Umbau des Küchengarten vor der Vollendung

Nach fast sieben Jahren nähert sich der Platzumbau nun dem Ende. Der letzte Bauabschnitt war die Aufpflasterung in der Stephanusstraße, die den Platz optisch an das Gildecarre anbinden soll. Durch die Aufpflasterung sollte zudem die Querung der Straße für Fußgänger erleichtert und für spielende Kinder sicherer gemacht werden.

Soweit die Planung.

Jetzt sind die Bauarbeiten in der Stephanusstraße beendet. Leider wurden am Anfang und Ende der Aufpflasterung keinerlei den Autoverkehr bremsende Schwellen eingebaut. Über den neu gepflasterten Teil der Straße, der doch eigentlich den Fußgängern das Queren der Straße erleichtern sollte, kann der Autoverkehr ungebremst rollen.

http://www.youtube.com/watch?v=J8kTtJTH3N0 http://www.youtube.com/watch?v=mtXjoJpvQAo

Nach der Ampelanlage an der Fössestraße ist dies der nächste Schildbürgerstreich beim Umbau des Küchengartens. 

In der ursprünglichen Planung sollte eine Lösung wie die Einfahrt zur Minister-Stüve-Straße am Schwarzen Bär geschaffen werden. Aus den Planungsunterlagen ist diese verkehrsberuhigende Maßnahme schon frühzeitig wieder verschwunden. Auf Nachfrage bei der Verwaltung, warum denn die Aufpflasterung nicht wie zuerst angedacht an der Blumenauer Straße beginnt, gab der Stadtbezirksmanager Herr Wescher folgende Auskunft.

Zu Ihrer Frage gestern Abend folgende Information, die ich beim Fachbereich Tiefbau eingeholt habe:

– Es wird eine Aufpflasterung in direkter "Achse" Marianne-Adrian-Weg – TAK geschaffen. Diese wird auf Gehwegniveau angehoben und optisch so hervorgehoben, so dass hier eine komfortable Querung der Stephanusstraße für Fußgänger und Radfahrer ermöglicht wird.

Bushaltestelle

Bushaltestelle

– Von einer zweiten Aufpflasterung – im Einmündungsbereich Blumenauer Straße – wurde Abstand genommen, weil der Bus hier im Kurvenradius unmittelbar in die Haltestelle in der Stephanusstraße einfährt. Die Kurvenfahrt in Kombination mit einer Aufpflasterung bei der Haltestelleneinfahrt wäre für stehende Fahrgäste – die hier insbesondere auch auf den Ausstieg warten – mit einer erheblichen Komforteinschränkung verbunden.

Was soll man nun davon halten? 

Erstens ist die Bushaltestelle auf den Anfang 2008 präsentierten Plänen schon in der Blumenauer Straße eingezeichnet, wo sie jetzt auch hingewandert ist. Zweitens ist die Aufpflasterung so gebaut worden, dass es für den Autoverkehr keinerlei Behinderung gibt. Im Bus wird man diese Aufpflasterung als Fahrgast wahrscheinlich nicht mal bemerken.

mehr zum Platzumbau: 2003 – 2006 | 2006 – 2008 |ab 2008


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