Rot-Grüner Antrag zum Ihmezentrum

Die Verwaltung wird beauftragt, bis Ende 2010 die Baustelle Ihme-Zentrum an den vom KundenInnenverkehr betroffenen Zuwegungen insgesamt zu sichern, besucherInnenfreundlich auszuleuchten, sauber und darüber hinaus barrierefrei zu gestalten.

Die Finanzierung erfolgt über die geringeren Ausgaben durch Mietminderung.

Begründung:

Die Verhandlungen um die Zukunft des Ihme-Zentrums geraten immer wieder ins Stocken. Zuletzt sah das Sanierungskonzept der Landesbank Berlin (LBB), zwischenzeitlich Hauptgläubigerin des Gebäudekomplexes, vor, dass die Investorensuche nach der Verifizierung der Gemeinschaftsordnung durch die 550 EinzeleigentümerInnen beginnen soll. Dem Vernehmen nach kann sich dieser Prozess bis August 2011 hinziehen. Gleichsam als Bekenntnis zum Standort Ihme-Zentrum sind insgesamt drei städtische Fachbereiche der Stadt im Ihme-Zentrum untergebracht: und Familie, Senioren und Gebäudemanagement. Hier arbeiten rund 500 MitarbeiterInnen unter teilweise schwierigen Bedingungen. Besucher und Besucherinnen der Kommunalen Ämter – überwiegend Senioren und Seniorinnen, die mitunter mobilitätseingeschränkt sind und Mütter und Väter mit kleinen Kindern – finden eine problematische Eingangs- und Zugangssituation vor, die nicht barrierearm ist und nicht als besucherInnenfreundlich empfunden wird. Die Baustelle Ihme-Zentrum scheint zu verwahrlosen. Als Konsequenz hat die Stadt Hannover die Mietegekürzt bzw. einbehalten.

Christine Kastning Fraktionsvorsitzende
Lothar Schlieckau Fraktionsvorsitzender


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