Herr Wolf und Frau Bär im Lichtpunkt

Stellungnahme des Kirchenvorstandes der Erlösergemeinde zum Lichtpunkt

Herr Wolf und Frau Bär im Lichtpunkt
Herr Wolf und Frau Bär im Lichtpunkt

Im Rahmen seiner diakonischen Arbeit begann die Erlösergemeinde (gleichzeitig seit 2002 „ Hannover“) das Projekt „Kindersozialladen Lichtpunkt“ im Dezember 2008 und machte in der Ricklinger Str. 48 seitdem zwei Angebote: Zum einen Hilfestellung bei Behördenanträgen oder Rat in Erziehungsfragen und zum anderen der Laden, der gebrauchte Kinderbekleidung, Spielzeug und Möbel zu günstigen Preisen anbietet. Die Finanzierung gelang unter anderem dank Unterstützung durch den Verein „Mehr Aktion für Kinder und e.V.“ und mit kircheneigenen Mitteln. Nachdem der Kirchenvorstand im August 2013 die Sponsorensuche nochmal verstärkt hatte, stellte sich im Januar heraus, dass die Gemeinde den Aufwand, der mit dem Sozialprojekt verbunden ist, nicht mehr länger leisten kann. Hintergrund ist die fehlende langfristige Finanzierung in Höhe von etwa 80.000 € pro Jahr: Zwar hatte „Mehr Aktion“ nochmal eine hohe Spendenzusage gegeben, aber auch zusammen mit weiteren kircheneigenen Mitteln reichte das Geld nicht aus, die Einrichtung in ihrer bisherigen Form weiter zu führen. Nachdem die Finanzierung für das Jahr 2014 auch Anfang Januar noch immer nicht vollständig gesichert war, haben wir uns nach vielen Überlegungen im Kirchenvorstand schweren Herzens zur Beendigung dieses Sozialprojektes entschlossen.

Übergangszeit bis April

Gern würden wir einen Neuanfang durch einen anderen Träger – auch in veränderter Konzeption – sehen, können ihn jedoch nicht aktiv unterstützen. Eine der Überlegungen geht in Richtung eines zu gründenden Vereins, der als Träger der Einrichtung auftreten könnte. Wer an einer Mitarbeit interessiert ist, kann sich im Gemeindebüro melden, wir leiten dies gern weiter.

Wir halten den Laden bis April offen, um den Übergang auf einen anderen Träger zu ermöglichen. Bis dahin ist der „Lichtpunkt“ montags, mittwochs, freitags 10-12 Uhr und 16-18 Uhr geöffnet.

Diakonische Arbeit der Gemeinde geht weiter

„Die Gospel-Gemeinde engagiert sich sozialdiakonisch und versteht dies als gelebten Glauben, der sich in der Welt bewährt.“ – so steht es in unserem Leitbild. Unsere unverändert weiter laufenden diakonischen Aktivitäten (unter anderem „Gospel hinter Gittern“ in der Justizvollzugsanstalt Sehnde und das Singen der „GC Voices“ auf der Palliativstation des Krankenhauses ) zeigen das.

Gospelgottesdienste sind im Stadtteil sehr beliebt

Als die Gemeinde vor zwölf Jahren nur noch sehr wenige Gottesdienstbesucher hatte und in der Existenz als selbständige Gemeinde bedroht war, wurde das Konzept „Gospelkirche“ entwickelt und bewährt sich bis heute. Von den Besuchern der Gottesdienste an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat – zuletzt regelmäßig etwa 300 – stammen etwa 100 aus dem Stadtteil, wie Umfragen gezeigt haben. Darüber hinaus macht dieses besondere Gottesdienstangebot den Stadtteil Linden-Süd in der ganzen Stadt und darüber hinaus bekannt, denn es ist keine Musikveranstaltung, sondern ein Gottesdienst in besonderer Form, der viele Menschen in ihrem Glauben anspricht und erreicht.

Für den Kirchenvorstand der Ev.-Luth. Erlöserkirchengemeinde
(Gospelkirche Hannover): Uwe Dahms, Vorsitzender, 21. Februar 2014

www.gospelkirche-hannover.de


Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.