Bankangestellter erschleicht sich 80.000 Euro von Seniorin

Bei dem Versuch, am vergangenenMontag erneut mehr als 19 000 Euro abzuheben, wurde ein 43-jährigerFilialmitarbeiter auf das Vorgehen des Verdächtigen aufmerksam. AufNachfrage, warum er eine Vollmacht für das Konto der alten Dame habe,soll sich der 33-Jährige als Neffe der Kontoinhaberin ausgegeben haben.Daraufhin wurde der 43-Jährige misstrauisch, verweigerte die Auszahlungdes Geldes und informierte die . Beamte der Inspektion Westsuchten deshalb zunächst die Bank und danach die Wohnung derGeschädigten auf. Hier trafen sie sowohl auf die Frau als auch auf denzwischenzeitlich aus der Bank geflüchteten 33-Jährigen. Nach Vorhaltund zum Vorwurf des Betrugsverdachtes befragt, gab der Verdächtige denPolizisten gegenüber an, der Seniorin bei der Abwicklung ihrerGeldangelegenheiten "unter die Arme greifen zu wollen". In diesemZusammenhang habe er auch -aus Geldnöten heraus- mit ihrhandschriftlich einen zinslosen Kreditvertrag über 80 000 Euro zuseinen Gunsten abgeschlossen, indem aber auch die Rückgabe des Geldesvereinbart wurde. Den Verbleib des bis dato erlangten Geldes derSeniorin, welches er seinen Angaben zufolge mit ihrem Einverständnisabgehoben habe, wollte/konnte er nicht plausibel erklären. Ebenso wenigkonnte er glaubhaft sagen, warum er sich in der "neuen" Bank als Neffeder 86-Jährigen ausgegeben hatte. Die gebrechlich wirkende Seniorinselbst räumte den Beamten gegenüber ein, keinen Überblick mehr überihre finanzielle Situation zu haben, da dieses vollständig derBeschuldigte übernommen habe. Der von ihm genannte Vertrag sei ihr sonicht geläufig. Die Ermittlungen dauern an.


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