Die Piratenpartei Hannover distanziert sich von der Aktion „Castor schottern“

piratenparteiAnfang November wird der nächste "Castor"-Transport in das Transportbehälterlager Gorleben über die Bahngleise rollen. Im Vorfeld von Protestaktionen wird in den Medien aktuell über den Aufruf zur Aktion "Castor schottern" berichtet. Mit "schottern" ist das entfernen von Steinen aus dem Gleiskörper gemeint.

Die Piratenpartei Hannover verurteilt solche Aktionen, weil diese einen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr darstellen. Pirat Steven aus Hemmingen: "Man kann sich gar nicht vorstellen, welch Auswirkung ein verunglückter Castor-Transporter anrichten würde, nur weil Gleisbeschädigungen von der Bundespolizei nicht entdeckt wurden."

Solche Aktionen bringen den friedlichen AntiAtomProtest auch nicht nach vorne, sondern zeugen eher von der Unreife dieser Aktionsgruppe.

Die Piratenpartei Hannover ruft alle Bürger zu friedlichen Demonstrationen gegen die Castor-Transporte auf. Jeder Bürger muss sich bewusst sein, dass nur ein friedlicher Protest – ohne rechtswidrige Aktionen wie "Schottern" oder "einbetonieren" – eine positive Wahrnehmung bei den Bürgern Deutschlands hat.

Innerhalb der Piratenpartei hat sich die Gruppe der #AntiAtomPiraten gebildet, die Informationen rund um die rückwärtsgerichtete Atompolitik der Bundesregierung sammelt und veröffentlicht. Weitere Informationen gibt es hier www.antiatompiraten.de und hier @AntiAtomPiraten

Die Piratenpartei Niedersachsen lehnt eine weitere Erkundung des Salzstockes in Gorleben ab und hält die Erkenntnisse die in den letzten 30 Jahren über den Salzstock gewonnen wurden und die politischen Vorgänge zu dessen Auswahl für ausreichend, um den Salzstock als nicht geeignet und für nicht genehmigungsfähig einzustufen.

Weitere Informationen sind auch direkt auf der Internetseite des Regionsverbands Hannover der Piratenpartei zu finden: www.piratenhannover.de


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