SZ stehen auf seiner Veröffentlichungsliste. Hartmut El Kurdi mischt in seinen Texten Politik und Privates, Öl und Wasser, Pop und Komik, gibt selbstironisch mittelpeinliche autobiographische Details preis und findet die aktuelle Formel zur Rettung der Welt, um sie gleich wieder zu vergessen. In seinem neusten Buch „Revolverhelden auf Klassenfahrt“ kommentiert er u.a. den angekündigten Ruhestand des Kinderlieder-Satans Rolf Zuckowski, Fitnesswürste mit rechtsdrehender Milchsäure, die abscheuliche Kulturtechnik des Puschentragens, das Laberstromnetz Facebook und stellt die entscheidende Frage des 21. Jahrhunderts: „Wo sind alle die Mofas hin?“ Gnadenlose Selbstbezichtigungen („Zu fett für Fairtrade“) wechseln sich ab mit selbstreflexiven Gedanken zur Beschneidungsdebatten („Vom Häuten der Nudel“). Aber auch das politische und kulturelle Geisterbahnpersonal der Bundesrepublik wird abgewatscht: Ob Volker „Campino“ Kauder, die sprechende Maultasche Winfried Kretschmann oder das Comedy-Duo Dumm-Dumm Boris und Laber-Loddar.
Lindener werden auch einiges an unaufdringlichem Lindener Lokalkolorit wieder erkennen, so zum Beispiel „Linden. Eine Sommerliebe – Ode an einen besonderen Stadtteil“ oder eine rührend-komische Lindener Weihnachtsgeschichte.

Das Deutschlandradio Kultur sagt über El Kurdis Texte: „Hartmut El Kurdi teilt kräftig aus. Das liest man gerne, egal ob man sich nun bestätigt fühlt oder vielleicht auch selbst erwischt wird.“ Und die „Junge Welt“ merkt an: „Nach der Lektüre der Geschichten fühlt man sich frisch und erquickt wie ein estländisches Hirtenmädchen nach zweistündigem Saunagang.“

Revolverhelden auf Klassenfahrt“ ist in der Edition Tiamat (Berlin) erschienen, Paperback, 192 Seiten, 14 €, ISBN: 978-3-89320-186-0


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